Geheimtipps in Kopenhagen: Abseits der Touristenpfade

Kopenhagen hat weit mehr zu bieten als Nyhavn und Tivoli. Dieser Guide zeigt die übersehenen Viertel, unterschätzten Museen und grünen Oasen, die Einheimische wirklich lieben.

Eine Kopfsteinpflasterstraße in Kopenhagen, gesäumt von alten Backsteingebäuden, großen Fenstern und grünen Pflanzenkübeln, unter einem bewölkten Himmel ohne Menschenmassen.

Kopenhagen ist eine Stadt, die sich langsam offenbart. Die Postkarten-Version – bunte Kanalhäuser, die Kleine Meerjungfrau, Tivoli – ist leicht zu finden. Die bessere Version erfordert etwas mehr Neugier. Denk an eine kostenlose islamische Kunstsammlung in einem ehemaligen Anwalts-Stadthaus, einen unterirdischen Stausee als Galerie, einen multikulturellen Park vom Bjarke Ingels Group und einen 400 Jahre alten Wildpark, in dem du kostenlos zwischen frei lebenden Hirschen spazieren kannst. Einen allgemeinen Überblick, wie du deine Zeit am besten nutzt, findest du in unserem Guide zu Aktivitäten in Kopenhagen. Wer tiefer eintauchen möchte, liest einfach weiter. Das sind die Orte, die man immer wieder besuchen will.

Ein praktischer Hinweis: Einige dieser Orte liegen außerhalb des Stadtzentrums, aber Kopenhagens öffentlicher Nahverkehr macht sie alle gut erreichbar. Wer an einem Tag mehrere Sehenswürdigkeiten besuchen möchte, für den lohnt sich die Copenhagen Card – sie deckt den öffentlichen Nahverkehr und den Museumseintritt in der gesamten Stadt und Region ab. Für Radtouren zu weiter entfernten Zielen sind Donkey Republic Fahrräder zentral verfügbar und lassen sich gut mit den S-Bahn-Linien kombinieren.

Unterschätzte Museen, die deine Zeit wirklich wert sind

Fassade des Ny Carlsberg Glyptotek, eines renommierten Kunstmuseums in Kopenhagen, unter einem klaren blauen Himmel
Photo Travel with Lenses

Kopenhagens Museumslandschaft geht weit über das Nationalmuseum und das SMK hinaus. Die Stadt hat eine bemerkenswerte Anzahl an Spezialsammlungen – viele davon kostenlos oder sehr günstig – vor denen sich kaum Schlangen bilden. Unser ausführlicher Guide zu den besten Museen in Kopenhagen gibt den vollständigen Überblick – aber die folgenden Highlights sind die, die die meisten Besucher komplett verpassen.

Fassade der David Collection in Kopenhagen mit rotem Backsteinäußeren, gewölbtem Eingang und Bannern für Parkmuseerne an einem bewölkten Tag.

1. Weltklasse islamische Kunst kostenlos entdecken: die David-Sammlung

Eine der bedeutendsten islamischen Kunstsammlungen der Welt, untergebracht im ehemaligen Stadthaus eines Anwalts nahe dem Königsgarten. Der Eintritt ist vollständig kostenlos. Plane 90 Minuten ein für die filigranen Metallarbeiten, Keramiken und Textilien aus dem 7. bis 19. Jahrhundert.

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Weitläufige Marmorrhalle mit Glasdach, gesäumt von antiken Statuen und Marmorsäulen, mit gemustertem Boden und leuchtend roten Wänden in der Ny Carlsberg Glyptotek.

2. Antike Skulpturen und Impressionismus in der Ny Carlsberg Glyptotek

Die meisten Besucher laufen an diesem außergewöhnlichen Museum auf dem Weg zum Tivoli einfach vorbei. Drinnen: über 10.000 Werke, darunter ägyptische Mumien, römische Büsten und Gemälde von Gauguin – alles rund um einen atemberaubenden Wintergarten unter einem Glasdach. Letzten Mittwoch im Monat ist der Eintritt frei.

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Außenansicht des Thorvaldsens Museum in Kopenhagen mit ockerfarbenen Wänden mit dekorativen Paneelen, hohen Fenstern und einem weitläufigen Kopfsteinpflasterplatz.

3. Skandinaviens ältestes öffentliches Museum auf Slotsholmen besuchen

Für Dänemarks bedeutendsten Bildhauer Bertel Thorvaldsen erbaut, beeindruckt dieses neoklassizistische Gebäude auf Slotsholmen innen wie außen. Die farbenfrohen Friese an den Außenwänden sind einzigartig in Kopenhagen. Im Vergleich zum nahe gelegenen Christiansborg ist es hier angenehm ruhig.

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Moderne, von Zaha Hadid entworfene Erweiterung des Ordrupgaard Museums in Kopenhagen mit geschwungener Beton- und Glasfassade, umgeben von grünem Rasen und Bäumen.

4. Impressionistische Meisterwerke in einer Villa nördlich der Stadt

Ordrupgaard beherbergt eine der feinsten französisch-impressionistischen Sammlungen Skandinaviens – mit Werken von Monet, Degas und Cézanne – in einer historischen Villa mit einem Anbau von Zaha Hadid. Der umliegende Park und das Café machen diesen Ausflug zu einem echten Erlebnis für einen halben Tag außerhalb des Stadtzentrums.

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Ein Besucher studiert Ausstellungsstücke aus dem Zweiten Weltkrieg und Nazi-Memorabilia im Museum of Danish Resistance in Kopenhagen, umgeben von historischen Plakaten und Uniformen.

5. Dänemarks Geschichte im Zweiten Weltkrieg: das Widerstandsmuseum

Nahe Kastellet dokumentiert dieses kompakte, aber tiefgreifende Museum Dänemarks Besatzung von 1940 bis 1945 und die Rettung der dänischen Juden. Es ist eines der emotional stärksten Museumserlebnisse in Kopenhagen – und wird weit seltener besucht, als es verdient hätte.

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Das ARKEN Museum of Modern Art steht an der Küste von Ishøj mit seiner markanten weißen Winkelarchitektur, vom Wasser umgeben und unter klarem blauem Himmel.

6. Zeitgenössische Kunst in einem schiffsförmigen Bau am Meer: Arken

Südlich von Kopenhagen liegt Arken direkt an der Küste in einem spektakulären Gebäude, das einem gestrandeten Schiff ähnelt. Die Galerien blicken aufs Meer, und die Küstenkulisse ist genauso fesselnd wie die zeitgenössische Kunst darin. Mit der S-Bahn in unter 40 Minuten vom Hauptbahnhof erreichbar.

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Übersehene Viertel und öffentliche Räume

Reihe charmanter, bunter Wohngebäude und geparkter Fahrräder entlang einer ruhigen Straße in einem Viertel von Copenhagen.
Photo Katerina Katsalap

Kopenhagen erlebt man am schönsten zu Fuß oder mit dem Fahrrad, von Viertel zu Viertel auf Straßenniveau. Wer eine strukturierte Route durch die weniger bekannten Ecken der Stadt möchte, findet in unserem Kopenhagen Spaziergang-Guide mehrere gute Routen. Die folgenden Orte lohnen sich besonders für ein entspanntes Entdecken.

Radfahrer und Fußgänger bewegen sich durch den Superkilen-Park in Kopenhagen, mit gestreiftem Pflaster, immergrünen Bäumen und Backsteinwohnhäusern im Hintergrund.

7. Europas ambitioniertester Stadtpark: Superkilen in Nørrebro

Das Bjarke Ingels Group gestaltete diesen Nørrebro-Park mit 108 Objekten aus 60 Ländern – ein marokkanischer Brunnen, ein thailändischer Boxring, eine russische Rutsche. Drei farbkodierte Zonen erstrecken sich durch das Viertel. Ein echtes Stück weltklasse Stadtgestaltung, das die meisten Touristen vollständig verpassen.

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Backsteinkirche auf dem Assistens Friedhof, umgeben von blätterlosen Bäumen im sanften Nachmittagslicht, Nørrebro, Kopenhagen.

8. Picknick zwischen den Gräbern von Kierkegaard und Andersen

Die Nørrebro-Locals nutzen diesen Friedhof aus dem 18. Jahrhundert als Park: Sie radeln, picknicken und spazieren auf den baumgesäumten Wegen. Hans Christian Andersen und Søren Kierkegaard sind hier begraben. Zu jeder Jahreszeit stimmungsvoll – und vollständig kostenlos.

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Eine weitläufige Rasenfläche, flankiert von Reihen herbstlich gelber Bäume, mit Waldstücken und einem kleinen Teich unter bewölktem Himmel – eine friedliche Parkszene.

9. Den Trubel hinter sich lassen: Søndermarken, der ruhigere Teil der Frederiksberg-Gärten

Während die Frederiksberg-Gärten Besucher anziehen, bleibt das angrenzende Søndermarken angenehm leer. Dieser englisch geprägte Landschaftspark hat verschlungene Wege, einen See und den Eingang zu den Frederiksberg-Katakomben. Genau deshalb ist er bei Einheimischen so beliebt – und bei Touristen so unbekannt.

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Buntes Wandgemälde an der Fassade eines Gebäudes in Freetown Christiania mit einer farbenfrohen Fantasieszene — Baum, Drache, Fee und mystische Elemente vor blauem Himmel.

10. Christiania: Kopenhagens 50-jähriges soziales Experiment

1971 in einer ehemaligen Kaserne gegründet, ist diese autofreie, selbstverwaltete Kommune mit 900 Bewohnern einzigartig: eigene Regeln, Kunstinstallationen und Musikspielstätten. Nichts in Europa ist wirklich vergleichbar, und ein Spaziergang durch ihre Wege gehört zu den nachdenklichsten Erlebnissen, die Kopenhagen zu bieten hat.

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Die Fahrradbrücke Cykelslangen in Kopenhagen schwenkt über den Hafen, mit einem Radfahrer auf dem leuchtend orangefarbenen Weg und modernen Gebäuden im Hintergrund.

11. Über die ikonische Fahrradschlange im Hafen radeln

Diese geschwungene Hochbrücke für Radfahrer im Vesterbro-Hafengebiet ist eines der meistfotografierten Infrastrukturprojekte Kopenhagens. Einfach zu Fuß gehen oder ein Fahrrad leihen und die Brücke überqueren – für einen weiten Blick über den Hafen und ein Verständnis dafür, warum Kopenhagen das Radfahren so ernst nimmt. Kostenlos.

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Ockerfarbene Häuser mit roten Ziegeldächern säumen eine enge Kopfsteinpflasterstraße in der Dragør Altstadt unter einem teilweise bewölkten blauen Himmel.

12. Zeitreise ins Fischerdorf Dragør

Zwanzig Minuten vom Stadtzentrum entfernt hat dieses Fischerdorf aus dem 18. Jahrhundert an der Südspitze Amagers Kopfsteinpflasterstraßen, gelbe Fachwerkhäuser und einen aktiven Hafen. Kaum ein Tourist verirrt sich hierher. Die Kombination aus intaktem historischem Straßenbild und maritimer Ruhe ist selten.

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Grüne Oasen jenseits der Stadtparks

Wassergraben mit grasbewachsenen Böschungen und einem historischen Tor der Festung Kastellet in Kopenhagen an einem klaren Tag.
Photo Ayşegül Mert
Zwei Damhirsche im Jægersborg Dyrehave, einer steht aufmerksam und der andere grast zwischen hohem Gras und vereinzelten Waldbäumen.

13. Frei zwischen 2.000 Hirschen spazieren: der königliche Dyrehave-Park

Dieses ehemalige königliche Jagdrevier nördlich von Kopenhagen ist seit 1670 geschützter Wald – mit über 2.000 frei lebenden Hirschen und uralten Eichen. Kein Eintritt, immer geöffnet. Einfach mit der S-Bahn nach Klampenborg fahren und direkt in den Wald spazieren. Eines der großartigsten kostenlosen Erlebnisse in Dänemark.

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Blick am späten Nachmittag auf Kopenhagens Seeuferpromenade: Menschen spazieren am Wasser entlang, während sich elegante historische Gebäude im ruhigen Wasser unter einem goldenen Himmel spiegeln.

14. Joggen oder Spazieren auf dem 6-km-Rundweg um Kopenhagens drei Seen

Drei künstliche Seen erstrecken sich entlang der westlichen Seite der Altstadt und bilden eine natürliche Grenze zwischen den Vierteln. Der sechs Kilometer lange Rundweg ist bei Einheimischen zum Laufen und Spazieren sehr beliebt. Die Cafés am Seeufer und der Blick auf die Skyline über das Wasser sind typisch kopenhagenerisch.

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Weitwinkelpanorama des ikonischen viktorianischen Gewächshauses im Botanischen Garten Kopenhagens, mit Menschen, die auf Wegen zwischen Grünpflanzen und offenem Himmel spazieren und entspannen.

15. Eine Stunde im viktorianischen Palmenhaus der Universität verbringen

Dieser kostenlose Botanische Garten nahe dem Bahnhof Nørreport beherbergt über 13.000 Pflanzenarten und ein wunderschön erhaltenes viktorianisches Palmenhaus. Selbst im Sommer ist es hier angenehm ruhig. Einheimische nutzen ihn als Abkürzung zwischen Vierteln – Besucher sollten ihn als Ziel behandeln.

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Blick auf das Eingangstor des Kastellets, den Graben und die grünen Wälle mit Bäumen, die sich an einem klaren Kopenhagener Tag im stillen Wasser spiegeln.

16. Auf den Wällen von Kopenhagens Sternfestung aus dem 17. Jahrhundert spazieren

Kastellet ist eine der besterhaltenen Sternfestungen Nordeuropas, wird noch immer vom dänischen Militär genutzt und ist dennoch frei zugänglich. Die fünfeckigen Erdwälle, Windmühlen und der Burggraben schaffen eine Atmosphäre, die in der Stadt einzigartig ist. Plane 45 Minuten ein.

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💡 Lokaler Tipp

Dyrehave, Kastellet, der Botanische Garten und die Seen sind alle kostenlos und ganzjährig zugänglich. Kombiniere zwei oder drei davon an einem Tag für eine vollständige Abseits-der-Touristenpfade-Tour – ohne eine einzige Krone Eintritt zu zahlen.

Essen, Märkte und Viertelkultur

Überdachte Markthalle mit modernen Ständen, Menschen beim Schlendern und Anstehen, mit einer typischen Kopenhagen-Marktatmosphäre.
Photo Uiliam Nörnberg

Kopenhagens Esskultur geht weit über Noma und die New-Nordic-Fine-Dining-Szene hinaus. Wer tiefer eintauchen möchte, was und wo man essen sollte, findet in unserem Kopenhagen Food-Guide alles von Smørrebrød-Theken bis zu Streetfood-Märkten. Die folgenden Orte sind die, wo Einheimische tatsächlich ihre Zeit verbringen.

Blick auf den Haupteingang des Streetfood-Markts Reffen mit leuchtendem gelbem Schild, bunten Schiffscontainern und Außenbestuhlung an einem sonnigen Tag.

17. Eine kulinarische Weltreise auf Reffen auf Refshaleøen

Über 50 Food-Stände auf einem ehemaligen Werftgelände auf der Insel Refshaleøen, geöffnet von Frühling bis Herbst. Das Hafenpanorama und die internationale Auswahl – koreanisches BBQ, äthiopisches Injera, dänisches Smørrebrød – machen Reffen zu einem der schönsten Outdoor-Esserlebnisse in Kopenhagen.

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Menschen versammeln sich um Holztische unter Lichterketten vor einem historischen Backsteingebäude im Kødbyen Meatpacking District in Kopenhagen in der Abenddämmerung.

18. Essen und Trinken in den umgebauten Schlachthöfen von Kødbyen

Vesterbros ehemaliges Fleischviertel ist heute Kopenhagens dichtestes Restaurant- und Barviertel. In den weiß gefliesten Industriegebäuden findet man alles von Natural-Wine-Bars bis zu Ramen-Lokalen. Unter der Woche ist das Publikum lokaler und Tische sind leichter zu bekommen.

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Besucher erkunden verschiedene Essensstände und Händler im hellen, lebhaften Lebensmittelmarkt Torvehallerne in Kopenhagen, Dänemark.

19. Kopenhagens beste Produkte auf dem Torvehallerne-Markt probieren

Zwei Glashallen nahe dem Bahnhof Nørreport beherbergen über 60 Stände mit frischen Produkten, Smørrebrød, Handkäse, Spezialitätenkaffee und Gebäck. Die meisten Besucher zieht es zum Mittagessen nach Nyhavn. Einheimische kommen hierher. Es ist der beste Ort, um Kopenhagens Esskultur auf einen Schlag zu erleben.

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Architektur und Design, die einen Umweg wert sind

Dramatische Untersicht der Grundtvig-Kirche in Kopenhagen, die ihre markante gestufte Backsteinfassade unter einem bewölkten Himmel zeigt.
Photo Brett Sayles

Kopenhagen ist eine der großen Architekturstädte Europas, mit einer Geschichte vom Barock des 17. Jahrhunderts bis zur modernen Avantgarde. Die meisten Besucher sehen Christiansborg und die Erlöserkirche; wenige suchen die folgenden Orte auf. Unser Kopenhagen Design- und Architektur-Guide geht tiefer in die gesamte Architekturlandschaft der Stadt ein.

Moderne Glasarchitektur des BLOX-Gebäudes des Dänischen Architekturzentrums bei Sonnenuntergang, vom Hafenufer aus gesehen mit Spiegelungen und urbanem Graffiti.

20. Das von OMA gestaltete BLOX-Gebäude im Dänischen Architekturzentrum erkunden

Das Dänische Architekturzentrum befindet sich im BLOX, einem markanten Rem-Koolhaas-Bau, der über den Hafen auskragt. Die Ausstellungen widmen sich der dänischen und skandinavischen Architektur und Stadtentwicklung. Das Gebäude selbst, mit seinen komplex verschachtelten Volumen, ist schon ohne Ausstellung einen Besuch wert.

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Vorderansicht des Copenhagen Contemporary-Gebäudes auf Refshaleøen mit industrieller Beton- und Metallfassade unter einem klaren blauen Himmel.

21. Großformatige Kunstinstallationen bei Copenhagen Contemporary erleben

Eine riesige ehemalige Industriehalle auf Refshaleøen beherbergt Kopenhagens größten zeitgenössischen Kunstraum. Das rohe Industrieambiente eignet sich perfekt für monumentale Installationen, die anderswo in der Stadt keinen Platz hätten. Am besten mit einem Besuch bei Reffen nebenan zu einem vollen Nachmittag auf der Insel verbinden.

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Historische rotgeklinkerte Brauereigebäude im Carlsberg-Viertel mit markanten Architekturdetails und bewölktem Kopenhagener Himmel.

22. Durch das umgebaute Brauereiviertel Carlsberg Byen schlendern

Die ehemalige Carlsberg-Brauerei in Vesterbro wird zu einem neuen Stadtquartier umgebaut – die historischen Gebäude, darunter das ikonische Elefantentor, sind bereits zur Erkundung freigegeben. Restaurants, Kulturräume und das Besucherzentrum machen hier einen ganzen Nachmittag möglich.

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Modernes Black Diamond Bibliotheksgebäude mit spiegelnder schwarzer Fassade, Menschen an der Uferpromenade, gelben Flaggen und einem Kanalboot unter einem klaren blauen Himmel in Kopenhagen.

23. Auf die Dachterrasse des Schwarzen Diamanten der Königlichen Bibliothek

Dieser schwarze Granitquader, der über den Hafen auskragt, ist eines der bekanntesten zeitgenössischen Gebäude Kopenhagens. Die Dachterrasse bietet Hafenpanoramen, die die meisten Besucher nie finden. Drinnen: Lesesäle, ein Konzertsaal und wechselnde Ausstellungen. Der Eintritt ins Gebäude ist kostenlos.

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Häufige Fragen

Was sind die besten kostenlosen Geheimtipps in Kopenhagen?

Die David-Sammlung (islamisches Kunstmuseum mit freiem Eintritt), die Festung Kastellet, der Assistens Friedhof, der Superkilen-Park, der Botanische Garten und der Jægersborg Dyrehave sind alle kostenlos und abseits der üblichen Touristenrouten. Auch der Schwarze Diamant ist kostenlos zugänglich.

Welche Kopenhagen-Geheimtipps sind ohne Auto gut erreichbar?

Die meisten sind mit Metro, S-Bahn oder Bus erreichbar. Dragør liegt etwa 35–45 Minuten vom Stadtzentrum mit dem Bus entfernt. Dyrehave erreicht man in 25 Minuten mit der S-Bahn bis Klampenborg. Das Arken Museum ist in unter 40 Minuten mit der S-Bahn erreichbar. Reffen und Copenhagen Contemporary auf Refshaleøen sind mit dem Hafenbus oder einem kurzen Radausflug von Christianshavn aus gut zu erreichen.

Ist ein Besuch in der Freistadt Christiania sicher?

Christiania ist tagsüber für Besucher im Allgemeinen sicher. In bestimmten Bereichen – insbesondere rund um den Freiluftmarkt auf der Pusher Street – ist das Fotografieren nicht erlaubt; das ist klar ausgeschildert. Wer respektvoll auftritt und die ausgehängten Regeln befolgt, wird einen faszinierenden Besuch haben.

Gibt es in Kopenhagen Geheimtipps für Regentage?

Ja. Die David-Sammlung, die Ny Carlsberg Glyptotek (mit ihrem Wintergarten unter dem Glasdach), das Thorvaldsens Museum, Copenhagen Contemporary und das Dänische Architekturzentrum im BLOX sind alle vollständig überdacht und bei jedem Wetter empfehlenswert.

Wann ist die beste Zeit, um Kopenhagens weniger bekannte Außenorte zu besuchen?

Von Mai bis September sind die Bedingungen für Dragør, Reffen, Dyrehave und die Seen am besten. Der Assistens Friedhof und Kastellet sind das ganze Jahr über stimmungsvoll. Das Palmenhaus im Botanischen Garten lohnt sich besonders im Winter, wenn der Kontrast zur kalten Außenluft am größten ist.

Zugehöriges Reiseziel:copenhagen

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