Die besten Museen in London: Der komplette Guide

London hat mehr Weltklasse-Museen als fast jede andere Stadt – und die meisten sind kostenlos. Dieser Guide stellt die wichtigsten Häuser aus Kunst, Geschichte, Wissenschaft und Design vor und hilft dir, deinen Besuch gezielt zu planen.

Weitwinkelaufnahme des berühmten Great Court im British Museum, gefüllt mit Besuchern unter einem beeindruckenden Glasdach – ein Sinnbild für die Vielfalt und Größe von Londons Museumslandschaft.

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Londons Museumslandschaft ist in Umfang und Qualität außergewöhnlich. Die Stadt zählt rund 200 Museen, und ein ungewöhnlich hoher Anteil der bedeutendsten Häuser ist völlig kostenlos – darunter das British Museum, das Natural History Museum, das V&A, das Science Museum und das Imperial War Museum. Ob du das Museumsviertel South Kensington erkundest oder die historischen Sammlungen entlang der South Bank, du könntest wochenlang durch die Stadt ziehen und würdest noch immer Neues entdecken. Dieser Guide stellt die besten Häuser in jeder Kategorie vor – von antiken Hochkulturen bis zur Gegenwartskunst – und gibt dir praktische Tipps, worauf du dich konzentrieren solltest. Wer seinen ersten London-Trip plant, findet im 3-Tage-Reiseplan für London eine gute Ergänzung zu diesem Guide, um die Zeit sinnvoll einzuteilen.

✨ Profi-Tipp

Für die Churchill War Rooms und den Tower of London am besten vorab Zeitfenstertickets buchen – beide sind an stark besuchten Tagen schnell ausverkauft. Bei den meisten kostenlosen Museen ist keine Reservierung nötig, in Stoßzeiten kann jedoch eine Voranmeldung erforderlich sein. Schau vor deinem Besuch auf den offiziellen Websites nach.

Die großen kostenlosen Museen in South Kensington

Große Fassade des Natural History Museum in South Kensington, London, unter einem blauen Himmel mit zwei hohen Türmen.
Photo Brett Wharton

Drei der bedeutendsten Museen Londons liegen in South Kensington fußläufig beieinander – und alle sind kostenlos. Dieses Ensemble, das inoffiziell als Albertopolis bekannt ist, geht auf die Vision von Prinz Albert nach der Weltausstellung 1851 zurück. Man könnte hier problemlos einen ganzen Tag verbringen und käme dennoch nicht alles sehen. Am besten früh ankommen, um dem Mittagsandrang zu entgehen – vor allem im Natural History Museum.

Die große Halle des Natural History Museum in London mit dem beeindruckenden Blauwalskelett und Besuchern unter den prunkvollen viktorianischen Bögen.

1. Unter einem Blauwal hindurchgehen im Natural History Museum

Kostenloser Eintritt, untergebracht in einem atemberaubenden romanischen Gebäude – das Natural History Museum ist Londons visuell spektakulärste Adresse. Das Blauwal-Skelett in der Hintze Hall und die Dinosaurier-Galerien sind ein Muss. Plane mindestens 3 Stunden für die Dauerausstellung ein.

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Weitwinkelansicht der imposanten Fassade des Victoria and Albert Museum mit Passanten davor unter einem klaren blauen Himmel in South Kensington, London.

2. 5.000 Jahre Design entdecken im V&A

Das weltweit führende Museum für Kunsthandwerk und Design umfasst Mode, Möbel, Keramik, Schmuck und Skulptur in 145 Galerien. Die Räume zum islamischen Nahen Osten, die Cast Courts und die Modekollektionen sind absolute Highlights. Der Eintritt in die Dauerausstellungen ist kostenlos.

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Im Inneren des Science Museum London schlendern Besucher unter einem großen hängenden Flugzeug, umgeben von Oldtimern und historischen Fahrzeugen in einer geräumigen Halle.

3. Menschlichen Erfindergeist erleben im Science Museum

Sieben Stockwerke, die alles abdecken – von Stephensons Rocket bis zum Apollo-10-Kommandomodul. Die kostenlosen Galerien zu Mathematik, Medizin und Raumfahrt sind Weltklasse. Das kostenpflichtige IMAX lohnt sich, wenn noch Zeit bleibt.

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Weltklasse-Kunstmuseen

Die prächtige neoklassizistische Fassade der National Gallery in London mit hohen Säulen und Kuppel unter einem klaren Himmel.
Photo Rodrigo Santos

Londons Kunstmuseen decken alle Epochen und Genres ab – von mittelalterlichen Altarbildern bis zu zeitgenössischen Installationen. Mehrere Häuser sind komplett kostenlos, darunter die National Gallery und die Tate Modern, was London zu einer der großzügigsten Städte der Welt für Kunstliebhaber macht. Wer einen ausgedehnten Kulturbesuch plant, findet im 5-Tage-Reiseplan für London eigens eingeplante Zeit für die großen Galerien.

Blick auf den ikonischen Schornsteinturm der Tate Modern mit der Themse, der Millennium Bridge und der Londoner Skyline unter strahlend blauem Himmel.

5. Moderne Kunst in großem Maßstab in der Tate Modern

Untergebracht in einem ehemaligen Kraftwerk am Bankside ist dies das meistbesuchte Museum für moderne Kunst der Welt. Die Turbine Hall beherbergt spektakuläre Installationen, und die Dauersammlung spannt den Bogen von Picasso bis Bourgeois – alles kostenlos. Das Blavatnik Building bietet weitere 10 Stockwerke voller Kunst.

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Die klassische Steinfassade der Tate Britain mit Säulen und Statuen vor einem strahlend blauen Himmel mit weichen Wolken.

6. Die weltgrößte Turner-Sammlung in der Tate Britain

Das ursprüngliche Tate am Millbank beherbergt die maßgebliche Sammlung britischer Kunst von 1500 bis heute, einschließlich der gesamten Clore Gallery mit Werken von Turner. Oft ruhiger als die Tate Modern, gehört sie zu Londons lohnendsten und unterschätztesten kostenlosen Museen.

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Ein prächtiger, opulent ausgestatteter Galeriesaal in der Wallace Collection in London mit roten Wänden voller Altmeistergemälde, kunstvollen Möbeln und einer hellen Glasdecke.

9. Ein französisches Palais aus dem 18. Jahrhundert in der Wallace Collection

Ein kostenloses Nationalmuseum in einem Stadthaus in Marylebone, mit Fragonards Die Schaukel, Hals' Der lachende Kavalier und einer der feinsten Rüstungssammlungen Europas. Die Great Gallery ist so beeindruckend wie alles in Paris – und wird trotzdem kaum erwähnt.

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Das Kenwood House liegt unter einem blauen Himmel, umgeben von üppigen grünen Rasenflächen und Besuchern, die auf Hampstead Heath spazieren und entspannen.

10. Rembrandt und Vermeer kostenlos im Kenwood House

Ein neoklassisches Herrenhaus am Rand von Hampstead Heath mit einer kleinen, aber außergewöhnlichen Kunstsammlung – darunter Rembrandts spätes Selbstporträt und Vermeers Die Gitarrenspielerin. Der Park und das Seeufer machen daraus einen perfekten halbtägigen Ausflug. Komplett kostenlos.

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Der Innenhof der Royal Academy of Arts in London mit großen zeitgenössischen Kunstinstallationen und klassischer palladianischer Architektur unter einem strahlend blauen Himmel.

11. Große Ausstellungen in der Royal Academy of Arts

Britanniens älteste Kunstinstitution am Piccadilly zeigt das ganze Jahr über internationale Blockbuster-Ausstellungen. Die Summer Exhibition, die seit 1769 jährlich stattfindet, ist die größte offene Einreichungsschau der Welt. Für die meisten Ausstellungen wird Eintritt erhoben – vorab prüfen, was gerade läuft.

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Geschichte, Kulturerbe und lebendige Sammlungen

Imposanter Museumseingang in London mit einer Kuppel und zwei Marinegeschützen, mit einer klassisch-historischen Fassade umgeben von Gärten.
Photo General Patrick

Londons Geschichtsmuseen reichen von antiken Hochkulturen bis zum Zweiten Weltkrieg, und viele der eindrücklichsten Häuser befinden sich in den Gebäuden, in denen Geschichte tatsächlich geschrieben wurde. Besonders reich an historischen Institutionen sind Westminster und die City of London – viele davon sind kostenpflichtig, aber jeden Cent wert.

Weitläufiger Blick auf den imposanten neoklassizistischen Eingang des British Museum mit einer Menschenmenge davor an einem bewölkten Tag – eine Einladung, Geschichte und Entdeckung zu erleben.

12. Rosetta Stone und Elgin Marbles im British Museum

Zwei Millionen Jahre Menschheitsgeschichte in 80 Galerien – kostenlos. Die ägyptischen Mumien, der Sutton-Hoo-Helm und die Lewis-Schachfiguren gehören zu insgesamt 8 Millionen Objekten. In Stoßzeiten am besten ein kostenloses Zeitfensterticket buchen. Der Great Court ist schon für sich allein ein Erlebnis.

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Historischer unterirdischer Kriegsraum mit Originaleinrichtung, Schreibtischen, Landkarten und Schaufensterpuppen in Kleidung der 1940er-Jahre, die Szenen aus Churchills geheimem Zweiten-Weltkrieg-Hauptquartier nachstellen.

13. Churchills unterirdischer Bunker: die Churchill War Rooms

Die Cabinet War Rooms unter Westminster sind exakt so erhalten, wie sie 1945 aussahen. Churchills Schreibtisch, der transatlantische Telefonraum und der Map Room haben eine unglaubliche Atmosphäre. Rechtzeitig Tickets buchen – diese kostenpflichtige Attraktion ist regelmäßig ausverkauft.

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Der Tower of London von der gegenüberliegenden Seite der Themse an einem hellen, sonnigen Tag mit strahlend blauem Himmel – die Festung mit ihren markanten Türmen.

14. 1.000 Jahre Königsgeschichte im Tower of London

Ein UNESCO-Welterbe und eine der vollständigsten mittelalterlichen Festungen Europas. Die Kronjuwelen, die Führungen mit den Yeoman Wardern und die Rüstungssammlung im White Tower sind alle außergewöhnlich. Online im Voraus kaufen – das spart gegenüber dem Preis an der Tageskasse deutlich.

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Frontansicht des Imperial War Museum London mit seiner markanten Kuppel und den großen Marinegeschützen im Vordergrund, eingerahmt von Bäumen und Gartenanlagen.

15. Die Realität moderner Konflikte im Imperial War Museum

Kostenloser Eintritt, untergebracht in einem markanten ehemaligen Anstaltsgebäude in Lambeth. Die Holocaust-Galerien gehören zu den bedeutendsten weltweit, und die Galerien zum Ersten Weltkrieg sind ebenso beeindruckend. Ein vollständiger Besuch dauert mindestens 3 Stunden. Für sehr kleine Kinder nicht empfehlenswert.

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Frontansicht des Kensington Palace mit der Statue von Königin Victoria im Vordergrund und Besuchern in den gepflegten Gartenanlagen.

16. Ein aktiver Königspalast: der Kensington Palace

Geburtsort von Königin Victoria und ehemaliges Zuhause von Prinzessin Diana, eingebettet in die Kensington Gardens. Königliche Modeausstellungen, restaurierte King's State Apartments und der gepflegte Sunken Garden machen diesen kostenpflichtigen Besuch besonders lohnend – vor allem für alle, die sich für die Königsfamilie interessieren.

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Opulente Kunstgalerie in Apsley House mit goldgerahmten Gemälden, roter gemusterter Tapete, verziertem Kamin und antiken rosa gepolsterten Stühlen.

17. Wellingtons Londoner Residenz: Apsley House

Als „Number One London" bekannt, beherbergt dieses Herrenhaus am Hyde Park Corner Werke von Velázquez, Goya und Rubens sowie persönliche Gegenstände Wellingtons und die prächtige Waterloo Gallery. Ein kostenpflichtiges Haus, das weit weniger Besucher bekommt, als es verdient.

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Innenraum des Banqueting House mit der prachtvollen bemalten Decke von Rubens, weißen Säulen, goldenen Akzenten und kunstvollen Kronleuchtern.

18. Unter Rubens' Deckengemälde stehen im Banqueting House

Inigo Jones' Meisterwerk von 1622 ist der einzige erhaltene Teil des Palace of Whitehall. Das Rubens-Deckengemälde – für König Karl I. gemalt – ist eines der bedeutendsten bemalten Interieurs Britanniens. Karl I. wurde 1649 vor genau diesem Gebäude hingerichtet. Ein moderater Eintrittspreis wird erhoben.

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Spezialmuseen und Geheimtipps

Eklektisches Museumsinterieur mit Skulpturen, Büsten und klassischen Ornamenten, dicht auf Regalen an den Wänden und unter einem gewölbten Oberlicht angeordnet.
Photo Andrea De Santis

Einige der unvergesslichsten Museumserlebnisse in London finden sich in kleineren, thematisch fokussierten Häusern. Sie reichen vom skurrilen, bis an die Decke vollgestopften Wohnhaus eines Architekten bis zur weltgrößten Schifffahrtssammlung. Wer spezifische Interessen mitbringt, wird hier oft mehr mitnehmen als in den großen Flaggschiffen. Unser Guide zu kostenlosen Aktivitäten in London liefert noch mehr Ideen, die keinen Cent kosten.

Dramatischer Blick ins Innere des Sir John Soane's Museums mit klassischen Büsten, Skulpturen und Architekturfragmenten in einer mit Oberlicht versehenen, prachtvollen Stadthaus-Galerie.

19. Verloren gehen in einer obsessiven Sammlung: Sir John Soane's Museum

Das erhaltene Wohnhaus des Architekten Sir John Soane enthält Hogarths Rake's Progress, einen ägyptischen Sarkophag und Tausende von Architekturfragmenten in verspiegelten Räumen. Kostenloser Eintritt in Lincoln's Inn Fields – und absolut einzigartig in London.

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Haupteingang des National Maritime Museum in Greenwich mit imposanten Säulen, Steinmetzarbeiten und abendlicher Beleuchtung.

20. Britanniens Seefahrtsgeschichte im National Maritime Museum

Das weltgrößte Schifffahrtsmuseum in Greenwich beherbergt Nelsons kugelzerrisene Trafalgar-Uniform – eines der bewegendsten Objekte in ganz London. Der verglaste Neptune Court und die Atlantic Worlds Gallery sind besonders beeindruckend. Eintritt kostenlos.

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Menschen entspannen auf dem Grashang unterhalb des Royal Observatory Greenwich; der rote Time Ball hebt sich deutlich vom blauen Himmel ab, umgeben von grünen Bäumen.

21. Auf dem Nullmeridian stehen im Royal Observatory

Das Zuhause der Greenwich Mean Time thront auf einem Hügel im Greenwich Park mit weitem Blick über die Stadt. Der kostenpflichtige Eintritt umfasst den Meridian-Innenhof, die Gemächer des Astronomer Royal und das Planetarium. Am besten mit dem National Maritime Museum zu einem ganzen Greenwich

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Innenraum des Design Museums in London mit moderner, kantiger Architektur, hellem Licht, einer farbenfrohen geometrischen Wand und gerahmten Schwarz-Weiß-Fotografien an der Ausstellungswand.

22. Zeitgenössisches Design erleben im Design Museum

Das weltweit führende Museum für zeitgenössisches Design in Kensington deckt alles ab – von Kulttrainern bis zum sozialen Wohnungsbau. Die Sonderausstellungen sind kostenpflichtig und durchgängig sehenswert. Die Dauersammlung ist kostenlos und mindestens eine Stunde wert.

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Innenansicht des London Transport Museum mit historischen roten Bussen, einem historischen U-Bahn-Wagen und viktorianischen Eisenkonstruktionen unter einem Glasdach.

23. Die Geschichte der Tube im London Transport Museum

Untergebracht im viktorianischen Blumenmarkt in Covent Garden, verfolgt dieses Museum die Londoner Verkehrsgeschichte vom Pferdeomnibus bis zur Elizabeth line. Originalfahrzeuge, klassische Plakatkunst und interaktive Exponate machen es zu einem der besten Spezialmuseen der Stadt. Eintritt ab 24,50 £.

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Frontansicht der Wellcome Collection bei Nacht, die ihre prächtige neoklassizistische Fassade zeigt, die von warmem Licht erstrahlt und mit festlich blau beleuchteten Bäumen geschmückt ist.

24. Medizin und Kunst im Wellcome Collection

Ein kostenloses Museum und eine Bibliothek in Bloomsbury, das Wissenschaft, Medizin und Kunst in provokanten Wechselausstellungen zusammenbringt. Der Reading Room und die Sonderausstellungen sind das Herzstück, seit die langjährige Medicine Man Gallery 2022 schloss. Eines der intellektuell anregendsten und unterschätztesten kostenlosen Häuser Londons.

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Miniatur-Rotesbahn Mail Rail im The Postal Museum, London, in einer unterirdischen Tunnelstation mit Besuchern auf dem Bahnsteig geparkt.

26. Mit der unterirdischen Postbahn fahren im Postal Museum

Ein überraschend fesselndes Museum in Farringdon über 500 Jahre Postgeschichte – mit der Mail Rail, einer kleinen U-Bahn, die einst Post unter London transportierte und heute Besucher durch ihre Originaltunnel befördert. Eines der originellsten kostenpflichtigen Erlebnisse in London – für alle Altersgruppen.

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Räume für zeitgenössische Kunst

Person betrachtet zeitgenössische Kunstinstallationen und moderne Gemälde in einem sauberen, gut beleuchteten Galerieraum.
Photo salah zhouri

Jenseits der großen Sammlungen hat London ein lebendiges Netzwerk zeitgenössischer Kunstinstitutionen, von denen viele kostenlos sind. Von den wegweisenden Galerien im East End bis zur renommierten Serpentine im Hyde Park zeigen diese Orte aktuelle Arbeiten von aufstrebenden und etablierten Künstlerinnen und Künstlern.

Eine Person geht durch den markanten geometrischen Pavillon der Serpentine Galleries – moderne Architekturdetails und natürliches Licht erfüllen den Raum.

27. Aktuelle Kunst im Hyde Park: die Serpentine Galleries

Zwei kostenlose Galerien für zeitgenössische Kunst im Hyde Park, die internationale Größen in einem intimen Rahmen zeigen. Der jährliche Serpentine Pavilion, jedes Jahr von einem anderen Architekturbüro entworfen, gehört zu den meistbeachteten Architekturaufträgen der Welt. Dienstag bis Sonntag geöffnet.

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Verzierte Kuppeldecke des Arab Hall im Leighton House Museum mit vergoldeten Details, gestreiften Bögen, Iznik-Kacheln und einem zentralen Kronleuchter.

30. Der Arab Hall im Leighton House Museum

Das Atelierhaus des viktorianischen Malers Lord Leighton beeindruckt mit dem atemberaubenden Arab Hall – ausgekleidet mit islamischen Fliesen aus dem 17. Jahrhundert unter einer goldenen Mosaikdecke. Frisch restauriert und in vollem Glanz erstrahlt diese kostenpflichtige Adresse als eines der schönsten und überraschendsten Interieurs Londons.

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Häufige Fragen

Welche Londoner Museen haben freien Eintritt?

Viele der bedeutendsten Museen Londons sind kostenlos, darunter das British Museum, das Natural History Museum, das V&A, das Science Museum, das Imperial War Museum, die National Gallery, die Tate Modern, die Tate Britain, die National Portrait Gallery, die Wallace Collection, das National Maritime Museum, die Serpentine Galleries, die Whitechapel Gallery, die Saatchi Gallery (viele Ausstellungen kostenlos, manche ticketpflichtig), die Wellcome Collection, Sir John Soane's Museum und Kenwood House. Das London Transport Museum, die Churchill War Rooms, der Tower of London und der Kensington Palace erheben Eintritt.

Muss man Londoner Museen im Voraus buchen?

Bei kostenlosen Museen wie dem British Museum und dem Natural History Museum empfiehlt sich eine Zeitfenster-Buchung in Stoßzeiten (Schulferien, Wochenenden), ist aber nicht immer zwingend erforderlich. Die Churchill War Rooms und der Tower of London sind häufig ausverkauft – dort sollte man Tickets unbedingt vorab online kaufen. Auch für die Courtauld Gallery und kostenpflichtige Sonderausstellungen anderswo lohnt eine Vorausbuchung.

Wie viele Museen kann man realistisch an einem Tag in London besuchen?

Ein oder zwei große Museen sind an einem Tag ein realistisches Ziel. Das British Museum, das V&A und das Natural History Museum brauchen jeweils mindestens 3 Stunden. Wer South Kensington besucht, kann das Natural History Museum gut mit dem V&A oder dem Science Museum kombinieren. Kleinere Häuser wie Sir John Soane's Museum oder die Wellcome Collection lassen sich am selben Tag mit einem größeren Besuch verbinden.

Welches Viertel eignet sich am besten für Museen in London?

South Kensington ist Londons dichtestes Museumsviertel: Das Natural History Museum, das V&A und das Science Museum liegen im Umkreis von 5 Gehminuten. In Bloomsbury befinden sich das British Museum und die British Library. An der South Bank clustern sich die Tate Modern, Shakespeares Globe und das Imperial War Museum. In Greenwich gibt es das National Maritime Museum, das Royal Observatory und das Old Royal Naval College.

Lohnt sich der London Pass für Museen?

Der London Pass kann sich lohnen, wenn du mehrere kostenpflichtige Attraktionen in kurzer Zeit besuchen willst – etwa den Tower of London, den Kensington Palace und die Churchill War Rooms. Da die meisten der besten Museen Londons jedoch kostenlos sind, ist der Pass vor allem für Architektur- und Kulturerbe-Standorte sinnvoll, weniger für Kunstmuseen. Unser ausführlicher Guide verrät dir, ob sich der London Pass für dich lohnt.

Zugehöriges Reiseziel:london

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