Tate Modern: Der komplette Besucherführer für Londons berühmteste Kunstgalerie
Untergebracht im gewaltigen ehemaligen Bankside-Kraftwerk am South Bank, gehört die Tate Modern zu den meistbesuchten Galerien für moderne und zeitgenössische Kunst weltweit. Der Eintritt zur Dauerausstellung ist kostenlos, die Architektur allein ist den Besuch wert, und der Blick auf die Themse von den oberen Etagen gehört zu den schönsten in ganz London.
Fakten im Überblick
- Lage
- Bankside, London SE1 9TG (South Bank, London Borough of Southwark)
- Anfahrt
- Blackfriars (National Rail & London Underground) ist einer der nächsten Bahnhöfe; Southwark (Jubilee Line) ist ebenfalls gut zu Fuß erreichbar
- Zeitbedarf
- 2–4 Stunden für die Dauerausstellung; plane einen ganzen Tag ein, wenn du eine Sonderausstellung besuchst
- Kosten
- Dauerausstellung: kostenlos. Sonderausstellungen: kostenpflichtig (am besten im Voraus buchen); Ermäßigungen verfügbar
- Am besten für
- Fans zeitgenössischer Kunst, Architekturbegeisterte, Familien, Regentage, Ausblicke auf die Themse
- Offizielle Website
- www.tate.org.uk/visit/tate-modern

Was ist die Tate Modern – und warum ist sie so besonders?
Die Tate Modern ist das nationale Museum für moderne und zeitgenössische Kunst des Vereinigten Königreichs und eine der meistbesuchten Kunstgalerien weltweit. Sie öffnete im Mai 2000 ihre Türen im stillgelegten Bankside-Kraftwerk – einem monumentalen Backsteinbau von Sir Giles Gilbert Scott, dem Architekten, der auch für die rote Telefonzelle und das Battersea Power Station verantwortlich zeichnet. Der 99 Meter hohe Schornstein ist ein Wahrzeichen des South Bank und vom nördlichen Themseufer aus weithin sichtbar. Im Inneren ist der roh-industrielle Maßstab erhalten geblieben – das macht die Tate Modern zu einer Galerie, die mit keiner anderen zu vergleichen ist.
Die Sammlung umspannt moderne und zeitgenössische Kunst von 1900 bis heute, mit Werken von Picasso, Rothko, Bourgeois, Warhol, Hepworth, Beuys und vielen anderen – verteilt auf zwei miteinander verbundene Gebäude: das ursprüngliche Boiler House (heute Natalie Bell Building) und das neuere Blavatnik Building, das 2016 eröffnet wurde. Beide sind durch unterirdische Gänge verbunden und teilen sich die gewaltige Turbine Hall – ein 35 Meter hohes und 152 Meter langes zentrales Schiff, das einige der ambitioniertesten öffentlichen Kunstinstallationen beherbergt hat, die je in Auftrag gegeben wurden.
💡 Lokaler Tipp
Die Dauerausstellung ist kostenlos. Eine Voranmeldung ist dafür nicht nötig. Für kostenpflichtige Sonderausstellungen empfiehlt sich eine Online-Buchung im Voraus – beliebte Ausstellungen sind oft ausverkauft, und Tickets an der Tageskasse sind nicht garantiert.
Das Gebäude: Vom Kraftwerk zum Kulturwahrzeichen
Das Bankside-Kraftwerk wurde in zwei Bauphasen zwischen 1947 und 1963 errichtet. Auf seinem Höhepunkt versorgte es die Londoner Innenstadt mit Strom, wurde aber 1981 im Zuge einer Rationalisierung des nationalen Stromnetzes abgeschaltet. Fast zwei Jahrzehnte stand das Gebäude leer, bevor die Architekten Herzog & de Meuron damit beauftragt wurden, es in eine Galerie umzuwandeln – ein Projekt, das zu einer der gefeiertsten Umnutzungskonversionen des 20. Jahrhunderts werden sollte.
Das Geniale an der Umgestaltung liegt darin, was bewahrt wurde – nicht nur in dem, was neu hinzukam. Die Turbine Hall, in der einst die riesigen Stromerzeugungsaggregate standen, wurde entkernt, behielt aber ihre kathedralartigen Proportionen: ein rauer, halliger Raum mit einer sanft abfallenden Rampe, die Besucher von der Straßenebene hinunter ins Herz des Gebäudes führt. Die Backsteinfassade blieb fast vollständig erhalten. Wer draußen auf der Flussterrasse steht, sieht immer noch ein Kraftwerk. Diese Spannung zwischen industrieller Vergangenheit und kultureller Gegenwart ist ein wesentlicher Teil der Atmosphäre, die die Tate Modern ausmacht.
Das Blavatnik Building – der neuere pyramidenartige Anbau derselben Architekten – fügt mehrere weitere Galerieebenen hinzu und bietet ein völlig anderes Raumgefühl: luftiger, heller, mit zickzackförmigen Treppenhäusern und großen Fenstern mit Blick auf die Themse. Zusammen umfassen beide Gebäude rund 34.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche auf elf Etagen.
Das Gebäude liegt direkt an der Themse und ist mit dem nördlichen Ufer durch die Millennium Bridge verbunden – der reine Fußgänger-Stahlhängebrücke von Norman Foster. Bei klarem Wetter morgens hinüberzulaufen, mit dem Kraftwerksschornstein vor sich, ist einer jener schlichten Londoner Momente, die sich sowohl auf Fotos als auch in der Erinnerung festsetzen.
In der Galerie: Was dich erwartet
Die Dauerausstellung ist thematisch statt chronologisch geordnet, was anfangs etwas verwirrend wirken kann, beim Erkunden aber belohnt wird. Räume gruppieren Werke nach Ideen und Dialogen statt nach Epoche oder Herkunftsland – ein Matisse hängt vielleicht neben einem zeitgenössischen afrikanischen Künstler, dessen Arbeit von ihm beeinflusst wurde, oder ein surrealistisches Gemälde steht neben einer aktuellen Videoarbeit mit ähnlicher Bildsprache. Die Beschriftungen erklären die kuratorische Logik, aber das Erlebnis ist reicher, wenn man einfach streift, statt einer festen Route zu folgen.
Zu den Highlights der Dauerausstellung zählen Louise Bourgeois' Spinnenplastiken (oft in oder in der Nähe der Turbine Hall), Mark Rothkos Seagram Murals – großformatige Leinwände in einem eigens dafür eingerichteten, abgedunkelten Raum mit fast meditativer Wirkung – sowie eine starke Sammlung surrealistischer Werke, darunter Arbeiten von Salvador Dalí, René Magritte und Max Ernst. Joseph Beuys, Carl Andre und Donald Judd vertreten die minimalistische und konzeptuelle Tradition, während die zeitgenössischen Etagen regelmäßig mit neuen Ankäufen rotieren.
Die Turbine Hall ist ein Erlebnis für sich. Tate beauftragt jedes Jahr bedeutende Künstlerinnen und Künstler, ortsspezifische Werke für diesen Raum zu schaffen – und diese Installationen sind immer kostenlos zu sehen. Frühere Auftragswerke reichten von Olafur Eliassons künstlicher Sonne (2003) über Carsten Höllers Riesenrutschen (2006) bis hin zu Kara Walkers zuckerbeschichteter Sphinx (2014). Was auch immer bei deinem Besuch zu sehen ist, lohnt es sich, vorher nachzuschauen – die Turbine-Hall-Aufträge sind oft kulturell bedeutsame Ereignisse.
ℹ️ Gut zu wissen
Die Turbine Hall ist sowohl vom Haupteingang an der Bankside-Seite (über die geneigte Rampe) als auch vom Blavatnik Building aus zugänglich. Wer von der Bankside-Seite hereinkommt, erlebt beim Hinabgehen der Rampe, wie sich die gesamte Dimension des Raumes nach und nach enthüllt – einer der eindrucksvollsten Ankünfte in London.
Wie sich das Erlebnis je nach Tageszeit verändert
Die Tate Modern öffnet täglich um 10:00 Uhr. Die erste Stunde ist erfahrungsgemäß die ruhigste – das natürliche Licht fällt in den oberen Galerieräumen am schönsten ein, und die Turbine Hall ist noch überschaubar voll. Wer Kunstwerke fotografieren möchte oder einfach in Ruhe vor einem Gemälde stehen will, ist an einem Wochentag kurz nach der Öffnung am besten aufgehoben.
Ab Mittag – besonders an Wochenenden und in den Schulferien – wird es deutlich voller. Die Turbine Hall füllt sich mit Lärm: Stimmen, rennende Kinder, das Echo des riesigen Raumes, das alles verstärkt. An den Café- und Restaurantebenen kann es lange Schlangen geben. Das Erlebnis wird dadurch nicht zunichte gemacht, aber es ist grundlegend anders. Der Rothko-Raum, der auf stille Betrachtung ausgelegt ist, leidet besonders unter dem Andrang.
Freitag- und Samstagabend lohnt sich: Die Galerie hat derzeit bis 21:00 Uhr geöffnet, und die späten Stunden ab etwa 18:30 Uhr ziehen ein anderes Publikum an – weniger Touristen, mehr lokale Besucher, eine ruhigere Atmosphäre. Die South-Bank-Terrasse und das Restaurant auf Ebene 9 sind freitagabends besonders schön, wenn sich die Themslichter im Wasser spiegeln und die St Paul's Cathedral drüben auf dem anderen Ufer erleuchtet ist. Wer einen Galeriebesuch mit einem Abendessen in der Gegend verbinden möchte: um 17:00 Uhr ankommen, zwei Stunden durch die Sammlung schlendern und dann von der Terrasse aus beobachten, wie die Stadt sich mit Licht füllt – das ist ein gelungener Abend.
💡 Lokaler Tipp
Ebene 10 im Blavatnik Building bietet eine Aussichtsplattform mit einem der besten Panoramablicke in London – und im Gegensatz zum Sky Garden oder dem Shard ist sie kostenlos. An klaren Tagen sieht man die St Paul's Cathedral, die Skyline der City, die Tower Bridge und weit in beide Richtungen entlang der Themse.
Anreise und Orientierung im Inneren
Der einfachste Weg aus der Londoner Innenstadt: mit der Underground oder dem National Rail bis Blackfriars fahren, die Themse über die Blackfriars Bridge nach Süden überqueren und dann etwa acht Minuten dem Flussufer nach Osten folgen. Der Schornstein ist fast die ganze Zeit über sichtbar, man kann ihn kaum verfehlen. Die Station Southwark (Jubilee Line) liegt ebenfalls in Gehweite – rund zehn Minuten durch die Nebenstraßen von Bankside.
Wer vom nördlichen Flussufer kommt, kann zu Fuß über die Millennium Bridge von den Stufen nahe der St Paul's Cathedral gehen – etwa zehn Minuten, und der Spaziergang selbst lohnt sich: Die Galerie ist die ganze Zeit über am anderen Ende der Brücke zu sehen.
Im Inneren kann die Gebäudestruktur beim ersten Besuch verwirrend sein. Die beiden Gebäude (Natalie Bell und Blavatnik) sind zwar verbunden, haben aber unterschiedliche Etagennummerierungen, und die Galerieebenen stimmen nicht immer überein. Kostenlose Lagepläne gibt es an den Informationstheken beider Eingänge, und das Personal hilft gerne bei der Orientierung. Die Turbine Hall ist der verlässlichste Orientierungspunkt – wer sich verlaufen hat, findet von dort aus wieder seinen Weg.
Die Barrierefreiheit ist gut durchdacht. Die Rampe der Turbine Hall ermöglicht einen stufenfreien Zugang von der Straßenebene in die Hauptgalerie. Auch der Eingang des Blavatnik Buildings ist stufenfrei. Aufzüge verbinden alle Galerieebenen in beiden Gebäuden. Besucher mit Behinderung erhalten einen ermäßigten Preis für kostenpflichtige Ausstellungen, ihre Begleitperson hat freien Eintritt.
Sonderausstellungen und Veranstaltungen
Die Tate Modern zeigt jährlich mehrere kostenpflichtige Sonderausstellungen, die in der Regel die dafür vorgesehenen Ausstellungsräume auf Ebene 2 und 3 des Natalie Bell Buildings belegen. Das Spektrum reicht von großen Einzelretrospektiven bis hin zu thematischen Überblicksschauen. Vergangene Ausstellungen umfassten Werke von Paul Gauguin, Henri Matisse, Cézanne und Zanele Muholi. Sie sind durchweg seriös, gut recherchiert und oft von umfangreichen gedruckten Katalogen begleitet, wenn man tiefer einsteigen möchte.
Die Eintrittspreise für Ausstellungen sind nicht einheitlich und variieren je nach Schau; Ermäßigungen sind verfügbar, und Tate Collective bietet Besuchern zwischen 16 und 25 Jahren Tickets für 5 Pfund an. Tate-Mitglieder und Förderer haben bei allen Ausstellungen freien Eintritt ohne Voranmeldung – es lohnt sich also, die Mitgliedschaft gegen die Eintrittskosten abzuwägen, wenn du mehr als zwei oder drei kostenpflichtige Ausstellungen pro Jahr besuchst. Eine Online-Buchung im Voraus ist in jedem Fall empfehlenswert – beliebte Ausstellungen in den letzten Wochen ihrer Laufzeit sind für Spontanbesucher häufig ausverkauft.
Es lohnt sich außerdem, das Programm der Tate Modern auf Abendvorträge, Familien-Workshops und andere Veranstaltungen abseits des regulären Ausstellungskalenders zu prüfen. Wer einen größeren South-Bank-Tagesausflug plant: Die Galerie lässt sich gut mit Shakespeare's Globe im Westen und dem Borough Market im Osten kombinieren – so lässt sich ein ganzer Tag in Bankside verbringen, ohne die Themse überqueren zu müssen.
Gut zu wissen: Für wen lohnt sich der Besuch – und für wen nicht?
Die Tate Modern eignet sich für Besucher, die bereit sind, sich auf anspruchsvolle Kunst einzulassen. Ein Großteil der Sammlung – besonders die konzeptuellen und minimalistischen Werke – bietet wenig unmittelbares visuelles Vergnügen und erschließt sich erst durch die Auseinandersetzung mit den Wandtexten und dem kuratorischen Kontext. Wer figürliche Malerei, detailreiche narrative Bilder oder Alte Meister bevorzugt, wird mit der Dauerausstellung möglicherweise wenig anfangen können. Die National Gallery am Trafalgar Square oder die Courtauld Gallery wären dann die bessere Wahl.
Wer zeitgenössische Kunst, Fotografie oder das architektonische Spektakel des Gebäudes liebt, wird an der Tate Modern als kostenlosem Erlebnis kaum etwas auszusetzen finden. Selbst an einem schlechten Tag rechtfertigen die Turbine-Hall-Installation und die Aussichten von den oberen Etagen den Ausflug. Kinder reagieren oft begeistert auf die großformatigen Werke und die physische Wucht des Raumes – ein Familienbesuch ist also durchaus sinnvoll, auch wenn sehr kleine Kinder mit einem Großteil der Sammlung noch wenig anfangen können.
Die Lage am South Bank ist ebenfalls ein wesentlicher Teil des Reizes. Mehr über das Viertel rund um die Galerie erfährst du im South-Bank-Stadtteilführer, der alle Sehenswürdigkeiten am Flussufer von Waterloo bis London Bridge abdeckt.
Wenn die Tate Modern Teil eines umfangreicheren Museumsbesuchsprogramms ist, gibt der Führer zu den besten Museen in London nützliche Orientierungshilfen, wie du deine Zeit in der Stadt am besten einteilst.
Insider-Tipps
- Die Aussichtsplattform auf Ebene 10 im Blavatnik Building ist kostenlos zugänglich und bietet ein 360-Grad-Panorama über Londons Innenstadt. Die meisten Besucher verpassen sie komplett, weil sie kaum ausgeschildert ist. Einfach mit dem Aufzug im Blavatnik Building ganz nach oben fahren.
- Der Raum mit Rothkos Seagram Murals ist absichtlich abgedunkelt und akustisch abgetrennt. Am besten gleich morgens als erstes besuchen, bevor es voll wird – der Unterschied zwischen einem leeren und einem überfüllten Raum ist bei diesen Gemälden enorm.
- Freitag- und Samstagabend ab 18:30 Uhr ist wohl die beste Zeit für die Dauerausstellung. Die Galerie hat bis 21:00 Uhr geöffnet, es wird deutlich ruhiger, und der Blick auf den Fluss von der Terrasse ist bei Einbruch der Dunkelheit schlicht außergewöhnlich.
- Die kostenlosen Lagepläne an den Informationstheken enthalten einen Highlight-Rundgang, der etwa 90 Minuten dauert und die bedeutendsten Werke der Sammlung umfasst. Nützlich für Erstbesucher, die angesichts der Größe des Gebäudes nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
- Tate Modern hat einen eigenen Kinderbereich und bietet regelmäßig kostenlose Familienaktivitäten an – besonders an Wochenenden und in den Schulferien. Schau vor dem Besuch mit Kindern auf der Tate-Website unter „What's On" nach – für viele dieser Angebote ist keine Voranmeldung nötig.
Für wen ist Tate Modern geeignet?
- Liebhaber zeitgenössischer und moderner Kunst, die neben der Dauerausstellung auch in die Tiefe gehen möchten
- Architekturbegeisterte, die sich für industrielle Umnutzung und Kraftwerksarchitektur des 20. Jahrhunderts interessieren
- Familien, die ein kostenloses, großflächiges Innenerlebnis suchen, das auch Kinder visuell fesselt
- Reisende mit kleinem Budget, die Weltklasse-Kultur ohne Eintrittsgebühr erleben möchten
- Abendbesucher, die einen Galeriebesuch mit einem Abendessen am South Bank und dem Blick über die Themse verbinden wollen
Sehenswürdigkeiten in der Nähe
Weitere Highlights in South Bank:
- Battersea Park
Der Battersea Park ist ein 81 Hektar großer viktorianischer Park am Südufer der Themse. Eintritt frei, formale Gärten, ein Kinderzoo, Uferwege und eine beeindruckende buddhistische Friedenspagode – weniger überlaufen als der Hyde Park und überraschend reich an Erlebnissen.
- Battersea Power Station
Nach fast dreißig Jahren Leerstand öffnete das Battersea Power Station im Oktober 2022 als eines der eindrucksvollsten gemischt genutzten Ziele Londons wieder seine Türen. Der Eintritt ins Hauptgebäude und die öffentlichen Bereiche ist kostenlos, während der gläserne Fahrstuhl Lift 109 einen der ungewöhnlichsten Aussichtspunkte der Stadt bietet. Hier findest du alles, was du für einen Besuch wissen musst.
- Borough Market
Der Borough Market steht seit rund 1.000 Jahren in der Nähe der London Bridge und gehört damit zu den ältesten Handelsplätzen für Lebensmittel in ganz Großbritannien. Heute findest du hier Händler mit allem, was das Herz begehrt: gereifter Käse, Charcuterie, frisch gebackenes Brot und Street Food aus aller Welt. Der Eintritt ist frei, und die viktorianischen Markthallen verleihen dem Besuch ein besonderes Flair, das die meisten anderen Food Halls schlicht nicht bieten können.
- Imperial War Museum London
Das Imperial War Museum London ist eine der durchdachtesten kostenlosen Attraktionen der Stadt. Es beleuchtet Konflikte vom Ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart. Untergebracht in einem ehemaligen psychiatrischen Krankenhaus, verbindet es großformatige Exponate, persönliche Zeugnisse und eindringliche Holocaust-Galerien zu einem Erlebnis, das nachhallt.