Die besten Wanderungen auf Gran Canaria: Trails für jedes Niveau

Gran Canaria vereint auf 1.560 km² eine erstaunliche Vielfalt an Wanderrouten. Kiefernwälder, Vulkanformationen, grüne Schluchten und Küstenklippen – alles erreichbar. Dieser Guide zeigt die besten Trails der Insel, von kurzen Spaziergängen bis zu ganztägigen Bergtouren.

Drei Wanderer gehen auf Roque Nublo zu, Gran Canarias ikonische Vulkanfelsformation, unter klarem Himmel in einer kargen, zerklüfteten Berglandschaft.

Gran Canaria wird manchmal als „Kontinent im Miniaturformat" bezeichnet – und nirgendwo wird das deutlicher als beim Wandern. Das Inselinnere steigt vom Meeresspiegel auf fast 1.956 Meter an, mit Mikroklimata, die sich innerhalb einer einzigen Fahrt vom trockenen Süden zum üppigen Norden verschieben. Die beste Wandersaison läuft von November bis April, wenn die Temperaturen angenehmer und die Luft klarer sind – viele Trails sind aber das ganze Jahr über begehbar. Für die Planung deiner Reise rund um die Wanderwege empfehlen wir unseren Guide zum besten Reisezeitpunkt für Gran Canaria. Das Bergland rund um Tejeda bietet die bekanntesten Wanderungen der Insel, während der Norden und Westen alle belohnen, die sich über die Resortgürtel hinauswagen. Ob du in Las Palmas oder in einem der Südresorts übernachtest – die meisten Trails sind mit dem Auto erreichbar, einige sogar mit dem Bus.

✨ Profi-Tipp

Beim Wandern von November bis April solltest du eine zusätzliche Schicht einpacken. Ab 1.800 Metern können die Temperaturen schnell fallen, selbst wenn es an der Küste warm ist. Sonnenschutz ist das ganze Jahr über auf diesen Höhen unverzichtbar.

Ikonische Bergwanderungen

Wanderer gehen auf einem steinigen Bergpfad in Richtung schroffer vulkanischer Felsformationen, darunter der Roque Nublo, umgeben von grünen Sträuchern und Kiefern unter blauem Himmel.
Photo dronepicr (CC BY 2.0)

Das vulkanische Herz Gran Canarias, das sich rund um Tejeda und Cruz de Tejeda erstreckt, ist der Schauplatz der dramatischsten Wanderungen der Insel. Die Landschaft hier ist rau und uralte – geprägt von eingestürzten Calderen und mächtigen Felsmonolithen. Das sind die Trails, die Gran Canaria als Wanderziel definieren, und sie sollten für jeden, der nur wenig Zeit im Landesinneren hat, ganz oben auf der Liste stehen. Das vulkanische Herz Gran Canarias, das sich rund um und Cruz de Tejeda erstreckt, ist der Schauplatz der dramatischsten Wanderungen der Insel. Die Landschaft hier ist rau und uralte – geprägt von eingestürzten Calderen und mächtigen Felsmonolithen. Das sind die Trails, die Gran Canaria als Wanderziel definieren, und sie sollten für jeden, der nur wenig Zeit im Landesinneren hat, ganz oben auf der Liste stehen. Hinweis: Für den Roque Nublo ist inzwischen eine kostenlose Vorabreservierung erforderlich, um den regulierten Trailabschnitt zu betreten.

Drei Wanderer stehen auf dem Plateau vor dem beeindruckenden Vulkanmonolithen Roque Nublo unter einem strahlend blauen Himmel auf Gran Canaria.

1. Zur Basis von Gran Canarias berühmtestem Felsen wandern

Der 3 km lange Rundweg von La Goleta zum Fuß des Roque Nublo dauert 60–75 Minuten und belohnt mit Panoramablick – an klaren Tagen sogar bis zum Teide. Eine kostenlose Reservierung über grancanariasenderos.com ist erforderlich. Der Zugang ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geregelt.

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Nahaufnahme des Roque Bentayga – der markante Basaltfelsen ragt über die Berge Gran Canarias, im Hintergrund dramatische Wolken.

2. Eine heilige Guanche-Felsformation nahe Tejeda erkunden

Der Weg zum Roque Bentayga führt an alten Höhlenwohnungen und Felszeichnungen vorbei, bevor er einen der dramatischsten Gipfel im Inselinneren erreicht. Der Blick über die Caldera ist beeindruckend, und die Geschichte der Guanchen verleiht der Wanderung zusätzliche Tiefe.

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Panoramablick vom Pico de las Nieves mit dramatischen Felsformationen, grünen Tälern und einem Wolkenmeer unter strahlend blauem Himmel.

3. Mit dem Auto und zu Fuß auf Gran Canarias höchsten Punkt

Mit 1.949 Metern ist der Pico de las Nieves per Straße erreichbar – ein kurzer Fußweg führt dann zum Gipfelpanorama. An klaren Tagen sieht man Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote. Die Fahrt durch den Kiefernwald dauert von Tejeda aus etwa 40 Minuten und ist schon für sich ein Erlebnis.

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Das ikonische Steinkreuz von Cruz de Tejeda steht vor einem weißen Gebäude mit Bögen, umgeben von Kiefern im Herzen Gran Canarias.

4. Bergtouren vom geografischen Mittelpunkt der Insel starten

Das steinerne Kreuz im geografischen Zentrum Gran Canarias liegt auf etwa 1.450 Metern und ist der klassische Ausgangspunkt für Wanderungen zum Roque Nublo, Roque Bentayga und den umliegenden Gipfeln. Das Bergpanorama gibt es hier schon, sobald du aus dem Auto steigst.

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Nebel zieht durch hohe kanarische Kiefern und gelbgrüne Farne auf dem Waldboden im Tamadaba Naturpark, Gran Canaria.

5. Durch Gran Canarias größten Kiefernwald wandern

Tamadaba im Nordwesten ist von dem ausgedehntesten kanarischen Kiefernwald der Insel bedeckt. Trails führen bis an den Rand dramatischer Küstenklippen, Hunderte von Metern über dem Atlantik. Die Gegend ist abgelegen, still und bietet eines der wildesten Wandererlebnisse der Insel.

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Schluchten- & Talwanderungen

Üppige Palmen und dichtes Grün in einer tiefen Vulkanschlucht, flankiert von hohen Felsenklippen unter einem fahlen Himmel.
Photo Liisbet Luup

Gran Canarias Barrancos (Schluchten) schneiden tief in das vulkanische Gestein der Insel ein und schaffen geschützte Korridore mit außergewöhnlicher Artenvielfalt. Diese Talwanderungen sind ein ganz anderes Erlebnis als die Hochgebirgstouren: schattig, mit endemischer Vegetation und manchmal sogar dem seltenen Rauschen fließenden Wassers. Besonders lohnend sind sie zwischen Dezember und April, wenn das Grün am üppigsten ist. Für einen breiteren Überblick über die Naturhighlights der Insel gibt unser Guide zu Gran Canarias Geheimtipps mehrere dieser weniger bekannten Orte ausführlicher vor.

Eingang einer vorspanischen Höhlenbehausung im Felsabhang des Barranco de Guayadeque, umgeben von üppigem Grün und Kakteen mit Blick in die Schlucht.

6. Durch eine Schlucht mit Höhlenrestaurants und Guanche-Geschichte wandern

Der Barranco de Guayadeque ist eines der vollständigsten Naturerlebnisse Gran Canarias: eine tiefe grüne Schlucht mit Höhlenwohnungen, Guanche-Grabstätten, endemischer Flora – und echten Höhlenrestaurants, in denen du direkt im Fels essen kannst. Plane mindestens einen halben Tag ein.

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Kleiner Wasserfall, der über eine felsige Klippe inmitten üppiger grüner Vegetation im Barranco de los Cernícalos auf Gran Canaria stürzt.

7. Gran Canarias größte Seltenheit entdecken: ein ganzjähriger Bach

Der Barranco de los Cernícalos ist eine der wenigen Schluchten auf der Insel, durch die das ganze Jahr Wasser fließt. Der sanfte Weg führt an Farnen, Weiden und Lorbeerwäldern vorbei zu kleinen Wasserfällen. Grün, still und für eine Insel mit so trockenem Ruf wirklich überraschend.

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Weiß getünchte Häuser mit Terrakottadächern im Dorf Fataga, umgeben von üppigen Palmen und den dramatisch zerklüfteten Bergen des Barranco de Fataga, Gran Canaria.

8. In das palmengefüllte Tal oberhalb des Dorfes Fataga hinabsteigen

Das Tal von Fataga erstreckt sich unterhalb eines der malerischsten weißen Dörfer Gran Canarias. Trails führen durch Dattelpalmen und Vulkangestein in eine Landschaft, die eher an die Sahara als an Südeuropa erinnert. Das Dorf selbst ist ein hervorragender Mittagsstopp nach der Wanderung.

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Weitläufige Landschaft des Valle de Agaete mit terrassierten Feldern, verstreuten Häusern und zerklüfteten Bergen im Hintergrund unter klarem Himmel.

9. Durch Europas einziges Kaffeeanbautal wandern

Das Valle de Agaete ist eine auffällig üppige Ecke im Nordwesten, mit terrassierten Hängen voller Kaffee, Zitrusfrüchten und Avocados. Fußwege schlängeln sich durchs Tal mit Blick auf dramatische Felswände. Am schönsten ist es Ende August zur Kaffeeernte – aber zu jeder Jahreszeit lohnt sich der Besuch.

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Vulkanische & geologische Wunder

Weitblick auf die Caldera de Bandama, einen Vulkankrater auf Gran Canaria, mit steilen Felshängen, grünem Buschwerk und blauem Himmel mit Wolken.
Photo Martin Falbisoner (CC BY-SA 4.0)

Gran Canarias geologische Geschichte ist in die Landschaft eingeschrieben. Vulkankrater, bunt schimmernde Mineralfelsen und uralte Lavaformationen sind überall auf der Insel zu finden – und einige der besten Wanderungen sind genauso viel Geologie wie Sport. Diese Routen sind für die meisten Fitnessniveaus zugänglich und bieten einige der visuell beeindruckendsten Landschaften der Insel. Wer eine Rundfahrt plant, um mehrere dieser Orte zu kombinieren, findet praktische Routenvorschläge in unserem Roadtrip-Guide für Gran Canaria.

Weiter Blick vom Rand der Bandama-Caldera mit dem Vulkankrater darunter, üppig grünen Hängen, Felswänden und dem Atlantik in der Ferne.

10. In einen perfekt erhaltenen Vulkankrater nahe Las Palmas absteigen

Die Bandama-Caldera liegt nur 15 Minuten von Las Palmas entfernt und bietet einen 200 Meter tiefen Vulkankrater, den du über einen Weg vom Kraterrand aus erwandern kannst. Der Aussichtspunkt oben auf dem Hügel gibt einen weiten Blick über die Weinbaulandschaft und die Hauptstadt. Für die komplette Runde solltest du etwa 2 Stunden einplanen.

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Farbenprächtige, geschichtete Vulkanfelsen von Los Azulejos de Veneguera auf Gran Canaria mit grünen, ockerfarbenen und roten Gesteinsformationen und natürlicher Vegetation.

11. Die bunten Mineralfelsen der Westküste entdecken

Los Azulejos ist eine Felswand, die durch Mineralablagerungen in leuchtendem Grün, Rot und Gelb schimmert – einer der eindrucksvollsten geologischen Anblicke auf den Kanarischen Inseln. Eher ein Stopp am Straßenrand als ein Wandertrail, aber er lässt sich gut mit Spaziergängen in der umliegenden Westküstenlandschaft verbinden.

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Goldene Sanddünen von Maspalomas, die sich unter einem blauen Himmel zum glitzernden Atlantik erstrecken, mit Fußabdrücken in der Landschaft.

12. Durch eine Saharalandschaft an der Südspitze der Insel wandern

Die Dünen von Maspalomas erstrecken sich über mehr als 400 geschützte Hektar und bieten einen wirklich desorientierenden Spaziergang durch goldene Sanddünen bis ans Meer. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sind die besten Zeiten. Markierte Trails gibt es hier nicht – die Navigation anhand von Orientierungspunkten gehört zum Erlebnis.

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Küsten- & Klippentouren

Schroffe Klippenküste von Gran Canaria mit einer kurvenreichen Küstenstraße über dem tiefblauen Ozean unter strahlend blauem Himmel.
Photo Marcin Jozwiak

Die Küste Gran Canarias ist weit vielfältiger als die südliche Resortzone vermuten lässt. Besonders die West- und Nordküste bieten dramatische Klippenlandschaften, Fischerdörfer und Naturformationen, die sich zu Fuß genauso lohnen wie per Auto. Einige dieser Routen führen zu Stränden und Naturpools, die in unserem Guide zu Naturpools auf Gran Canaria vorgestellt werden.

Klippenaussichtspunkt am Mirador del Balcón auf Gran Canaria mit dramatischen Vulkanklippen, Atlantischem Ozean und einem felsigen Pfad mit Bänken mit Blick auf die Küste.

13. Den Klippenweg über Gran Canarias dramatischster Küste entlangwandern

Der Mirador del Balcón liegt an den Meeresklippen der Westküste, mit schwindelerregenden Abstürzen zum Atlantik. Der Aussichtspunkt ist mit Wanderwegen am Klippenrand verbunden, die zu den beeindruckendsten Küstenszenerien der Insel gehören. An einem klaren Morgen ist die Sicht am besten.

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Blick auf den steinernen Grabhügel der Nekropole Arteara mit Informationstafel, vor zerklüfteten Felsen und Grünflächen im Barranco de Fataga, Gran Canaria.

14. Zur Guanche-Begräbnisstätte über einer Palmenoase wandern

Die Nekropole von Arteara liegt auf einem felsigen Hang oberhalb des üppigen Fataga-Tals und ist über einen kurzen, aber steilen Weg vom Talboden aus erreichbar. Hunderte alter Steingräber verteilen sich über den Hang, während die Palmenoase darunter einen bemerkenswerten Kontrast bildet. Plane 1–2 Stunden vom Tal aus ein.

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Steinruinen und kreisförmige Hausfundamente an der Archäologischen Stätte Tufia, umgeben von kargen Hügeln und vereinzelten grünen Sträuchern im hellen Tageslicht.

15. Ein Küstenkap mit intakten Guanche-Höhlenwohnungen erkunden

Das Kap Tufia an der Ostküste bewahrt eine der besten Guanche-Küstensiedlungen Gran Canarias, erreichbar über einen kurzen Küstenweg. Höhlenwohnungen und Steinstrukturen liegen oberhalb eines kleinen Strandes – einer der wenigen Orte, wo sich Archäologie und Küstenlandschaft zu Fuß verbinden lassen.

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Traditionelles weiß getünchtes Gebäude mit Holzbalkon in Puerto de las Nieves, Agaete, unter blauem Himmel mit Sonnenlicht auf der Fassade.

16. Die Agaete-Klippen und die felsige Küste zu Fuß erkunden

Puerto de las Nieves ist der Ausgangspunkt für Küstenwanderungen entlang der dramatischen Nordwestklippen Gran Canarias. Die natürlichen Felsenpools und das klare Atlantikwasser laden zum Verweilen ein, und die Fischrestaurants im Dorf sind eine hervorragende Belohnung nach jeder Wanderung in der Gegend.

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Leichte Wanderungen & Naturspazierierungen

Ein sanftes Tal mit einem kleinen Dorf auf Gran Canaria, das am Fuß zerklüfteter Hügel liegt, unter einem klaren blauen Himmel.
Photo Marian Florinel Condruz

Nicht jede großartige Wanderung auf Gran Canaria führt in die Berge. Die Insel hat eine Reihe sanfterer Routen durch botanische Gärten, historische Dörfer und tiefliegende Naturschutzgebiete, die für alle Fitnessniveaus geeignet sind. Sie eignen sich besonders gut als Halbtagesausflug in Kombination mit anderen Sehenswürdigkeiten. Wer noch mehr Ideen sucht, die keine Wanderschuhe erfordern, findet sie in unserem Guide zu kostenlosen Aktivitäten auf Gran Canaria.

Palmen, üppige einheimische Pflanzen und felsiges Gelände im Jardín Botánico Viera y Clavijo mit grünen Hügeln und Häusern im Hintergrund.

17. Durch Spaniens bedeutendste kanarische Pflanzensammlung schlendern

Der Jardín Botánico Viera y Clavijo erstreckt sich terrassenförmig eine Schlucht am Stadtrand von Las Palmas hinab – mit über 500 endemischen Arten, darunter Drachenbäume, riesige Wolfsmilchgewächse und Lorbeerwaldpflanzen. Ein ruhiger Spaziergang von 1–2 Stunden, der gleichzeitig eine der besten Einführungen in die einzigartige Flora der Insel ist.

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Hohe Kakteen und Sukkulenten wachsen zwischen Vulkangesteinen im Cactualdea Park, mit schroffen Bergen und dramatischem Himmel im Hintergrund.

18. Zwischen 10.000 Kakteen an der dramatischen Westküste spazieren

Cactualdea nahe La Aldea de San Nicolás ist einer der größten Kakteengärten Europas, angelegt auf terrassierten Hängen mit Blick auf den Atlantik. Über 10.000 Exemplare aus aller Welt sind in einer Landschaft arrangiert, die sich nahtlos mit dem umgebenden Vulkangelände verbindet. Plane 1 bis 1,5 Stunden ein.

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💡 Lokaler Tipp

Für die Wanderung zum Roque Nublo musst du dein kostenloses Zeitfenster auf grancanariasenderos.com buchen – am besten vor der Abreise. An Wochenenden und in den Schulferien sind die Slots schnell vergeben. Am Trailhead La Goleta gibt es keinen Parkplatz mehr; nutze die ausgeschilderten Parkplätze in Tejeda und nimm den Global-Shuttle zur Trailzufahrt.

Häufige Fragen

Brauche ich eine Genehmigung für die Wanderung zum Roque Nublo?

Du brauchst eine kostenlose Reservierung, um während der Öffnungszeiten (täglich 10:00–17:00 Uhr) den regulierten S-70-Trail zum Roque Nublo zu betreten. Im Voraus buchen auf grancanariasenderos.com oder reservasroquenublo.com. Der Eintritt ist kostenlos, aber die Kapazität ist auf etwa 60 Personen pro Stunde begrenzt. Das Besteigen des Felsens selbst ist verboten.

Wann ist die beste Jahreszeit zum Wandern auf Gran Canaria?

Von November bis April ist die Wandersaison am angenehmen – kühlere Temperaturen und klare Luft auf den Höhen. Sommerliche Wanderungen sind möglich, aber die Sonne ist intensiv und Hitzeflimmern kann die Gipfelsicht trüben. Für Hochgebirgstouren wie Roque Nublo oder Pico de las Nieves gilt in jeder Jahreszeit: früh starten, um die Mittagssonne zu meiden.

Kann ich die Wanderwege ohne Auto erreichen?

Einige Trails sind mit dem Linienbus erreichbar. Das Global-Busnetz verbindet Las Palmas und die Südküste mit Tejeda und Cruz de Tejeda, dem wichtigsten Knotenpunkt für Bergwanderungen. Ein Mietwagen bietet jedoch deutlich mehr Flexibilität – besonders für Trails im Westen und Nordwesten der Insel.

Welches Fitnessniveau brauche ich für die besten Wanderungen auf Gran Canaria?

Die Wanderungen auf Gran Canaria sind sehr unterschiedlich. Der Roque Nublo gilt als leicht bis mittel mit etwa 180 Höhenmetern auf einem 3 km langen Rundweg. Tamadaba und längere Grat-Wanderungen verlangen mehr Ausdauer. Der Barranco de los Cernícalos und der Jardín Botánico sind für die meisten Fitnessniveaus geeignet. Auf allen Bergtrails wird festes Schuhwerk empfohlen.

Sind die Wanderwege auf Gran Canaria gut markiert?

Bekannte Trails wie Roque Nublo und Roque Bentayga sind gut ausgeschildert und gepflegt. Manche weniger frequentierten Schluchten- und Westküstenwege sind weniger klar markiert. Es wird dringend empfohlen, vor der Wanderung eine Offline-Karte über Apps wie Wikiloc oder AllTrails herunterzuladen – besonders für Routen abseits des Hauptberggebiets.

Zugehöriges Reiseziel:gran-canaria

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