Geheimtipps Gran Canaria: 20 außergewöhnliche Orte, die die meisten Urlauber nie sehen
Gran Canaria steckt auf 1.560 Quadratkilometern unglaublich viel Vielfalt – doch die meisten Besucher sehen nur einen Bruchteil davon. Vulkanschluchten, vorspanische Ruinen, wilde Küsten und verschlafene Dörfer warten auf alle, die über die Hotelstrände hinausblicken.

Gran Canaria trägt den Spitznamen „Kontinent im Kleinformat" – und das völlig zu Recht: Im Inneren steigt das Gelände steil von sonnenverbrannten Stränden zu kiefernbedeckten Bergrücken und Vulkankratern auf, während die Küsten zwischen geschützten Badebuchten und dramatischen Atlantikfelsen wechseln. Die meisten Pauschalurlauber verlassen kaum die Gegend rund um Maspalomas oder Playa del Inglés – dabei warten die schönsten Erlebnisse der Insel weitgehend unentdeckt und ohne Menschenmassen. Dieser Guide widmet sich den Orten, die Einheimische gut kennen, Reiseführer aber allenfalls in Fußnoten erwähnen: Schluchten mit ganzjährigen Wasserfällen, in Felskliffs gehauene Kornspeicher einer uralten Zivilisation, geologische Farbspektakel auf vergessenen Westküstenstraßen und Hochplateaus, auf denen nur der Wind durch die Kanarischen Kiefern rauscht.
💡 Lokaler Tipp
Mit einem Mietwagen erschließt sich fast alles auf dieser Liste. Öffentliche Busse (Global-Netz) bedienen die wichtigsten Strecken, aber die Westküste, Tamadaba und die Bergdörfer im Inneren sind ohne eigenes Fahrzeug kaum sinnvoll zu erkunden. Aktuelle Verbindungen findest du unter guaguasglobal.com.
Das alte Gran Canaria: Guanchen-Stätten und vorspanische Wunder
Die Guanchen errichteten vor der spanischen Eroberung 1483 eine hoch entwickelte Gesellschaft auf Gran Canaria – ihr Erbe verteilt sich in Form von Höhlenwohnungen, bemalten Kammern, Begräbnisstätten und in Felsen gehauenen Kornspeichern über die ganze Insel. Die meisten Besucher gehen völlig daran vorbei. Wer sich vorher einen Überblick verschaffen möchte, findet im Guide Aktivitäten auf Gran Canaria einen guten Einstieg, aber die wahre Tiefe liegt bei den folgenden Stätten.
1. Guanchen-Höhlenmalereien hautnah erleben in der Cueva Pintada
Die geschützte Höhle in Gáldar beherbergt geometrische Malereien in Ocker und Weiß, die von den alten Guanchen stammen. Das modern gestaltete Museum über der Ausgrabungsstätte erläutert die Grabungsgeschichte und gibt das nötige Größengefühl. Plane 90 Minuten ein und buche Tickets im Voraus.
Entdecken1. Guanchen-Höhlenmalereien hautnah erleben in der Cueva Pintada
Die geschützte Höhle in Gáldar beherbergt geometrische Malereien in Ocker und Weiß, die von den alten Guanchen stammen. Das modern gestaltete Museum über der Ausgrabungsstätte erläutert die Grabungsgeschichte und gibt das nötige Größengefühl. Plane 90 Minuten ein und buche Tickets im Voraus.
Entdecken2. 300 in den Fels gehauene Kornspeicher: das Cenobio de Valerón
Mehr als 300 einzelne Vorratssilos durchlöchern wie ein Wabenmuster eine Vulkanfelswand im Norden der Insel – genutzt von den Guanchen zur Getreidlagerung. Das handwerkliche Können dahinter ist beeindruckend, und der Ort ist selten überlaufen. Kombiniere den Besuch mit einer Fahrt durch die nahen Bananenplantagen.
Entdecken2. 300 in den Fels gehauene Kornspeicher: das Cenobio de Valerón
Mehr als 300 einzelne Vorratssilos durchlöchern wie ein Wabenmuster eine Vulkanfelswand im Norden der Insel – genutzt von den Guanchen zur Getreidlagerung. Das handwerkliche Können dahinter ist beeindruckend, und der Ort ist selten überlaufen. Kombiniere den Besuch mit einer Fahrt durch die nahen Bananenplantagen.
Entdecken3. Zwischen Guanchen-Gräbern wandern: die Nekropole von Arteara
Hunderte von Steingräbern überziehen einen felsigen Hang oberhalb des Palmenhains von Fataga – das macht diese Stätte zum größten Guanchen-Friedhof der Insel. Keine Menschenmassen, keine Kassenhäuschen, keine Absperrungen. Geh vorsichtig vor und besuche die Stätte am besten im Morgenlicht, wenn die Atmosphäre am schönsten ist.
Entdecken3. Zwischen Guanchen-Gräbern wandern: die Nekropole von Arteara
Hunderte von Steingräbern überziehen einen felsigen Hang oberhalb des Palmenhains von Fataga – das macht diese Stätte zum größten Guanchen-Friedhof der Insel. Keine Menschenmassen, keine Kassenhäuschen, keine Absperrungen. Geh vorsichtig vor und besuche die Stätte am besten im Morgenlicht, wenn die Atmosphäre am schönsten ist.
Entdecken4. Hinauf zum heiligen Felsen: Roque Bentayga
Dieser gezackte Vulkanmonolith oberhalb von Tejeda war eine Zeremonialstätte der Guanchen. Ein markierter Wanderweg führt vorbei an uralten Höhlenwohnungen und Felsritzungen. Die Aussicht über die Caldera und zum Roque Nublo ist außergewöhnlich – und die Besucherzahlen sind ein Bruchteil derer des berühmten Nachbarn.
Entdecken4. Hinauf zum heiligen Felsen: Roque Bentayga
Dieser gezackte Vulkanmonolith oberhalb von Tejeda war eine Zeremonialstätte der Guanchen. Ein markierter Wanderweg führt vorbei an uralten Höhlenwohnungen und Felsritzungen. Die Aussicht über die Caldera und zum Roque Nublo ist außergewöhnlich – und die Besucherzahlen sind ein Bruchteil derer des berühmten Nachbarn.
Entdecken5. Ein Guanchen-Küstendorf entdecken: Tufia
Auf einem Vorgebirge an der ruhigeren Ostküste sind Steinbauten und Höhlenwohnungen einer Guanchen-Küstensiedlung erhalten – darunter liegt ein kleiner Strand. Touristen verirren sich kaum hierher. Mit dem Auto erreichbar, und ein Rundgang dauert etwa eine Stunde.
Entdecken5. Ein Guanchen-Küstendorf entdecken: Tufia
Auf einem Vorgebirge an der ruhigeren Ostküste sind Steinbauten und Höhlenwohnungen einer Guanchen-Küstensiedlung erhalten – darunter liegt ein kleiner Strand. Touristen verirren sich kaum hierher. Mit dem Auto erreichbar, und ein Rundgang dauert etwa eine Stunde.
EntdeckenWilde Natur: Schluchten, Wälder und geologische Spektakel

Das Innere Gran Canarias wird von tiefen Barrancos geprägt, die von den zentralen Bergen bis zum Meer reichen – jeder mit eigenem Mikroklima und Ökosystem. Wer wandern möchte, findet im Guide Wandern auf Gran Canaria ausführliche Infos zu Schwierigkeitsgraden und Anreise. Die folgenden Orte wurden ausgewählt, weil sie wirklich abseits des Touristenrummels liegen – nicht einfach nur schwer erreichbar sind.
6. Gran Canarias einziger ganzjähriger Bach: Barranco de los Cernícalos
Ein seltener Dauerbach plätschert durch diese grüne Schlucht im östlichen Inselinneren, gesäumt von Farnen, Weiden und Lorbeerbäumen. Der Weg ist sanft und führt zu kleinen Wasserfällen. Eine echte Überraschung auf einer Insel, die die meisten nur mit Wüstenlandschaften verbinden.
Entdecken6. Gran Canarias einziger ganzjähriger Bach: Barranco de los Cernícalos
Ein seltener Dauerbach plätschert durch diese grüne Schlucht im östlichen Inselinneren, gesäumt von Farnen, Weiden und Lorbeerbäumen. Der Weg ist sanft und führt zu kleinen Wasserfällen. Eine echte Überraschung auf einer Insel, die die meisten nur mit Wüstenlandschaften verbinden.
Entdecken7. Im Höhlenrestaurant essen: Barranco de Guayadeque
Diese tiefgrüne Schlucht vereint Guanchen-Grabstätten, Höhlenbewohner, endemische Wildblumen und echte Höhlenrestaurants, die lokale Eintöpfe servieren. Fahr von der Küste hinauf und mach in Montaña de las Tierras Mittagspause – direkt in einer echten Höhlenküche.
Entdecken7. Im Höhlenrestaurant essen: Barranco de Guayadeque
Diese tiefgrüne Schlucht vereint Guanchen-Grabstätten, Höhlenbewohner, endemische Wildblumen und echte Höhlenrestaurants, die lokale Eintöpfe servieren. Fahr von der Küste hinauf und mach in Montaña de las Tierras Mittagspause – direkt in einer echten Höhlenküche.
Entdecken8. In einen perfekt erhaltenen Vulkankrater hinabsteigen: Bandama
Nur 15 Minuten von Las Palmas entfernt lässt sich diese 200 Meter tiefe Vulkanschüssel auf einem Wanderweg begehen – Hin- und Rückweg dauern etwa 90 Minuten. Vom Aussichtspunkt oben blickt man auch auf das Weinanbaugebiet der Insel. Kostenlos und fast immer angenehm ruhig.
Entdecken8. In einen perfekt erhaltenen Vulkankrater hinabsteigen: Bandama
Nur 15 Minuten von Las Palmas entfernt lässt sich diese 200 Meter tiefe Vulkanschüssel auf einem Wanderweg begehen – Hin- und Rückweg dauern etwa 90 Minuten. Vom Aussichtspunkt oben blickt man auch auf das Weinanbaugebiet der Insel. Kostenlos und fast immer angenehm ruhig.
Entdecken9. Durch Gran Canarias größten Kiefernwald wandern: Tamadaba
Das abgelegene Tamadaba-Plateau im Nordwesten beherbergt den schönsten Kanarischen Kiefernwald der Insel, mit Küstenklippen, die Hunderte von Metern in den Atlantik abfallen. Vogelbeobachter kommen wegen des Blauen Buchfinken, Wanderer wegen der Stille. Ein Auto ist nötig, die Straße ist schmal.
Entdecken9. Durch Gran Canarias größten Kiefernwald wandern: Tamadaba
Das abgelegene Tamadaba-Plateau im Nordwesten beherbergt den schönsten Kanarischen Kiefernwald der Insel, mit Küstenklippen, die Hunderte von Metern in den Atlantik abfallen. Vogelbeobachter kommen wegen des Blauen Buchfinken, Wanderer wegen der Stille. Ein Auto ist nötig, die Straße ist schmal.
Entdecken10. Die Bunten Klippen von Los Azulejos de Veneguera
Eine Felswand, die von Mineralablagerungen in leuchtendem Grün, Gelb und Rot gestreift wird – dieser Stopp an der Westküste gehört zu den meistfotografierten geologischen Sehenswürdigkeiten der Insel. Fünf Minuten Aufenthalt, unvergesslicher Eindruck. Zu finden auf der GC-200 zwischen Mogán und La Aldea.
Entdecken10. Die Bunten Klippen von Los Azulejos de Veneguera
Eine Felswand, die von Mineralablagerungen in leuchtendem Grün, Gelb und Rot gestreift wird – dieser Stopp an der Westküste gehört zu den meistfotografierten geologischen Sehenswürdigkeiten der Insel. Fünf Minuten Aufenthalt, unvergesslicher Eindruck. Zu finden auf der GC-200 zwischen Mogán und La Aldea.
Entdecken11. Spaniens größter Kanarischer Garten: Jardín Botánico Viera y Clavijo
Mehr als 500 Arten kanarischer Endemiten ziehen sich eine Schlucht außerhalb von Las Palmas hinunter – darunter uralte Drachenbäume und mächtige Wolfsmilchgewächse. Der Eintritt ist frei, die Anlage ist wirklich schön, und werktags morgens ist man meist fast allein. Plane zwei Stunden ein, um alles in Ruhe zu erkunden.
Entdecken11. Spaniens größter Kanarischer Garten: Jardín Botánico Viera y Clavijo
Mehr als 500 Arten kanarischer Endemiten ziehen sich eine Schlucht außerhalb von Las Palmas hinunter – darunter uralte Drachenbäume und mächtige Wolfsmilchgewächse. Der Eintritt ist frei, die Anlage ist wirklich schön, und werktags morgens ist man meist fast allein. Plane zwei Stunden ein, um alles in Ruhe zu erkunden.
Entdecken12. 10.000 Kakteen vor Atlantikpanorama fotografieren: Cactualdea
Einer der größten Kakteenparks Europas liegt an der spektakulären Westküste nahe La Aldea: terrassierte Hänge voller Sukkulenten aus aller Welt, dazu weite Meeresblicke. Ruhig, gepflegt und erstaunlich fotogen. Kombiniere den Besuch mit dem Los-Azulejos-Stopp in der Nähe.
Entdecken12. 10.000 Kakteen vor Atlantikpanorama fotografieren: Cactualdea
Einer der größten Kakteenparks Europas liegt an der spektakulären Westküste nahe La Aldea: terrassierte Hänge voller Sukkulenten aus aller Welt, dazu weite Meeresblicke. Ruhig, gepflegt und erstaunlich fotogen. Kombiniere den Besuch mit dem Los-Azulejos-Stopp in der Nähe.
EntdeckenBergdörfer und Aussichtspunkte

Die Bergdörfer im Inneren Gran Canarias erhalten nur einen Bruchteil der Besucher, die die Küstenresorts überschwemmen – dabei bieten sie einige der stimmungsvollsten Erlebnisse auf der ganzen Insel. Besonders die Gegend rund um Tejeda lohnt sich für alle, die sich Zeit nehmen. Wer eine Rundreise durchs Landesinnere plant, findet im Gran Canaria Roadtrip-Guide die besten Routen durch diese Landschaften.
13. Durch blumengeschmückte Gassen schlendern: Dorf Fataga
Dieses winzige weiße Dorf über einem palmengesäumten Tal wirkt eher marokkanisch als spanisch. Bougainvillea rankt über niedrige Mauern, das Café serviert guten Kaffee, und der Blick ins Tal Richtung Dünen ist außergewöhnlich. 20 Minuten von Maspalomas entfernt – aber eine andere Welt.
Entdecken13. Durch blumengeschmückte Gassen schlendern: Dorf Fataga
Dieses winzige weiße Dorf über einem palmengesäumten Tal wirkt eher marokkanisch als spanisch. Bougainvillea rankt über niedrige Mauern, das Café serviert guten Kaffee, und der Blick ins Tal Richtung Dünen ist außergewöhnlich. 20 Minuten von Maspalomas entfernt – aber eine andere Welt.
Entdecken14. Zum 80 Meter hohen Monolithen wandern: Roque Nublo
Gran Canarias ikonischste Felsformation ragt auf 1.813 Metern aus einem Plateau und ist vom Parkplatz aus in etwa 45 Minuten zu Fuß zu erreichen. Die umliegende Aussicht erfasst einen Großteil der Insel. Geh früh los, bevor sich im Sommer gegen Mittag Wolken aufbauen.
Entdecken14. Zum 80 Meter hohen Monolithen wandern: Roque Nublo
Gran Canarias ikonischste Felsformation ragt auf 1.813 Metern aus einem Plateau und ist vom Parkplatz aus in etwa 45 Minuten zu Fuß zu erreichen. Die umliegende Aussicht erfasst einen Großteil der Insel. Geh früh los, bevor sich im Sommer gegen Mittag Wolken aufbauen.
Entdecken15. Auf Gran Canarias höchstem Punkt stehen: Pico de las Nieves
Mit 1.949 Metern ist dies das Dach der Insel – an klaren Wintertagen sind von hier aus vier weitere Kanarische Inseln zu sehen. Die Fahrt hinauf durch den Kiefernwald gehört zu den schönsten auf der ganzen Insel. Es gibt einen kleinen Parkplatz, und die Aussicht ist sofort da – kein Wandern nötig.
Entdecken15. Auf Gran Canarias höchstem Punkt stehen: Pico de las Nieves
Mit 1.949 Metern ist dies das Dach der Insel – an klaren Wintertagen sind von hier aus vier weitere Kanarische Inseln zu sehen. Die Fahrt hinauf durch den Kiefernwald gehört zu den schönsten auf der ganzen Insel. Es gibt einen kleinen Parkplatz, und die Aussicht ist sofort da – kein Wandern nötig.
Entdecken16. Am Ende der Welt stehen: Mirador del Balcón
Senkrechte schwarze Vulkanfelsen stürzen hier Hunderte von Metern in den Atlantik – der Blick ist schwindelerregend, und das ist wörtlich gemeint. Ein kurzer Stopp auf der Küstenstraße GC-200, zehn Minuten Aufenthalt, aber eine der dramatischsten Aussichten der ganzen Insel.
Entdecken16. Am Ende der Welt stehen: Mirador del Balcón
Senkrechte schwarze Vulkanfelsen stürzen hier Hunderte von Metern in den Atlantik – der Blick ist schwindelerregend, und das ist wörtlich gemeint. Ein kurzer Stopp auf der Küstenstraße GC-200, zehn Minuten Aufenthalt, aber eine der dramatischsten Aussichten der ganzen Insel.
Entdecken17. Eine Kirche wie eine Kathedrale: über hundert Jahre Bauzeit in Arucas
Aus dunklem lokalem Basalt über mehr als 100 Jahre gemeißelt, sieht diese neugotische Kirche tatsächlich wie eine Kathedrale aus. Die Buntglasfenster im Inneren sind außergewöhnlich. Arucas selbst ist eine angenehme Stadt mit Rum-Destillerien und einem begrünten Platz für ein entspanntes Mittagessen.
Entdecken17. Eine Kirche wie eine Kathedrale: über hundert Jahre Bauzeit in Arucas
Aus dunklem lokalem Basalt über mehr als 100 Jahre gemeißelt, sieht diese neugotische Kirche tatsächlich wie eine Kathedrale aus. Die Buntglasfenster im Inneren sind außergewöhnlich. Arucas selbst ist eine angenehme Stadt mit Rum-Destillerien und einem begrünten Platz für ein entspanntes Mittagessen.
EntdeckenRuhige Küsten und authentische Dörfer

Abseits der Hotelstrände verändert sich der Charakter der Küste Gran Canarias grundlegend. Besonders der Nordwesten lohnt sich für alle, die ein Auto und einen halben Tag Zeit mitbringen. Das Dorf Agaete und der Fischerhafen Puerto de las Nieves bilden gemeinsam eine der authentischsten Ecken der Insel – weit weg vom All-inclusive-Betrieb im Süden.
18. Frischen Fisch essen im authentischen Hafen von Puerto de las Nieves
Das charaktervollste Fischerdorf an der Westküste hat ausgezeichnete Meeresfrüchterestaurants, natürliche Felsenpools und einen aktiven Fähranleger für Boote nach Teneriffa. Die Klippen dahinter sind beeindruckend, und das Dorf ist erfreulich frei von Souvenirläden und Touristenfallen.
Entdecken18. Frischen Fisch essen im authentischen Hafen von Puerto de las Nieves
Das charaktervollste Fischerdorf an der Westküste hat ausgezeichnete Meeresfrüchterestaurants, natürliche Felsenpools und einen aktiven Fähranleger für Boote nach Teneriffa. Die Klippen dahinter sind beeindruckend, und das Dorf ist erfreulich frei von Souvenirläden und Touristenfallen.
Entdecken19. Europas einziges Kaffeetal erkunden: Valle de Agaete
Terrassierte Hänge mit Kaffee, Zitrusfrüchten und Avocados im Nordwesten der Insel schaffen eine üppige tropische Landschaft, die man mit den Kanaren kaum verbindet. Das jährliche Kaffeernte-Fest Ende August zieht Einheimische aus der ganzen Insel an. Am schönsten erlebt man das Tal zu Fuß auf dem Talwanderweg.
Entdecken19. Europas einziges Kaffeetal erkunden: Valle de Agaete
Terrassierte Hänge mit Kaffee, Zitrusfrüchten und Avocados im Nordwesten der Insel schaffen eine üppige tropische Landschaft, die man mit den Kanaren kaum verbindet. Das jährliche Kaffeernte-Fest Ende August zieht Einheimische aus der ganzen Insel an. Am schönsten erlebt man das Tal zu Fuß auf dem Talwanderweg.
Entdecken20. Gran Canarias bester Surfspot: El Confital
Dieser wilde, felsige Spot an der Nordspitze der Playa de Las Canteras ist ein Refugium für einheimische Surfer – mit Vulkanriffen und kraftvollen Atlantikwellen, die nichts mit dem ruhigen Badestrand wenige Hundert Meter südlich zu tun haben. Wer nicht surft, kommt zum Zuschauen und Spazierengehen auf dem rauen Felsvorsprung.
Entdecken20. Gran Canarias bester Surfspot: El Confital
Dieser wilde, felsige Spot an der Nordspitze der Playa de Las Canteras ist ein Refugium für einheimische Surfer – mit Vulkanriffen und kraftvollen Atlantikwellen, die nichts mit dem ruhigen Badestrand wenige Hundert Meter südlich zu tun haben. Wer nicht surft, kommt zum Zuschauen und Spazierengehen auf dem rauen Felsvorsprung.
EntdeckenKulturelle Tiefe: Museen und Stadtteile

Las Palmas de Gran Canaria ist eine richtige Stadt mit ernstem Kulturleben – trotzdem sehen die meisten Besucher sie nur durch das Busfenster bei einem Transferstopp. Das historische Viertel Vegueta allein vereint mehrere Weltklasse-Museen auf einem Fußweg von zehn Minuten. Wer mehr Zeit in der Hauptstadt verbringt, findet im Guide Aktivitäten in Las Palmas einen umfassenden Überblick.
21. Guanchen-Mumien von Angesicht zu Angesicht: das Museo Canario
Eine der bedeutendsten Sammlungen vorspanischer Artefakte Spaniens befindet sich in einem ruhigen Vegueta-Stadtpalais. Guanchen-Schädel, Mumien, Keramiken und Werkzeuge sind mit wissenschaftlichem Kontext ausgestellt. Plane 90 Minuten ein – und beachte, dass sonntags geschlossen ist.
Entdecken21. Guanchen-Mumien von Angesicht zu Angesicht: das Museo Canario
Eine der bedeutendsten Sammlungen vorspanischer Artefakte Spaniens befindet sich in einem ruhigen Vegueta-Stadtpalais. Guanchen-Schädel, Mumien, Keramiken und Werkzeuge sind mit wissenschaftlichem Kontext ausgestellt. Plane 90 Minuten ein – und beachte, dass sonntags geschlossen ist.
Entdecken22. Atlantische Gegenwartskunst in einem Kolonialpalais: das CAAM
Das Centro Atlántico de Arte Moderno ist in einem umgebauten Kolonialpalais in Vegueta untergebracht und zeigt Kunst aus Europa, Afrika und Amerika. Der Kontrast zwischen der gemeißelten Steinfassade und dem weißen, minimalistischen Inneren ist beeindruckend. Sonntags ist der Eintritt frei.
Entdecken22. Atlantische Gegenwartskunst in einem Kolonialpalais: das CAAM
Das Centro Atlántico de Arte Moderno ist in einem umgebauten Kolonialpalais in Vegueta untergebracht und zeigt Kunst aus Europa, Afrika und Amerika. Der Kontrast zwischen der gemeißelten Steinfassade und dem weißen, minimalistischen Inneren ist beeindruckend. Sonntags ist der Eintritt frei.
Entdecken23. Kanarischen Volkstanz am Sonntag erleben: Parque Doramas
Dieser ruhige Stadtpark in Las Palmas beherbergt das Pueblo Canario, ein nachgebautes traditionelles Dorf, in dem sonntags morgens Volksmusik und Tanz aufgeführt werden. Das Néstor-Museum für Kanarische Kunst ist ebenfalls hier. Völlig lokale Atmosphäre, völlig kostenlos.
Entdecken23. Kanarischen Volkstanz am Sonntag erleben: Parque Doramas
Dieser ruhige Stadtpark in Las Palmas beherbergt das Pueblo Canario, ein nachgebautes traditionelles Dorf, in dem sonntags morgens Volksmusik und Tanz aufgeführt werden. Das Néstor-Museum für Kanarische Kunst ist ebenfalls hier. Völlig lokale Atmosphäre, völlig kostenlos.
Entdecken24. Lokalen Mojo und Käse kaufen: Markthalle Vegueta
Die überdachte Markthalle in der Altstadt von Las Palmas ist der beste Ort der Insel für lokale Produkte: gereifter Kanarischer Käse, Mojo rojo, Zutaten für Papas arrugadas, frische tropische Früchte und Fisch direkt aus dem Atlantik. Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert mit seinen Eisen-Glas-Konstruktionen ist allein schon einen Blick wert.
Entdecken24. Lokalen Mojo und Käse kaufen: Markthalle Vegueta
Die überdachte Markthalle in der Altstadt von Las Palmas ist der beste Ort der Insel für lokale Produkte: gereifter Kanarischer Käse, Mojo rojo, Zutaten für Papas arrugadas, frische tropische Früchte und Fisch direkt aus dem Atlantik. Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert mit seinen Eisen-Glas-Konstruktionen ist allein schon einen Blick wert.
Entdecken✨ Profi-Tipp
Kombiniere Markthalle Vegueta, Museo Canario, CAAM und Casa de Colón zu einem einzigen Vormittag zu Fuß. Alle vier liegen in der Altstadt innerhalb von zehn Gehminuten beieinander – und zusammen erzählen sie die ganze Geschichte Gran Canarias in weniger als einem halben Tag.
Häufige Fragen
Welche Geheimtipps Gran Canarias kann ich ohne Mietwagen erreichen?
Die Museen und die Markthalle in Vegueta, der Parque Doramas, das CAAM und Las Canteras (einschließlich El Confital) sind alle mit dem Linienbus oder zu Fuß vom Zentrum Las Palmas aus erreichbar. Die Schlucht Guayadeque und der Bandama-Krater lassen sich mit einer Kombination aus Global-Bussen und kurzen Taxifahrten erreichen. Für die Westküste, Tamadaba, Fataga und die meisten Bergdörfer im Inneren ist ein Mietwagen praktisch unverzichtbar.
Lohnt es sich, die Guanchen-Ausgrabungsstätten ohne Führung zu besuchen?
Einige sind frei zugänglich und gut beschildert, aber ein Guide oder Audioguide bringt erheblich mehr Kontext. Die Cueva Pintada in Gáldar und das Cenobio de Valerón haben Informationen vor Ort. Für die Nekropole von Arteara und Tufia empfiehlt es sich, sich vorher zu informieren, da die Erklärungen an der Stätte selbst minimal sind.
Wann ist die beste Zeit, um die Geheimtipps im Inselinneren Gran Canarias zu besuchen?
November bis April ist ideal zum Wandern und für Ausflüge ins Landesinnere: kühler, klare Luft und manchmal Schnee auf den höchsten Gipfeln. Schluchten wie Guayadeque und Barranco de los Cernícalos sind nach dem Winterregen am grünsten. Im Sommer sind Autofahrten und Kulturstätten problemlos, aber lange Wanderungen im Inland können unangenehm heiß werden.
Wie weit ist Puerto de las Nieves von den Südresorts entfernt?
Puerto de las Nieves liegt an der Nordwestküste, etwa 60–70 km von Maspalomas entfernt – mit dem Auto über die Autobahn GC-2 rund 75–90 Minuten. Am besten kombiniert man die Fahrt mit Stopps im Valle de Agaete, Cactualdea und Los Azulejos an einem ganzen Westküstentag.
Sind diese Geheimtipps auch für kleine Kinder geeignet?
Ja, einige eignen sich gut für Familien: Das Museum der Cueva Pintada hat interaktive Elemente, der Cactualdea-Park ist einfach und optisch reizvoll, der Jardín Botánico hat breite Wege, die auch für Kinderwagen geeignet sind, und im Parque Doramas gibt es genug Platz zum Toben. Die geologischen Aussichtspunkte wie Mirador del Balcón und Bandama erfordern Aufsicht an den Rändern, aber kaum Laufstrecke.























