2 Tage Kopenhagen: Das perfekte Wochenend-Itinerar

Zwei Tage in København reichen tatsächlich, um königliche Paläste, das Kanalnetz, erstklassige Märkte und die Freistadt Christiania zu erleben – ohne Stress. Dieses Itinerar verbindet die Sehenswürdigkeiten clever, spart Laufwege und sagt dir, was wirklich deine Zeit wert ist.

Bunte Häuser am Nyhavn-Kanal spiegeln sich bei Sonnenuntergang im Wasser, dazu festgemachte Boote und ein lebhafter Abendhimmel – das Postkartenmotiv Kopenhagens.

Kurzfassung

  • Zwei Tage reichen, um Nyhavn, Schloss Rosenborg, Amalienborg, die Kleine Meerjungfrau, den Tivoli, Christianshavn und Christiania in Ruhe zu erkunden.
  • Die Copenhagen Card umfasst Eintritt zu 80+ Sehenswürdigkeiten sowie unbegrenzte Fahrten mit Metro, Bus und S-Bahn – ob sie sich lohnt, kannst du mit unserem Copenhagen-Card-Ratgeber ausrechnen.
  • Die Metro vom Flughafen Kopenhagen (CPH) bis Kongens Nytorv dauert auf der Linie M2 rund 15 Minuten – die schnellste und günstigste Verbindung ins Zentrum.
  • Ende Mai bis Anfang September bietet dir die längsten Tage, Kanaltours in vollem Betrieb und geöffnete Outdoor-Locations. Winterwochenenden sind ruhiger und atmosphärisch, aber einige Freiluftattraktion verlieren dann ihren Reiz.
  • Schloss Rosenborg und den Tivoli am besten vorab buchen, besonders an Sommerwochenenden. Mehr Ideen findest du in unserem Kopenhagen-Aktivitäten-Ratgeber.

Vor der Anreise: Das solltest du regeln

Reisende überqueren die Straße vor dem Flughafen Kopenhagen mit sichtbarem Terminalgebäude unter einem hellen Himmel
Photo heino eisner

Der Flughafen Kopenhagen (Københavns Lufthavn, IATA: CPH) liegt rund 8 km vom Stadtzentrum entfernt. Die Metrolinie M2 verbindet ihn direkt mit Kongens Nytorv, dem zentralen Umsteigeknoten in der Innenstadt – in etwa 13–15 Minuten. Ein Standard-ÖPNV-Ticket für 3 Zonen kostet derzeit rund 36 DKK, die Preise sind zonenabhängig und sollten vor der Fahrt an den Automaten am Flughafen geprüft werden. Taxis und Fahrdienste über Bolt (Uber fährt in Dänemark nur als lizenziertes Uber Taxi) kosten für dieselbe Strecke deutlich mehr – meist 250–350 DKK. Sofern du kein schweres Gepäck dabei hast oder sehr früh ankommst und die Metro noch nicht fährt, ist die U-Bahn die klare Wahl.

In Kopenhagen wird mit Dänischer Krone (DKK) bezahlt. Englisch wird fast überall gesprochen, wo du als Tourist unterwegs sein wirst – Sprachbarrieren gibt es praktisch keine. Leitungswasser ist trinkbar. Trinkgeld ist nicht verpflichtend, da Servicegebühren in den meisten Rechnungen enthalten sind – aufrunden oder einen kleinen Betrag dalassen ist völlig freiwillig. Einen vollständigen Überblick über die Wege zwischen den Stadtvierteln findest du im Kopenhagen-Nahverkehr-Ratgeber.

💡 Lokaler Tipp

Die Copenhagen Card (copenhagencard.com) bietet unbegrenzte Fahrten im ÖPNV in den Zonen 1–99 sowie kostenlosen Eintritt zu mehr als 80 Sehenswürdigkeiten, darunter Schloss Rosenborg, das Nationalmuseum und viele andere. Rechne durch, ob sie sich für deine Pläne lohnt: Wenn du täglich drei oder mehr kostenpflichtige Attraktionen besuchst, amortisiert sie sich meist. Eine 48-Stunden-Karte deckt einen Zweitagesbesuch genau ab.

Tag 1: Königliches Kopenhagen, Kanalviertel und Nyhavn

Schloss Rosenborg in Kopenhagen an einem sonnigen Tag, gesehen von einem üppigen Garten mit bunten Blumen und gepflegten Hecken.
Photo Roger Suen

Starte den Morgen im Schloss Rosenborg, einem Renaissance-Palast, den Christian IV. Anfang des 17. Jahrhunderts erbauen ließ. Der frühe Besuch hat einen praktischen Grund: Zeitfenster-Eintritte sind an Wochenenden schnell vergriffen, und der Königsgarten (Kongens Have) rund ums Schloss ist am schönsten, bevor der Mittagsandrang einsetzt. Im Keller des Schlosses befindet sich die Schatzkammer mit den dänischen Kronjuwelen – das ist das eigentliche Highlight. Erwachsene zahlen rund 140 DKK, Studierende etwa 100 DKK, unter 18 Jahren ist der Eintritt frei. Plant gut 90 Minuten für den Innenbereich ein.

Von Rosenborg aus ist es ein kurzer Spaziergang nordwärts zum Amalienborg-Palastkomplex, dem offiziellen Wohnsitz der dänischen Königsfamilie. Die tägliche Wachablösung findet um 12 Uhr mittags statt – es lohnt sich, den Spaziergang danach auszurichten. In der Nähe ist Frederikskirche (die Marmorkirche) kostenlos zugänglich und beeindruckt mit einem großartigen Kuppelinneren – der Besuch dauert 20 Minuten und wird von vielen übersprungen, die es danach bereuen. Von Amalienborg weiter nordwärts entlang des Wassers zum Kastellet, der sternförmigen Festung aus dem 17. Jahrhundert, und dann weiter zur Kleinen Meerjungfrau auf Langelinie. Ehrlich gesagt: Die Statue ist klein und oft überfüllt. Als Wahrzeichen der Stadt hat sie historische Bedeutung, aber sie belohnt eher Besucher, die ihre Erwartungen realistisch halten – nicht solche, die ein Spektakel erwarten.

Den Nachmittag verbringst du am Nyhavn, dem von farbenfrohen Stadthäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert gesäumten Kanal. Eine Kanalbootstour ab Nyhavn gehört zu den besten Möglichkeiten, die Stadt kennenzulernen: Netto-Bådene bietet stündliche Touren an (ca. 60 DKK für Erwachsene, 25 DKK für Kinder), die den Hafen und die Kanäle abdecken. Touren laufen von Frühjahr bis Frühherbst. Die Restaurants direkt am Kanal sehen verlockend aus, tendieren aber zu Touristenpreisen; die Smørrebrød-Läden und Cafés in den Seitenstraßen hinter dem Kanal bieten in der Regel besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Am Abend sind die Tivoli-Gärten der logische Abschluss von Tag 1. Im Sommer öffnet der Vergnügungspark abends und ist nach Einbruch der Dunkelheit wirklich wunderschön – mit illuminierten Gärten, Live-Musik-Bühnen und Fahrgeschäften. An Wochenenden Tickets im Voraus buchen.

  • Morgen (9:00–11:30 Uhr) Schloss Rosenborg und Königsgarten – bei Öffnung ankommen, Zeitfenster-Eintritt vorab buchen.
  • Spätvormittag (11:30–13:30 Uhr) Spaziergang nordwärts zu Amalienborg (Wachablösung um 12 Uhr), Frederikskirche und Kastellet.
  • Früher Nachmittag (13:30–15:00 Uhr) Die Kleine Meerjungfrau und die Uferpromenade Langelinie.
  • Nachmittag (15:00–18:00 Uhr) Nyhavn-Kanalbereich und eine einstündige Bootstour.
  • Abend (ab 19:30 Uhr) Tivoli-Gärten – im Sommer am schönsten nach Einbruch der Dunkelheit.

Tag 2: Christianshavn, Christiania und die Altstadt

Luftaufnahme von Christianshavn in Kopenhagen mit farbenfrohen Gebäuden am Kanal, Wasserwegen und Booten, mit der Stadt und dem Hafen im Hintergrund.
Photo Abhishek Navlakha

Starte Tag 2 gleich in Christianshavn. Das Viertel hat einen ruhigeren, von Kanälen durchzogenen Charakter, der sich deutlich vom Touristentrubel am Nyhavn abhebt. Beginne bei der Erlöserkirche (Vor Frelsers Kirke) an der Sankt Annæ Gade. Die außen spiralförmig aufsteigende Treppe bis zur Turmspitze bietet einen der besten Ausblicke über die Stadt. Der Aufstieg umfasst rund 400 Stufen und ist nichts für Menschen mit Höhenangst, aber der Blick über die Kanäle von Christianshavn und in Richtung Innenstadt ist an einem klaren Tag wirklich beeindruckend. Der Turmeintritt kostet etwa 80 DKK (aktuelle Preise vor dem Besuch prüfen).

Von der Kirche sind es fünf Minuten zu Fuß zur Freistadt Christiania. 1971 von Hausbesetzern auf einem ehemaligen Militärgelände gegründet, funktioniert Christiania als selbstverwaltete Gemeinschaft mit rund 900 Bewohnern. Es ist so viel Stadtviertel wie Sozialexperiment: Galerien, Werkstätten, Cafés und Live-Musik-Venues gehören dazu. In Teilen des Areals – besonders auf der Pusher Street – ist Fotografieren verboten; Schilder weisen klar darauf hin, wo Kameras unerwünscht sind. Diese Regeln gelten ausnahmslos. Plane 90 Minuten für einen entspannten Rundgang ein.

⚠️ Besser meiden

Christiania ist einen Besuch wert, aber mach es nicht zum Mittelpunkt deines Kopenhagen-Trips – auf Kosten der außergewöhnlichen Museen, der Foodszene oder der Architektur der Stadt. Es ist eines von vielen wirklich interessanten Vierteln.

Nach Christiania gehst du zurück in die Altstadt und verbringst den Nachmittag im Schloss Christiansborg auf der Insel Slotsholmen. Hier hat das dänische Parlament (Folketing) seinen Sitz, außerdem befinden sich hier die Königlichen Repräsentationsräume. Der Schlossturm ist kostenlos zugänglich und bietet einen weiteren schönen Ausblick über die Stadt. In unmittelbarer Nähe deckt das Nationalmuseum Dänemark Wikingerzeit, nordische Geschichte und dänische Kulturgeschichte eingehend ab. Es ist ein ernsthaftes Museum, das mindestens zwei Stunden verdient.

Für Essen und eine Nachmittagspause bieten sich die Torvehallerne am Israels Plads an – die beste überdachte Markthalle der Stadt. Zwei große Glas-und-Stahl-Hallen beherbergen rund 60 Stände mit frischen Produkten, Smørrebrød, Kaffee, Gebäck und fertigen Gerichten. Der Markt ist echte Einheimischenzone, nicht nur Touristenfalle, und die Qualität ist durchgehend hoch. Für eine richtige Einführung in dänische belegte Brote lohnt sich ein Blick in unseren Kopenhagen-Smørrebrød-Ratgeber – damit du am Stand weißt, was du bestellen willst.

  • Morgen (9:00–10:30 Uhr) Turmbesteigung der Erlöserkirche – früh gehen, bevor sich Warteschlangen bilden.
  • Spätvormittag (10:30–12:30 Uhr) Freistadt Christiania – 90 Minuten einplanen, um das Gebiet in Ruhe zu erkunden.
  • Nachmittag (12:30–17:00 Uhr) Schlossturm Christiansborg und das Nationalmuseum Dänemark.
  • Nachmittagspause Torvehallerne-Markt – Smørrebrød, frischer Kaffee und dänisches Gebäck.
  • Später Nachmittag/Abend Einkaufsbummel auf der Strøget oder zum Abendessen ins Meat Packing District in Vesterbro.

Was du weglassen kannst (oder für einen längeren Aufenthalt aufhebst)

Abstrakte Skulptur im Freien mit Meer im Hintergrund an einem bewölkten Tag
Photo Mircea Solomiea

Mit nur 48 Stunden müssen einige bedeutende Attraktionen auf der Strecke bleiben. Das Louisiana Museum für Moderne Kunst in Humlebæk, rund 35 km nördlich der Stadt, gehört zu den bedeutendsten Museen für moderne Kunst in Europa. Es ist einen ganzen halben Tag für sich wert und besser für einen längeren Aufenthalt oder einen eigenen Tagesausflug aufzuheben. Ähnliches gilt für Schloss Kronborg in Helsingør (Schauplatz von Shakespeares Hamlet): ein weltbekanntes Kulturdenkmal, das allein schon rund drei Stunden Fahrzeit hin und zurück bedeutet. Diese Ausflüge wegzulassen, ist kein Versagen – es ist ein Grund, wiederzukommen.

Die SMK Nationalgalerie Dänemark hat montags geschlossen – wenn dein Trip also auf ein Sonntag-Montag-Wochenende fällt, solltest du das einplanen. Die Ny Carlsberg Glyptotek neben dem Tivoli beherbergt eine beeindruckende Sammlung antiker Mittelmeerkunst und französischer Impressionisten und verdient mehr als einen gehetzten 45-Minuten-Abstecher. Wenn Museen für dich Priorität haben, hilft dir unser Ratgeber zu den besten Museen Kopenhagens dabei, Prioritäten zu setzen.

✨ Profi-Tipp

Kopenhagens Viertel entfalten sich beim gemächlichen Schlendern – nicht beim Abhaken von Sehenswürdigkeiten. Wenn du merkst, dass du zwischen den Spots hetzt, um eine Liste abzuarbeiten, lass eine Attraktion fallen und nutze die Zeit in Nørrebro oder an den Seen (Søerne). Die Wohnstraßen und Kanalwege gehören genauso zum Charakter der Stadt wie die Paläste.

Reisezeit: Wann du dein Wochenende planst, macht einen Unterschied

Menschen, die sich neben einem Kanal in Kopenhagen entspannen, mit einem Straßenimbissstand, Stadtflaggen und historischen Gebäuden bei Tageslicht.
Photo rao qingwei

Ein Kopenhagen-Wochenende im Juni oder Juli bedeutet rund 17 Stunden Tageslicht, Kanaltours in voller Frequenz, geöffnete Hafenbäder bei Islands Brygge und den Streetfood-Markt bei Reffen in voller Betrieb. Das sind echte Mehrwerte für einen Zweitagesbesuch. Im Sommer läuft auch Tivoli auf Hochtouren mit seinem Abendprogramm. Die Kehrseite sind die Menschenmassen: Nyhavn im Juli ist deutlich voller als im Mai, und beliebte Restaurants sollten vorab gebucht werden.

Mai und September sind wohl die beste Wahl: weniger Touristen, angenehme Temperaturen (rund 13–18 °C) und die meisten Outdoor-Attraktionen noch geöffnet. Oktober bis März ist eine andere Stadt. Die Tage werden deutlich kürzer, manche Freiluft-Attraktionen schließen oder reduzieren ihre Zeiten, und die Kanaltour-Saison läuft aus. Trotzdem hat Kopenhagen im Winter seinen eigenen Charme: Die Weihnachtsmärkte (mehr dazu in unserem Kopenhagen-Weihnachtsratgeber) sind wirklich gut, Tivoli hat eine Wintersaison, und die Museumswelt ist am ruhigsten und leichtesten zugänglich. Für eine detaillierte saisonale Analyse hilft der Ratgeber zur besten Reisezeit für Kopenhagen mit monatsgenauen Infos weiter.

  • Juni–August: Maximales Tageslicht, alle Outdoor-Locations geöffnet, Hochsaison mit Menschenmassen und höheren Preisen.
  • Mai und September: Gutes Wetter, weniger Touristen, fast alle Attraktionen in Betrieb.
  • Oktober–November: Herbststimmung, kürzere Tage, manche Freiluft-Locations schließen.
  • Dezember–Februar: Weihnachtsmärkte, Tivoli-Wintersaison und Weihnachtstrubel im Dezember – kalt (rund 0–4 °C).
  • März–April: Wechselhaftes Wetter, aber die Stadt öffnet mit dem Frühjahr nach und nach wieder ihre Outdoor-Angebote.

Essen, Budget und praktische Zahlen

Kopenhagen ist eine teure Stadt. Rechne mit rund 150–250 DKK für ein Mittagessen im Restaurant, 275–450 DKK für ein mittelpreisiges Abendessen pro Person ohne Wein. In den Torvehallerne und auf dem Streetfood-Markt bei Reffen isst du deutlich günstiger (80–150 DKK), ohne bei der Qualität Abstriche zu machen. Die New-Nordic-Küchenbewegung, die Kopenhagen auf die globale Foodkarte gebracht hat, ist in allen Preisklassen vertreten – du brauchst keinen Michelin-Stern-Tisch, um hier außergewöhnlich gut zu essen. Für einen praktischen Überblick über Anlaufstellen und Empfehlungen deckt unser Kopenhagen-Restaurantführer alles ab – von der Bäckerei bis zur Gourmetküche.

Für einen günstigeren Zweitages-Trip zeigt dir der Kopenhagen-Budgetreise-Ratgeber, welche Museen kostenlos sind (die David Collection ist dauerhaft gratis, das SMK bietet gelegentlich kostenlose SMK-Freitagabende an), welche Parks wie Kastellet und der Königsgarten nichts kosten, und wie du deine täglichen Ausgaben reduzieren kannst, ohne auf Erlebnisse zu verzichten. Zu wissen, wofür es sich lohnt Geld auszugeben – und wofür nicht –, macht einen erheblichen Unterschied.

Häufige Fragen

Reichen 2 Tage in Kopenhagen, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen?

Ja, zwei Tage reichen, um das Wesentliche Kopenhagens in Ruhe zu erkunden: Nyhavn, Schloss Rosenborg, das königliche Palastgebiet, die Kleine Meerjungfrau, Christianshavn, Christiania, Christiansborg und die Tivoli-Gärten passen alle in 48 Stunden, ohne zu hetzen. Du wirst die Stadt nicht ausschöpfen, aber du wirst ihre bedeutendsten Bereiche kennengelernt haben. Ein dritter Tag würde Tagesausflüge zum Louisiana oder nach Kronborg ermöglichen, oder mehr Zeit in den Stadtvierteln.

Wie komme ich am besten vom Flughafen Kopenhagen ins Stadtzentrum?

Die Metro (Linie M2) vom Flughafen Kopenhagen bis Kongens Nytorv dauert rund 13–15 Minuten und kostet etwa 36 DKK für ein Standard-3-Zonen-Ticket. Die Züge fahren häufig. Das ist die günstigste Option. Taxis und Bolt sind verfügbar, kosten aber in der Regel 250–350 DKK für dieselbe Strecke und bieten keinen Zeitvorteil – außer spät nachts oder mit viel Gepäck.

Lohnt sich die Copenhagen Card für einen 2-tägigen Aufenthalt?

Das kommt auf dein Programm an. Die 48-Stunden-Copenhagen-Card deckt unbegrenzte Fahrten im ÖPNV in den Zonen 1–99 und kostenlosen Eintritt zu mehr als 80 Attraktionen ab. Wenn du Schloss Rosenborg, das Nationalmuseum, die Glyptotek besuchst und täglich mehrmals die Metro nutzt, amortisiert sie sich wahrscheinlich. Wenn du einen deiner zwei Tage hauptsächlich mit Schlendern und Essen verbringst, statt kostenpflichtige Attraktionen zu besuchen, ist die Rechnung weniger eindeutig. Nutze den offiziellen Copenhagen-Card-Rechner mit deinen konkreten geplanten Stopps vor dem Kauf.

Welches Viertel eignet sich für einen kurzen Kopenhagen-Besuch am besten zum Wohnen?

Indre By (die Innenstadt) und die Gegend rund um Kongens Nytorv bringen dich zu Fuß zu Nyhavn, Rosenborg, Christiansborg und dem wichtigsten Metro-Umsteigeknoten. Vesterbro liegt etwas weiter entfernt, hat aber eine bessere Dichte an unabhängigen Restaurants und Cafés. Vermeide es, für einen sightseeingorientierten Trip in der Nähe des Flughafens zu übernachten – die Metroverbindung ist zwar schnell, aber zweimal täglich Pendelzeit einzuplanen summiert sich. Unser Ratgeber zu Kopenhagens Stadtvierteln geht ausführlicher auf die einzelnen Bereiche ein.

Wann sollte ich Kopenhagen für ein Wochenendtrip besuchen?

Mai und September bieten die beste Balance: mildere Temperaturen (13–18 °C), die meisten Outdoor-Attraktionen in Betrieb und deutlich weniger Touristen als im Juli. Wenn du das volle Sommerprogramm mit Kanaltours, Hafenbädern und Außenmärkten willst, ist Juni–August Hochsaison – rechne aber mit mehr Andrang am Nyhavn und bei beliebten Restaurants. Winterwochenenden (Dezember–Februar) sind für Weihnachtsmärkte und Museumsbesuche machbar, aber einige Freiluft-Locations haben dann eingeschränkte Öffnungszeiten.

Zugehöriges Reiseziel:copenhagen

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