Geheimtipps auf Rhodos: Abseits der Touristenpfade

Rhodos belohnt alle, die über die bekannten Sehenswürdigkeiten hinausschauen. Von einem freskengeschmückten byzantinischen Kloster im kiefernbedeckten Inselinneren bis zu einer menschenleeren mittelalterlichen Burg mit Meeresblick – hier zeigt sich die andere Seite der Insel.

Mittelalterliche Steinmauern und Burgeingang mit einem Weg, umgeben von üppigem Grün und dramatischem Himmel auf Rhodos, Griechenland – eine Atmosphäre verborgener Geschichte.

Die meisten Besucher folgen auf Rhodos demselben ausgetretenen Pfad: Altstadt, Lindos und der nächste Badeort. Das hat durchaus seine Gründe, aber die Insel ist weit größer und vielfältiger, als ein Standardprogramm vermuten lässt. Auf 1.408 Quadratkilometern verstecken sich bewaldete Berggipfel, verlassene Bauwerke aus der italienischen Ära, abgelegene byzantinische Kirchen und Strände, die nur über unbefestigte Pisten erreichbar sind. Dieser Guide widmet sich den Orten, die Neugier belohnen – egal ob du einen Mietwagen und einen freien Nachmittag hast oder eine ganze Woche zum Erkunden. Zur Orientierung empfehlen wir unseren Überblick über Aktivitäten auf Rhodos, und für einen tieferen Einblick in die mittelalterliche Stadt bietet der Guide zur mittelalterlichen Altstadt von Rhodos vieles, was die meisten Besucher selbst innerhalb der Mauern verpassen.

✨ Profi-Tipp

Für die meisten dieser Sehenswürdigkeiten ist ein Mietwagen unerlässlich. Öffentliche Busse bedienen die Hauptrouten, lassen aber die Dörfer im Inselinneren und die Südküste völlig aus. Im Juli und August am besten frühzeitig buchen, da Fahrzeuge schnell ausgebucht sind.

Burgen & mittelalterliche Ruinen abseits der Touristenpfade

Eine mittelalterliche Burg auf einem Hügel erhebt sich über weiß getünchten Häusern und grünen Bäumen unter einem klaren blauen Himmel in Rhodos.
Photo Sašo Vukadinović

Alle besuchen den Palast des Großmeisters, aber Rhodos hat mittelalterliche Befestigungsanlagen über die ganze Insel verteilt, die nur einen Bruchteil der Besucherzahlen verzeichnen. Vor allem der Süden und Nordwesten bestechen mit Burgen auf Hügeln, die Panoramablicke bieten und kaum Warteschlangen kennen. Für den historischen Hintergrund, warum diese Außenposten genau dort gebaut wurden, lohnt sich der Historischer Guide zu den Rittern von Rhodos.

Luftaufnahme der Ruinen der Burg Kritinia auf einem felsigen Hügel, umgeben von rauer Vegetation und mit Blick auf das tiefblaue Ägäische Meer.

1. Über der Ägäis schweben: die Burg Kritinia

Eine verfallene Hospitaliter-Burg auf einem Hügel im Nordwesten mit weitreichendem Blick auf die Inseln Halki und Alimia. Kaum ein Tourist macht sich die Mühe, hierher zu fahren – oft hat man die bröckelnden Türme und das Meeresperson enpanorama ganz für sich allein. Am besten am späten Nachmittag besuchen.

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Mittelalterliche Burgruine aus Stein auf einem zerklüfteten Kalksteinrücken unter strahlend blauem Himmel – ein Ort, der Geschichte und Abenteuer atmet.

2. Menschenleere Burg im Dorf Asklipio entdecken

Im tiefen Süden der Insel thront diese gut erhaltene mittelalterliche Burg über einem Dorf mit einer bemerkenswerten byzantinischen Kirche voller Fresken und einem kleinen Volkskundemuseum. Hierher verirren sich kaum Reisegruppen, was es zu einem der authentischsten Ziele der Insel macht.

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Das St.-Pauls-Tor in Rhodos, ein mittelalterliches Steintor mit Zinnen und gemeißelten Details, steht unter klarem blauem Himmel am Meer.

3. Den Hafen durchs Paulustor einrahmen

Eines der eindrucksvollsten Festungsdetails der Altstadt: Dieses Tor öffnet sich direkt zum Wasser und bietet einen perfekten Blick auf die mittelalterlichen Mauern, wo sie auf das Meer treffen. Die meisten Besucher laufen achtlos daran vorbei. Früh morgens kommen für klares Licht und leere Kopfsteinpflastergassen.

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Eine mittelalterliche Steinstraße mit Bogenfenstern und -türen, historischen Laternen und strukturierten Mauern in der Altstadt von Rhodos unter einem strahlend blauen Himmel.

4. Gotische Architektur entdecken, die kaum jemand kennt

Dieses gotische Hospiz aus dem 14. Jahrhundert für Pilger ins Heilige Land ist eines der bedeutendsten Hospitaliter-Gebäude der Insel – und steht doch still auf einer Seitenstraße, die die meisten Besucher links liegen lassen. Die gemeißelten Steinarbeiten und die Bogenfront sind außergewöhnlich. Der Eintritt ist oft kostenlos.

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Natur, Wälder & Ausflüge ins Gebirge

Blick durch Kiefern auf grün bewaldete Berge unter einem teilweise bewölkten Himmel im Inneren von Rhodos.
Photo Bob Jenkin

Die weit verbreitete Annahme, Rhodos bestehe nur aus Küste und Beton, stimmt schlicht nicht. Das Inselinnere ist von Kiefern- und Eichenwäldern bedeckt, die sich bis auf Gipfel über 800 Meter erheben – wo es selbst im August spürbar kühler ist. Wenn dir der Trubel am Strand zu viel wird, bieten diese Ausflüge ins Landesinnere kühle Luft, Schatten und Stille. Wer einen längeren Aufenthalt plant, findet im 7-Tage-Reiseroute für Rhodos auch Zeit für das natürliche Inselinnere neben den bekannten Sehenswürdigkeiten.

Historisches Gebäude aus der italienischen Ära in Profitis Ilias, Rhodos, umgeben von üppigem Grün und Sitzgelegenheiten im Freien unter klarem blauem Himmel.

5. Durch Kiefernwälder auf den Gipfel des Profitis Ilias wandern

Der zweithöchste Gipfel der Insel ist von kühlem Kiefernwald bedeckt und mit verfallenden italienischen Jagdhütten aus den 1920er-Jahren gespickt. Im Juli kann es hier 8–10 °C kühler sein als an der Küste. Oben wartet eine kleine byzantinische Kirche, und die Waldwege sind gut ausgeschildert.

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Ein schwarz-weißer Schmetterling sitzt zart auf einem grünen belaubten Ast vor einem verschwommenen Hintergrund aus üppigem Grün und blauem Himmel.

6. Im Sommer durch das Schmetterlingsal spazieren

Von Juni bis September bevölkern Tausende Russische Bären dieses schattige Tal und bedecken Baumstämme und Felsen am Bachufer. Holzstege schlängeln sich durch die üppige Schlucht. Früh ankommen und leise sein – laute Geräusche stören die Falter und rauben ihnen wertvolle Energie.

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Betonwehr mit fließendem Wasserfall und türkisfarbenem Wasser bei Seven Springs, umgeben von üppigem Grün und Sonnenlicht in der Binnenoase von Rhodos.

7. Durch den Aquädukt-Tunnel der Sieben Quellen kriechen

Das Highlight hier ist ein enger, knöcheltiefer Tunnel durch einen Steinaquädukt, der auf einen schattigen See führt. Das ist echtes Abenteuer: in der Mitte stockdunkel und rund 180 Meter lang. Der umliegende Wald, in dem Pfauen frei umherlaufen, ist schon allein den Umweg wert.

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Ein von Sonnenlicht durchfluteter Bach fließt durch einen üppigen grünen Wald mit geflecktem Licht, Bäumen und einem natürlichen Wanderweg im Rodini-Park auf Rhodos.

8. Antike Gräber im ältesten Park von Rhodos-Stadt entdecken

Der Rodini-Park gilt als einer der ältesten angelegten Parks der Welt und beherbergt in den Fels gehauene hellenistische Gräber, einen von Oleander gesäumten Bach und frei laufende Pfauen. Er liegt am Rand von Rhodos-Stadt, und kaum ein Tourist findet ihn. Eintritt frei – und selbst in der Hochsaison wirklich ruhig.

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Byzantinische Kirchen & osmanische Relikte

Rhodos stand vier Jahrhunderte unter osmanischer Herrschaft, und diese Geschichtsschicht liegt auf der mittelalterlichen christlichen Architektur – auf eine Art, die in Griechenland einzigartig ist. In der Altstadt und verstreut über das Inselinnere finden sich Moscheen, Hammams und byzantinische Fresken, die die meisten Besucher vollständig übersehen.

Außenansicht eines historischen osmanischen Badehauses mit mehreren Kuppeldächern und verwittertem Mauerwerk unter blauem Himmel.

9. In einem osmanischen Hammam aus dem 15. Jahrhundert baden

Eines der wenigen noch in Betrieb befindlichen osmanischen Hammams in Griechenland: Dieses wunderschön erhaltene Gebäude in der Altstadt bietet echte Badezeiten in mit Marmor ausgekleideten Räumen. Kein touristischer Nachbau – sondern das Original. Öffnungszeiten vor dem Besuch prüfen, da die Stunden begrenzt sind.

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Historische Moschee von Murad Reis mit gewölbtem Dach und hohem Minarett, umgeben von alten Bäumen und einem historischen Friedhof in der Neustadt von Rhodos.

10. Den stillen Gartenfriedhof der Murad-Reis-Moschee betreten

In einem ummauerten Garten in der Neustadt befinden sich diese elegante osmanische Moschee und ein Friedhof mit aufwändig gemeißelten türkischen Grabsteinen – einige gehören osmanischen Admiralen. Es ist ruhig, schattig und wird von vorbeikommenden Touristen kaum beachtet. Ein Fünf-Minuten-Stopp, der sich anfühlt wie ein Sprung in ein anderes Jahrhundert.

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Steinerne Außenfassade des Klosters Fountoukli mit byzantinischer Architektur und einer rotgeziegelten Kuppel, umgeben von üppigen grünen Hügeln.

11. Das freskenverzierte Kloster Fountoukli im Wald aufsuchen

Tief im bewaldeten Inneren nahe Eleousa ist diese abgelegene byzantinische Kirche mit lebhaften mittelalterlichen Fresken bedeckt, die seit Jahrhunderten überdauert haben. Die Fahrt durch kiefernbedeckte Hügel ist schon die halbe Erfahrung. Angemessene Kleidung mitbringen – es ist ein aktives religiöses Heiligtum, kein touristisches Ziel.

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Die Süleymaniye-Moschee in Rhodos ragt mit ihrer rosafarbenen Kuppel und dem Minarett hoch auf, eingerahmt von den Marktständen der Altstadt und blauem Himmel.

12. Die rosa Moschee am Ende der Sokrates-Straße bestaunen

Die korallenrosa osmanische Moschee am Ende der Haupteinkaufsstraße der Altstadt gehört zu den meistfotografierten Wahrzeichen von Rhodos – doch die wenigsten Besucher halten inne, um ihre Geschichte zu erfahren. 1522 zum Gedenken an die osmanische Eroberung erbaut, ist sie ein beeindruckendes Stück lebendige Geschichte in einer viel begangenen Straße.

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Ruhigere Strände & versteckte Küstenecken

Eine ruhige Felsbucht mit türkisfarbenem Wasser und wenigen Besuchern, umgeben von beeindruckenden Küstenklippen auf der Insel Rhodos.
Photo Heinz Klier

Rhodos hat einige der schönsten Strände Griechenlands, aber die bekanntesten sind von Ende Juni bis August stark überfüllt. Die Küste ist lang genug, dass es noch Sandstreifen und Felsbuchten gibt, wo keine Liegestühle aufgestellt werden müssen und das Wasser genauso klar ist. Einen umfassenderen Überblick, wo man am besten schwimmen geht, bietet der Guide zu den besten Stränden auf Rhodos – mit bekannten und weniger offensichtlichen Optionen.

Luftaufnahme der Anthony Quinn Bay mit türkisblauem Wasser, ankernden Booten, Felsklippen und üppig begrünter Küstenlinie an einem sonnigen Tag.

13. Schnorcheln in der Felsbucht, die einen Hollywoodstar verzauberte

Benannt nach dem Schauspieler, der hier 1961 drehte und die Bucht angeblich kaufen wollte: Diese felsige Bucht bei Faliraki bietet einige der besten Schnorchelgründe der Insel. Das Wasser ist außergewöhnlich klar, die Felsformationen dramatisch. Mittags kann es voll werden, aber früh am Morgen ist es noch ruhig.

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Weitwinkelansicht des Strandes Prasonisi auf Rhodos, wo zwei Sandstrände und blaue Meere aufeinandertreffen, mit sichtbaren Windsurfern und Strandbesuchern.

14. Zwei Meere auf einmal: Prasonisi, der südlichste Zipfel von Rhodos

An der äußersten Spitze von Rhodos teilt eine sandige Landenge die raue Ägäis von der ruhigeren Mittelmeerseite – zwei völlig unterschiedliche Meeresbedingungen auf einen Blick. Windsurfer nutzen die windige Seite, Schwimmer die ruhige. Die Fahrt durch die menschenleere Landschaft ist für sich schon beeindruckend.

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Beeindruckende Luftaufnahme der Bucht Agios Pavlos in Lindos, Rhodos: die fast kreisrunde türkisfarbene Bucht, eingerahmt von Felsen und dem glitzernden Meer dahinter.

15. In der fast kreisrunden Bucht unter der Akropolis von Lindos schwimmen

Die Paulsbucht ist ein nahezu perfekter türkisfarbener Kreis, der in die Klippen unterhalb von Lindos eingeschnitten ist – traditionell der Ort, wo der Apostel Paulus auf dem Weg nach Rom anlegte. Sie ist kleiner und intimer als der Strand von Lindos und liegt im Schatten der Akropolisklippen. Vor 10 Uhr ankommen für ein ruhigeres Erlebnis.

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Luftaufnahme von Pefkos Beach mit goldenem Sand, türkisfarbenem Meer, felsigen Klippen und vereinzelten Sonnenbadenden unter klarem blauem Himmel.

16. Dem Trubel von Lindos entkommen: der kiefernduftende Strand Pefkos

Nur 5 km südlich von Lindos ist Pefkos sandig, weniger überbaut und von den Kiefern gesäumt, die ihm seinen Namen gaben. Das Wasser ist ruhig und klar, die Tavernen entspannt, und die Atmosphäre spürbar ruhiger. Eine praktische Alternative, wenn der Strand von Lindos im Juli oder August zu hektisch wirkt.

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Übersehene Geschichte & Architektur

Überdachter Außengang mit Kolonnade, Mosaiksteinboden und Gitterdach, sitzende Menschen an den Seiten und üppiges Grün im Außenbereich.
Photo Heinz Klier

Jenseits des Palastes des Großmeisters und der Ritterstraße hat Rhodos Geschichtsschichten, die selten in die Highlights-Liste schaffen. Antike Stadien, Art-déco-Thermalspas und ein Bergkloster mit Blick über die gesamte Ostküste warten auf alle, die etwas genauer hinschauen. Der Spaziergang durch die Altstadt von Rhodos greift mehrere dieser übersehenen Orte innerhalb der mittelalterlichen Mauern auf.

Restaurierte Steinsitze des Antiken Stadions von Rhodos mit verwitterten Stufen, umgeben von alten Steinmauern und vereinzelten Bäumen unter einem bewölkten Himmel.

17. Die Bahn eines fast intakten antiken griechischen Stadions ablaufen

Das Stadion aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. auf dem Monte-Smith-Hügel gehört zu den am besten erhaltenen in Griechenland und ist so gut wie menschenleer. Du kannst die Bahn ablaufen, auf den originalen Steinsitzen Platz nehmen und auf Rhodos-Stadt unterhalb blicken. Es dauert 20 Minuten und kostet nichts. Fast niemand kommt hierher.

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Blick durch einen gewölbten Art-Déco-Eingang mit runden Fenstern auf das blaue Meer und die Küstenlinie der Kallithea Springs auf Rhodos.

18. Den Art-déco-Kurkomplex in Kallithea fotografieren

In den 1920er-Jahren von den Italienern als Thermalbad erbaut, ist Kallithea ein Fest für die Augen: maurische Bögen, Mosaikböden und kuppelgekrönte Rundhallen in einem palmengesäumten Garten am Meer. Wirklich fotogen und weniger besucht, als seine Qualität verdient. Unterhalb der Terrassen gibt es auch einen kleinen Kieselstrand.

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Nahaufnahme der weiß getünchten Steinmauern des Klosters Tsambika mit einer Kirchenglocke und einem Kreuz vor einem bewölkten Himmel auf Rhodos.

19. Zum Bergkloster über dem Tsambika-Strand hinaufklettern

Während alle zum Tsambika-Strand hinunter strömen, wagt kaum jemand den Aufstieg auf den 300 Meter hohen Hügel zum byzantinischen Kloster darüber. Der Blick entlang der Ostküste von oben gehört zu den schönsten der Insel. Der Weg ist steil und steingepflastert – festes Schuhwerk und Wasser nicht vergessen.

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Steinruinen des Aphrodite-Tempels in der Altstadt von Rhodos, mit verwitterten Säulen und antiken Steinblöcken, umgeben von Grünflächen und historischen Gebäuden.

20. Antike griechische Ruinen innerhalb der mittelalterlichen Mauern entdecken

Die Überreste eines Tempels aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. befinden sich innerhalb der Altstadt und bieten eine eindrucksvolle Begegnung zwischen antiker griechischer und mittelalterlicher Kreuzrittergeschichte auf einen Blick. Man kann leicht daran vorbeigehen, ohne zu ahnen, was man vor sich hat. Die Säulentrommeln sind in der Nähe der Plateia Argirokastrou zu finden.

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Steinfassade des Museum of Modern Greek Art in Rhodos mit Bogenfenstern, einer Außentreppe und einem Museumsschild bei hellem Tageslicht.

21. Eine der besten Kunstsammlungen Griechenlands in der Neustadt entdecken

Abseits von Athen hält kaum eine Sammlung griechischer Malerei und Skulptur des 20. Jahrhunderts diesem Museum stand. Es erstreckt sich über mehrere Gebäude in der Neustadt und ist selten überfüllt. Wer die griechische Moderne jenseits antiker Ruinen verstehen möchte, ist hier genau richtig. Etwa 90 Minuten einplanen.

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Häufige Fragen

Brauche ich ein Auto, um die Geheimtipps auf Rhodos zu entdecken?

Für die meisten Orte in diesem Guide: ja. Burg Kritinia, Profitis Ilias, das Kloster Fountoukli, Asklipio und Prasonisi sind mit dem öffentlichen Bus nicht erreichbar. Das KTEL-Busnetz bedient die Ostküste bis nach Lindos und fährt nach Faliraki, aber das Inselinnere und der Süden sind nur mit Auto oder Roller praktisch zu erkunden.

Wann ist die beste Zeit, diese weniger bekannten Orte zu besuchen?

Mai, Juni und September sind ideal. Das bewaldete Inselinnere ist kühl und grün, die Strände im Süden wenig besucht und die Bergklöster friedlich. Juli und August sind für Strandtage in Ordnung, aber auch abseits der Haupttouristenrouten werden Küstenorte dann voller. Oktober eignet sich hervorragend zum Wandern und Sightseeing.

Sind diese Geheimtipps kostenlos zu besuchen?

Die meisten Naturziele, Dorfkirchen und Burgruinen haben keinen Eintritt oder verlangen unter 3 €. Kallithea Springs, das Hammam und die Akropolis von Lindos kosten zwischen 2 und 12 €. Das Schmetterlingstal erhebt eine kleine saisonale Gebühr. Immer Bargeld dabei haben – Kartenlesegeräte sind an kleineren Sehenswürdigkeiten selten.

Ist es sicher, in die abgelegenen Teile von Rhodos zu fahren?

Ja, die Straßen sind generell gut, obwohl manche Zufahrten zu südlichen Stränden und Burgen auf Hügeln enge, unbefestigte Pisten sind. Ein normales Mietauto kommt auf den meisten Strecken gut zurecht; ein kleiner Geländewagen gibt mehr Spielraum für Schotterwege bei Prasonisi oder die Forstwege rund um den Profitis Ilias. Auf Bergkurven langsam fahren.

Kann ich diese Orte als Tagesausflüge von Rhodos-Stadt aus besuchen?

Die meisten lassen sich mit dem Auto zu Thementagestouren kombinieren. An der Südküste könnte man Burg Asklipio, Pefkos Beach und Prasonisi verbinden. Ein Tag im Inselinneren könnte Profitis Ilias, das Schmetterlingstal und die Sieben Quellen umfassen. Ideen zur Tagesplanung findest du im 3-Tage-Reiserouten-Guide für Rhodos.

Zugehöriges Reiseziel:rhodes

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