Die besten Strände Sardiniens: 26 atemberaubende Küstenabschnitte

Sardinien hat rund 1.850 Kilometer Küstenlinie und einige der klarsten Gewässer im Mittelmeer. Dieser Guide stellt die schönsten Strände der Insel vor – von bekannt bis abgelegen, mit praktischen Tipps zu Anreise, Besucherandrang und dem besten Reisezeitpunkt.

Weitläufige Landschaft eines sardischen Strandes mit kristallklarem türkisfarbenem Wasser, weißem Sand und felsigen Hügeln unter strahlend blauem Himmel – perfektes Titelbild für einen Reiseführer.

Kein anderes Mittelmeerinsel hat Strände wie Sardinien. Das Wasser leuchtet in einem Türkis, das auf Fotos wie digital bearbeitet wirkt – aber vollkommen echt ist. Der Sand reicht von pudrigem Weiß über rosa getönten Quarz bis hin zu dramatischen Vulkansteinen. Dazu Kulissen aus Granitfelsen, Kalksteinklippen und Dünen mit Wacholderbewuchs – einfach außergewöhnlich. Sardiniens Küste ist alles andere als einheitlich: Im Norden warten der Glamour der Costa Smeralda und die wilden Lagunen des Golfo dell'Asinara. Die Ostküste, besonders der Golfo di Orosei, bietet Italiens dramatischste Meereskliff-Kulissen mit Buchten, die nur per Boot oder zu Fuß erreichbar sind. Im Süden und Westen erwarten dich lange, von Dünen gesäumte Strände mit deutlich weniger Trubel. Dieser Guide hilft dir, den richtigen Strand für deinen Urlaub zu finden. Und wenn du bei der Reiseplanung Hilfe brauchst, zeigt dir unser Einwöchige Sardinien-Route die besten Routen nach Region.

💡 Lokaler Tipp

La Pelosa, Cala Goloritzè und Bidderosa unbedingt im Voraus buchen. Alle drei haben tägliche Besucherobergrenzen und sind in der Hochsaison reservierungspflichtig. Wer ohne Reservierung ankommt, wird möglicherweise abgewiesen.

Nordsardinien: Ikonische Lagunen & wilde Granitküsten

Luftaufnahme einer kleinen Bucht mit türkisfarbenem Wasser, weißem Sandstrand und beeindruckenden Granitfelsen, umgeben von mediterranem Buschland.
Photo Federico Di Dio photography

Im Norden der Insel landen die meisten Erstbesucher – und das hat seinen Grund. Die Strände rund um Gallura und die Sassari-Küste bieten einige der fotogensten Kulissen im gesamten Mittelmeer – von La Pelosas berühmter Flachwasser-Lagune bis zu den surrealen Granitbuchten rund um Capo Testa. Der La-Maddalena-Archipel eröffnet zusätzlich ein Insel-Hopping-Erlebnis, das auf der gesamten Insel seinesgleichen sucht. In der Hochsaison ist hier richtig viel los – wer im Mai, Juni oder September kommt, genießt dasselbe Wasser bei deutlich weniger Betrieb.

Klares türkisfarbenes Wasser und weißer Sand am Strand La Pelosa in Sardinien, mit einem historischen spanischen Wachturm und Bergen unter strahlend blauem Himmel.

1. Sardiniens berühmtester Strand: Waten in La Pelosa

La Pelosa bei Stintino ist der meistfotografierte Strand der Insel: eine seichte Lagune mit pudrigem weißen Sand und elektrisch blauem Wasser, gerahmt von einem aragonesischen Turm. Die tägliche Besucherzahl ist begrenzt, und in der Hochsaison ist eine Strandreservierung Pflicht.

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Granitfelsen und üppiges Grün mit Blick auf das klare blaue Meer bei Capo Testa, Sardinien, unter einem teilweise bewölkten Himmel.

2. Versteckte Buchten zwischen den Granitfelsen von Capo Testa erkunden

Capo Testa ist eine wilde Granitkap nahe Santa Teresa Gallura mit einem Dutzend kleiner Buchten, die sich zwischen windgeformten Felsen verstecken. Das Schwimmen hier ist herrlich, die Landschaft außergewöhnlich. Wer die ruhigeren Ecken sucht, sollte den Kap-Rundweg abwandern.

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Familien und Reisende genießen das klare, seichte türkisfarbene Wasser von Cala Brandinchi, mit felsiger Küste, Sandstrand und fernen grünen Hügeln unter blauem Himmel.

3. Im Flachwasser von Cala Brandinchi schwimmen – Sardiniens „Kleines Tahiti”

Cala Brandinchi bei San Teodoro ist eine seichte Lagune mit weißem Sand und elektrisch blauem Wasser, die regelmäßig zu den schönsten Stränden Italiens gezählt wird. Das Wasser ist so ruhig und klar, dass man sich in einem Pool wähnt. Im Juli und August am besten früh ankommen.

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Weitblick über La Cinta Beach mit feinen weißen Sanddünen im Vordergrund und türkisfarbenem Wasser, in dem Segelboote unter einem klaren blauen Himmel vor Anker liegen.

4. Über den Sandstreifen La Cinta spazieren und Flamingos in der Lagune beobachten

La Cinta ist ein langer, schmaler Sandstreifen, der das offene Meer vom Stagno di San Teodoro trennt – eine der markantesten Strandlandschaften Sardiniens. Auf der Lagunen-Seite fressen Flamingos, auf der Meeresseite finden Windsurfer gute Bedingungen.

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Türkisfarbenes Wasser umgeben von rosafarbenem Granit unter blauem Himmel – die abgeschiedene Doppelbucht der Cala Coticcio auf Caprera.

5. Das „Tahiti Sardiniens”: Cala Coticcio auf Caprera

Cala Coticcio auf der Insel Caprera ist eine doppelläufige Bucht mit weißem Sand und Wasser in einem so intensiven Blau, dass es unwirklich wirkt. Nur per Boot oder nach einem Wanderweg über Caprera erreichbar – diese Abgeschiedenheit hält die Besucherzahlen selbst im August in Grenzen.

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Blick auf die Spiaggia Rosa auf der Isola di Budelli mit blassrosa Sand, felsiger Küste, türkisfarbenem Wasser und einem grünen Hang unter bewölktem Himmel.

6. Den Rosastrand von Budelli vom Wasser aus bewundern

Budellis berühmter Rosastrand verdankt seine zarte Farbe Korallenfragmenten und Foraminiferen. Das Betreten ist inzwischen verboten, um den Meeresboden zu schützen – doch Bootstouren von La Maddalena führen nah genug heran, um die außergewöhnlichen Rosatöne vor dem türkisfarbenen Wasser zu genießen.

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Sandstrand an der Costa Paradiso, umgeben von rauen roten Granitfelsen, klarem türkisfarbenem Wasser und Sonnenbadenden mit bunten Sonnenschirmen an einem strahlend sonnigen Tag.

7. Dramatische Rotfels-Buchten an der Costa Paradiso entdecken

Die Costa Paradiso bei Trinità d'Agultu beeindruckt mit tiefroten Porphyrfelsen und versteckten Buchten mit klarem Wasser. Trotz vergleichbarer Naturschönheit empfängt sie nur einen Bruchteil der Besucher der Costa Smeralda. Schon die Fahrt auf der Küstenstraße lohnt sich.

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Costa Smeralda & Nordosten: Glamour trifft Granit

Ein malerischer Strand an der Costa Smeralda mit türkisblauem Wasser, markanten Granitfelsen, üppigem Grün und Menschen, die sich unter blauem Himmel sonnen.
Photo Anastasia Haritonov

Die Strände der Costa Smeralda ziehen wohlhabende Reisende an, seit der Aga Khan das Gebiet in den 1960er Jahren erschloss – und das Wasser rechtfertigt den Ruf. Die Buchten sind geschützt, der Sand fein, und die Granitfelsen bilden natürliche Windschutzwände und ideale Schnorchelparadiese. Wer dem Superjacht-und-Speedboot-Trubel von Juli und August aus dem Weg gehen möchte, sollte im Juni oder September kommen – schon das Parken kann sonst zur echten Herausforderung werden.

Klares türkisfarbenes Wasser, weißer Sandstrand und einzigartige Granitfelsen an der Spiaggia del Principe mit grünen Hügeln im Hintergrund.

8. Schwimmen am Spiaggia del Principe – dem Lieblingstrand des Aga Khan

Benannt nach dem Aga Khan, ist der Spiaggia del Principe eine geschützte Bucht mit feinem weißen Sand und smaragdgrünem Wasser, gerahmt von windgeformten Granitfelsen. Er zählt regelmäßig zu Italiens schönsten Stränden und ist in den Sommermonaten zwar gut besucht, aber nach wie vor einer der feinsten im Nordosten.

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Klares türkisfarbenes Wasser und abgerundete Granitfelsen an der Spiaggia di Capriccioli, mit einem einzelnen Baum und fernen Inseln unter einem strahlenden Himmel.

9. Schnorcheln zwischen Granitfelsen bei Capriccioli

Capriccioli ist eine geschützte Doppelbucht mit weißem Sand und seichtem türkisfarbenem Wasser nahe Arzachena. Weniger überlaufen als der Principe und mit besserem Schnorcheln zwischen den Granitfelsen zu beiden Seiten der Bucht – einer der befriedigendsten Strände der Costa Smeralda für Schwimmer.

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Golfo di Orosei: Italiens spektakulärste Meereskliffe

Luftaufnahme von zerklüfteten Kalksteinklippen, die ins türkisfarbene Wasser abfallen, mit Booten, die entlang der Küste des Golfo di Orosei auf Sardinien fahren.
Photo Nick Wehrli

Der Golfo di Orosei ist eine Kategorie für sich. Die Küste hier besteht aus nahezu senkrechten weißen Kalksteinklippen, die direkt in Wasser von unglaublicher Klarheit fallen – und die meisten Strände am Fuß dieser Felsen sind nur per Boot von Cala Gonone oder auf langen Wanderwegen von oben erreichbar. Bootstouren laufen in der Regel von Spätfrühling bis Frühherbst, besuchen mehrere Buchten an einem Tag und kosten rund 40 bis 60 Euro pro Person. Wer verstehen möchte, warum so viele Menschen diese Küste für die schönste Europas halten, muss genau hierher kommen. Unser Guide zu Bootstouren in Sardinien liefert alles, was du für die Planung einer Ausfahrt entlang des Golfs brauchst.

Blick auf den Kiesstrand der Cala Goloritzè mit türkisblauem Wasser, imposanten Kalksteinfelsen ringsum und einer fernen Bergküste unter strahlend blauem Himmel.

10. Wandern oder Segeln zur Cala Goloritzè – Italiens schönstem Strand

Cala Goloritzè ist ein national geschütztes Naturdenkmal unterhalb eines 143 Meter hohen Kalksteinpfeilers und gilt weithin als Italiens schönster Strand. Der Zugang erfordert eine Online-Vorabreservierung. Erreichbar per Boot von Cala Gonone oder über einen zweistündigen Wanderweg von Baunei. Buchungsplätze Wochen im Voraus reservieren.

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Luftaufnahme von Cala Mariolu mit zerklüfteten Kalksteinklippen, weißem Kieselstrand und lebhaft türkisfarbenem Wasser entlang des Golfs von Orosei.

11. Im leuchtenden Wasser der Cala Mariolu treiben

Cala Mariolu ist eine Doppelbucht mit weißen und rosa Kieseln und Wasser von einer Klarheit, die von unten beleuchtet zu sein scheint. Nur per Boot von Cala Gonone oder Santa Maria Navarrese erreichbar, zählt sie regelmäßig zu Europas Top-Ten-Stränden und ist niemals per Straße zugänglich.

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Blick aus der Felshöhle von Cala Luna auf den Sandstrand, das ruhige Meer und Segelboote bei Sonnenuntergang auf Sardinien, Italien.

12. Cala Luna besuchen – die ikonische Halbmondsbucht des Golfs

Ein breiter Bogen aus weißen Kieseln, dahinter Meereshöhlen und rosa Oleander am Eingang einer Schlucht – Cala Luna ist das Herzstück jeder Bootstour im Golfo di Orosei. Sie ist auch über einen spektakulären Wanderweg von Cala Gonone oder von Baunei aus erreichbar. Außerhalb von Juli und August am schönsten.

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Breiter Kiesstrand an der Cala Sisine mit türkisfarbenem Wasser, Sonnenbadenden, vor Anker liegenden Booten und beeindruckenden Kalksteinklippen mit üppiger Vegetation.

13. Durch die Sisine-Schlucht zu einer abgelegenen Bucht wandern

Cala Sisine an der Mündung der Sisine-Schlucht ist per Boot oder über eine vierstündige Wanderung durch eine Schlucht voller Oleander und Wildfeigen erreichbar. Die Wanderung zählt zu den schönsten in ganz Sardinien, und der Strand am Ende – eingerahmt von Schluchtwänden – belohnt jeden Schritt.

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Weiter Blick auf einen ruhigen Strand mit klarem türkisfarbenem Wasser, einem kleinen Boot und einem Schwimmer unter strahlend blauem Himmel.

14. Platz reservieren in Biderosa – dem geschütztesten Strand der Ostküste

Ein makelloser Bogen weißen Sandes, dahinter Wacholder- und Kiefernwald nahe Orosei: Biderosa ist nur mit Genehmigung und Shuttlebus zugänglich. Die tägliche Besucherzahl ist strikt begrenzt. Online buchen, bevor du anreist – ohne Reservierung kommt man im Sommer nicht rein.

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Südsardinien: Weißer Sand, Lagunen & wilde Dünen

Weiße Sanddüne mit sanften Rücken und spärlichem Gras, türkisfarbenes Meer und strahlend blauer Himmel im Hintergrund.
Photo Domenico Adornato

Im Süden Sardiniens findest du lange, familienfreundliche Strände mit guter Infrastruktur, hervorragendes Schnorcheln in Meeresschutzgebieten und an der Costa Verde einige der wildesten Küstenlandschaften der Insel. Die Gegend rund um Villasimius und Costa Rei eignet sich besonders gut für Familien, mit ruhigem Flachwasser und zuverlässiger Strandinfrastruktur. Die Strände bei Chia und Teulada im Sulcis wirken abgelegener und belohnen alle, die bereit sind, weiter südlich zu fahren.

Luftaufnahme des Strandes Porto Giunco mit türkisblauem Wasser, feinem weißen Sand, Menschen beim Entspannen und dem spanischen Wachturm auf einem Hügel im Hintergrund.

15. Flamingos beobachten und schwimmen am Porto Giunco in Villasimius

Porto Giunco ist der schönste Strand von Villasimius: ein doppelter Sandbogen, getrennt von einem spanischen Wachturm, mit einer Flamingo-Lagune auf der einen und dem türkisfarbenen Wasser des Meeresschutzgebiets Capo Carbonara auf der anderen Seite. Das Schnorcheln im Schutzgebiet ist ausgezeichnet.

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Weitblick auf Spiaggia di Punta Molentis mit zerklüftetem Granitfelsen, türkisfarbenem Wasser, grünen Hügeln und bunten Sonnenschirmen unter einem teilweise bewölkten Himmel.

16. Zur Doppelbucht Punta Molentis spazieren

Eine Doppelbucht aus weißem Sand und türkisfarbenem Wasser nahe Villasimius – Punta Molentis zählt zu den schönsten Stränden Südsardiniens. Ein kurzer Fußweg vom Parkplatz hält Sand und Wasser sauber und ruhig. Regelmäßig unter Italiens feinsten Stränden gelistet.

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Zwei Menschen gehen sandige Dünen hinunter zu einem unberührten Strand mit klarem türkisfarbenem Wasser, sattgrünen Büschen und blauem Himmel an einem sonnigen Tag.

17. Dünen und Lagunen bei Chia erkunden

Chia nahe der südlichen Inselspitze Sardiniens bietet weißen Sand, saharaähnliche Dünen, Wacholderwälder und eine phönizische Lagune, in der Flamingos fressen. Das Strandgebiet umfasst mehrere Buchten mit unterschiedlichem Charakter. An windigen Tagen hervorragende Bedingungen für Windsurfer.

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Der weite Bogen aus hellem Sand und türkisfarbenem Wasser der Spiaggia di Tuerredda, mit grünen Hügeln und einem kleinen Felseninselchen im Hintergrund.

18. Die perfekte Bucht finden: Tuerredda

Eine kleine, wie gemalt wirkende Bucht aus weißem Sand und seichtem türkisfarbenem Wasser nahe Teulada – Tuerredda zählt regelmäßig zu Italiens schönsten Stränden. Ein Shuttlebus fährt vom Parkplatz oberhalb. Das Wasser ist ruhig, klar und ideal zum Schwimmen.

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Weitblick über die Spiaggia di Costa Rei mit klarem türkisblauem Wasser, felsigem Vordergrund, weißem Sandstrand und sanften Hügeln unter blauem Himmel.

19. Ruhiges Flachwasser an der Costa Rei genießen

Costa Rei an der Südostküste Sardiniens ist ein langer, sanft geschwungener Strand aus feinem weißen Sand und seichtem türkisfarbenem Wasser. Eines der familienfreundlichsten Ziele der Insel, mit guter Infrastruktur, sanfter Brandung und nah genug an Cagliari für einen Tagesausflug.

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Luftaufnahme der Spiaggia del Poetto in Cagliari mit türkisfarbenem Wasser, Marina, Sandstrand, Stadtpanorama und Bergen unter einem klaren blauen Himmel.

20. Ins Strandleben eintauchen am Poetto – Cagliaris acht Kilometer langer Stadtküste

Der Poetto zieht sich acht Kilometer am südlichen Rand Cagliaris entlang, gesäumt von Strandclubs, Bars und Restaurants. Von Mai bis September ist hier die ganze Stadt unterwegs. Nicht der ruhigste Strand der Insel – aber einer der lebendigsten.

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Westsardinien: Quarzsand, Dünen & dramatische Meeressäulen

Felsige Meeressäulen mit geschichteten Klippen, die über einer kleinen Sandbucht aufragen, mit ruhigem blauem Wasser bei Sonnenuntergang.
Photo Giampiero Fanni

Die Westküste Sardiniens ist die am wenigsten besuchte Küste der Insel – und beherbergt einige ihrer außergewöhnlichsten Strände. Die Halbinsel Sinis hat einen einzigartigen Strand aus reinen Quarzkörnern. Weiter südlich überrascht die Costa Verde mit turmhohen Sanddünen und wilden, unbewachten Stränden an der Sulcis und Südwestküste, die nur einen Bruchteil des sommerlichen Nordbetriebs kennen. Der Strand bei Masua, unterhalb des alten Bergbau-Hafens Porto Flavia, ist die Kulisse für einen der dramatischsten Meerespfeiler des gesamten Mittelmeers.

Nahaufnahme einer Hand, die bunte Quarzkörner an der Spiaggia di Is Arutas hält, mit klarem blauem Wasser, das im Hintergrund glitzert.

21. Auf „Reissand” laufen: Is Arutas auf der Halbinsel Sinis

Is Arutas besteht vollständig aus winzigen Quarzkörnern, die aussehen und sich anfühlen wie Reiskörner. Die Farbe ist außergewöhnlich – je nach Licht wechselt sie von Weiß zu hellem Grün. Ein geschützter Strand nahe Oristano, auf dem das Mitnehmen von Sand verboten ist. Absolut einzigartig.

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Weitblick über goldene Sanddünen mit niedrigem grünem Gebüsch, die sanft in Richtung eines makellosen türkisfarbenen Meeres unter einem klaren blauen Himmel abfallen.

22. In den Dünen von Piscinas an der Costa Verde verloren gehen

Piscinas ist eine riesige Dünenwildnis mit bis zu 60 Meter hohen Sanddünen vor einem wilden, unbewachten Strand an der Costa Verde. Oft als „Sahara Sardiniens” bezeichnet – eine der abgelegensten und spektakulärsten Küstenlandschaften im Mittelmeer. Keine Strandclubs, kein Trubel.

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Malerische Küstenansicht der Spiaggia di Masua mit schroffen Klippen, türkisblauem Meer und dem Kalksteinturm Pan di Zucchero, der unter einem klaren Himmel aus dem Wasser ragt.

23. Schwimmen unter einem Meerespfeiler am dramatischen Strand von Masua

Masua liegt direkt unterhalb der Klippen von Porto Flavia und blickt auf den 133 Meter aus dem Wasser ragenden Meerespfeiler Pan di Zucchero. Eine der szenisch beeindruckendsten Strandlagen Sardiniens. Das Zusammenspiel von Bergbaugeschichte und Naturschauspiel ist einmalig auf der Insel.

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Makellos weißer Sandstrand mit Dünen, der sich zum türkisblauen Meer unter wolkenlosem Himmel am wilden Capo Comino auf Sardinien erstreckt.

24. Leere Strände und Schildkröten-Nistplätze am Capo Comino entdecken

Capo Comino zwischen Siniscola und Orosei ist ein wilder Abschnitt aus Sanddünen, Wacholderbüschen und menschenleeren Stränden rund um einen historischen Leuchtturm. Das Gebiet ist einer der letzten Nistplätze der Unechten Karettschildkröte in Sardinien. Kaum Besucher. Alles Nötige mitbringen.

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✨ Profi-Tipp

Die beste Reisezeit für Sardiniens Strände ist Juni oder September. Das Wasser ist angenehm warm, die Parkplatzsituation entspannt, und Strände mit Zugangsbeschränkung wie La Pelosa und Bidderosa lassen sich ohne den August-Ansturm besuchen.

Nordwestsardinien: Meereshöhlen, Wachtürme & Nationalpark

Dramatische Klippen mit Blick auf das tiefblaue Meer mit einem Boot und einer zerklüfteten Küste im Nordwesten Sardiniens unter klarem Himmel.
Photo Anastasia Haritonov

Der Nordwesten Sardiniens, mit Alghero und dem Parco Nazionale dell'Asinara als Mittelpunkt, bietet eine überzeugende Mischung aus gut erreichbaren Stadtstranden, geschützten Meeresbuchten und dem wilden Insel-Erlebnis auf Asinara. Die Strände hier sind zwar weniger bekannt als La Pelosa, aber genauso lohnend – besonders entlang der Bucht von Porto Conte. Die Neptungrotte, in die Felsen des Capo Caccia gehauen, fügt eine spektakuläre Dimension hinzu, die sich wunderbar mit einem Morgen am Strand darunter verbinden lässt.

Eine abgelegene Bucht im Parco Nazionale dell'Asinara mit türkisfarbenem Wasser, felsiger Küste und üppigen grünen Hügeln unter einem bewölkten Himmel.

25. Unberührte Strände auf Asinara, der ehemaligen Gefängnisinsel, entdecken

Asinara ist ein Nationalpark, der nur per Führung oder Boot von Stintino aus zugänglich ist. Die ehemalige Hochsicherheitsgefängnisinsel hat unberührte Strände, klares Wasser und weiße Esel, die frei umherstreifen. Es ist einer der wenigen Orte in Sardinien, an denen die Küste vollständig unerschlossen geblieben ist.

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Dramatische Kalksteinklippen ragen unter blauem Himmel aus dem tiefen Blau des Meeres — ein Blick auf die raue Küste des Naturparks Porto Conte.

26. Im geschützten Wasser der Bucht von Porto Conte schwimmen

Der Naturpark Porto Conte westlich von Alghero umfasst eine geschützte Bucht mit außergewöhnlich klarem Wasser, Wanderwegen und dem Ausgangspunkt zur Neptungrotte. Der Strand Le Bombarde innerhalb der Parkgrenzen ist einer der zugänglichsten und zuverlässigsten Strände der Nordwestküste.

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Häufige Fragen

Welcher ist der schönste Strand Sardiniens?

Cala Goloritzè im Golfo di Orosei gilt weithin als schönster Strand Italiens. Die Bucht liegt unterhalb eines rund 148 Meter hohen Kalksteinpfeilers und ist nur zu Fuß über einen etwa 1,5 bis 2 Stunden langen Wanderweg vom Golgo-Plateau oberhalb von Baunei oder per autorisiertem Bootsanleger vor der Küste (ohne Landung am Strand selbst) erreichbar. Der Zugang erfordert eine Online-Vorabreservierung; die Comune di Baunei begrenzt die täglichen Besucher auf 300 Personen.

Für welche Strände in Sardinien brauche ich eine Vorabreservierung?

Drei Strände mit Reservierungspflicht in der Hochsaison: La Pelosa bei Stintino (Buchung über das System der Comune di Stintino), Cala Goloritzè bei Baunei (Buchung über das Portal Cuore di Sardegna) und Bidderosa bei Orosei (Zugang über ein tägliches Kontingent mit Genehmigung und Shuttle-/Parksystem, online buchbar). Alle drei haben tägliche Besucherobergrenzen und weisen Besucher ohne Reservierung ab.

Was ist die beste Reisezeit für Sardiniens Strände?

Juni und September sind die idealen Monate. Das Meer ist warm genug zum Schwimmen, die Strände sind ohne den August-Ansturm zugänglich, und Preise für Unterkunft und Bootstouren sind günstiger. Juli und August sind die belebtesten und heißesten Monate – Parken und der Zugang zu bewirtschafteten Stränden können zur echten Geduldsprobe werden. Für Strände an der Süd- und Westküste lohnt sich auch ein Besuch im Mai.

Wie kommt man zu den Stränden im Golfo di Orosei?

Die meisten Strände im Golfo di Orosei, darunter Cala Luna und Cala Mariolu, sind nicht per Straße erreichbar – man benötigt entweder eine Bootstour oder eine längere Wanderung. Cala Goloritzè ist ausschließlich zu Fuß oder per Bootsanleger vor der Küste zugänglich, ohne Landung am Strand. Bootstouren starten täglich von Cala Gonone und Santa Maria Navarrese zwischen Mai und Oktober, besuchen mehrere Buchten an einem Tag und kosten rund 40 bis 60 Euro pro Person. Einige Buchten sind über Abstiegswege vom Supramonte-Plateau erreichbar, aber das sind ganztägige Touren, die gute Kondition erfordern.

Gibt es schöne Strände in der Nähe von Cagliari?

Ja. Der Poetto ist Cagliaris eigener acht Kilometer langer Stadtsstrand, mit dem Bus aus dem Zentrum erreichbar und gesäumt von Strandclubs und Bars. Etwas weiter entfernt liegen Porto Giunco und Punta Molentis bei Villasimius – rund eine Autostunde entfernt und regelmäßig unter den schönsten Stränden Südsardiniens. Chia und Tuerredda im Sulcis sind etwa eine Stunde südlich und bieten ein wilderes, weniger erschlossenes Stranderlebnis.

Zugehöriges Reiseziel:sardinia

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