Geheimtipps auf Mallorca: Abseits der Touristenpfade

Mallorca hat weit mehr zu bieten als Hotelstrände und überlaufene Sehenswürdigkeiten. Dieser Guide zeigt die ruhige Seite der Insel: bronzezeitliche Siedlungen, unbewohnte Naturschutzgebiete, stimmungsvolle Bergdörfer und Buchten, die noch wirklich unentdeckt wirken.

Dramatische Felsberge und sattgrüne Hügel fallen zu einer abgelegenen, tiefblauen Bucht unter strahlend blauem Himmel auf Mallorca ab.

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Die meisten Mallorca-Besucher sehen immer dieselben Highlights. Die Kathedrale, die Tropfsteinhöhlen von Drach, Es Trenc – allesamt einen Besuch wert, aber längst nicht das ganze Bild. Die Insel steckt voller Überraschungen: von prähistorischen Ruinen im Nordosten bis hin zu unbewohnten Inseln vor der Südwestküste und Tramuntana-Bergdörfer, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert haben. Ob du eine Woche oder nur ein langes Wochenende hast – abseits der ausgetretenen Touristenpfade zu kommen ist einfacher als gedacht. Du musst nur wissen, wo es sich lohnt. Wie du deine Zeit am besten einteilst, zeigt dir unser Mallorca-Reiseplan für eine Woche, der mehrere dieser weniger bekannten Orte mit den Klassikern verbindet.

Einsame Buchten und wilde Küsten

Luftaufnahme einer abgelegenen Bucht auf Mallorca mit türkisfarbenem Wasser, bewaldeten Klippen und einem einsamen Segelboot, das in der geschützten Bucht ankert.
Photo Mike Art 🎥 Visual Creator | Photography and Video 📸

Mallorcas Küstenlinie erstreckt sich über mehr als 550 Kilometer, und ein beträchtlicher Teil davon steht unter Naturschutz. Besonders die Südost- und Nordostküste verbergen Buchten, für die man einen kurzen Fußmarsch oder einen frühen Start in Kauf nehmen muss, um sie in ihrer ganzen Schönheit zu erleben. Einen umfassenden Überblick über die besten Badeorte gibt es in unserem Strandguide mit der vollen Bandbreite – von familienfreundlichen Buchten bis zu den wildesten, schwer erreichbaren Flecken weiter unten.

Luftaufnahme der schmalen türkisfarbenen Bucht Caló des Moro, umgeben von dramatischen Klippen und Pinien, mit einem kleinen Strand am Ende und kristallklarem Wasser.

1. Im Morgengrauen ankommen: Caló des Moro zu seiner schönsten Zeit erleben

Eine winzige, hufeisenförmige Bucht mit türkisfarbenem Wasser und weißen Kalksteinfelsen bei Santanyí. Keine Infrastruktur, wenig Parkplätze und ein steiler Pfad hinunter. Im Sommer vor 9 Uhr morgens kommen, um noch Ruhe zu genießen. Das Wasser ist außergewöhnlich klar, und die umliegenden Felsen vermitteln ein Gefühl von Abgeschiedenheit.

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Strand von Cala Llombards mit türkisfarbenem Wasser, weißem Sand, Kalksteinfelsen, vereinzelten Sonnenbadenden, Pinienbäumen und Hangvillen im Hintergrund.

2. Schwimmen im kiefernbeschatteten Idyll der Cala Llombards

Eine geschützte Sandbucht wenige Kilometer von Santanyí entfernt, mit ruhigem, flachem Wasser und einer entspannten Strandbar. Kiefern rahmen die Bucht ein und spenden echten Schatten. Viel weniger fotografiert als der Caló des Moro, aber genauso wunderschön – und deutlich einfacher mit dem Auto zu erreichen.

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Strand Cala Mesquida mit goldenen Sanddünen, Liegestühlen, Sonnenschirmen und türkisfarbenen Wellen, eingerahmt von Felsenklippen und Hanggebäuden.

3. Leere Sanddünen an der Cala Mesquida im Nordosten entdecken

Wilder, von Dünen gesäumter Strand im Nordosten mit kaum Bebauung und rauem Charakter. Bei aufkommendem Wind beliebt bei Windsurfern. Da es in der Nähe keine großen Resorts gibt, ist der Strand weniger überlaufen als vergleichbare Strände. Oben parken und durch niedrige Macchia hinunterlaufen.

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Kristallklares türkisfarbenes Wasser, gerahmt von Felsenklippen und üppig grünem Gebüsch unter strahlend blauem Himmel – die geschützte Küste des Naturparks Mondragó.

4. Auf den Küstenwanderwegen des Naturparks Mondragó unterwegs

Ein geschützter Küstenpark im Südosten, der Kiefernwälder, Feuchtgebiete, Klippen und zwei unberührte Buchten vereint: die Cala Mondragó und S'Amarador. Wanderschuhe einpacken und zwei bis drei Stunden einplanen. Der Eintritt ist kostenlos, und die Vogelwelt in den Feuchtgebieten ist außergewöhnlich.

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Luftaufnahme des Nationalparks Cabrera mit einer kristallklaren blauen Bucht, bewaldeten Hügeln, einem kleinen Yachthafen und vereinzelten Segelbooten.

5. Mit dem Boot nach Cabrera – Mallorcas unberührteste Küste

Ein unbewohnter Inselarchipel vor der Südküste, der nur per zugelassenem Boot von Colònia de Sant Jordi aus erreichbar ist. Das Wasser gehört zu den klarsten im Mittelmeer, Meereshöhlen lassen sich per Kajak erkunden, und die fehlende touristische Infrastruktur ist genau das, was diesen Ort ausmacht.

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Blick auf die Insel Sa Dragonera von einem Aussichtspunkt auf einer Klippe, mit zerklüftetem Gelände, blauem Meer und Besuchern, die die Naturlandschaft genießen.

6. Wandern auf dem unbewohnten Naturschutzinsel Sa Dragonera

Eine kleine Naturschutzinsel vor der Südwestspitze Mallorcas, per Fähre von Sant Elm erreichbar. Wanderwege führen durch von Eidechsen bevölkertes Gelände zu einem Leuchtturm mit weitem Meeresblick. Wer die Insel richtig erkunden will, braucht rund drei Stunden. Außerhalb Mallorcas kennt sie kaum jemand.

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Bergdörfer und Geheimnisse der Tramuntana

Traditionelles Steindorf mit Kirchturm, eingebettet in bewaldete Berge in der Tramuntana-Region Mallorcas.
Photo Ira

Die Serra de Tramuntana ist UNESCO-Welterbe, doch die meisten Besucher kratzen nur an der Oberfläche – eine Fahrt nach Valldemossa hier, ein kurzer Blick auf die Sa-Calobra-Straße dort. Die wirkliche Seele der Insel steckt in den Dörfern tiefer in den Bergen und den ruhigen Aussichtspunkten dazwischen. Unser Wanderguide geht ausführlich auf die besten Wanderrouten zwischen diesen Dörfern ein.

Steinhäuser mit grünen Fensterläden säumen eine sonnige Kopfsteinpflasterstraße in Fornalutx, Mallorca, mit Topfpflanzen und einem alten Brunnen.

7. Durch die Steingassen von Fornalutx schlendern – Spaniens schönstes Dorf

Ein winziges Dorf oberhalb von Sóller mit honigfarbenen Steinhäusern, terrassierten Orangenhainen und Bergpanoramen, die einem die Sprache verschlagen. Viel weniger Besucher kommen hierher als nach Valldemossa. Am besten kombiniert mit einem Besuch in Sóller unten – oder auf dem alten Maultierpfad zwischen beiden laufen.

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Weiter Blick auf die Marmorrotunde von Son Marroig über den dramatischen Tramuntana-Klippen und dem funkelnden blauen Meer unter klarem Himmel im Nordwesten Mallorcas.

8. Sonnenuntergang von Son Marroig über Sa Foradada genießen

Das Klippenanwesen eines Erzherzogs an der Tramuntana-Küste, mit einer Marmorrotunde mit Blick auf die Felsenhalbinsel Sa Foradada. Einer der dramatischsten Aussichtspunkte Mallorcas – und trotzdem machen hier vergleichsweise wenige Besucher halt. Das Licht am späten Nachmittag ist spektakulär.

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Luftaufnahme des Santuari de Lluc mit Terrakottadächern, Uhrturm und üppigem grünen Wald in den Tramuntana-Bergen.

9. Mallorcas heiliges Herz: das Kloster Lluc besuchen

Tief in den Bergen liegt dieses Pilgerkloster, Mallorcas heiligster Ort – und einer der stimmungsvollsten. Mittags singt der Knabenchor. Das Kloster umfasst ein Museum, einen Botanischen Garten und Übernachtungsmöglichkeiten. Die meisten Tagesgäste überspringen es zugunsten der Küste.

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Reisende spazieren entlang eines Steinpfades, gesäumt von Palmen, in den historischen Jardines de Alfabia, Mallorca, unter hellem mediterranem Sonnenlicht.

10. Abkühlen in den maurischen Gärten von Alfabia

Am Fuß der Tramuntana bei Bunyola gelegen, vereinen diese jahrhundertealten Gärten maurische Wasserkanäle, Palmenalleen, schattige Wege und ein historisches Herrenhaus. Ein einfacher Stopp zwischen Palma und Sóller, den die meisten einfach durchfahren. Rund eine Stunde einplanen.

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Eine dramatische Kalksteinschlucht öffnet sich zu einem Kieselstrand, auf dem Menschen spazieren – türkisfarbenes Meer, steile Felswände und ankernde Boote in der Ferne bei Sa Calobra, Mallorca.

11. Durch die Schlucht Torrent de Pareis hinunter nach Sa Calobra

Die Sa-Calobra-Straße ist unter Rennradfahrern berühmt, aber das eigentliche Highlight ist der Torrent de Pareis: eine enge Kalksteinschlucht, die dramatisch auf einen Kiesstrand trifft. Der Schluchtweg dauert rund 90 Minuten pro Richtung. Vor 11 Uhr ankommen, um den Reisegruppen am Strand zu entgehen.

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Antike Geschichte und übersehene Architektur

Alter steinerner Wachturm auf einer Klippe über dem Meer, mit felsiger Küste und einer entfernten Felseninsel auf Mallorca.
Photo Christian Waske

Mallorca ist seit über 4.000 Jahren durchgehend besiedelt, und Zeugnisse dieser Geschichte finden sich überall auf der Insel – meist unbeachtet von Badeurlaubern. Von bronzezeitlichen Siedlungen bis zu arabischen Bädern: Die vormoderne Vergangenheit der Insel ist gut zugänglich und meist menschenleer. Palmas Altstadt allein beherbergt mehrere übersehene Sehenswürdigkeiten in fußläufiger Entfernung voneinander.

Panoramablick auf die antiken zyklopischen Steinmauern der archäologischen Stätte Ses Païsses, umgeben von grünen Steineichen unter bewölktem Himmel.

12. 3.000 Jahre alte Mauern berühren: Ses Païsses bei Artà

Eine der besterhaltenen bronzezeitlichen Siedlungen der Balearen, mit gewaltigen zyklopischen Steinmauern und einem monumentalen Eingangstor – noch immer aufrecht stehend in der Nähe von Artà. Der Eintritt kostet nur wenige Euro, und die Anlage ist selten überlaufen. 45 Minuten einplanen und mit einem Besuch der Altstadt von Artà oben kombinieren.

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Innenraum der Arabischen Bäder Palma, mit alten Steinsäulen, die Backsteinbögen tragen, und einer zentralen Tonurne im natürlichen Licht.

13. Die arabischen Bäder aus dem 10. Jahrhundert in Palmas Altstadt entdecken

In einem Innenhofgarten der Altstadt verbirgt sich eines der besterhaltenen islamischen Baudenkmäler der Balearen: Hufeisenbogenbäder aus der maurischen Stadt Medina Mayurqa. Die meisten Besucher gehen am unscheinbaren Eingang vorbei, ohne es zu merken. Klein, atmosphärisch und wirklich überraschend.

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Zentraler Zierbrunnen, beschattet von Weinreben und Steinsäulen im Jardí del Bisbe hinter der Kathedrale von Palma an einem sonnigen Tag.

14. Ruhe im Bischofsgarten hinter Palmas Kathedrale finden

Ein ummaurter Renaissancegarten mit Orangenbäumen, Brunnen und gotischen Bögen, versteckt hinter La Seu. Einer der meistübersehenen Orte Palmas, kostenloser Eintritt, und selbst im Hochsommer fast immer ruhig. Zehn Minuten suchen, eine Stunde genießen.

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Die Burg Capdepera erhebt sich über die pastellfarbenen Häuser der Stadt, ihre mittelalterlichen Steinmauern und Türme im warmen Nachmittagslicht.

15. Auf Capdepera hinaufsteigen – Mallorcas besterhaltene mittelalterliche Burg

Eine ummauerte Hügelburg im Nordosten mit gotischer Kapelle und den Überresten eines Dorfes, in dem die gesamte Bevölkerung einst vor Piratenüberfällen Schutz suchte. An klaren Tagen reicht der Blick bis nach Menorca. Weitaus weniger besucht als Bellver, obwohl deutlich besser erhalten.

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Steinerne mittelalterliche Stadtmauern und Türme der Altstadt von Alcúdia, Mallorca, umgeben von belaubten Bäumen und nahegelegenen historischen Gebäuden bei Tag.

16. Durch Alcúdias intakte mittelalterliche Stadtmauern spazieren

Alcúdias Altstadt liegt innerhalb einiger der vollständigsten mittelalterlichen Befestigungsanlagen Mallorcas – mit römischen Ruinen, einer gotischen Kirche und einem Sonntagsmarkt, der eher von Einheimischen als von Touristen besucht wird. Die Mauern lassen sich ablaufen, die Gassen dahinter sind weitgehend autofrei. Mindestens zwei Stunden einplanen.

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Historische Kirchenfassade und Uhrturm in der Pollença Altstadt, Mallorca, mit begrüntem Platz, entspannenden Menschen und sonniger Atmosphäre.

17. Die 365 Calvari-Stufen in Pollença für stille Panoramablicke erklimmen

Pollenças von Zypressen gesäumte Steintreppe führt zu einer kleinen Kapelle mit Blick über Stadt und Tal. Der Sonntagsmarkt auf dem Hauptplatz ist einer der authentischsten im Norden Mallorcas. Deutlich weniger Tagestouristen kommen hierher als ins nahe gelegene Port de Pollença oder nach Formentor.

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Authentische Märkte und mallorquinischer Alltag

Freiluftmarkt in einem mediterranen Dorf, auf dem Einheimische unter weißen Zelten frische Waren kaufen, umgeben von hellfarbigen Gebäuden.
Photo Valeria Drozdova

Wochenmärkte sind eine der besten Möglichkeiten, das echte mallorquinische Leben jenseits der Tourismusinfrastruktur zu erleben. Die Märkte im Inselinnern laufen in ihrem eigenen Rhythmus und bedienen zuerst die einheimischen Bauern und Dorfbewohner – Besucher kommen danach. Wer mehr über Essen und Trinken vor Ort erfahren möchte, findet alles in unserem Mallorca-Essensguide, der erklärt, was man essen sollte und wo man es findet.

Menschenmengen durchstöbern Freiluftmarktstände mit lokalen Erzeugnissen, Fleisch und Kunsthandwerk auf dem Sineu Mittwochsmarkt, mit traditionellen Steingebäuden im Hintergrund.

18. Mallorcas ältester Markt: jeden Mittwoch in Sineu

Seit dem Mittelalter findet im Schatten einer Kirche aus dem 13. Jahrhundert im geografischen Zentrum der Insel der Sineu-Mittwochsmarkt statt – mit Viehhandel, frischen Lebensmitteln, Keramik und lokalen Handwerkswaren. Das ist ein echter Arbeitsmarkt, keine touristische Kulisse. Vor 9 Uhr ankommen.

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Buntes Sortiment aus Oliven, Käse und eingelegtem Gemüse an einem belebten Stand im Mercat de l'Olivar in Palma.

19. Wie die Einheimischen einkaufen: Palmas Mercat de l'Olivar

Palmas größte überdachte Markthalle ist der Ort, wo Einheimische Fisch, Käse und Sobrasada kaufen. Im Obergeschoss füllen sich Tapas-Bars und Weintresen zur Mittagszeit mit Stadtbewohnern. Eine weitaus authentischere und günstigere Alternative zu den Touristenrestaurants in der Nähe.

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Bunter Obst- und Gemüsestand im Mercat de Santa Catalina mit Tomaten, Bananen, Ananas und Einkäufern unter warmem Innenlicht.

20. Der Santa-Catalina-Markt und Palmas bestes Essen-Viertel

Der Viertelmarkt in Santa Catalina ist das Herzstück von Palmas aufregendsten Essviertel. Frische Produkte drinnen, Craft-Beer an der Ecke und eine Reihe ausgezeichneter Restaurants auf den umliegenden Straßen. Am besten Samstagvormittag besuchen, bevor es richtig voll wird.

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Naturschutzgebiete und Tierbegegnungen

Holzsteg entlang eines ruhigen Feuchtgebiets mit Schilf und fernen Bergen unter blauem Himmel.
Photo Sabina Kallari

Mallorca hat erheblich in den Schutz seiner Naturlandschaften investiert. Die Insel verfügt über mehrere Naturschutzgebiete, die die meisten Besucher nie betreten – darunter Feuchtgebiete, die zu den wichtigsten Vogelhabitaten im westlichen Mittelmeer zählen. Wer diese Orte auf eigene Faust erkunden möchte, für den ist ein Mietwagen auf Mallorca für die abgelegeneren Schutzgebiete und Buchten so gut wie unverzichtbar.

Weitläufige Landschaft eines ruhigen Feuchtgebiets mit stillem Wasser, Schilf und fernen Bergen unter blauem Himmel – das Naturschutzgebiet S'Albufera auf Mallorca.

21. Seltene Vögel beobachten in S'Albufera – dem größten Feuchtgebiet der Balearen

Über 200 Vogelarten wurden in diesem weitläufigen Schilf- und Lagunenreservat am Rande der Playa de Muro nachgewiesen. Der Eintritt ist kostenlos, die markierten Wege sind gut gepflegt. Frühjahrs- und Herbstzüge bringen außergewöhnliche Artenvielfalt. Fernglas mitbringen und früh ankommen für die besten Beobachtungen.

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Eine kurvenreiche Küstenstraße führt zum historischen Leuchtturm Formentor auf schroffen Klippen, mit am Straßenrand geparkten Autos entlang der malerischen Mittelmeerküste auf Mallorca.

22. Ans Ende der Welt fahren: der Leuchtturm von Formentor

Die dramatische Nordostspitze Mallorcas endet an einem Leuchtturm 200 Meter über dem Meer. Die kurvenreiche Straße durch kiefernbewaldete Klippen gehört zu den schönsten Fahrten im gesamten Mittelmeerraum. Achtung: Im Sommer ist die Zufahrt für Privatautos eingeschränkt – vom Port de Pollença fährt ein Pendelbus.

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✨ Profi-Tipp

Für die abgelegensten Strände und Naturschutzgebiete gilt: früh ankommen, besonders von Juni bis September. Beliebte Buchten wie der Caló des Moro sind oft schon gegen 10 Uhr voll. Eigenes Wasser und Snacks sind unverzichtbar, da es vor Ort häufig keine oder kaum Versorgung gibt.

Das Sóller-Tal: Mallorcas schönster Tagesausflug

Historische Holzstraßenbahn entlang der Uferpromenade in Sóller, Mallorca, mit Palmen, blauem Himmel und Hafen im Hintergrund.
Photo George Piskov
Der historische Sóller-Zug aus Holz auf Gleisen am Meer in Mallorca, eingerahmt von Palmen und blauem Himmel, mit Bucht und Stadt im Hintergrund.

23. Mit dem Holzzug von 1912 durch die Berge nach Sóller fahren

Seit 1912 verbindet diese Schmalspurbahn mit original hölzernen Waggons Palma mit Sóller – durch Bergtunnel und Orangenhaine. Die 30 Kilometer lange Fahrt dauert rund eine Stunde in jede Richtung und ist ein echtes Stück gelebter Transportgeschichte, kein touristisches Nachbau.

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Luftaufnahme des Port de Sóller mit einem bootsgefüllten Yachthafen, mediterranem blauem Wasser, grünen Hügeln und einem historischen Leuchtturm.

24. Einen ganzen Tag in Sóller und seinem Hafenort verbringen

Die Orangenstadt Sóller und ihr per Straßenbahn verbundener Hafen sind zusammen zwei der vollständigsten Reiseziele der Tramuntana. Die Stadt hat ein starkes modernistisches Architekturerbe, ausgezeichnete lokale Küche und ein Programmkino. Der Hafen bietet einen ruhigen Strand und gute Fischrestaurants.

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Häufige Fragen

Welche Strände auf Mallorca sind am wenigsten überlaufen?

Die Cala Mesquida im Nordosten, die Cala Llombards bei Santanyí und die Buchten im Naturpark Mondragó sind deutlich weniger besucht als die großen Resortstrände. Der Caló des Moro ist wunderschön, aber inzwischen bekannt: Im Sommer vor 9 Uhr ankommen, um ihn ruhig zu erleben. Am ungestörtesten schwimmt man im Nationalpark Cabrera, der nur per Boot erreichbar ist.

Sind die Geheimtipps Mallorcas auch ohne Auto erreichbar?

Einige schon – die Arabischen Bäder und Märkte in Palma sind zu Fuß erreichbar. Der Sóller-Zug und die Straßenbahn verbinden Palma ohne Auto mit dem Sóller-Tal. Abgelegene Buchten, Märkte im Landesinnern, Naturschutzgebiete und Bergdörfer sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln jedoch kaum zu erreichen. Für mindestens einen Teil der Reise ist ein Mietwagen sehr empfehlenswert, wenn du wirklich abseits der Touristenpfade unterwegs sein möchtest.

Wann ist die beste Reisezeit für Mallorcas abgelegenere Orte?

April bis Juni und September bis Oktober bieten die beste Kombination aus gutem Wetter, überschaubaren Menschenmengen und Zugang zu allen Sehenswürdigkeiten. Im Juli und August kommen die meisten Besucher: Viele „Geheimtipps" verlieren schon am Vormittag ihren Reiz. Die Tramuntana-Dörfer und Orte im Inselinnern sind das ganze Jahr über angenehmer, und im Frühling blühen Mandelbäume und Wildblumen über die gesamte Insel.

Sind die antiken Stätten und Naturschutzgebiete Mallorcas kostenlos?

Das Naturschutzgebiet S'Albufera und der Naturpark Mondragó sind kostenlos zugänglich. Für die talayotische Siedlung Ses Païsses wird ein kleiner Eintrittsbetrag von wenigen Euro erhoben. Die Arabischen Bäder in Palma verlangen ebenfalls einen geringen Eintritt. Sa Dragonera und Cabrera erfordern ein Bootticket – Sa Dragonera von Sant Elm aus, Cabrera von Colònia de Sant Jordi aus – das den Zugang zur Insel einschließt.

Was sollte ich für Mallorcas versteckte Buchten und Wanderrouten einpacken?

Wasser ist das Wichtigste: An vielen abgelegenen Buchten und Naturwegen gibt es keinerlei Versorgung. Im Sommer lieber zu viel mitnehmen als zu wenig. Sonnenschutz, eine Mütze und festes Schuhwerk sind wichtig für Klippenwege und Schluchtwanderungen wie den Torrent de Pareis. Ein Schnorchel lohnt sich an den Buchten. Für Tage wie am Caló des Moro macht ein kleiner Rucksack, etwas Bargeld für den Parkplatz und ein früh gestellter Wecker den entscheidenden Unterschied.

Zugehöriges Reiseziel:mallorca

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