Hakone: Der komplette Reiseführer für Tokios liebstes Bergparadies

Hakone ist ein Bergkurort mit heißen Quellen in der Präfektur Kanagawa, etwa 85 bis 90 Minuten direkt mit dem Zug ab Shinjuku. Das Gebiet bietet vulkanische Landschaften, Onsen-Ryokan, Blicke auf den Fuji über den Ashi-See und eine bemerkenswerte Museumsdichte – lohnend für einen schnellen Tagesausflug ebenso wie für eine entspannte Übernachtung.

Fakten im Überblick

Lage
Hakone-machi, Bezirk Ashigarashimo, Präfektur Kanagawa – ca. 80 km südwestlich von Tokios Stadtzentrum
Anfahrt
Odakyu Romancecar ab Shinjuku nach Hakone-Yumoto: ca. 85–90 Min. Shinkansen nach Odawara, dann Hakone Tozan Railway: ca. 45–55 Min. gesamt.
Zeitbedarf
Mindestens 1 voller Tag; 1–2 Übernachtungen empfehlenswert für Onsen und mehrere Sehenswürdigkeiten
Kosten
Kein Eintritt für das Gebiet selbst. Hakone Freepass (2 Tage ab Shinjuku) ca. ¥7.100 mit Romancecar; einzelne Sehenswürdigkeiten kosten extra (z. B. Hakone Sekisho ¥500)
Am besten für
Naturliebhaber, Onsen-Fans, Fuji-Aussichten, Museumsbesucher, Paare
Offizielle Website
hakone-japan.com
Der Ashi-See in Hakone mit Blick auf den Fuji im Hintergrund und einem roten Torii-Tor am Ufer, aufgenommen von einem hölzernen Steg, der ins Wasser ragt.

Was Hakone wirklich ist – und warum das für die Planung wichtig ist

Hakone ist keine einzelne Sehenswürdigkeit mit Ticketschalter und Schließzeit. Es ist ein ganzer Bergkurort, der rund um die Caldera eines uralten Vulkans entstanden ist – und diesen Unterschied zu verstehen ist das Nützlichste, was du vor der Anreise wissen kannst. Das Gebiet umfasst Wälder, vulkanische Gebirgskämme, einen Kratersee, Heißwassertäler und das Südufer des Ashi-Sees, alles verbunden durch ein Netz aus Zügen, Kabelbahnen, einer Seilbahn und Ausflugsbooten. Man besucht Hakone nicht einfach – man navigiert es.

Das Städtchen Hakone-machi liegt im Bezirk Ashigarashimo, Präfektur Kanagawa, rund 80 Kilometer südwestlich von Tokios Stadtzentrum. Trotz dieser Entfernung bringt der Odakyu Romancecar Reisende von Shinjuku nach Hakone-Yumoto in etwa 85 bis 90 Minuten ohne Umsteigen – weshalb Hakone seit weit mehr als einem Jahrhundert Tokios bevorzugtes Wochenendreiseziel ist. An klaren Morgen erscheint die Silhouette des Fuji über dem gegenüberliegenden Ufer des Ashi-Sees mit einer geometrischen Perfektion, die fast inszeniert wirkt.

💡 Lokaler Tipp

Kauf den Hakone Freepass noch in Shinjuku. Er gilt für den Odakyu-Schnellzug (Romancecar-Zuschlag nicht inbegriffen), die Hakone Tozan Railway, die Hakone Tozan Cable Car, die Hakone Ropeway, die Hakone Cruise auf dem Ashi-See und alle Hakone Tozan Busse innerhalb der Loop-Route – plus Rabatte in vielen Museen und Einrichtungen. Ein 2-Tages-Pass ab Shinjuku kostet Stand 2026 ca. ¥7.100. Für einen einzelnen Tag gibt es auch eine 1-Tages-Version.

Anreise: Deine realistischen Optionen ab Tokio

Die komfortabelste Option ab Tokio ist der Odakyu Romancecar, ein Schnellzug mit reservierten Sitzplätzen, der direkt vom Odakyu-Bahnhof Shinjuku nach Hakone-Yumoto fährt. Die Sitze sind vorwärts ausgerichtet, die Fenster groß, und die Fahrt dauert etwa 85 bis 90 Minuten. An Wochenenden und besonders während der Kirschblüte oder der Herbstlaubsaison sollte man im Voraus buchen, da die Züge früh ausgebucht sind. Der Romancecar-Zuschlag ist nicht im Freepass enthalten, hält sich aber in Grenzen und ist für eine frühmorgendliche Abfahrt absolut lohnenswert.

Die schnellere Alternative ist der JR Tokaido Shinkansen ab Tokyo Station oder Shinagawa nach Odawara, was etwa 30 bis 40 Minuten dauert. Von Odawara fährt man mit der Hakone Tozan Railway weitere 15 Minuten nach Hakone-Yumoto. Für den Shinkansen-Abschnitt gilt der JR Pass, was diese Route für Reisende mit diesem Pass attraktiv macht. Fernbusse ab Shinjuku fahren direkt zu Haltestellen am Ashi-See, darunter Togendai, benötigen aber über zwei Stunden und sind bei schlechtem Wetter weniger zuverlässig. Egal für welche Option du dich entscheidest: Frühzeitig reservieren lohnt sich immer.

Vor Ort folgt die klassische Route der Hakone Loop: von Hakone-Yumoto mit der Hakone Tozan Railway bergauf nach Gora, dann per Kabelbahn nach Sounzan, dann mit der Hakone Ropeway über das vulkanische Owakudani-Tal nach Togendai am Ashi-See, dann mit dem Schiff nach Hakone-machi oder Moto-Hakone und schließlich mit dem Bus zurück zum Hotel oder weiter nach Odawara. Für weitere Planungshinweise bietet der Tagesausflüge-ab-Tokio-Guide weitere Streckenoptionen und Zeitplanung.

Die Hakone Tozan Railway: Eine gemächliche Bergfahrt, die sich lohnt

Die Hakone Tozan Railway zwischen Hakone-Yumoto und Gora ist die steilste Zahnradbahn Japans und überwindet auf etwa 15 Kilometern rund 445 Höhenmeter durch eine Reihe von Kehren. Die Züge schlängeln sich durch dichten Wald und an Hortensienböschungen vorbei, die von Mitte Juni bis Juli in kräftigem Blau und Lila blühen – das macht diese Strecke zu einer der meistfotografierten Bahnfahrten in der Kanto-Region. Am frühen Morgen hängt Nebel in den Zedernhängen, und die Zugfenster beschlagen leicht wegen des Temperaturunterschieds zwischen Innen und Außen. Im Spätherbst wandelt sich derselbe Korridor in Rost und Bernstein.

Miyanoshita, ein Halt auf halber Strecke, ist einen kurzen Abstecher wert, wenn du Zeit hast. Die Umgebung erinnert an einen viktorianischen Höhenkurort, mit älteren Hotelgebäuden und einer ruhigen Hauptstraße, die sich stark von dem Wochenendtrubel unten in Hakone-Yumoto abhebt. Das Fujiya Hotel, 1878 als eines der ersten westlichen Kurhotels Japans eröffnet, liegt etwas oberhalb des Bahnhofs und hat Gäste wie Charlie Chaplin und John Lennon beherbergt.

Owakudani: Das vulkanische Herz der Loop-Route

Die Hakone Ropeway überquert die aktive Vulkanzone Owakudani, wo schwefelhaltige Dampfschwaden aus dem grauen Hang zischen und die Luft bereits beim Aussteigen aus der Gondel einen stechenden, schwefeligen Geruch trägt. Auf etwa 1.044 Metern Höhe bietet das Aussichtsgelände die klarsten möglichen Sichtlinien auf den Fuji am westlichen Horizont – allerdings verdeckt Bewölkung den Gipfel an den meisten Nachmittagen. Wer frühmorgens ankommt, idealerweise vor 10:00 Uhr, hat die besten Chancen auf einen freien Blick.

Die berühmten Kuro-Tamago – hartgekochte Eier, die in den vulkanischen Thermalquellen gegart werden, bis die Schale schwarz wird – werden hier verkauft. Der Schwefel im Wasser reagiert mit dem Eisen in der Schale und erzeugt die dunkle Farbe; das Ei selbst ist ganz normal. Das Essen eines solchen Eis ist für Besucher zum Ritual geworden, und der kleine Verkaufsbereich an der Bergstation ist meist schon am späten Vormittag überfüllt. Die Eier sind schnell ausverkauft – wer sie probieren möchte, sollte früh kommen.

⚠️ Besser meiden

Der Seilbahnabschnitt über Owakudani ist gelegentlich wegen erhöhter vulkanischer Aktivität gesperrt. Eine solche Schließung kann ohne große Vorankündigung Tage oder Monate dauern. Wenn die direkte Seilbahn nicht fährt, ersetzen Busse diesen Abschnitt der Loop-Route, aber die Station Owakudani selbst kann dann gesperrt sein. Prüfe vor der Reise die Website des Seilbahnbetreibers oder das offizielle Hakone-Tourismusportal, falls dieser Abschnitt für dich wichtig ist.

Ashi-See und Hakone-Schrein: Das Postkartenmotiv

Der Ashi-See, auf Japanisch Ashino-ko, füllt einen Vulkankrater auf etwa 723 Metern Höhe. An klaren Tagen leuchtet er tief blaugrün, und die Kombination aus einem roten Torii-Tor, das aus dem Wasser nahe dem Hakone-Schrein ragt, mit dem Fuji im Hintergrund zählt zu den am häufigsten reproduzierten Bildern der japanischen Reisefotografie. Für diese Aufnahme muss man am Ufer von Moto-Hakone stehen und nach Nordwesten blicken – am besten zwischen etwa 07:00 und 10:00 Uhr, bevor Dunst oder Nachmittagswolken den Berg verhüllen.

Der Hakone-Schrein selbst ist ein aktiver Shinto-Schrein mit Wurzeln, die bis ins Jahr 757 n. Chr. zurückreichen, eingebettet in einen Zedernwald abseits des Seeufers. Der Weg vom Torii-Tor am Wasser führt durch hohe Sugi-Bäume, die auch im Sommer das Sonnenlicht abhalten und einen kühlen, gedämpften Korridor erzeugen, der sich wirklich stimmungsvoll anfühlt – nicht wie eine aufgeräumte Touristenattraktion. Die Haupthalle ist den ganzen Tag über gut besucht, aber die Waldpfade Richtung Peace Torii und durch die Außenbezirke sind oft ruhig, selbst wenn es im Hauptbereich voll ist.

Die Ausflugsboote im Piraten-Stil auf dem Ashi-See verkehren zwischen Togendai, Hakonemachi-ko und Moto-Hakone-ko. Die Boote selbst sind spektakulär gestaltet – nachempfunden europäischen Galeonen – was Besucher je nach Erwartung entweder charmant oder absurd finden. Praktischer Nutzen überwiegt die Ästhetik: Die 30-minütige Fahrt vermittelt einen guten Eindruck von der Größe des Sees und dem Bergpanorama, und sie ist der logischste Weg, den Seilbahn-Ankunftspunkt Togendai mit dem Hakone-Schrein zu verbinden, ohne den Weg zurückzufahren.

Hakones Museen: Besser als erwartet

Die Dichte an ernstzunehmenden Kunst- und Designinstitutionen in Hakone ist für einen Kurort dieser Größe ungewöhnlich. Das Hakone Open-Air Museum nahe der Station Chokoku-no-Mori an der Tozan Railway verteilt Skulpturen von Rodin, Henry Moore, Miró und anderen über einen Berghang mit etwa sieben Hektar Gartengelände. Es gibt einen Picasso-Pavillon mit über 300 Werken. Der Eintritt wird separat erhoben und ist nicht im Freepass enthalten, aber als Rabattleistung eingeschlossen. Plane mindestens zwei Stunden ein.

Das Pola Museum of Art im Sengokuhara-Gebiet beherbergt eine beeindruckende Sammlung impressionistischer und postimpressionistischer Werke – darunter Gemälde von Monet, Renoir und Cézanne – in einem Gebäude, das sich harmonisch in den umliegenden Wald einfügt. Es ist nur per Bus von der Hauptroute aus erreichbar und bei einem Schnellbesuch leicht wegzulassen, belohnt aber alle, die es einplanen. Wer Gegenwartskunst ernst nimmt, findet hier allein schon Grund für eine Übernachtung. Hakone lässt sich auch gut in eine umfangreichere Museumsroute durch die Tokio-Region einbinden.

Onsen: Der eigentliche Grund, warum Japaner herkommen

Das Baden in heißen Quellen ist der ursprüngliche und nach wie vor wichtigste Anziehungspunkt für japanische Besucher. Hakone liegt in einer geothermischen Zone mit mehreren verschiedenen Quellen, die sich in Mineralzusammensetzung und Wassertemperatur unterscheiden. Der Hauptonsen-Ort Hakone-Yumoto am Fuß der Berge hat öffentliche Badehäuser und Tagesnutzungseinrichtungen neben Hotels. Weiter oben bieten die Gebiete Gora und Sengokuhara geräumigere Ryokan mit privaten Gartenbädern. In Tonosawa und Dogashima entlang des Hayakawa-Flusses gibt es einige der ältesten und ruhigsten Gasthäuser.

Tagesgäste können in vielen Hotels Onsen nutzen, die Tagesnutzung anbieten – in der Regel am späten Vormittag bis frühen Nachmittag, bevor die Übernachtungsgäste eintreffen. Am besten vorher anrufen oder online nachschauen, da die Regelungen saisonal wechseln und manche Einrichtungen die Tagesnutzung an vollen Wochenenden einschränken. Wer übernachtet, für den macht ein Ryokan mit privatem Freiluftbad (Rotenburo) die Erfahrung deutlich entspannter und privater als ein öffentliches Gemeinschaftsbad.

Wer das erste Mal in ein Onsen geht, sollte die Grundregeln kennen: vor dem Eintauchen duschen, keine Badekleidung in traditionellen Bädern, Tätowierungen sind in vielen Einrichtungen noch immer verboten. Der Tokio-Onsen-Guide erklärt Etikette, Begriffe und wie man tattoofreundliche Einrichtungen findet.

Wann reisen – was du je nach Jahreszeit erwartet

Im Frühling (Ende März bis Anfang Mai) blühen in den unteren Tälern Kirschbäume bei angenehmen Temperaturen. Der Herbst (Mitte Oktober bis Mitte November) färbt die Bergwälder golden und rot und ist wohl die visuell eindrucksvollste Jahreszeit – allerdings auch die belebteste. Für beide Zeiträume sollte man Wochenendübernachtungen in beliebten Ryokan Wochen bis Monate im Voraus buchen.

Sommerwochentage sind ruhiger als Wochenenden, aber schwül und manchmal regnerisch. Die Hortensienblüte an der Tozan Railway im Juni und Juli ist trotz der Regenzeit wirklich sehenswert. Der Winter ist die ruhigste Zeit und bietet die klarsten Himmel für Fuji-Aussichten, besonders im Januar und Februar, wenn trockene Kaltluft den Dunst reduziert. Am Owakudani können die Temperaturen im Winter unter null Grad fallen – warme, winddichte Kleidung ist bei Ausflügen in höhere Lagen Pflicht.

Wer seinen Hakone-Besuch auf das beste Wetterfenster abstimmen möchte, findet im besten Reisezeit für Tokio Guide saisonale Bedingungen für die gesamte Region, einschließlich der Tagesausflugsstrecken in Kanagawa.

Hakone Sekisho: Der historische Kontrollposten

Das Hakone Sekisho ist eine Rekonstruktion des Tokugawa-zeitlichen Kontrollpostens, der an der alten Tokaido-Straße zwischen Edo (dem heutigen Tokio) und Kyoto stand. Der 1619 eingerichtete Originalposten kontrollierte den Transport von Waffen nach Edo sowie die Bewegung der Familienmitglieder der Daimyo, die als Geiseln in der Hauptstadt leben mussten. Die 2007 fertiggestellte Rekonstruktion nahe dem Ufer des Ashi-Sees bei Moto-Hakone ist detailgetreu: Originalwerkzeuge, Wachausrüstung und Dokumente sind im Haupttor und im Wachgebäude ausgestellt. Der Eintritt für Erwachsene beträgt ¥500. Geöffnet ist in der Regel von 09:00 bis 17:00 Uhr, mit kürzeren Öffnungszeiten im Dezember und Februar.

Das Gelände lässt sich in 45 Minuten erkunden, verleiht dem Ausflug aber echtes historisches Gewicht – was einem rein landschaftlichen Trip gut tut. Es liegt direkt am Seeufer nahe dem Hakone-Schrein-Zugang und passt daher gut zu einem Vormittagsbesuch im Schrein vor dem Mittagessen.

Insider-Tipps

  • Der Romancecar ist an Wochenendmorgen in der Hochsaison (Ende März–Mai und Oktober–November) schnell ausgebucht. Reserviere deinen Sitzplatz über die Odakyu-App oder die Website mindestens zwei Wochen im Voraus – nicht erst am Morgen der Abfahrt.
  • Der Fuji ist morgens am verlässlichsten zu sehen, in der Regel bis etwa 10:00 Uhr. Wenn dir die Fuji-Aussicht besonders wichtig ist, übernachte und positioniere dich bei Öffnung am Ashi-See oder an der Owakudani-Seilbahn – statt mit einem Nachmittags-Ausflug anzureisen.
  • Der Hakone Tozan Bus erschließt Teile der Loop-Route, die Zug, Kabelbahn und Seilbahn nicht abdecken – darunter das Pola Museum of Art in Sengokuhara. Lade die Hakone Navi App vor der Reise herunter; sie zeigt Busse in Echtzeit und deckt das gesamte Streckennetz ab.
  • Viele Ryokan haben feste Check-in-Zeiten und halten das Abendessen nicht zurück, wenn du zu spät ankommst. Wenn dein Aufenthalt ein Abendessen einschließt, nimm den frühestmöglichen Zug und plane Puffer für Verzögerungen an vollen Tagen ein.
  • Tagesgäste können Onsen in Hotels meist von ca. 10:00 bis 14:00 Uhr nutzen. Wer früh kommt, vermeidet den Andrang nach dem Mittagessen und erhöht die Chancen, noch Einlass zu bekommen, bevor die Anlagen für die Übernachtungsgäste geschlossen werden.

Für wen ist Hakone geeignet?

  • Reisende in Tokio, die echten Abstand vom Stadtleben suchen, ohne eine komplizierte Anreise
  • Paare, die eine Ryokan-Übernachtung mit privatem Onsen-Bad möchten
  • Fotografiebegeisterte, die den Fuji ins Bild setzen wollen
  • Kunst- und Museumsfans, die hochkarätige Sammlungen in natürlicher Umgebung schätzen
  • Erstbesucher Japans, die traditionelle Onsen-Kultur in angemessener Tagesausflugsentfernung erleben wollen

Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Kombiniere deinen Besuch mit:

  • Akasaka-Palast (Staatsgästehaus)

    Das Staatsgästehaus Akasaka-Palast ist Japans wichtigstes diplomatisches Empfangsgebäude und einer der wenigen westlich geprägten Paläste Asiens, die der Öffentlichkeit zugänglich sind. Im neobarocken Stil für den Kronprinzen zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut, empfängt er heute Staatsgäste – und an ausgewählten Tagen auch gewöhnliche Besucher. Die Kombination aus prunkvollen, vergoldeten Innenräumen, einem formellen französischen Garten und einem japanischen Anbau macht diesen Ort zu einem der architektonisch ungewöhnlichsten Ausflugsziele in Tokio.

  • Edo-Tokyo Freilichtmuseum für Architektur

    Auf dem Gelände des Koganei Parks versammelt das Edo-Tokyo Freilichtmuseum mehr als 30 historische Gebäude aus der Edo-Zeit bis ins frühe 20. Jahrhundert. Von einem zerlegten Bauernhaus bis zur rekonstruierten Showa-Straßenzeile ist es eines der durchdachtesten und am wenigsten besuchten Kulturdenkmäler der Metropolregion.

  • Enoshima

    Eine kleine Insel vor der Shonan-Küste in der Präfektur Kanagawa, die auf engem Raum erstaunlich viel zu bieten hat: ein dreiteiliges Shinto-Schreinensemble, uralte Meereshöhlen, einen botanischen Garten auf dem Hügel, einen Leuchtturm mit Aussichtsplattform und Meeresfrüchtestände entlang einer gepflasterten Einkaufsstraße. Als halbtägiger Ausflug funktioniert sie gut – wer sie mit dem nahe gelegenen Kamakura kombiniert, füllt auch einen ganzen Tag locker.

  • Gotokuji-Tempel

    Der Gotokuji-Tempel in Setagaya ist ein aktiver Soto-Zen-Buddhistentempel – und gilt als einer der Ursprungsorte des Maneki-Neko, der ikonischen Glückskatze Japans. Hunderte weißer Keramikkatzen reihen sich auf den Regalen eines eigens gewidmeten Schreins und schaffen eines der stillen, aber eindrucksvollsten Bilder Tokios. Der Eintritt ist frei, die Besucherzahlen überschaubar, und das Gelände bietet echte Ruhe.

Zugehöriges Reiseziel:Tokio

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