Egon Schiele in Wien: Wo du sein Werk & Erbe findest

Wien besitzt mehr Werke von Egon Schiele als jeder andere Ort der Welt. Dieser Guide führt dich durch die wichtigsten Sammlungen, den kunstgeschichtlichen Kontext und die biografischen Stationen seines kurzen, intensiven Lebens in der Stadt.

Elegante Fassade eines Wiener Gebäudes mit historischen Laternen, einem bronzenen Portraitrelief und den Jahreszahlen 1830 und 1910 über dem Eingang.

Reise planen und buchen

Tools von unserem Partner Travelpayouts zum Vergleichen von Flügen und Hotels. Bei Buchung können wir eine Provision erhalten – ohne Mehrkosten für dich.

Flüge

Hotelkarte

Egon Schiele starb im Oktober 1918 in Wien, gerade einmal 28 Jahre alt – drei Tage nachdem seine schwangere Frau Edith der Spanischen Grippe erlegen war. Er hinterließ eines der eindringlichsten Œuvres der westlichen Kunst: kantige, rohe Figuren, die das Wiener Establishment schockierten und bis heute gleichermaßen verstören wie fesseln. Wien besitzt heute die weltweit dichteste Konzentration seiner Gemälde, Zeichnungen und Aquarelle, verteilt auf mehrere Institutionen. Die wichtigste Anlaufstelle ist das MuseumsQuartier, aber Schieles Präsenz reicht bis ins Belvedere, das Wien Museum und die Ausstellungsgebäude der Secession, die seine Epoche prägten. Für ein vollständiges Bild der Wiener Kunst des frühen 20. Jahrhunderts empfiehlt es sich, diesen Guide mit unserem Klimt- und Secessions-Guide und dem weiter gefassten Überblick über die besten Museen Wiens zu kombinieren.

✨ Profi-Tipp

Schau vor deinem Besuch unbedingt in die aktuellen Ausstellungspläne des Leopold Museums, des Oberen Belvedere, der Albertina und des Wien Museums. Schiele-Präsentationen wechseln regelmäßig, und Sonderausstellungen können die Zahl der gezeigten Werke deutlich erhöhen.

Die wichtigsten Sammlungen: Wo Schiele in Wien zu Hause ist

Modernes weißes kubisches Gebäude des Leopold Museum mit Menschen, die bei hellem Sonnenschein im MuseumsQuartier Wien spazieren
Photo Lydia Griva

Drei Institutionen bilden das Rückgrat jedes Schiele-fokussierten Besuchs. Das Leopold Museum ist unverzichtbar – mit 44 Gemälden und über 200 Arbeiten auf Papier. Das Obere Belvedere und das Wien Museum besitzen ebenfalls bedeutende Schiele-Bestände und zeigen sie in der Dauerausstellung Seite an Seite mit Zeitgenossen wie Klimt und Kokoschka. Der kulturhistorische Kontext der Habsburgerzeit, der in diesen Sammlungen überall spürbar ist, erklärt, warum Schieles Werk der Gesellschaft, die ihn hervorbrachte, so provokant erschien.

Geräumige Galerie im Inneren des Leopold Museum Wien mit modernen Kunstpostern, gerahmten Fotografien an grauen Wänden und einem einzelnen Besucher, der die Ausstellungsstücke betrachtet.

1. Die weltgrößte Schiele-Sammlung im Leopold Museum entdecken

44 Gemälde und über 200 Aquarelle, Zeichnungen und Dokumente machen das Leopold Museum zum unbestrittenen Zentrum der Schiele-Forschung und -Rezeption. Eigens eingerichtete Galerien zeigen seine Selbstporträts, Akte und Landschaften in chronologischer Abfolge. Plane mindestens zwei Stunden ein.

Entdecken
Weitwinkelaufnahme des Oberen Belvedere in Wien mit gepflegten Rasenflächen, runden Blumenbeeten und dramatischem Himmel – ein beeindruckendes Zusammenspiel aus Barockarchitektur und formalem Garten.

2. Schiele neben Klimt im Oberen Belvedere erleben

Schiele ist in der ständigen österreichischen Kunstsammlung vertreten – Seite an Seite mit Klimts „Der Kuss". Beide Künstler in einem Raum zu sehen, macht deutlich, wie radikal Schiele die dekorative Sprache seines Mentors hinter sich ließ und zu etwas weit Roherem vordrang.

Entdecken
Steinstatuen und lebhafte Buntglasfenster entlang einer blauen Wand im neu renovierten Wien Museum in Wien.

3. Schiele im frisch renovierten Wien Museum entdecken

Das Stadtmuseum Wiens besitzt Werke Schieles und legt einen starken Schwerpunkt auf die Stadt um 1900. Von April bis September 2026 läuft eine Sonderausstellung zu „Schiele & Peschka". Die Dauerausstellung ist kostenlos zugänglich.

Entdecken
Das Albertina Museum in Wien zur goldenen Stunde: die prächtige Habsburger Palastfassade, die Straßenansicht und das markante moderne Eingangsschutzdach.

4. Schiele-Bestände der Albertina vorab prüfen

Die Albertina besitzt ein bedeutendes Schiele-Archiv mit Originalwerken, Fotografien und Tagebüchern – der Großteil der Bestände rotiert jedoch und ist nicht dauerhaft zu sehen. Schau vor deinem Besuch unbedingt in den aktuellen Ausstellungsplan, wenn du gezielt Schiele sehen möchtest.

Entdecken

Secession & Jugendstil: Schieles künstlerische Welt

Schwarz-Weiß-Foto des Vienna Secession Gebäudes mit goldener Kuppel, Menschen und Auto davor
Photo Ivan Dražić

Schiele wuchs künstlerisch in der Wiener Secession auf. Er studierte bei Klimt, stellte in deren Räumen aus und wurde von demselben Bruch mit der akademischen Konvention geprägt, der die goldene Kuppel an der Friedrichstraße entstehen ließ. Wer diese Gebäude begeht, spürt das physische Umfeld, in dem sich sein Radikalismus entfaltete. Der Wien-Architekturguide geht auf die Jugendstilbauten ausführlicher ein, falls du diesem architektonischen Faden weiter folgen möchtest.

Frontansicht des Secessionsgebäudes in Wien mit der markanten vergoldeten Kuppel und weißer Fassade, Menschen versammeln sich davor.

5. Das Secessions-Gebäude besuchen, das Schieles Generation prägte

1897 als bewusste Herausforderung an das Kunstestablishment errichtet, beherbergt das Untergeschoss der Secession Klimts Beethovenfries. Diese Institution förderte Schieles Kreis und ist bis heute das bauliche Symbol der Bewegung, die ihn erst möglich machte.

Entdecken
Große Innenhalle des MAK Museum of Applied Arts Vienna mit verzierten Bögen, Marmorsäulen, dekorativen Decken und aufwendigen architektonischen Details.

6. Die Welt der Wiener Werkstätte im MAK erkunden

Die MAK-Sammlung zur Wiener Werkstätte beleuchtet die Kunstgewerbebewegung, die parallel zu Schieles Malerkarriere entstand. Gestalter wie Kolo Moser bewegten sich zwischen angewandter Kunst und freier Malerei in Kreisen, die sich direkt mit Schieles Milieu überschnitten.

Entdecken
Kirche am Steinhof mit ihrer vergoldeten Kupferkuppel und weißer Jugendstil-Fassade, umgeben von üppigen grünen Bäumen unter blauem Himmel.

7. Otto Wagners Jugendstil-Meisterwerk am Steinhof besichtigen

Die 1907 erbaute Kirche mit Kolo-Moser-Glasfenstern und kupferner Kuppel auf dem Gelände einer psychiatrischen Klinik ist der bedeutendste Jugendstil-Sakralbau Wiens. Sie verkörpert denselben intellektuellen Ernst, der auch Schieles ambitionierteste Werke durchzieht.

Entdecken
Frontansicht des Otto-Wagner-Pavillons am Karlsplatz in Wien mit Jugendstilarchitektur, goldenen Ornamenten und grünem Bogeneingang unter einem leicht bewölkten Himmel.

8. Otto Wagners Jugendstil-Pavillons am Karlsplatz aus der Nähe bewundern

Zwei makellose Jugendstil-U-Bahn-Pavillons von 1898 am Karlsplatz, nur wenige Gehminuten vom Wien Museum entfernt. Sie veranschaulichen das dekorative Vokabular, das die Secessions-Generation verband – von Wagners Architektur bis zu Schieles grafischer Linienführung.

Entdecken
Außenansicht des mumok Museum of Modern Art Vienna mit seiner markanten grauen Basaltfassade unter einem klaren blauen Himmel.

9. Wiener Aktionismus im MUMOK: Schieles Erbe in der Nachfolge

Die MUMOK-Sammlung zum Wiener Aktionismus zeigt, was nach Schiele kam: Künstler wie Nitsch und Muehl trieben sein konfrontatives, körperbezogenes Werk in extreme Performances. Wer diesen Bogen versteht, erkennt Schieles grundlegende Rolle in der österreichischen Kunstgeschichte.

Entdecken

Das MuseumsQuartier und seine Umgebung

Modernes MuseumsQuartier-Gebäude in Wien mit Menschen, mit Graffiti bedeckten Wänden und Dachterrasse an einem sonnigen Tag.
Photo Valentin Ivantsov

Das MuseumsQuartier ist die ideale Basis für einen Schiele-fokussierten Tag. Das Leopold Museum, das MUMOK und die Albertina Modern liegen alle fußläufig beieinander, und der Innenhof bietet gute Kaffeepausen zwischen den Besuchen. Von hier aus sind der Naschmarkt und die Secession in fünf Minuten Fußweg nach Süden erreichbar.

Weitläufiger, öffentlicher Innenhof des MuseumsQuartiers in Wien mit Menschen, die spazieren, sitzen und den Kulturkomplex inmitten historischer Gebäude genießen.

10. Das MuseumsQuartier als Ausgangspunkt für einen Schiele-Tag nutzen

Die ehemaligen kaiserlichen Hofstallungen beherbergen heute das Leopold Museum, das MUMOK und mehrere kleinere Spielstätten auf einem kompakten Campus. Komm gleich bei der Öffnung, verbringe den Vormittag im Leopold und nutz den Innenhof zwischen den Besuchen, um kurz durchzuatmen.

Entdecken
Albertina Modern am Karlsplatz in Wien, mit ihrer imposanten historischen Fassade, lebhaften Bannern und Menschen, die an einem sonnigen Tag spazieren.

11. Österreichische Kunst nach Schiele in der Albertina Modern entdecken

Der zeitgenössische Ableger der Albertina zeigt österreichische Kunst ab 1945 und macht deutlich, wie Schieles expressionistische Intensität in die Nachkriegsmalerei einfloss. Das Künstlerhaus-Gebäude am Karlsplatz ist selbst ein Baudenkmal der Secessions-Ära, das einen genauen Blick lohnt.

Entdecken
Bunte Obst- und Gemüsestände auf dem Wiener Naschmarkt, umgeben von einem lebhaften Menschengedränge beim Stöbern durch frische Waren im geschäftigen Freiluftmarkt.

12. Über den Naschmarkt schlendern – Schieles Wien zum Anfassen

Der Naschmarkt erstreckt sich entlang der Wienzeile, flankiert von Otto Wagners ornamentalen Wohnhäusern. Schieles Wien war eine Stadt der Straßenmärkte und verdichteten Stadtstruktur. Wer hier entlangläuft, verbindet die Biografie mit dem gebauten Umfeld, in dem der Künstler lebte.

Entdecken

Biografisches Wien: Orte, die sein Leben prägten

Großes historisches Gebäude in Wien mit Kuppeldach und Bogenfenstern, umgeben von Grün unter einem klaren blauen Himmel.
Photo Daniel J. Schwarz

Schiele wurde in Tulln an der Donau geboren, verbrachte sein Erwachsenenleben aber in Wien: Er studierte an der Akademie der bildenden Künste am Schillerplatz, lebte in Ateliers quer durch die Stadt und starb 1918 in Hietzing. Mehrere Orte tragen biografische Bedeutung jenseits der Museen und ermöglichen eine stillere Begegnung mit der Geschichte des Künstlers. Für einen ausgedehnten Spaziergang durch das historische Zentrum, in dem viele Wiener Künstler und Intellektuelle lebten, empfehle ich unseren Spaziergangs-Guide durch die Innere Stadt.

Ausstellungsraum im Sigmund Freud Museum zeigt historische Fotos, Dokumente und Artefakte auf Holzregalen vor rot-beigefarbenen Wänden unter heller Beleuchtung.

13. Freuds Wohnung besuchen – ein Anker in Schieles Wien

Freuds Ordinationsräume in der Berggasse 19 waren genau in den Jahren aktiv, in denen Schiele malte. Beide Männer loteten das Innenleben mit radikal neuen Methoden aus. Das Museum vermittelt die intellektuelle Atmosphäre, die Schieles Kreis umgab.

Entdecken
Innenansicht des Café Central Wien mit verzierten Säulen, Bogenfenstern und Gästen, die bei warmem Kronleuchter-Licht Kaffee genießen.

14. Im Café Central sitzen, wo Schieles Wien stritt und theoretisierte

Klimt, Freud und ihre Zeitgenossen diskutierten Kunst und Ideen in diesem prachtvollen Gewölbekaffeehaus. Schiele bewegte sich in derselben Kaffeehauskultur. Bestell einen Melange und lies hier über sein Leben. Die Architektur allein ist den Besuch wert.

Entdecken
Frontansicht der Karl-Borromäus-Kirche am Zentralfriedhof Wien an einem sonnigen Tag, mit bunten Blumenbeeten und gepflegtem Grün.

15. Den Zentralfriedhof besuchen – die letzte Ruhestätte von Wiens Künstlern

Schiele liegt nicht im Zentralfriedhof, sondern auf dem Friedhof Ober St. Veit in Hietzing begraben. Doch diese weitläufige Anlage beherbergt Klimt, Moser und die breitere Kulturwelt, der Schiele angehörte. Das Komponistengrab-Areal ist ein bewegendes Denkmal dieser Epoche.

Entdecken
Außenansicht des Kunsthistorischen Museums Wien mit beeindruckender Neorenaissance-Kuppel, gepflegten Gartenanlagen und einer klassischen Marmorstatue vor blauem Himmel.

16. Die Alten Meister im KHM sehen, an denen Schiele sein Auge schulte

Schiele studierte die habsburgischen Sammlungen eingehend. Das Kunsthistorische Museum besitzt die Werke von Bruegel, Cranach und Dürer, die er in sich aufsog. Seine gestreckten Figuren und schonungslose Bildsprache verdanken den nordischen Renaissancemeistern dieser Wände eine ganz konkrete Schuld.

Entdecken

Kontext & Kultur: Wien umfassend erleben

Schwarz-Weiß-Aufnahme der Außenansicht der Hofburg in Wien mit Menschen, die davor spazieren, und einer Statue auf dem Platz.
Photo Vladimir Srajber

Schieles Wien war das Wien des sterbenden Habsburgerreichs – die Stadt Freuds, Mahlers, Loos' und Wittgensteins. Ein paar Stunden auf der Ringstraße, in der Hofburg und an den intellektuellen Orten der Inneren Stadt verleihen jedem Gemälde, das du in den Museen siehst, zusätzliche Tiefe. Der Wien-Kaffeehausguide ist hier hilfreich: Das Kaffeehaus war das Labor von Schieles Generation, und wer es wirklich erlebt, gewinnt ein viel dichteres Gefühl für die Kunst.

Weitwinkelansicht der Wiener Ringstraße mit einem historischen Steingebäude, baumsgesäumtem Boulevard, Wegweisern, Radfahrern und Fußgängern an einem klaren Tag.

17. Die Ringstraße entlanggehen – das Kaiserreich, gegen das Schiele malte

Der von Franz Joseph in Auftrag gegebene Prachtboulevard wurde nur wenige Jahrzehnte vor Schieles Geburt fertiggestellt. Seine imperiale Grandiosität ist genau das Establishment, gegen das seine Generation rebellierte. Wer hier entlanggeht, begreift die Provokation der Secession auf ganz körperliche Weise.

Entdecken
Das Burgtheater in der Abenddämmerung: Die Neorenaissance-Fassade an der Wiener Ringstraße ist beleuchtet, Straßenlaternen und vorbeifahrende Autos zeichnen dynamische Lichtspuren vor dem Gebäude.

18. Klimts Deckengemälde im Burgtheater ansehen

Die Treppenhaus-Deckengemälde des Burgtheaters gehören zu den wenigen öffentlich zugänglichen Klimt-Werken in Wien außerhalb des Belvedere. Schieles Mentor malte hier, bevor er seinen Goldstil entwickelte. Geführte Touren schließen die bemalten Säle ein – Zeiten vorab prüfen.

Entdecken
Aufwendig gefertigte silberne Judaika, darunter eine Krone und zeremonielle Objekte, ausgestellt in einer Glasvitrine im Jewish Museum Vienna.

19. Im Jüdischen Museum das kulturelle Umfeld Schieles verstehen

Die jüdische Gemeinschaft Wiens war zentral für das intellektuelle und künstlerische Milieu, in dem sich Schiele bewegte. Wichtige Sammler, Kritiker und Händler, die ihn unterstützten, gehörten dieser Gemeinschaft an. Das Museum erzählt diese Geschichte klar und eindringlich.

Entdecken

Häufige Fragen

Wo befindet sich die größte Egon-Schiele-Sammlung in Wien?

Das Leopold Museum im MuseumsQuartier besitzt die weltgrößte Schiele-Sammlung: 44 Gemälde und über 200 Arbeiten auf Papier, darunter Aquarelle, Zeichnungen, Drucke, Schriften und Dokumente. Es ist die unverzichtbare Station für jeden Schiele-Besuch.

Zeigt die Albertina Schiele-Werke in der Dauerausstellung?

Die Albertina besitzt ein bedeutendes Schiele-Archiv, doch die meisten Werke befinden sich im Depot oder werden rotierend gezeigt – nicht dauerhaft ausgestellt. Schau vor deinem Besuch unbedingt in den aktuellen Ausstellungsplan, wenn du gezielt Schiele sehen möchtest. Sonderausstellungen rücken sein Werk gelegentlich in den Mittelpunkt.

Gibt es im Belvedere auch Schiele, oder ist dort nur Klimt zu sehen?

Die Dauerausstellung des Oberen Belvedere umfasst mehrere Schiele-Gemälde neben Klimts „Der Kuss" und Werken von Kokoschka. Schiele ist in der regulären österreichischen Kunstpräsentation klar vertreten – nicht nur in Sonderausstellungen.

Gibt es in Wien biografische Orte, die mit Schiele verbunden sind – außerhalb der Museen?

Ja. Schieles letztes Atelier befand sich in der Hietzinger Hauptstraße 101, heute mit einer Gedenktafel markiert. Er starb in der Nähe, in der Hausnummer 114, am 31. Oktober 1918. Das Bezirksmuseum Hietzing bewahrt eine Bronzebüste, die er selbst entwarf – Öffnungszeiten sind begrenzt. Sein Grab mit seiner Frau Edith befindet sich auf dem Friedhof Ober St. Veit in Hietzing.

Wie viel Zeit sollte ich für einen Schiele-fokussierten Wien-Besuch einplanen?

Plane mindestens einen ganzen Tag. Allein das Leopold Museum verdient für Schiele-Fans zwei bis drei Stunden. Dazu das Obere Belvedere (zwei Stunden) und das Wien Museum (ein bis zwei Stunden) – das ergibt einen dichten, vollen Tag. Da das Leopold im MuseumsQuartier liegt, lässt sich ein Vormittag dort gut mit der Secession und dem Naschmarkt-Viertel am Nachmittag verbinden.

Zugehöriges Reiseziel:vienna

Du planst eine Reise? Entdecke personalisierte Aktivitäten mit der Nomado-App.