Eine Woche Gran Canaria: Der perfekte Reiseplan
Sieben Tage reichen, um die beeindruckenden Kontraste Gran Canarias zu erleben: Atlantikstrände, Vulkangipfel, koloniale Altstädte und ruhige Dörfer. Dieser Tagesplan zeigt die Highlights – ohne einen einzigen Nachmittag zu verschwenden.

Kurzfassung
- Sieben Tage reichen, um die wichtigsten Regionen Gran Canarias abzudecken: Las Palmas im Norden, das Gebirgsinnere, die Dünen und Resorts im Süden sowie die ruhigere Westküste.
- Gran Canaria hat ein subtropisches Klima – die Küstentemperaturen liegen das ganze Jahr zwischen 18 °C und 28 °C. Dieser Reiseplan funktioniert also zu jeder Jahreszeit, aber der Zeitpunkt beeinflusst Besucherzahlen und Bedingungen erheblich.
- Ab Tag 3 ist ein Mietwagen der Schlüssel, um die Bergdörfer und die Westküste wirklich zu erkunden. Die öffentlichen Busse bedienen die Hauptkorridore, aber nicht die kleineren Straßen.
- Die Insel ist weit mehr als ein Strandurlaub – Wanderungen in den Bergen, historische Architektur und kanarische Küche verdienen einen festen Platz im Programm.
- Plane grob 80–130 € pro Person und Tag für Mittelklasse-Unterkunft, Essen, Transport und Eintrittsgelder – weniger, wenn du selbst kochst und Busse nutzt, mehr bei Resorthotels.
So strukturierst du deine Woche

Gran Canaria umfasst 1.560 km² und bietet auf engem Raum völlig unterschiedliche Landschaften. Der Norden ist urban, grün und kulturell reich. Im Zentrum erreicht die Insel fast 2.000 Meter Höhe mit Nebelwaldpfaden und vulkanischen Bergrücken. Der Süden ist trockener, sonniger und auf Resourtstourismus ausgerichtet – mit den Dünen von Maspalomas als Herzstück. Die Westküste ist ruhiger, mit Fischerdörfern und spektakulären Klippenstraßen. Ein Einwochenplan, der eine dieser Regionen auslässt, gibt ein unvollständiges Bild der Insel.
Die logische Aufteilung für sieben Tage: zwei Tage in Las Palmas de Gran Canaria, ein Tag im Inselinneren, ein Tag an der ländlichen Nord- und Westküste und drei Tage im Süden mit Ausflügen. So bleibt die Fahrzeit überschaubar und du kannst in jeder Region wirklich ankommen, statt ständig umherzufahren. Wer lieber am Strand entspannt als in den Bergen wandert, komprimiert die Tage im Inneren und verlängert den Südaufenthalt – der Plan lässt sich leicht anpassen.
💡 Lokaler Tipp
Buche Unterkünfte sowohl in Las Palmas als auch im Süden, bevor du anreist. Ein Basiswechsel mitten in der Woche klingt umständlich, verbessert das Erlebnis aber deutlich – du sparst dir täglich zwei Stunden Fahrt von einem Ende der Insel zum anderen.
Tag 1–2: Las Palmas de Gran Canaria

Starte in der Hauptstadt. Las Palmas de Gran Canaria hat knapp über 380.000 Einwohner und ist eine echte, lebendige Stadt – keine Touristenblase. Du landest am Flughafen Gran Canaria (IATA: LPA) und fährst mit der Global-Linie 60 für rund 3 € nach Santa Catalina oder nimmst ein Taxi für 25–35 € je nach Tageszeit. Der Flughafen liegt an der Ostküste, ungefähr auf halber Strecke zwischen Las Palmas und den südlichen Resorts – ein nützlicher geografischer Ankerpunkt. Konzentriere dich am ersten Tag auf Vegueta, die historische Altstadt unter Denkmalschutz, deren Straßennetz aus dem 15. Jahrhundert stammt.
Die Catedral de Santa Ana dominiert Vegueta und war fast vier Jahrhunderte lang im Bau – was ihren Stilmix aus Gotik, Renaissance und Barock erklärt. Das Casa de Colón in der Nähe ist ein ernstzunehmendes Museum rund um die historische Verbindung zwischen den Kanaren und Amerika – Kolumbus legte auf Gran Canaria einen Zwischenstopp ein, bevor er zur ersten Überquerung aufbrach. Eintrittspreise sind günstig (meist 4–6 €), und das Gebäude selbst lohnt den Besuch, auch wenn Amerika-Geschichte nicht dein Thema ist.
Verbringe den Nachmittag am Strand Las Canteras, einem 3 km langen Stadtstrand mit einer Flaniermeile namens Paseo de Las Canteras. Er zählt zu den besten Stadtstränden Europas – ein natürliches Riff hält das Wasser ruhig. Die Wassertemperatur liegt im Winter bei rund 19–21 °C, im Sommer bei 23–24 °C. Am zweiten Tag besuchst du das Museo Canario, um mehr über die vorspanische Guanchen-Kultur der Insel zu erfahren, und gehst dann nach Triana zum Mittagessen und Bummeln.
- Markt in Vegueta (samstags) Ein Straßenmarkt in der Altstadt mit regionalen Produkten, Kunsthandwerk und Imbissständen – wenn möglich, lohnt es sich, die Ankunft darauf abzustimmen.
- CAAM (Centro Atlántico de Arte Moderno) Gran Canarias Museum für zeitgenössische Kunst, untergebracht in einem umgebauten Stadtpalais in Vegueta. Samstags ist der Eintritt frei.
- Der Paseo de Las Canteras in der Abenddämmerung Die Promenade füllt sich abends mit Einheimischen. Iss in einem der Fischrestaurants am nördlichen Ende – die Touristenfallen häufen sich eher in der Mitte.
- Parque Doramas Ein kompakter Park im Stadtzentrum mit einem Nachbau eines kanarischen Dorfes und dem Handwerksmarkt Pueblo Canario – sonntags am Vormittag.
Tag 3: Das Gebirgsinnere

Hol dir am Morgen des dritten Tages einen Mietwagen. Das ist die entscheidende logistische Weichenstellung der Woche. Ohne Auto ist das Inselinnere entweder gar nicht erreichbar oder nur über langsame, seltene Busverbindungen. Mit einem Auto fährst du von Las Palmas zum Roque Nublo in rund 50 Minuten. Der vulkanische Monolith ragt auf 1.813 Meter auf, und der Weg vom Parkplatz Llano de La Pez dauert etwa 45–60 Minuten hin und zurück. Technisch anspruchsvoll ist die Wanderung nicht, aber die Höhe bedeutet, dass es hier 8–10 °C kühler ist als an der Küste – eine Jacke einpacken.
Nach dem Roque Nublo fährst du hinunter nach Tejeda, ein kleines weißes Dorf in der Caldera auf etwa 1.050 Metern Höhe. Es ist die Art von Dorf, bei der sich ein Mittagsstopp lohnt – nicht nur ein kurzes Foto aus dem Autofenster. Die lokale Spezialität ist Bienmesabe (eine Mandelcreme), und Tejedas Mandeln werden überall im Dorf verkauft. Von Tejeda sind es etwa zehn Minuten zum Aussichtspunkt Cruz de Tejeda.
✨ Profi-Tipp
Die Bergstraßen im Inneren sind schmal und kurvenreich. Google Maps unterschätzt die tatsächliche Fahrzeit auf Gebirgsrouten um 15–20 Minuten. Plane Pufferzeit ein – vor allem, wenn du nachmittags mehrere Aussichtspunkte ansteuern möchtest.
Beschließe den Nachmittag am Pico de las Nieves, dem höchsten zugänglichen Gipfel der Insel auf 1.949 Metern. Die Straße führt fast ganz nach oben. An klaren Tagen siehst du Teneriffa und den Teide im Westen. Wolken können schnell aufziehen – komm wenn möglich vor 15 Uhr an. Übernachte entweder in Tejeda oder fahre hinunter nach Maspalomas, um dich für den Süden neu zu positionieren – letzteres dauert rund 45 Minuten auf der GC-60.
Tag 4–5: Der Süden: Maspalomas, Playa del Inglés und Puerto de Mogán

Der Süden Gran Canarias ist das touristische Rückgrat der Insel und zieht sich von Playa del Inglés über Maspalomas bis nach Puerto Rico und Puerto de Mogán im Westen. Es ist eindeutig auf Tourismus ausgelegt – das ist weder Kritik noch Lob, es bedeutet schlicht: Die Infrastruktur ist gut, Englisch wird überall gesprochen, und der Wettbewerb hält Preise für Essen und Aktivitäten in Grenzen. Was es auch bedeutet: Der Küstenstreifen zwischen Playa del Inglés und Maspalomas kann sich anonym anfühlen, wenn man die ganze Zeit in der Hotelzone bleibt.
Stell die Dünen von Maspalomas am Morgen des vierten Tages ganz nach oben auf die Prioritätsliste – am besten bei Sonnenaufgang oder am späten Nachmittag, wenn das Licht warm ist und die Temperaturen sinken. Das Dünengebiet umfasst rund 400 Hektar und steht als Naturschutzgebiet unter Schutz – bleib auf den ausgeschilderten Wegen. Der Spaziergang vom Leuchtturm von Maspalomas bis zur Oase dauert in gemächlichem Tempo etwa 40 Minuten. Das hier ist eine der wirklich einzigartigen Landschaften der Insel – kein bloßes Strandanhängsel.
Am fünften Tag fährst du 35 Kilometer westwärts nach Puerto de Mogán. Der Hafenbereich wird wegen seiner blumengeschmückten Kanalbrücken gerne als „Klein-Venedig" bezeichnet – ein etwas übertriebener Vergleich, aber das Dorf ist tatsächlich fotogen und ruhiger als der große Resortstreifen. Der Freitagsmarkt zieht viele Leute an – meide ihn, wenn du Ruhe suchst, oder komm früh (vor 10 Uhr), bevor die Reisebusse ankommen. Der Strand von Puerto de Mogán ist klein, aber geschützt und das Wasser ist klar.
- Die Dünen von Maspalomas bei Sonnenaufgang oder in der goldenen Stunde: wenig Betrieb und das Licht macht Fotos wirklich lohnenswert.
- Der Strand von Playa del Inglés ist 3 km lang und außerhalb von August und der Weihnachtswoche selten überfüllt – größer als die meisten Besucher erwarten.
- Der Strand von Puerto Rico ist dank seiner südexponierten Bucht der zuverlässigste für ruhiges, warmes Wasser – ideal für Familien oder alle, denen der offene Atlantikschwell anderer Strände zu rau ist.
- Rund um den Faro de Maspalomas (Leuchtturm) gibt es fast täglich einen kleinen Markt – ein schöner Nachmittagsspaziergang vom Dünenrand aus.
⚠️ Besser meiden
Die Einkaufszentren im Landesinneren bei Playa del Inglés (Yumbo, Plaza del Inglés) sind für die meisten Einkäufe überteuerte Touristenfallen. Kauf Lebensmittel im normalen Supermarkt und iss in Restaurants eine oder zwei Straßen hinter der Strandpromenade – das lohnt sich deutlich.
Tag 6: Der ländliche Norden und die Westküste

Der sechste Tag belohnt neugierige Reisende. Fahr von Maspalomas nordwärts nach Agaete an der Nordwestküste, eine Stadt mit rund 6.000 Einwohnern, die weit weniger Besucher sieht als der Süden. Die 90-minütige Fahrt führt über die Küstenstraßen GC-1 und GC-2 und vorbei am Mirador del Balcón, einem Aussichtspunkt auf dem Klippenvorsprung, wo die Straße direkt in den Fels gehauen ist. Halte hier unbedingt an – das ist einer der dramatischsten Küstenausblicke der ganzen Insel.
Agaete ist auf Gran Canaria bekannt für seine Kaffeeplantagen – eine der wenigen Regionen, in der Kaffee kommerziell innerhalb der Europäischen Union angebaut wird. Bohnen kannst du direkt bei lokalen Erzeugern kaufen. Das nahe gelegene Valle de Agaete ist ein üppiges, terrassiertes Landwirtschaftstal, das sich völlig von der Strandresort-Version der Insel abhebt. Der Fischerhafen Puerto de las Nieves unterhalb von Agaete hat mehrere gute Fischrestaurants, in denen du gegrillten Fisch zusammen mit Einheimischen statt mit Touristen essen kannst. Von hier fährt auch die Schnellfähre nach Teneriffa – praktisch, wenn du einen Tagesausflug auf die Nachbarinsel einplanen möchtest.
Tag 7: Optionen für den letzten Tag und praktische Abreise

Wie du deinen letzten Tag gestaltest, hängt von deiner Abflugzeit und dem ab, was du noch nicht gesehen hast. Bei einem Abendflug eignet sich der Morgen gut für ein letztes Bad in Las Canteras oder ein entspanntes Frühstück in Vegueta. Bei einem Morgenflug ist der Flughafen 15–20 Minuten südlich von Las Palmas und 25–30 Minuten von Maspalomas entfernt. Wer noch einen letzten Kulturstopp einlegen möchte: Der Jardín Botánico Viera y Clavijo nördlich von Las Palmas ist der größte Botanische Garten Spaniens und wirklich beeindruckend – 2–3 Stunden sind gut investiert, wenn der Zeitplan es erlaubt.
Fällt der siebte Tag auf ein Wochenende, sind der Markt in Vegueta und der Handwerksmarkt Pueblo Canario im Parque Doramas sonntags am Vormittag eine entspannte Möglichkeit, die letzten Stunden vor dem Flughafen zu verbringen. Gib den Mietwagen mit vollem Tank zurück – Tankstellen in der Nähe des Flughafens sind gut ausgeschildert, aber plan sicherheitshalber 30 Minuten extra ein, damit das nicht zur Hektik wird.
Praktische Tipps für deine Woche
Das interurbane Busnetz Gran Canarias, betrieben von Global (früher Guaguas Global), ist zuverlässig und günstig für die Hauptstrecken. Linie 60 fährt vom Flughafen nach Las Palmas, Linie 66 bedient Maspalomas und Playa del Inglés, Linie 1 verbindet Las Palmas mit Maspalomas über die Küstenroute. Einzeltickets kosten für längere Überlandstrecken meist rund 3–5 €. Mit der aufladbaren TransGC-Karte sinkt der Busfahrpreis innerhalb von Las Palmas auf etwa 0,85 € pro Fahrt. Für die Bergstraßen im Inneren und die Westküste sind Busse jedoch selten und das Streckennetz lückenhaft. Der Mietwagen ab Tag drei ist kein Luxus – er ist die einzig sinnvolle Option, wenn du mehr als 40 % der Insel sehen möchtest.
Spanisch ist die einzige Amtssprache, aber in den Touristenzonen wird Englisch und Deutsch weitgehend verstanden. Der Notruf ist 112, mehrsprachig besetzt. Strom kommt mit 230 V aus Typ-F-Steckdosen (Schuko). Leitungswasser ist technisch trinkbar, aber oft entsalzt – viele Besucher trinken lieber Flaschenwasser; frag am besten in deiner Unterkunft nach. Gran Canaria ist Teil des Schengen-Raums, EU- und EWR-Bürger reisen visumfrei ein; alle anderen sollten die aktuellen Schengen-Einreisebedingungen vor der Reise prüfen. Wer einen umfassenderen Blick auf Möglichkeiten zur Kostenersparnis sucht, findet im Gran Canaria mit kleinem Budget detaillierte Aufstellungen.
- Mietwagen-Timing Hol den Wagen ab Tag 3 ab, nicht ab Tag 1 – so sparst du dir teure und unnötige Parkgebühren in Las Palmas.
- Unterkunft aufteilen Zwei Nächte in Las Palmas, eine in Tejeda oder den Bergen (optional), drei Nächte in Maspalomas oder der Gegend um Puerto de Mogán. Nach Geschmack anpassen.
- Daten und Konnektivität EU-Roaming-Regeln gelten, europäische SIM-Karten funktionieren ohne Zusatzkosten. Die Netzabdeckung ist an der Küste und auf Hauptstraßen gut; im tiefen Inneren kann es lückenhaft sein.
- Bargeld oder Karte Karten werden in Touristengebieten fast überall akzeptiert. Trag 30–50 € Bargeld für Dorfkneipen, kleine Märkte und Parkautomaten ohne Kartenzahlung bei dir.
- Trinkgeld Nicht Pflicht, aber gern gesehen. In Restaurants ist es üblich, den Betrag aufzurunden oder 1–2 € auf dem Tisch zu lassen.
Häufige Fragen
Reicht eine Woche, um Gran Canaria zu sehen?
Sieben Tage reichen, um die wichtigsten Highlights zu erleben – Las Palmas, das Gebirgsinnere, die Dünen und Resorts im Süden sowie die Westküste – ohne dass es gehetzt wirkt. Die Insel ist damit keineswegs ausgeschöpft; Gran Canaria lohnt Wiederholungsbesuche, denn jede Region hat wirkliche Tiefe. Eine gut strukturierte Woche gibt dir aber einen starken Überblick über die Vielfalt der Insel.
Brauche ich einen Mietwagen für eine Woche auf Gran Canaria?
Nicht für die gesamte Woche, aber ab Tag drei macht ein Mietwagen einen deutlichen Unterschied. Das Global-Busnetz verbindet Las Palmas, den Flughafen und die großen Resorts im Süden zuverlässig. Bergdörfer wie Tejeda, die Westküstenstraße am Mirador del Balcón und das Agaete-Tal sind ohne Auto jedoch entweder gar nicht oder nur mit viel Zeitaufwand erreichbar. Den Wagen erst zur Wochenmitte zu holen hält die Kosten niedrig und erweitert deinen Aktionsradius erheblich.
Wann ist die beste Reisezeit für eine Woche Gran Canaria?
Der Reiseplan funktioniert das ganze Jahr über. Wer wandern und das Inselinnere kühl erkunden möchte, ist von November bis April besser dran – in den Bergen kann es 8–10 °C kühler sein als an der Küste, und die Sicht ist meist klarer. Wer den Strandurlaub im Vordergrund hat, findet von Mai bis Oktober wärmeres Meerwasser und fast garantierten Sonnenschein. Von Dezember bis Februar ist Hochsaison für nordeuropäische Besucher – der Süden wird voll und teurer, während Norden und Inselinnere ruhiger bleiben.
Wie komme ich vom Flughafen Gran Canaria nach Las Palmas oder Maspalomas?
Der Flughafen Gran Canaria (LPA) liegt an der Ostküste, ungefähr auf halber Strecke zwischen beiden Zielen. Die Global-Linie 60 fährt für rund 3 € nach Las Palmas; nach Maspalomas kommt man über andere Linien für einen ähnlichen Fahrpreis – die Fahrtzeit beträgt je nach Richtung und Verkehr etwa 25–40 Minuten. Taxis kosten rund 25–35 € nach Las Palmas und 35–40 € nach Maspalomas. Aktuelle Preise vor der Reise überprüfen, da diese sich regelmäßig ändern.
Kann ich eine Woche auf Gran Canaria verbringen, ohne den Süden zu besuchen?
Ja, und für manche Reisenden ist das sogar die bessere Wahl. Las Palmas, die Nordküste, das Gebirgsinnere und die Dörfer im Westen bieten ein kulturell reichhaltigeres und weniger pauschaltouristisches Erlebnis als der Resortstreifen im Süden. Der Nachteil: weniger Strandzeit und weniger verlässlicher Sonnenschein – der Norden bekommt mehr Wolken als der Süden. Wer Kultur, Wandern und authentische kanarische Küche dem Strand vorzieht, konzentriert seine Woche auf Las Palmas, Tejeda, Agaete und die GC-2-Küste.