Malmö, Schweden: Der Tagesausflug, der sich wirklich lohnt
Nur 35 Minuten vom Kopenhagener Hauptbahnhof entfernt – über die Øresundbrücke – liegt Malmö: eine echte schwedische Stadt mit eigenem Architekturstil, Stränden und Esskultur. Wer sich Zeit nimmt, wird belohnt. Wer hetzt, verpasst das Wesentliche.
Fakten im Überblick
- Lage
- Malmö, Provinz Skåne, Schweden – auf der anderen Seite der Øresundstraße gegenüber von Kopenhagen
- Anfahrt
- Direktzug (Øresundståg/DSB) vom Kopenhagener Hauptbahnhof nach Malmö Central, ca. 35 Minuten
- Zeitbedarf
- Ein voller Tag (6–8 Stunden) für alles Wichtige; ein halber Tag reicht nur für die Innenstadt
- Kosten
- Kein Eintrittsgeld für die Stadt selbst; Zugtickets und Eintrittsgelder für einzelne Sehenswürdigkeiten kommen hinzu (Währung: Schwedische Krone, SEK)
- Am besten für
- Architekturbegeisterte, Design-Reisende und alle, die auf einer Reise gleich zwei skandinavische Städte erleben möchten
- Offizielle Website
- malmo.se

Was Malmö wirklich ist – und warum das wichtig ist
Malmö ist kein Freizeitpark, kein einzelnes Monument und kein aufgehübschtes Touristenviertel. Es ist eine echte schwedische Stadt mit rund 368.000 Einwohnern, einem funktionierenden Stadtzentrum, einer Universität, aktiven Hafenanlagen und Stadtvierteln, die nichts mit Tourismus zu tun haben. Das sollte man klar benennen, denn es prägt den ganzen Tag. Wer mit der Erwartung ankommt, eine polierte Sehenswürdigkeitentour abzuhaken, wird verwirrt sein. Wer bereit ist, eine echte Stadt zu entdecken, erlebt etwas, das sich grundlegend von allem unterscheidet, was Kopenhagen bietet.
Malmö erhielt 1353 das Stadtrecht und ist damit älter als viele Besucher annehmen. Jahrhundertelang war Malmö eine der größten Städte Dänemarks – ein befestigter Hafen, der den Heringshandel auf dem Øresund kontrollierte. 1658 wurde die Stadt durch den Vertrag von Roskilde schwedisch, und dieser Wandel ist noch heute in der Architektur ablesbar: Das mittelalterliche Straßennetz der Altstadt, der Stortorget und das Malmöhus slott (Schloss Malmö) tragen alle den Charakter jener vorschwedischen, dänisch geprägten Epoche – während die Hafenfront und das Westhafenviertel zu den bewusstesten modernen Stadtentwicklungen Skandinaviens gehören.
ℹ️ Gut zu wissen
Hinweis zur Währung: Malmö liegt in Schweden, das die Schwedische Krone (SEK) verwendet – nicht die Dänische Krone (DKK). Die beiden Währungen sind nicht austauschbar, und die meisten Geschäfte in Malmö akzeptieren keine DKK. Nimm Schwedische Kronen als Bargeld mit oder bezahl mit einer Karte ohne Auslandsgebühren.
Anreise: Mit dem Zug über die Øresundbrücke
Die Fahrt selbst ist längst Teil des Erlebnisses. Direkte Øresundståg- und DSB-Züge fahren vom Kopenhagener Hauptbahnhof (København H) nach Malmö Central – die Fahrtzeit beträgt rund 35 Minuten. Züge fahren den ganzen Tag über und bis in den Abend hinein. Wer auf der rechten Seite des Zugs sitzt – in Fahrtrichtung Malmö – sieht die Überquerung der Øresundbrücke: eine lange Schrägseilbrücke, dann eine Kunstinsel und schließlich ein Tunnel, der an der schwedischen Küste endet.
Denk daran: Das ist eine internationale Grenzüberquerung, auch wenn Passkontrollen nicht immer stattfinden. Skandinavische Länder haben in den letzten Jahren zeitweise Grenzkontrollen wieder eingeführt – besonders auf dänischer Seite in Kastrup. Bring einen gültigen Ausweis oder Reisepass mit. Die Ticketzonen unterscheiden sich von den normalen Kopenhagener Metrozonen – kauf also ein spezielles grenzüberschreitendes Ticket für die Strecke Kopenhagen–Malmö, entweder am Bahnhof oder über die DSB-App. Ein Copenhagen City Pass deckt diese Fahrt in der Regel nicht ab.
⚠️ Besser meiden
Die Copenhagen Card gilt nicht für den Zug nach Malmö. Kauf ein separates grenzüberschreitendes Ticket für die Hin- und Rückfahrt. Aktuelle Preise und Grenzkontrollen findest du bei DSB oder Skånetrafiken – die Bedingungen können sich ändern.
Mit dem Auto fährst du von Kopenhagen auf der E20 nach Osten und überquerst die Øresundbrücke direkt nach Schweden – Mautgebühren fallen in beide Richtungen an. Die Fahrt dauert je nach Verkehr und Wartezeit an der Mautstelle etwa 30–40 Minuten. Die meisten Besucher aus Kopenhagen finden den Zug unkomplizierter. Mehr zum Thema Fortbewegung in der Kopenhagener Region findest du im Ratgeber zu Fortbewegung in Kopenhagen.
Altstadt und Stortorget: Der beste Ausgangspunkt
Vom Malmö Central Station ist es nur ein kurzer Spaziergang ins Stadtzentrum. Die mittelalterliche Altstadt – grob begrenzt vom Kanalsystem, das einst der Festung diente – ist der logische Startpunkt. Der Stortorget ist einer der größten historischen Marktplätze Skandinaviens. Das Rathaus auf seiner Nordseite stammt aus den 1540er Jahren, wurde aber im 19. Jahrhundert stark umgebaut. Die Reiterstatue in der Mitte des Platzes zeigt König Karl X. Gustav – den schwedischen König, dessen Feldzüge Dänemark dazu zwangen, Malmö und die umliegende Provinz Skåne abzutreten.
Am Morgen ist der Platz ruhig. Je nach Wochentag und Jahreszeit gibt es hier manchmal Marktstände. Gegen Mittag füllt er sich mit Büroangestellten und Studierenden der nahe gelegenen Universität. Das Kopfsteinpflaster speichert im Sommer die Wärme und liegt im Winter in einem grauen, stillen Licht. Beides ist richtig – es sind einfach verschiedene Versionen derselben Stadt.
Das Malmöhus slott, das Schloss aus dem 16. Jahrhundert, liegt nur wenige Gehminuten westlich und beherbergt mehrere Museen unter einem Dach: Naturkunde, Stadtgeschichte und ein Kunstmuseum. Das Schlossgelände mit Wassergraben und Wällen ist kostenlos zugänglich. Die Innenmuseen verlangen Eintritt in SEK. Wer keine Museums-Prioritäten hat, dem gibt schon das Äußere in einer Viertelstunde ein Gefühl für die Dimensionen, die die umgebende Stadt sonst nicht erahnen lässt.
Westhafen und Turning Torso: Malmös modernes Gesicht
Das Viertel Västra Hamnen – der Westhafen – ist der fotogenste und architektonisch stimmigste Teil des modernen Malmö. Es wurde ab den frühen 2000er Jahren auf einem ehemaligen Werftgelände entwickelt, mit ausdrücklichen Nachhaltigkeitszielen: Das Viertel sollte vollständig mit lokal erzeugter erneuerbarer Energie versorgt werden. Ob dieses Ziel in der Praxis vollständig erreicht wurde, wird unter Stadtplanern weiterhin diskutiert – das greifbare Ergebnis ist jedoch ein Uferviertel mit emissionsarmen Designprinzipien, autoarmen Straßen und einer Uferpromenade, die wirklich Spaß macht zu gehen.
Der Turning Torso dominiert die Skyline. Er wurde von Santiago Calatrava entworfen und 2005 fertiggestellt – ein Wohnhochhaus mit 54 Stockwerken, das sich von der Basis bis zur Spitze um 90 Grad dreht. Mit 190 Metern ist er nach wie vor Schwedens höchstes Gebäude. Das Gebäude ist nicht öffentlich zugänglich – es ist privat bewohnt –, aber von fast überall am Wasser sowie an klaren Tagen aus Kopenhagen auf der anderen Seite der Meerenge gut sichtbar. Vom Fuß des Turms aus wirkt die Verdrehung am dramatischsten, wenn man senkrecht nach oben schaut.
Die Uferpromenade im Westhafen lädt bei gutem Wetter zum Schlendern ein und grenzt an einen echten Strand – Ribersborg, ein langer Sand- und Flachwasserstreifen mit historischen Badehäusern an seinem östlichen Ende. Im Sommer zieht es die Malmöer in Scharen hierher, und der Kontrast zwischen der modernen Architektur im Rücken und dem flachen, offenen Wasser vor einem ist beeindruckend. Kopenhagens eigene Wasserfront-Infrastruktur wird im Ratgeber zum Islands Brygge Hafenbad vorgestellt.
Essen, Fika und was man in Malmö probieren sollte
Malmö hat eine lebendige Gastronomiekultur, die sowohl die schwedische Identität als auch die ausgeprägte Multikulturalität der Stadt widerspiegelt – Malmö hat unter den großen schwedischen Städten einen der höchsten Anteile an im Ausland geborenen Einwohnern. Das Ergebnis ist eine Restaurantlandschaft, die vom traditionellen schwedischen Smörgåsbord und Fika-Cafés bis hin zu nahöstlicher, südostasiatischer und nordafrikanischer Küche reicht. Der Möllevångstorget, ein Platz im südlichen Teil der Innenstadt, ist das informelle Zentrum von Malmös migrantisch geprägter Esskultur und beherbergt an Werktagen morgens einen Lebensmittelmarkt.
Für ein typisch schwedisches Erlebnis lohnt sich ein Besuch in einem Konditori – einem traditionellen Backwarencafé – mit einer Kanelbulle (Zimtschnecke) und Kaffee. Das ist keine Touristenveranstaltung, sondern einfach das, was die Menschen hier am Vormittag machen. Mittagessen in der Nähe der Altstadt und am Lilla Torg – einem kleineren, kopfsteingepflasterten Platz nahe dem Stortorget – gibt es in verschiedenen Preisklassen. Die touristischsten Restaurants direkt an den ältesten Gebäuden am Lilla Torg sollte man meiden: Sie verlangen überdurchschnittliche Preise für mittelmäßiges Essen. Eine Straße weiter verbessert sich das Preis-Leistungs-Verhältnis schnell.
So läuft ein Tag in Malmö ab: Ein praktischer Überblick
Ein sinnvoller Tagesablauf: Mit einem frühen Zug aus Kopenhagen starten (Abfahrt vor 9:00 Uhr anstreben), in Malmö Central ankommen, dann südwärts und ostwärts durch das Kanalsystem Richtung Stortorget und Lilla Torg schlendern, weiter zum Malmöhus slott und seinem Gelände, dann nordwärts und westwärts durch das Universitätsviertel in Richtung Västra Hamnen und Turning Torso. Den frühen Nachmittag an der Uferpromenade verbringen – in den wärmeren Monaten auch am Ribersborg-Strand. Auf dem Weg zurück in die Altstadt über die Davidshallsbron-Brücke einen späten Nachmittagskaffee genießen, dann den Zug zurück nach Kopenhagen nehmen.
Insgesamt legt man dabei etwa 5–7 Kilometer zu Fuß zurück. Malmö ist flach ohne nennenswerte Höhenunterschiede, und die Fahrradinfrastruktur ist hervorragend für alle, die sich ein Rad leihen möchten. Die Stadt ist kompakt genug, dass fast alle interessanten Bereiche zu Fuß vom Zentrum aus erreichbar sind – der Strand und der Westhafen erfordern allerdings einen 20–25-minütigen Fußweg vom Stortorget.
Malmö lässt sich gut in eine breitere Erkundung der Kopenhagener Region einbinden. Wer ein strukturiertes Reiseprogramm plant, wirft vielleicht auch einen Blick in den Ratgeber zu Tagesausflügen von Kopenhagen – mit Vergleichen zu anderen Zielen wie Helsingør oder Roskilde – oder in den 2-Tage-Reiseplan für Kopenhagen, um zu entscheiden, ob Malmö in den eigenen Zeitplan passt.
Wetter, Jahreszeiten und der beste Reisezeitpunkt
Malmö liegt fast auf demselben Breitengrad wie Kopenhagen und hat das gleiche ozeanische Klima: kühl, oft bewölkt, mit Regen, der zu jeder Jahreszeit möglich ist. Der Sommer (Juni bis August) ist die angenehmste Zeit zum Schlendern und für den Strandbesuch – die Temperaturen liegen typischerweise zwischen 18 und 23 °C. Der Westhafen und Ribersborg sind an sonnigen Sommertagen von ihrer besten Seite. Im Frühling und Herbst ist ein Ausflug gut möglich, aber eine wasserdichte Schicht sollte man dabei haben. Winterbesuche haben ihren eigenen Reiz – die Altstadt bekommt im flachen Winterlicht eine ganz andere Atmosphäre –, aber die Öffnungszeiten kleinerer Sehenswürdigkeiten können eingeschränkt sein.
Die Stadt ist das ganze Jahr über deutlich weniger überlaufen als Kopenhagens touristisches Zentrum – das ist einer ihrer praktischen Vorteile. Selbst im Juli erreicht der Stortorget nicht annähernd die Fußgängerdichte von Kopenhagens Strøget. Für Reisende, denen das Kopenhagen der Hochsaison zu voll ist, bietet Malmö ein vergleichbares skandinavisches Stadterlebnis – ohne dieselbe Konzentration an Reisegruppen.
💡 Lokaler Tipp
Schau dir das Wetter auf beiden Seiten der Meerenge an, bevor du losfährst. Kopenhagen und Malmö können am selben Tag durchaus unterschiedliches Wetter haben – das liegt an der maritimen Geografie des Øresunds. Ein grauer Kopenhagener Morgen kann auf der schwedischen Seite bis Mittag teilweise aufklaren.
Für wen Malmö nichts ist
Malmö ist nicht für jeden Reisenden das Richtige. Wenn dein Kopenhagen-Programm ohnehin schon voll ist und du Malmö noch am selben Tag unterbringen willst, an dem du Schloss Kronborg oder das Louisiana Museum für Moderne Kunst besuchst, wird etwas davon gehetzt und wahrscheinlich unbefriedigend sein. Malmö braucht mindestens einen halben Tag, um zu wirken – ein 90-minütiger Abstecher bringt eine Grenzüberquerung, aber kaum Mehrwert.
Wer ein dichtes Museumsprogramm sucht, findet Kopenhagens Angebot reichhaltiger und kompakter. Wer nicht gern ohne klar definiertes Ziel spaziert – ohne ein konkretes Monument, das es abzuhaken gilt –, wird Malmös Reiz möglicherweise schwer greifen können. Und wer mit sehr knappem Budget reist, sollte das grenzüberschreitende Zugticket in SEK, den Währungsumtausch und die Eintrittspreise der einzelnen Attraktionen einkalkulieren – das summiert sich schneller als ein reiner Kopenhagen-Tag.
Insider-Tipps
- Kauf dein grenzüberschreitendes Zugticket am besten vorab über die DSB-App oder die Website von Skånetrafiken – die Automaten am Kopenhagener Hauptbahnhof haben zu Stoßzeiten am Morgen oft lange Schlangen, und die Apps bieten meist eine unkomplizierte Option für Grenzfahrten.
- Lilla Torg ist malerisch, aber die auffälligsten Restaurants dort verlangen überhöhte Preise. Geh einfach eine Straße weiter in eine beliebige Richtung – die Qualität steigt, die Preise sinken. Die Straßen direkt südlich vom Stortorget bieten einen lokaleren Mix an Mittagsrestaurants.
- Das Badehaus Ribersborgs kallbadhus am Ende des Strandstegs ist ein öffentliches Kaltbadehaus, nach Geschlechtern auf verschiedenen Seiten getrennt. Der Eintritt ist günstig und pro Person zu zahlen. Es ist durch und durch schwedisch – und die 25-Minuten-Wanderung von der Altstadt lohnt sich, sobald das Wetter auch nur halbwegs mitspielt.
- Wenn du an einem Werktag morgens in Malmö bist: Der Markt auf dem Möllevångstorget beginnt früh und ist meistens bis Mittag vorbei. Es ist vor allem ein Lebensmittel- und Alltagsmarkt für Einheimische – kein Touristenmarkt – und zeigt sehr gut, wie multikulturell diese Stadt wirklich ist.
- Der Turning Torso ist ein privates Wohngebäude ohne öffentliche Aussichtsplattform oder Besucherzugang. Du musst nicht bis an seinen Fuß laufen, um ihn gut fotografieren zu können – von der Uferpromenade in Västra Hamnen, etwa 400 Meter südlich, bekommt man einen viel besseren Blickwinkel und mehr Kontext.
Für wen ist Malmö, Schweden geeignet?
- Architektur- und Designreisende, die sich sowohl für mittelalterliche Stadtplanung als auch für zeitgenössische nachhaltige Stadtentwicklung interessieren
- Kopenhagen-Besucher, die auf ihrer Reise ein zweites skandinavisches Land hinzufügen möchten – ohne großen Umweg
- Reisende, die lieber durch echte Städte schlendern als vorgegebenen Touristenrouten zu folgen
- Strand- und Wasserfront-Fans, die im Sommer eine Alternative zu Kopenhagens Hafenbädern suchen
- Kulinarisch neugierige Reisende, die sich für die schwedische Fika-Kultur und Malmös multikulturelles Restaurantangebot begeistern
Sehenswürdigkeiten in der Nähe
Kombiniere deinen Besuch mit:
- Amager Strandpark
Der Amager Strandpark ist Kopenhagens größter Strand mit insgesamt 4,6 km Sandstrand an der südöstlichen Küste der Stadt. Der Eintritt ist kostenlos, die Anlage per Metro gut erreichbar – und sie kombiniert natürlichen Küstenstreifen mit einer 2 km langen künstlichen Insel samt geschützter Lagune, die 2005 eröffnet wurde. Für Einheimische ist er ein echtes Sommerziel, für Besucher, die in einer skandinavischen Hauptstadt keinen Strand erwarten, eine angenehme Überraschung.
- Arken Museum für Moderne Kunst
Das ARKEN Museum für Moderne Kunst liegt an der Küste von Ishøj südlich von Kopenhagen und verbindet ein architektonisch spektakuläres Gebäude mit einem ernsthaften Programm für zeitgenössische Kunst. Der Weg aus der Stadt gehört zum Erlebnis – und die Landschaft verändert alles daran, wie du die Kunst wahrnimmst.
- Bakken
Dyrehavsbakken, kurz Bakken genannt, zieht seit 1583 Besucher in die Wälder nördlich von Kopenhagen – und ist damit der älteste noch betriebene Vergnügungspark der Erde. Anders als glatt polierte Freizeitparks verbindet er klappernde Achterbahnen, Schießbuden und Freiluftrestaurants inmitten eines UNESCO-anerkannten Wildgehege-Parks, mit freiem Eintritt zum Gelände.
- Den Blå Planet – Nationalt Akvarium Danmark
Den Blå Planet, Dänemarks Nationales Aquarium, liegt in Kastrup an der Øresundküste – mit 7 Millionen Litern Wasser, 450 Arten und einem beeindruckenden Spiralbau, den man sich schon von außen genauer ansehen sollte. Dieser Guide erklärt, was dich in den Ausstellungen erwartet, wann der Besuch am lohnendsten ist und wie du problemlos hinkommst.