Gran Canaria mit Kindern: Der komplette Familienreiseführer

Gran Canaria bietet ganzjährig Sonne, eine Reihe von Freizeitparks, sichere Strände und zuverlässige öffentliche Verkehrsmittel – alles, was Familien wirklich brauchen. Dieser Leitfaden zeigt dir, wohin es sich lohnt zu fahren, was du einplanen solltest und wie du mit Kindern am besten unterwegs bist.

Breiter Sandstrand mit Menschen und Sonnenschirmen, dahinter Stadtgebäude und ferne Berge auf Gran Canaria unter einem leicht bewölkten Himmel.

Kurzfassung

  • Gran Canaria hat das ganze Jahr über ein gleichmäßiges subtropisches Klima. Die Temperaturen an der Küste fallen kaum unter 18 °C – damit ist die Insel in jedem Monat eine verlässliche Wahl für Familien.
  • Die Südküste (Maspalomas, Playa del Inglés, Puerto Rico) ist das klassische Familienresortzentrum. Las Canteras in Las Palmas eignet sich für Familien, die Stadtflair und Strand kombinieren möchten.
  • Aqualand Maspalomas, Palmitos Park und Holiday World sind die wichtigsten Attraktionen für Kinder. Die Preise liegen je nach Einzel- oder Kombiticket bei etwa 31–62 € pro Person.
  • Ein Mietwagen ist praktisch, aber kein Muss: Das Global-Busnetz verbindet den Flughafen, Las Palmas und alle großen Südresorts für unter 7 € pro Fahrt.
  • Wer kürzere Warteschlangen an den Parks möchte, sollte die Schulferienspitzen (Ende Juli bis August) meiden. Mai–Juni und September–Oktober sind die idealen Reisemonate für Familien.

Warum Gran Canaria so gut für Familien funktioniert

Farbenfrohe Strandpromenade von Las Palmas mit Booten auf dem klaren blauen Meer und Stadtgebäuden im Hintergrund unter einem strahlenden Himmel.
Photo Canary Vista ES

Gran Canaria ist eine kompakte Insel mit etwa 1.560 km² im Atlantik vor der Nordwestküste Afrikas und gehört zu Spaniens Kanarischen Inseln. Das subtropische Klima sorgt dafür, dass die Tagestemperaturen an der Küste im Winter um die 21 °C und im Sommer um die 27 °C liegen – mit weniger als 20 Regentagen pro Jahr in Las Palmas. Für Familien bedeutet das Planungssicherheit: Ein Urlaubstag geht hier kaum wegen schlechten Wetters verloren. Der Süden der Insel ist noch niederschlagsärmer als die Hauptstadt, weshalb das Resortgebiet von Maspalomas bis Puerto de Mogán zur ersten Wahl für strandorientierte Familienurlaube geworden ist.

Neben dem Wetter ist auch die Infrastruktur wirklich familienfreundlich. Die meisten Hotels im Süden bieten Kinderpools, Kinderclubs und All-inclusive-Optionen. Die spanische Kultur ist Kindern gegenüber sehr offen, sodass auch ein spätes Abendessen mit der ganzen Familie völlig normal ist. In den Touristenzonen wird Englisch breit gesprochen, und der Notruf 112 bietet einen mehrsprachigen Dienst – das nimmt eine Menge Druck, wenn man mit kleinen Kindern im Ausland unterwegs ist.

ℹ️ Gut zu wissen

Gran Canaria gehört zu Spanien und zum Schengen-Raum. EU- und EWR-Bürger benötigen nur ihren nationalen Personalausweis zur Einreise. Reisende aus Nicht-EU-Ländern sollten die aktuellen Schengen-Visabestimmungen vor der Buchung prüfen. Die Währung ist der Euro (EUR), Amtssprache ist Spanisch (Kastilisch), wobei Englisch in nahezu allen touristischen Betrieben im Süden gesprochen wird.

Die besten Familienstrände: Wo du mit den Kindern hingehst

Luftaufnahme des Strandes Amadores, einer geschützten Sandbucht mit ruhigem türkisfarbenem Wasser, Liegestühlen, Sonnenschirmen und nahegelegenen Resorts auf Gran Canaria.
Photo Sergiu Iacob

Die Strandfrage ist im Grunde eine Frage danach, welcher Teil der Insel zu deiner Familie passt. Strand von Maspalomas mit seinen berühmten Dünen ist spektakulär, aber auch exponiert – mit stärkerem Wellengang und Wind. Für kleine Kinder sind die ruhigeren Gewässer von Puerto de Mogán deutlich besser geeignet – ein kleines Marinastädtchen mit einem geschützten Strand, flachem, klarem Wasser und entspannter Atmosphäre. Die Promenade ist problemlos mit dem Kinderwagen befahrbar, und Cafés sind ebenerdig und stufenlos erreichbar.

Strand Puerto Rico ist ebenfalls eine starke Wahl für Familien: Wellenbrecherschutz sorgt für konstant ruhiges Wasser, selbst wenn anderswo Wind aufkommt. Der Strand selbst ist nicht riesig, aber das umliegende Resort bietet gute Familienrestaurants, Wassersportverleih und gute Busverbindungen. Für Teenager, die Wellen und Action suchen, ist der Playa del Inglés lebhafter, für sehr kleine Kinder kann er wegen Wind und gelegentlichem Wellengang aber zu viel sein.

  • Puerto de Mogán Flaches, geschütztes, ruhiges Wasser. Ideal für Kleinkinder und Schwimmanfänger. Kleiner, überschaubarer Strand mit guter Infrastruktur in der Nähe.
  • Puerto Rico Von Wellenbrechern geschützte Bucht mit konstant ruhigem Wasser. Die Resortinfrastruktur ist praktisch, aber in der Hochsaison wird es voll.
  • Las Canteras (Las Palmas) Langer Stadtstrand mit einem natürlichen Riff als Wellenbrecher. Direkt hinter dem Sand: Stadtangebote wie Spielplätze und Eisdielen.
  • Playa del Inglés Weitläufiger, lebhafter Strand. Gut für aktive ältere Kinder; für sehr kleine Kinder wegen Wind und gelegentlichem Wellengang weniger geeignet.
  • Maspalomas Beeindruckende Lage direkt an den Dünen. Wunderschön, aber exponiert. Für ruhigere Bedingungen am besten am westlichen Ende in Resornähe bleiben.

Freizeitparks und Kinderattraktionen: Was du vor der Buchung wissen solltest

Bunte Wasserspielplatzstruktur mit Rutschen und Kletterelementen unter einem strahlend blauen Himmel, wahrscheinlich Teil einer Freizeitparkattraktion.
Photo Denys Gromov

Die meisten familientauglichen Freizeitanlagen Gran Canarias liegen im Süden und sind in maximal 20 Fahrminuten voneinander entfernt. Aqualand Maspalomas ist der größte Wasserpark der Insel, an der Straße zum Palmitos Park, etwa 3 km vom Resortcentrum Maspalomas. Ein ganzer Tag ist gut ausgefüllt: mehrere Rutschentürme, ein Wellenbad, ein Lazy River und ein eigener Planschbereich für kleine Kinder. Online-Tickets für 2025–2026 starten bei 41 € für Erwachsene an der Kasse (ab 32 € online) und 31 € für Kinder (ab 22 € online), Familienpakete für zwei Erwachsene und zwei Kinder gibt es ab rund 106 €. Online im Voraus zu buchen spart etwa 10–15 % gegenüber dem Kassenpreis. Außerhalb der Hochsaison kann der Park unter der Woche mit reduzierten Öffnungszeiten oder Wartungsschließungen arbeiten – am besten vorher die offizielle Website checken.

Der Palmitos Park liegt etwas weiter oben an derselben Straße und ist ganz anders ausgerichtet: Zoo und botanischer Garten mit Vogelshows, einem Schmetterlingshaus und Primatengehegen. Er eignet sich gut für Kinder, die langsam genug von reinen Achterbahnen haben, und trifft besonders die Altersgruppe 3–9 gut. Mit dem Kombiticket, das Aqualand einschließt, sinkt der Erwachsenenpreis auf rund 62 € für beide Parks zusammen. Wer sehr kleine Kinder dabei hat, sollte bedenken: Der Park ist weitläufig und teils uneben – das kostet Kraft.

Holiday World Maspalomas ist eher ein Freizeitkomplex als ein klassischer Themenpark: Fahrgeschäfte, Bowlingbahn, Kartbahn und Spielautomaten – ein Format, das gut als Abendprogramm funktioniert, aber keinen ganzen Tag füllt. Von Maspalomas Mitte aus ist er zu Fuß erreichbar. Der Angry Birds Activity Park in Puerto Rico ist kleiner und auf Outdoor-Abenteuer ausgerichtet: Klettern, Seilrutschen und Bewegungsspiele. Für aktive Kinder zwischen 6 und 12 Jahren gut geeignet, aber für einen ganzen Tag zu klein – am besten als Ergänzung zu einem Vormittag am Strand von Puerto Rico.

✨ Profi-Tipp

Aqualand- und Palmitos-Park-Tickets am besten mindestens einen Tag vorher online kaufen. Du sparst nicht nur Geld, sondern umgehst auch die Kassenschlange – an einem vollen Augustmorgen kann die gut 30–40 Minuten lang sein. Das Kombiticket für beide Parks lohnt sich nur, wenn du sie an zwei aufeinanderfolgenden Tagen besuchst. Beide an einem Tag zu schaffen erschöpft jüngere Kinder erfahrungsgemäß sehr schnell.

  • Aqualand Maspalomas Beste Option für einen ganzen Wasserparkttag. Erwachsene ab 41 €, Kinder ab 31 €, Familienpaket ab 106 €. Online buchen für die besten Preise. Winteröffnungszeiten prüfen.
  • Palmitos Park Zoo, botanischer Garten, Vogelshows. Gut für Kinder von 3–10 Jahren. Kombiticket mit Aqualand ab 62 €/Erwachsene, 45 €/Kind.
  • Holiday World Maspalomas Abendliche Fahrgeschäfte, Bowling, Kartbahn. Eher Ergänzung zum Strandtag als eigenständiges Tagesprogramm.
  • Angry Birds Activity Park (Puerto Rico) Outdoor-Abenteuerspielplatz für Kinder von 6–12 Jahren. Halbtagesaktivität, passt gut zu einem Vormittag am Strand von Puerto Rico.
  • Poema del Mar Aquarium (Las Palmas) Innenstadtaquarium in der Hauptstadt – gute Option bei schlechtem Wetter oder als Ergänzung zu einem Tagesausflug für Familien aus dem Süden.

Mit Kindern unterwegs: Alle Transportoptionen im Vergleich

Das hartnäckige Gerücht, man brauche auf Gran Canaria zwingend ein Auto, stimmt für Familien im Süden schlicht nicht. Das Global-Überlandbusnetz verbindet den Flughafen Gran Canaria (IATA: LPA) mit Las Palmas im Norden und allen wichtigen Südresorts. Linie 60 fährt vom Flughafen nach Las Palmas, Linie 1 verbindet Las Palmas mit Maspalomas und Puerto de Mogán entlang der Küste. Die Preise sind günstig: Flughafen nach Las Palmas rund 2,30–2,95 €, Flughafen nach Maspalomas rund 4,05 € über Linie 66, Las Palmas nach Maspalomas rund 5,60–6,25 €. Die Takte liegen je nach Linie bei etwa 30–60 Minuten. Die Busse sind klimatisiert, und zusammengeklappte Kinderwagen lassen sich in der Regel im Gepäckbereich unterbringen.

Wenn du zwischen Küste und Inselinneren wechselst, macht ein Mietwagen die Bergdörfer wirklich erreichbar. Autofahren auf Gran Canaria auf den Hauptautopistas ist unkompliziert, aber die Bergstraßen zu Orten wie Tejeda sind eng und kurvenreich und erfordern Fahrerfahrung. Für Familien, die sich hauptsächlich auf Strände und Freizeitparks im Süden konzentrieren, reichen Bus und gelegentliches Taxi für alles aus.

Taxipreise vom Flughafen Gran Canaria liegen bei etwa 30–35 € nach Las Palmas und 35–40 € nach Maspalomas. Für eine vierköpfige Familie mit Gepäck ist ein Taxi am Anreisetag oft die praktischste Lösung, selbst wenn man danach auf den Bus umsteigt. Ride-Hailing-Apps sind in Las Palmas verfügbar, in den Südresorts aber weniger zuverlässig – lieber vorher prüfen, bevor man sich darauf verlässt. Innerhalb von Las Palmas kostet eine Einzelfahrt mit dem städtischen Guagua-Netz rund 1,40 €, mit einer aufladbaren TransGC-Karte noch weniger.

💡 Lokaler Tipp

Wer in Maspalomas oder Playa del Inglés wohnt, kann das Resortgebiet und die meisten Südstrände problemlos zu Fuß oder mit dem touristischen Trolley-Zug Faro 2 erkunden. Den Bus brauchst du eigentlich nur für Tagesausflüge nach Las Palmas im Norden oder Richtung Puerto de Mogán und Puerto Rico im Westen.

Mehr als nur Strand: Kultur- und Naturaktivitäten, die sich mit Kindern lohnen

Zwei Personen, die auf den Sanddünen von Maspalomas spazieren, mit dem Meer im Hintergrund unter einem klaren Himmel.
Photo Daniel Smyth

Gran Canaria ist abwechslungsreicher als das Resortmarketing vermuten lässt, und einige Nicht-Strand-Aktivitäten funktionieren mit Kindern überraschend gut. Die Maspalomas-Dünen sind ein echtes Naturschauspiel: rund 400 Hektar Sanddünen, die sich fast unwirklich anfühlen. Zwanzig Minuten hinein- und wieder zurückzulaufen ist für die meisten Kinder ab 5 Jahren machbar – man muss nicht weit gehen, um das Gefühl zu haben, mittendrin zu sein. Am besten morgens gehen, bevor die Hitze ihren Höhepunkt erreicht; im Sommer wird es mittags unangenehm heiß.

In Las Palmas bietet das ELDER Museum für Wissenschaft und Technik interaktive Ausstellungen zu Themen von Geologie bis Raumfahrt – interessant für Kinder ab etwa 6 Jahren. Eine ausgezeichnete Option an einem seltenen bewölkten Morgen oder als Teil eines Tagesausflugs in die Hauptstadt. Das Aquarium Poema del Mar am Hafen von Las Palmas ist eine weitere Indoor-Option, die bei jüngeren Kindern gut ankommt – mit Tunnelgängen durch große Wassertanks.

Für Familien, die sich ins Inselinnere wagen, belohnt die Fahrt zum Roque Nublo auf rund 1.800 Metern Höhe mit einem Panoramablick über die gesamte Insel. Der Weg vom Hauptparkplatz zum Fels dauert etwa 40 Minuten hin und zurück auf einem gut markierten Pfad und ist für Kinder ab 7 Jahren machbar. Die Palmitos Park-Gärten auf dem Weg dorthin sind ein weiterer guter Grund, daraus einen ganzen Ausflugstag zu machen. Ein Picknick einpacken lohnt sich: Im Berggebiet gibt es wenig Verpflegung, und Kinder verbrauchen in der Höhe schnell Energie.

Praktische Tipps: Reisezeit, Kosten und was du einpacken solltest

Das milde Ganzjahresklima der Insel hält, was es verspricht – aber es gibt bessere und schlechtere Zeiten für einen Familienurlaub. Juli und August sind Hochsaison mit Spitzenpreisen in Hotels und Parks. Wasserparks haben im August die längsten Schlangen, wenn die europäischen Schulferien zusammenfallen. Mai, Juni, September und Oktober bieten warme Temperaturen (23–26 °C an der Küste), kürzere Warteschlangen und oft günstigere Unterkunftspreise. Von Dezember bis Februar ist Gran Canaria bei nordeuropäischen Familien beliebt, die dem Winter entfliehen. Das Wetter ist verlässlich, allerdings kühlt das Meer auf rund 19–20 °C ab – für längere Badesessions mit kleinen Kindern kann das zu frisch sein.

Was das Budget angeht, liegt Gran Canaria im mittleren Segment. All-inclusive-Pakete im Süden machen die Kosten für Familien gut planbar; das All-inclusive-Angebot auf Gran Canaria ist besonders rund um Playa del Inglés und Maspalomas gut entwickelt. Wer individuell reist, sollte pro Person etwa 15–25 € für ein Mittagessen im Restaurant einplanen, 30–80 € für Freizeitparks und 50–150 € pro Nacht für ein Familienzimmer je nach Saison und Lage. Familien mit kleinerem Budget können die Kosten deutlich senken, indem sie selbst kochen und auf das Busnetz setzen.

  • Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ist das ganze Jahr unverzichtbar; der UV-Index auf der Insel ist selbst im Winter höher als auf dem europäischen Festland.
  • Badeschuhe für natürliche Felsenpools und felsige Buchten einpacken – besonders wenn du die Nordküste oder Binnenwasserstellen besuchst.
  • Das Leitungswasser ist gesetzlich sicher, aber entsalzt und schmeckt oft flach; die meisten Familien greifen zu Flaschenwasser, das in Supermärkten günstig erhältlich ist.
  • Der Steckernstandard ist Typ F (Schuko) bei 230 V/50 Hz. UK-Reisende benötigen einen Adapter, US-Reisende zusätzlich einen Spannungswandler.
  • Die spanische Vorwahl +34 gilt für alle Kanarischen Inseln. Notruf: 112, mehrsprachige Leitstelle verfügbar.
  • Trinkgeld ist nicht verpflichtend, aber in Touristengegenden ist es üblich, den Betrag aufzurunden oder 5–10 % im Restaurant zu lassen.

⚠️ Besser meiden

Die Maspalomas-Dünen stehen unter Naturschutz. Kinder sollten nicht über die Dünenabsperrungen laufen oder die Vegetationsbarrieren beschädigen. Die Zugangswege sind ausgeschildert und sollten eingehalten werden. In Sperrgebieten drohen Bußgelder, und in der Hochsaison patrouillieren regelmäßig Ranger durch das Gebiet.

Häufige Fragen

Für welches Alter ist Gran Canaria mit Kindern geeignet?

Gran Canaria funktioniert ab dem Babyalter aufwärts. Die Südküstenresorts haben ruhige, geschützte Strände für Kleinkinder, und die meisten Hotels haben flache Kinderpools. Wasserparks wie Aqualand haben eigene Kleinkinderbereiche. Für Kinder unter 3 Jahren ist der wichtigste Faktor der Sonnenschutz: Der UV-Index ist höher als die meisten europäischen Eltern erwarten – hoher Lichtschutzfaktor und Schatten sind daher Pflicht.

Brauche ich ein Auto auf Gran Canaria mit Kindern?

Nicht, wenn du im Süden untergebracht bist. Das Global-Busnetz verbindet den Flughafen mit Maspalomas, Playa del Inglés, Puerto Rico und Puerto de Mogán zu Preisen zwischen 2 und 7 €. Ein Taxi vom Flughafen nach Maspalomas kostet rund 35–40 €. Ein Mietwagen lohnt sich, wenn du das Berginnere erkunden, die nördlichen Küstendörfer besuchen oder Strände abseits des Hauptresortkorridors erreichen möchtest.

Wann ist die beste Reisezeit für Gran Canaria mit Kindern?

Mai, Juni, September und Oktober bieten die beste Kombination aus warmem Wetter, überschaubaren Menschenmassen und günstigeren Preisen. Juli und August sind Hochsaison mit den höchsten Temperaturen, längsten Warteschlangen an Parks und höchsten Unterkunftspreisen. Von Dezember bis Februar kommen viele Familien aus Nordeuropa, die dem Winter entkommen wollen – das Wetter ist verlässlich, aber das Meer kühlt auf rund 19–20 °C ab, was das Schwimmvergnügen für jüngere Kinder einschränken kann.

Lohnt sich Aqualand Maspalomas den Preis?

Für die meisten Familien mit Kindern ab 4 Jahren: ja. Es ist ein ganzer Ausflugstag mit genug Abwechslung für verschiedene Altersgruppen. Das Familienpaket (zwei Erwachsene, zwei Kinder) ab rund 106 € drückt den Preis pro Person deutlich im Vergleich zu Einzeltickets. Online im Voraus buchen, um Kassenschlangen zu umgehen und die besten Preise zu sichern. Wer Kinder unter 3 Jahren dabei hat: Der Kleinkinderplanschbereich ist charmant, rechtfertigt den vollen Eintrittspreis allein aber möglicherweise nicht.

Gibt es kostenlose oder günstige Aktivitäten für Familien auf Gran Canaria?

Ja. Die Strände sind kostenlos, und in die Maspalomas-Dünen kann man vom Strand aus ohne Eintritt hineingehen. In Las Palmas ist der historische Stadtteil Vegueta zu Fuß und gratis erkundbar, und das ELDER Museum hat sehr faire Eintrittspreise. Der Jardín Botánico Viera y Clavijo, der größte botanische Garten der Kanarischen Inseln, ist kostenlos und ideal für einen ruhigen Vormittag mit Kindern. Viele Märkte und Strandpromenaden kosten nichts und bieten Kindern Raum zum Toben.

Zugehöriges Reiseziel:gran-canaria

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