Die besten Tagesausflüge von Kyoto: Nara, Uji, Arashiyama & mehr

Kyoto liegt im Herzen einer der abwechslungsreichsten Regionen Japans für Tagesausflüge. In unter einer Stunde mit dem Zug erreichst du alte Hirschparks, Bergtempel, Sake-Brauereiviertel und abgelegene Moosgärten. Dieser Guide zeigt die besten Ausflugsziele nach Richtung und Thema.

Weiter Panoramablick auf die Berge von Arashiyama, den Katsura-Fluss und die ikonische Togetsukyo-Brücke an einem klaren, sonnigen Tag nahe Kyoto.

Kyotos Lage in der Kansai-Region macht es zu einer hervorragenden Ausgangsbasis. Die Korridore nach Nara, Uji undOsakasind alle gut mit häufigen und günstigen Zügen erschlossen, und selbst Kyotos eigene Außenbezirke fühlen sich wie eigene Welten an. Ob du einen Japan Rail Pass hast oder Einzeltickets kaufst – die meisten dieser Ziele sind für unter ¥1.500 einfache Fahrt erreichbar. Wer noch sein zentrales Kyoto-Programm plant, findet in unseremKyoto-Guide für Erstbesucherguten Rat, bevor er Tagesausflüge einplant. Und wer abwägt, ob er in der Stadt bleibt oder an bestimmten Tagen einen Ausflug macht, dem zeigt unser3-Tage-Reiseplan für Kyoto, wie sich beides gut kombinieren lässt.

💡 Lokaler Tipp

Nach Nara verlangen JR und Kintetsu jeweils rund ¥720 für die einfache Fahrt ab Kyoto. Die Kintetsu-Linie bringt dich näher an den Nara Park. Für den Hiei-Berg, Uji und Kurama sind die Einzelfahrpreise so niedrig, dass sich ein Pass für einen einzelnen Ausflug kaum rechnet.

Nara: Hirsche, Tempel & das alte Japan

Menschen und Hirsche vor dem großen hölzernen Nandaimon-Tor am Todai-ji-Tempel in Nara, Japan, an einem sonnigen Tag.
Photo Stefan Szankowski

Nara war Japans Kaiserhauptstadt vor Kyoto, und seine Dichte an UNESCO-Monumenten ist in der Region unübertroffen. Der JR Miyakoji Rapid bringt dich in etwa 45 Minuten zum JR Bahnhof Nara; die Kintetsu-Linie ist etwas schneller und hält näher am Nara Park. Alle Infos zu Strecke, Zeiten und Sehenswürdigkeiten findest du in unserem ausführlichenTagesausflug-Guide von Kyoto nach Nara.

Weitwinkelansicht der Phönixhalle des Byodo-in Tempels, die sich an einem klaren Tag im Teich spiegelt – ein eindrucksvolles Bild der ikonischen Architektur und der ruhigen Umgebung.

1. Die Phönixhalle des Byodo-in in Uji besichtigen

Halte in Uji (25 Min. ab Kyoto per JR) und sieh dir dieses Meisterwerk der Heian-Zeit an, das sich in seinem Teich spiegelt. Die Phönixhalle ziert die 10-Yen-Münze. Kombiniere den Besuch mit einer Schale Uji-Matcha – einem der feinsten in ganz Japan.

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Leuchtendes rotes Torii und Holzbrücke am Kamigamo Shrine, umgeben von gepflegtem Grün und traditioneller Architektur unter bewölktem Himmel.

2. Eines der ältesten Shinto-Heiligtümer Kyotos in Kamigamo besuchen

Dieses UNESCO-Schrein am nördlichen Kamo-Fluss wird weit weniger besucht als die großen Sehenswürdigkeiten in Kyotos Zentrum. Die weißen Sandkegel im Vorhof sind markant, der bewaldete Zugangsweg ist still, und selbst an Wochenenden bleibt es angenehm ruhig.

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Arashiyama & die westlichen Berge

Menschen, die entlang des ikonischen Bambuspfades des Arashiyama Bambushains in Kyoto spazieren, mit hohen Bambusstangen und rustikalen Zäunen auf beiden Seiten.
Photo Avi Varma

Arashiyama gehört technisch gesehen noch zu Kyoto, fühlt sich aber wie eine andere Welt an: Bergschluchten, Flusstempel und Bambuswald. Mit der JR Sagano Line ab Kyoto Station oder über die Hankyu ab Kawaramachi ist es in unter 30 Minuten zu erreichen. Das Gebiet lohnt einen ganzen Tag. Alles zur besten Reihenfolge ohne unnötige Umwege findest du in unseremvollständigen Arashiyama-Guide.

Der leuchtend rot-gelbe Sagano Romantikzug an einer Landstation mit Bergen und üppigem Grün im Hintergrund.

3. Mit dem romantischen Zug durch die Hozu-Flussschlucht fahren

Dieser 7,3 km lange Nostalgie-Zug zwischen Saga-Torokko und Kameoka fährt entlang dramatischer bewaldeter Felswände über dem Hozu-Fluss. Im Herbst wird die Fahrt zu einem der schönsten Kurzstrecken-Zugerlebnisse Japans. Früh buchen – in der Laubsaison sind die Plätze schnell ausverkauft.

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Blick aus einem traditionellen Holzboot auf der Fahrt durch die Hozu-Fluss-Schlucht in Kyoto, mit Passagieren, Bootsleuten und bewaldeten Bergen auf beiden Seiten.

4. Die Stromschnellen des Hozu mit einem traditionellen Boot bezwingen

Steig in Kameoka in ein flachbodeniges Boot und lass erfahrene Bootsleute dich auf 16 km Stromschnellen zurück nach Arashiyama durch die Bergschlucht navigieren. Gut kombinierbar mit der Sagano-Bahn für eine Rundtour. Ganzjährig buchbar; etwa 2 Stunden auf dem Wasser.

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Weiter Blick auf die Haupthalle des Tenryu-ji Tempels und den berühmten Sogenchi Zen-Gartenteich, mit gepflegtem Grün und den Arashiyama-Bergen im Hintergrund bei sonnigem Wetter.

5. Den Garten aus dem 14. Jahrhundert im Tenryu-ji erkunden

Arashiyamas bedeutendster Zen-Tempel nutzt die Technik der entliehenen Landschaft, um die bewaldeten Berge hinter seinem Teich einzurahmen. Musō Sosekis Gartengestaltung gilt als Meisterwerk. UNESCO-gelistet – am besten zur Öffnungszeit ankommen, um Reisegruppen zuvorzukommen.

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Weg durch das Arashiyama Bambuswäldchen in Kyoto, gesäumt von hohen grünen Bambusstämmen, auf dem Menschen entlanggehen.

6. Im Morgengrauen durch den Bambushain spazieren

Die riesigen Halme bilden einen unwirklichen grünen Tunnel aus gefiltertem Licht, den Fotos kaum wirklich einfangen können. Im Morgengrauen ist es der einzige Zeitpunkt, diesen Ort ohne Menschenmassen zu erleben. Der Hain liegt nur 5 Gehminuten vom Nordtor des Tenryu-ji entfernt – beides lässt sich leicht verbinden.

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Die Togetsukyo-Brücke überspannt den Oi-Fluss mit Passanten, im Hintergrund bewaldete Berge unter blauem Himmel.

7. Die Togetsukyo-Brücke für Arashiyamas schönsten Ausblick überqueren

Diese Holzbrücke über den Oi-Fluss rahmt die bewaldeten Berge dahinter perfekt ein – besonders im Herbst und Frühling. Sie ist ein natürlicher Start- oder Endpunkt für jeden Arashiyama-Besuch, und die Uferwege auf beiden Seiten eignen sich gut für einen Spaziergang nach dem Tempelbesuch.

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Üppiges grünes Moos und hohe Bäume umgeben einen spiegelnden Teich im Zen-Garten des Kokedera (Saihoji Moostempel) in Kyoto an einem sonnigen Tag.

8. Einen begehrten Platz im exklusiven Moosgarten Kokedera sichern

Über 120 Moosarten bedecken diesen UNESCO-Garten in außergewöhnlichen Grüntönen. Eine Vorabreservierung ist Pflicht und ist oft wochenlang ausgebucht. Das Erlebnis beginnt mit dem Abschreiben eines Sutras vor dem Eintritt – eine meditative Dimension, die kein anderer Garten in Kyoto bietet.

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Freilebende japanische Makaken auf dem Gipfelgelände des Arashiyama Affenparks vor den bewaldeten Bergen Kyotos.

9. Wildlebende japanische Makaken im Arashiyama Monkey Park füttern

Ein 20-minütiger Aufstieg führt zu einem offenen Hang, wo über 120 freilebende Makaken rund um die Besucher herumstreifen. Gefüttert wird von innen aus einer geschützten Hütte. Der Panoramablick über Kyotos Stadtbild vom Gipfel ist ein unterschätzter Bonus, der den Aufstieg allein schon lohnt.

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Bergeskapaden: Kurama, Hiei-Berg & Takao

Tempeltor-Eingang umgeben von üppigen grünen Bäumen und roten Laternen, mit steinernen Stufen, die in die Berge nahe Kyoto hinaufführen.
Photo Loris Boulinguez

Nördlich und nordöstlich von Kyoto bieten die Berge einige der stimmungsvollsten Tagesausflüge der Region. Kurama ist 30 Minuten mit der Eizan Railway ab Demachiyanagi entfernt; den Hiei-Berg erreichst du über eine Kombination aus U-Bahn, Standseilbahn und Seilbahn. Das sind Ganztagsausflüge, besonders wenn du wandern möchtest. DasGebiet Kurama und Kibunelässt sich gut als Nord-Süd-Rundtour planen – über den Bergkamm von einem Dorf zum anderen wandern.

Das traditionelle Hauptgebäude des Kurama-dera Tempels inmitten von winterlichem Grün und bewaldeten Berghängen — im friedlichen Innenhof sind vereinzelte Schneeflecken zu sehen.

10. Zum mystischen Tempel Kurama-dera hinaufwandern

Dieser Bergtempel oberhalb des Dorfes Kurama ist über einen bewaldeten Pfad oder per Standseilbahn erreichbar, umgeben von uralten Zedern und mit einer unverkennbar spirituellen Atmosphäre. Die Wanderung über den Kamm nach Kibune dauert etwa 90 Minuten und gehört zu den schönsten Tageswanderungen rund um Kyoto.

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Kifune-Schrein (Kibune-Schrein): Uralte Wassergottheit in Kyotos Bergtal

11. Den laternengesäumten Weg zum Kibune-Schrein hinaufgehen

Rote Steinlaternen säumen die zedrenbeschattete Treppe zu diesem Wassergottschrein oberhalb des Dorfes Kibune. Im Sommer werden im Tal darunter kawadoko-Plattformen aufgestellt, auf denen Restaurants ihre Tische direkt über dem kühlen Fluss platzieren. Idyllisch, fotogen und bequem per Eizan Railway erreichbar.

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Das Freiluftbad des Kurama Onsen, umgeben von Bäumen an den bewaldeten Hängen des Berges Kurama.

12. Im Bergbad von Kurama Onsen entspannen

Ein Außenbad mit Blick auf den Zedernwald macht Kurama Onsen zu einem der stimmungsvollsten Onsen in der Nähe Kyotos. Nach einer Morgenwanderung über den Kurama-Kibune-Kamm und einem entspannten Nachmittagsbad hier vor der Rückfahrt in die Stadt kommt das einem perfekten Tag ziemlich nahe. Handtücher sind leihbar.

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Weitläufige Luftaufnahme des Berges Hiei mit üppig bewaldeten Gratkämmen, Tempelanlagen nahe dem Gipfel und der Stadtlandschaft Kyotos, die sich unter einem bewölkten Himmel im Hintergrund ausbreitet.

13. Den heiligen Bergkomplex Enryaku-ji auf dem Hiei-Berg erkunden

Die Tempel des Enryaku-ji erstrecken sich über einen Berggipfel, der per Standseilbahn und Seilbahn erreichbar ist, mit Panoramablick über Kyoto und den Biwa-See. 788 n. Chr. gegründet und UNESCO-gelistet, ist der Komplex historisch zentral für den japanischen Buddhismus – und deutlich ruhiger als die Tempel in Kyotos Zentrum.

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Besucher versammeln sich vor der Haupthalle des Jingo-ji im Herbst, über ihnen leuchtendes rotes Ahornlaub.

14. Im abgelegenen Jingo-ji in Takao Tonscheiben für Glück werfen

Ein steiler bewaldeter Pfad vom Kiyotaki-Fluss führt zu diesem dramatischen Bergtempel, wo Besucher kleine Tonscheiben von einer Klippe werfen, um schlechtes Glück zu vertreiben. Es ist eines der theatralischsten Tempelrituale Kyotos – in einer seiner schönsten Berglandschaften. Im Herbst besonders sehenswert.

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Stille Täler: Ohara & die nördlichen Hügel

Traditionelles japanisches Bauernhaus mit einem dicken Strohdach, umgeben von Grünflächen und Bäumen in einem ländlichen, ruhigen Tal.
Photo Tien Nguyen

Das Ohara-Tal, etwa 25 km nördlich von Kyotos Zentrum, wirkt wirklich ländlich. Busse ab Kyoto Station oder Demachiyanagi brauchen etwa 60 Minuten, und das Lebenstempo dort ist spürbar ruhiger. Es lässt sich gut mit einem Besuchder Gegend rund um Oharakombinieren, wo eine Handvoll ausgezeichneter Tempel in bequemer Gehdistanz voneinander liegen.

Die Haupthalle des Sanzen-in Tempels, eingebettet zwischen hohen Zedern und üppigen Moosgärten in Ohara, Kyoto – mit Teich und Gartenweg im Vordergrund.

15. Ruhe im Moosgarten des Sanzen-in in Ohara finden

Steinerne Jizo-Figuren lugen unter Ahornen durch dichten Moos in diesem geliebten Ohara-Tempelgarten. Der Amida-Buddha aus dem 9. Jahrhundert in der Haupthalle gehört zu den schönsten in Kyoto. Die ländliche Talumgebung und die wenigen Besucher machen einen halben Tag hier zu echtem Erholungserlebnis.

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Polierter Boden im Rurikō-in Tempel, der im Herbst leuchtend farbige Ahornbäume spiegelt – zu sehen durch große Fenster, die auf den farbenprächtigen Garten hinausblicken.

16. Die Ahornspiegelung im Rurikō-in fotografieren (nur saisonal)

Dieser Privattempel öffnet nur im Frühling und Herbst und zeigt ein einziges unvergessliches Bild: Ahornblätter, die sich in einer lackierten Schreibtischoberfläche spiegeln. Die Schlange bildet sich früh, bewegt sich aber schnell. Fällt dein Besuch in die Laubsaison, lohnt sich der Weg nach Ohara allein dafür.

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Fushimi & die südlichen Stadtteile

Doppelte Reihen ikonischer roter Torii-Tore, umgeben von Bäumen und gewundene Pfade bildend, am Fushimi Inari Schrein im südlichen Kyoto.
Photo Basile Morin (CC BY-SA 4.0)

Fushimi liegt südlich von Kyotos Zentrum und ist per Kintetsu oder Keihan-Bahn in 15–20 Minuten bequem erreichbar. Ein halber Tag reicht hier für zwei sehr unterschiedliche Erlebnisse: eines der meistbesuchten Shinto-Schreine Japans und eines seiner bedeutendsten Sake-Brauereiviertel. Wie du die Strecke optimal zeitst und die Stoßzeiten umgehst, zeigt dir unserWanderguide für Fushimi Inari.

Ein langer Tunnel aus leuchtend zinnoberroten Torii-Toren im Fushimi Inari Taisha in Kyoto, der sich durch üppigen Wald schlängelt – Licht und Schatten zeichnen sich auf dem Weg ab.

17. Durch die Torii-Tortunnel von Fushimi Inari Taisha wandern

Tausende zinnoberrote Torii-Tore führen den Inari-Berg hinauf – eines der meistfotografierten Motive Japans. Kostenlos und rund um die Uhr geöffnet; die vollständige Wanderung zum Gipfel dauert etwa 2–3 Stunden hin und zurück. Vor 8 Uhr oder nach 17 Uhr starten, um die dichtesten Menschenmassen am Trailhead zu meiden.

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Traditionelle Holzboote gleiten an einem hellen Frühlingstag an den kirschblütengesäumten Wasserstraßen des Fushimi Sake-Viertels in Kyoto entlang.

18. Kyotos berühmten Weichwasser-Sake in Fushimi verkosten

Historische Kura (Brauereien) säumen Fushimis Kanalstraßen, und mehrere bieten Verkostungen des geschätzten Sake an, der aus dem besonders weichen Quellwasser der Region gebraut wird. Die Kanalkulisse und die gut erhaltene Architektur machen dieses Viertel zu einem lohnenden Ziel für sich – ideal kombiniert mit einem Fushimi-Inari-Besuch.

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Kaiserliche Rückzugsorte & exklusive Gärten

Sonnenbeschienener Steinpfad durch leuchtende Ahorn- und Kiefernbäume in einem gestalteten japanischen Garten im Herbst in Kyoto.
Photo KimonBerlin (CC BY-SA 2.0)
Traditionelle Holzgebäude und ein Teich, umgeben von gepflegten Bäumen und Steinlaternen in der Kaiserlichen Villa Katsura in Kyoto, Japan.

19. Zugang zu den erlesenen Gärten der Kaiserlichen Villa Katsura reservieren

Diese Villa aus dem 17. Jahrhundert gilt weithin als Japans größte Leistung in Garten- und Architekturgestaltung und hat Architekten weltweit beeinflusst. Der Zugang erfordert eine Vorabreservierung über die Agentur des Kaiserlichen Haushalts. Die 70-minütige Führung bewegt sich durch vier Teehäuser rund um einen zentralen Teich.

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Holzbrücke über einen ruhigen Teich, umgeben von üppigen grünen Bäumen in der Kaiserlichen Villa Shugakuin, die natürliche Schönheit und Stille widerspiegelt.

20. Kyoto von den Terrassengärten der Kaiserlichen Villa Shugakuin überblicken

Drei Gartenterrassen steigen die Hänge des Hiei-Bergs hinauf, mit entliehenen Landschaftsblicken über die Stadt und einem großen oberen Teich. Wie bei Katsura ist eine Vorabreservierung über die Agentur des Kaiserlichen Haushalts erforderlich. Die 90-minütige Führung legt einen ordentlichen Weg zurück.

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✨ Profi-Tipp

Für beide Kaiservillen ist eine Vorabreservierung über die Website der Agentur des Kaiserlichen Haushalts erforderlich (sankan.kunaicho.go.jp). Im Frühling und Herbst sind die Plätze wochenlang im Voraus ausgebucht. Anmeldungen öffnen in der Regel drei Monate vor dem Besuchsmonat.

Häufige Fragen

Wie komme ich von Kyoto nach Nara für einen Tagesausflug?

Die einfachsten Optionen sind der JR Miyakoji Rapid (etwa 45 Minuten zum JR Bahnhof Nara, ca. ¥720 einfache Fahrt, mit JR Pass abgedeckt) oder die Kintetsu Railway (35–45 Minuten zum Kintetsu-Bahnhof Nara, der näher am Nara Park liegt, ca. ¥720 für den regulären Express). Beide verkehren den ganzen Tag über häufig. Aktuelle Preise vor Reiseantritt prüfen.

Gilt Arashiyama als Tagesausflug von Kyoto?

Arashiyama gehört technisch gesehen zur Stadt Kyoto und ist kein eigenständiges Reiseziel, aber von Kyoto Station mit der JR Sagano Line dauert es etwa 20–30 Minuten. Viele Besucher planen einen ganzen Tag ein und kombinieren den Bambushain, den Tenryu-ji, die Sagano Scenic Railway und die Hozu-Flussbootfahrt.

Was ist der einfachste Tagesausflug von Kyoto für Erstbesucher?

Nara ist die unkomplizierteste Wahl: häufige Zugverbindungen, ein kompaktes Fußgängergebiet, klare Highlights (Todai-ji, Kasuga Taisha, die Hirsche) und eine einfache Rückfahrt am Abend. Uji ist noch kürzer (25 Minuten per JR) und bietet sich für einen halben Tag mit Byodo-in und Matcha-Verkostung an.

Kann ich Kurama und Kibune an einem Tag erkunden?

Ja, die Rundtour funktioniert gut. Mit der Eizan Railway nach Kurama fahren, den Kurama-dera besuchen und über den Kamm nach Kibune wandern (etwa 90 Minuten durch Zedernwald), den Kibune-Schrein erkunden und dann ab Kibune-guchi mit der Eizan Railway zurückfahren. Zum Abschluss im Kurama Onsen einweichen, wenn die Beine es brauchen. Einen ganzen Tag einplanen.

Brauche ich den Japan Rail Pass für Tagesausflüge ab Kyoto?

Nicht unbedingt. Nara per JR ist mit dem Pass abgedeckt, aber viele der besten Ausflüge nutzen private Bahnen (Kintetsu nach Nara, Eizan nach Kurama, Keihan nach Fushimi), die nicht inbegriffen sind. Da die Einzelfahrpreise für die meisten Tagesausflüge günstig sind, lohnt es sich oft, Tickets einzeln zu kaufen – außer du reist ohnehin zwischen großen Städten.

Zugehöriges Reiseziel:kyoto

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