Die besten Tempel in Kyoto: Ein kompletter Reiseführer zu den heiligen Stätten der Stadt

Kyoto hat über 1.600 buddhistische Tempel und rund 400 Shinto-Schreine – von blattgoldenen Pavillons bis hin zu abgelegenen Bergheiligenstätten. Dieser Guide zeigt dir, welche Tempel einen Besuch wirklich lohnen.

Weitläufiger Blick auf den Tempel Kiyomizu-dera in Kyoto mit seinen historischen Holzbauten und einer Pagode, die an einem Hang thront – im Hintergrund die Stadtsilhouette.

Keine andere Stadt der Welt vereint so viel sakrale Architektur auf so engem Raum. Kyotos Tempel umspannen vierzehn Jahrhunderte buddhistischer und shintoistischer Tradition – von weitläufigen UNESCO-Welterbekomplexen bis hin zu intimen Moosgärten, für die man im Voraus reservieren muss. Ob du nur einen Nachmittag oder eine ganze Woche Zeit hast: Das Problem ist nicht, einen sehenswerten Tempel zu finden – sondern zu wissen, welche wirklich Priorität haben. Einen guten Überblick über die Reiseplanung bietet derKyoto-Reiseführer für Erstbesucher. Dieser Guide konzentriert sich ausschließlich auf Tempel und Schreine, geordnet nach der Art des Erlebnisses. Bevor du losfährst, lohnt es sich, sich mit denVerhaltensregeln in Kyotos Tempeln vertraut zu machen – Kleinigkeiten wie Schuhe ausziehen, in inneren Heiligtümern leise sein und bestimmte Bereiche nicht zu fotografieren, machen einen echten Unterschied – für dein eigenes Erlebnis und für die Gemeinschaften, die diese Stätten pflegen.

💡 Lokaler Tipp

Eintrittspreise und Öffnungszeiten ändern sich saisonal. Prüfe immer die offizielle Website des jeweiligen Tempels vor deinem Besuch – besonders bei den Nachtbeleuchtungen in Kiyomizu-dera (Frühling und Herbst) und den besonderen Saisonöffnungen kleinerer Nebentempel.

Ikonische Tempel, die jeder Besucher gesehen haben sollte

Tempelanlage Kiyomizu-dera auf einem Berghang mit dem markanten Pagoden und Holzhallen mit Blick auf die Stadt Kyoto
Photo Ver vaeck

Diese Tempel stehen aus gutem Grund auf jeder Liste. Jeder einzelne ist wirklich außergewöhnlich – und die Menschenmassen, die sie anziehen, spiegeln genau das wider. Komm früh – vor 8 Uhr in Kiyomizu-dera oder Fushimi Inari – und du erlebst, wie diese Orte wirklich wirken. Der3-Tage-Reiseplan für Kyoto zeigt, wie du diese Orte sinnvoll miteinander verbindest.

Weitwinkelaufnahme des Kiyomizu-dera-Tempels auf einem Hügel mit Pagode, Haupthalle und Talbäumen unter einem bewölkten Himmel in Kyoto.

1. Auf der berühmten Holzbühne von Kiyomizu-dera stehen

Ohne einen einzigen Nagel erbaut, geht dieser Hangtempel auf das Jahr 778 n. Chr. zurück. Die mächtige Holzbühne der Haupthalle ragt über den Hang und bietet einen weiten Blick über die Stadt. Täglich ab 06:00 Uhr geöffnet; Eintritt in der Regel ¥500. Nachtbeleuchtungen gibt es im Frühling und Herbst.

Entdecken
Das Kinkaku-ji, Kyotos ikonischer Goldener Pavillon, dessen vergoldete Fassade sich bei Sonnenuntergang in einem ruhigen, von Bäumen gesäumten Teich spiegelt.

2. Den blattgoldenen Pavillon von Kinkaku-ji bewundern

Die beiden oberen Stockwerke dieses Zen-Tempels aus dem 14. Jahrhundert sind vollständig mit Blattgold bedeckt und spiegeln sich in einem stillen Teich. Geöffnet täglich 09:00–17:00 Uhr; Eintritt ¥500 für Erwachsene, ¥300 für Kinder. Am besten direkt bei Öffnung kommen, um den Besucheransturm zu vermeiden.

Entdecken
Ein langer Tunnel aus leuchtend zinnoberroten Torii-Toren im Fushimi Inari Taisha in Kyoto, der sich durch üppigen Wald schlängelt – Licht und Schatten zeichnen sich auf dem Weg ab.

3. Durch die Torii-Tunnels von Fushimi Inari Taisha wandern

Tausende zinnoberrote Torii-Tore schlängeln sich den Berg Inari hinauf – dieser Schrein ist rund um die Uhr frei zugänglich. Die unteren Tore sind immer überfüllt; wer 45 Minuten weiter aufsteigt, lässt die Massen hinter sich und erlebt einen Ort von ganz anderer, kontemplativer Stimmung.

Entdecken
Der Silberne Pavillon (Ginkaku-ji) in Kyoto, eingerahmt von üppigen grünen Bäumen und in einem stillen Teich im Vordergrund gespiegelt.

4. Japanische Zurückhaltung erleben: Ginkaku-ji (Silberpavillon)

Nie wirklich mit Silber verkleidet, ist dieser UNESCO-Zen-Tempel berühmt für sein geharktes „Silbersandmeer" und den Moosgarten. Geöffnet 08:30–17:00 Uhr (09:00–16:30 Uhr im Winter); Eintritt ¥500. Die philosophische Stille hier entfaltet sich erst bei einem langsamen Besuch.

Entdecken
Der ikonische Zen-Steingarten des Ryoan-ji mit sorgfältig platzierten Steinen in geharktem weißem Kies vor einem Hintergrund aus bunten Herbstbäumen.

5. Japans berühmtesten Steingarten in Ryoan-ji betrachten

Fünfzehn Steine in geharktem Kies – eine Komposition, über deren Bedeutung seit Jahrhunderten gerätselt wird. UNESCO-Welterbe und Wallfahrtsort für alle, die sich für Zen-Philosophie interessieren. Unter der Woche früh kommen; der Garten verliert seinen Zauber inmitten von Reisegruppen.

Entdecken

Große Zen-Komplexe, die man sich in Ruhe erschließen sollte

Ein prächtiger Zen-Tempelkomplex in Kyoto mit traditioneller Holzarchitektur, einem Teich, gepflegten Gärten und üppigen grünen Bäumen unter blauem Himmel.
Photo Arnie Papp

Einige der eindrucksvollsten Tempelerlebnisse Kyotos sind keine einzelnen Gebäude, sondern weitläufige, ummauerte Komplexe mit Nebentempeln, Gärten und Meditationshallen. Sie belohnen Besucher, die sich Zeit nehmen und erkunden, statt einfach einen weiteren Sehenswürdigkeitshaken zu setzen. Sowohl derBereich des Philosophenwegs als auch das Viertel Nishijinvereinen mehrere dieser großen Komplexe in bequemer Gehweite.

Traditionelle Holzdächer und ruhiger Zen-Garten am Nanzen-ji-Tempel, umgeben von üppigem Grün und geharktem Kies in Kyoto, Japan.

6. Nebentempel und ein Backsteinaquädukt in Nanzen-ji entdecken

Einer der bedeutendsten Zen-Komplexe Kyotos: mit einem imposanten Sanmon-Tor, einem Backsteinaquädukt aus dem 19. Jahrhundert auf dem Gelände und prachtvollen Nebentempelgärten. Das Gelände ist kostenlos zugänglich; für Haupthalle und Tor fallen kleine Gebühren an. Mindestens zwei Stunden einplanen.

Entdecken
Traditionelles Holzgebäude des Daitoku-ji-Tempels, umrahmt von üppigen Kiefern und einem Steinweg an einem sonnigen Tag in Kyoto.

7. Kyotos feinste Trockengärten in Daitoku-ji erkunden

Ein weitläufiger Rinzai-Zen-Komplex mit 22 Nebentempeln und einigen der schönsten, wenig besuchten Gärten Kyotos. Mehrere Nebentempel öffnen nur saisonal, sodass jeder Besuch anders ist. Im Viertel Nishijin gelegen, ist er eines der unterschätztesten Ziele für alle, die tief in Kyotos Tempelwelt eintauchen wollen.

Entdecken
Weiter Blick auf die Haupthalle des Tenryu-ji Tempels und den berühmten Sogenchi Zen-Gartenteich, mit gepflegtem Grün und den Arashiyama-Bergen im Hintergrund bei sonnigem Wetter.

8. Meisterhafte Leihlandschaft in Tenryu-ji in Arashiyama erleben

Arashiyamas bedeutendster Zen-Tempel und UNESCO-Welterbe, mit einem Garten aus dem 14. Jahrhundert von Meisterarchitekt Musō Soseki, der die umliegenden Berge als natürliche Kulisse einbezieht. Der Garten gilt als eines der schönsten Beispiele der Shakkei-Technik (Leihlandschaft) in ganz Japan.

Entdecken

Besondere Tempel abseits der üblichen Routen

Traditionelles Holztempeltor mit japanischen Schriftzeichen, weißen Mauern und Herbstlaub in einer ruhigen, abgeschiedenen Gegend in Kyoto.
Photo Dmitry Romanoff

Einige der unvergesslichsten Tempelerlebnisse in Kyoto erfordern etwas mehr Aufwand – eine längere Busfahrt, eine Vorabreservierung oder einen steilen Aufstieg. Diese Orte belohnen alle, die sie planen. Wer mehr Ideen sucht, wie man Kyotos weniger besuchte Stätten erreicht, findet imGuide zu Kyotos verborgenen Schätzen ausführliche Informationen zu mehreren dieser Gebiete.

Üppiges grünes Moos und hohe Bäume umgeben einen spiegelnden Teich im Zen-Garten des Kokedera (Saihoji Moostempel) in Kyoto an einem sonnigen Tag.

9. Durch 120 Moosarten im Kokedera (Saihoji) spazieren

Ein UNESCO-Welterbe-Tempel, dessen gesamter Garten mit einer außerordentlichen Vielfalt an Moosen in unterschiedlichsten Farben bedeckt ist. Für den Besuch ist eine Vorabreservierung und eine kleine Zeremonie erforderlich – was diesen Ort so friedvoll erhält. Eines der ätherischsten Erlebnisse, die Kyoto zu bieten hat.

Entdecken
Das traditionelle Hauptgebäude des Kurama-dera Tempels inmitten von winterlichem Grün und bewaldeten Berghängen — im friedlichen Innenhof sind vereinzelte Schneeflecken zu sehen.

10. Zum mystischen Bergtempel Kurama-dera wandern

Ein von Zedern umgebener Bergtempel oberhalb des Dorfes Kurama, dem eine starke kosmische Energie nachgesagt wird und der als Geburtsort des Reiki-Heilens gilt. Erreichbar per Seilbahn oder über einen Waldweg. Die Atmosphäre – Weihrauch, uralte Zedern, Bergstille – ist einzigartig in Kyoto.

Entdecken
Besucher versammeln sich vor der Haupthalle des Jingo-ji im Herbst, über ihnen leuchtendes rotes Ahornlaub.

11. Tonscheiben von einer Klippe werfen im abgelegenen Jingo-ji

Tief in den Takao-Bergen gelegen, ist dieser stimmungsvolle Tempel bekannt für die Kawarake-nage-Tradition: kleine Tonscheiben von einer Klippe werfen, um Unglück zu vertreiben. Erreichbar über einen steilen Weg am Fluss. Eine der dramatischsten Kulissen Kyotos – im Herbst bei Laubfärbung besonders beeindruckend.

Entdecken
Polierter Boden im Rurikō-in Tempel, der im Herbst leuchtend farbige Ahornbäume spiegelt – zu sehen durch große Fenster, die auf den farbenprächtigen Garten hinausblicken.

12. Die ikonische Tischreflexion im Rurikō-in fotografieren

Dieser Privattempel öffnet nur während der Kirschblüte und im Herbst – berühmt für ein einziges Bild: Ahornblätter, die sich in einer polierten Schreibtischfläche spiegeln. Eines der begehrtesten Saisonfotografie-Erlebnisse Kyotos. Mit Wartezeiten rechnen; der Anblick ist es wirklich wert.

Entdecken
Die Haupthalle des Sanzen-in Tempels, eingebettet zwischen hohen Zedern und üppigen Moosgärten in Ohara, Kyoto – mit Teich und Gartenweg im Vordergrund.

13. Im Moosgarten von Sanzen-in in Ohara zur Ruhe kommen

Oharas bekanntester Tempel besticht durch einen mit Steinjizostatuen gezierten Moosgarten und eine Haupthalle mit einem prächtigen Amida-Buddha aus dem 9. Jahrhundert. Im ländlichen Ohara-Tal nördlich der Stadt gelegen, ist er eines der friedlichsten und fotogensten Tempelerlebnisse Kyotos.

Entdecken

Tempel mit außergewöhnlicher Architektur

Ein dramatischer Blick entlang einer Straße in Kyoto, der die kunstvoll verzierte fünfstöckige Yasaka-Pagode vor einem blauen Himmel einrahmt, umgeben von traditionellen Holzgebäuden.
Photo maxed. RAW

Manche Tempel beeindrucken vor allem durch die Größe und Handwerkskunst ihrer Bauten. Hier ist die Architektur selbst das Erlebnis – eine Pagode, eine mächtige Holzhalle oder ein reich verziertes Tor. Für Hintergrundinformationen zu Kyotos architektonischem Erbe passt derGuide zu den schönsten Aussichten in Kyoto gut zu diesen Orten.

Weitwinkelansicht des Tō-ji Tempels in Kyoto mit dem Hauptgebäude unter geschwungenem Ziegeldach, gepflegten Bäumen und einem offenen Kiesgarten unter leicht bewölktem Himmel.

14. Japans höchste Holzpagode in Tō-ji bestaunen

Eine 55 Meter hohe, fünfstöckige Pagode (der heutige Turm wurde 1644 neu errichtet), die Kyotos Skyline seit Jahrhunderten prägt – dazu eine UNESCO-gelistete Sammlung buddhistischer Skulpturen. Am 21. jeden Monats verwandeln Flohmarkthändler das Gelände in einen belebten Markt. Bei abendlichen Beleuchtungsveranstaltungen besonders stimmungsvoll.

Entdecken
Blick auf die Yasaka-Pagode (Hokan-ji) bei Sonnenuntergang von einer traditionellen Gasse in Kyotos Higashiyama, flankiert von historischen Holzbauten.

15. Kyotos ikonischste Pagode in der Steingasse von Yasaka fotografieren

Diese fünfstöckige, 46 Meter hohe Pagode prägt die Skyline von Higashiyama seit dem 6. Jahrhundert und erscheint auf unzähligen Bildern, gerahmt von den Kopfsteinpflastergassen darunter. Das Innere ist nur eingeschränkt zugänglich, aber das umliegende Viertel lädt zu ausgedehnten Erkundungen zu Fuß ein.

Entdecken
Weite Ansicht der großen Haupthalle des Nishi Hongan-ji Tempels in Kyoto mit seinem mächtigen traditionellen Dach, der Holzarchitektur und dem weitläufigen Innenhof.

16. Momoyama-Architektur in ihrer schönsten Form: Nishi Hongan-ji

Das Hauptquartier des Jodo-Shinshu-Buddhismus ist UNESCO-Welterbe und beherbergt einige der feinsten Momoyama-zeitlichen Bauwerke Japans – darunter vergoldete Hallen und eine bemerkenswerte Noh-Theaterbühne. Weit weniger besucht als Kyotos berühmte Sehenswürdigkeiten, und genau das macht es besonders.

Entdecken
Weitwinkelansicht der langen hölzernen Haupthalle des Sanjusangen-do Tempels mit traditionellem Ziegeldach vor klarem Himmel, mit einigen Besuchern davor.

17. 1.001 goldene Kannon-Statuen in Sanjusangen-do auf dich wirken lassen

Eine 120 Meter lange Halle mit 1.001 lebensgroßen goldenen Kannon-Statuen in Reih und Glied – eines der visuell überwältigendsten Erlebnisse Japans. Dieser Tempel aus dem Jahr 1164 n. Chr. ist einer der unterschätztesten in Kyoto. 30–45 Minuten einplanen und in aller Ruhe auf dich wirken lassen.

Entdecken
Weitwinkelansicht der imposanten Gründerhalle (Miei-dō) und der Amida-Halle des Higashi Hongan-ji in Kyoto, mit offenem Innenhof und Besuchern unter einem großen Baum.

18. In einem der größten Holzbauten Japans stehen: Higashi Hongan-ji

Dieser gewaltige buddhistische Tempel liegt nur wenige Schritte vom Bahnhof Kyoto entfernt und beeindruckt mit einer Haupthalle von außergewöhnlichem Ausmaß sowie einem schönen Garten. Der Eintritt ist frei und wird von den meisten Besuchern auf dem Weg zu bekannteren Orten übersehen. Ideal als erste oder letzte Station bei der An- oder Abreise mit dem Zug.

Entdecken

Schreine und Tempel mit besonderem Saisonreiz

Japanischer Tempelgarten in Kyoto mit rotem Herbstlaub, einem spiegelnden Teich und einer traditionellen Steinbrücke unter blauem Himmel.
Photo Martin Falbisoner (CC BY-SA 4.0)

Einige der heiligen Stätten Kyotos sind untrennbar mit einer bestimmten Jahreszeit oder einem natürlichen Phänomen verbunden. Zur richtigen Zeit zu kommen, verwandelt ein schönes Erlebnis in ein unvergessliches. Für Tipps zur Reiseplanung ist derGuide zu Kyoto im HerbstPflichtlektüre für alle, die im Oktober oder November nach Kyoto reisen.

Malerischer Blick auf den Teich des Eikan-do Zenrin-ji-Tempels mit gewölbter Brücke und Bäumen mit leuchtendem Herbstlaub, das sich im ruhigen Wasser spiegelt.

19. Herbstlaub in seiner schönsten Form: Eikan-do

Einer der gefeiertsten Tempel Kyotos für Herbstfarben, mit leuchtend roten und orangefarbenen Ahornbäumen rund um einen zentralen Teich und mehrstöckigen Korridoren, die den Hang einrahmen. Hier befindet sich auch die ergreifende Mikaeri-Amida-Statue: der Buddha, der mitfühlend über seine Schulter zurückblickt.

Entdecken
Frontansicht der Haupthalle des Ninna-ji Tempels in Kyoto mit traditioneller Holzarchitektur und Ziegeldach, umgeben von Grünpflanzen.

20. Die berühmten spätblühenden Omuro-Kirschbäume in Ninna-ji erleben

Dieser 888 n. Chr. gegründete, kaiserliche UNESCO-Tempel ist bekannt für seinen Hain aus kleinen Omuro-Kirschbäumen, die ein bis zwei Wochen nach dem Ende der Hauptkirschblütenzeit Kyotos aufblühen. Eine fünfstöckige Pagode und prächtige Tore runden einen Komplex ab, der deutlich weniger überlaufen ist als vergleichbare Stätten.

Entdecken
Weiter Blick auf die Hauptgebetshalle des Kitano Tenmangu Schreins mit weißem Kiesvorplatz, Besuchern und Bäumen unter klarem blauem Himmel in Kyoto.

21. Pflumenblüte und Antiquitätenmarkt: Kitano Tenmangu besuchen

Dieser beliebte, der Gottheit des Lernens geweihte Schrein ist berühmt für seinen spektakulären Pflumengarten im Februar – die erste große Blüte des Jahres in Kyoto. Am 25. jeden Monats findet auf dem Gelände einer der besten Antiquitätenmärkte der Stadt statt. Ein echter Lieblingsort der Einheimischen.

Entdecken
Das imposante Otenmon-Haupttor des Heian Jingu Schreins in Kyoto mit seinen charakteristischen leuchtend roten Säulen und dem grün gekachelten Dach, von vorne gesehen.

22. Den großen Garten und das Festivalgelände des Heian-Schreins erkunden

Dieser 1895 zum 1.100. Jahrestag Kyotos erbaute zinnoberrote Schrein beeindruckt mit einem der größten Torii-Tore Japans und einem prachtvollen Spazierengarten mit saisonal wechselnden Blüten. Die berühmte Jidai-Matsuri-Parade (Fest der Epochen) endet hier jeden Oktober, nachdem sie am Kaiserlichen Palast begonnen hat.

Entdecken
Weitwinkelansicht der Phönixhalle des Byodo-in Tempels, die sich an einem klaren Tag im Teich spiegelt – ein eindrucksvolles Bild der ikonischen Architektur und der ruhigen Umgebung.

23. Den Tempel auf der 10-Yen-Münze sehen: Byodo-in in Uji

Nur 20 Minuten mit dem Zug von Kyoto entfernt, beherbergt dieser UNESCO-Welterbe-Tempel in Uji die Phönixhalle – eines der schönsten erhaltenen Bauwerke der Heian-Zeit –, die sich in einem stillen Teich spiegelt. Die Umgebung von Uji ist zudem die Heimat des besten Matcha-Tees Japans.

Entdecken
Weitläufiger Blick auf den Haupthof und die traditionellen Holzgebäude des Shimogamo-Schreins, umgeben von Wald, mit weißen Laternen und einigen Besuchern.

24. Durch einen uralten Wald zum Shimogamo-Schrein wandern

Eine der ältesten Shinto-Stätten Japans, eingebettet in den ursprünglichen Wald Tadasu no Mori am Zusammenfluss zweier Flüsse. Allein der Weg durch den Wald – alte Bäume, geflecktes Licht, keine Souvenirläden – ist anders als alles in Kyotos Innenstadt. UNESCO-Welterbe, das langsame Besucher belohnt.

Entdecken
Weitläufige Luftaufnahme des Berges Hiei mit üppig bewaldeten Gratkämmen, Tempelanlagen nahe dem Gipfel und der Stadtlandschaft Kyotos, die sich unter einem bewölkten Himmel im Hintergrund ausbreitet.

25. Zum heiligen Enryaku-ji-Komplex auf dem Berg Hiei aufsteigen

Ein UNESCO-Welterbe-Komplex auf einem Berg an der Grenze zwischen den Präfekturen Kyoto und Shiga, gegründet 788 n. Chr. und eines der historisch bedeutendsten Zentren des japanischen Buddhismus. Per Seilbahn erreichbar, mit Panoramablick auf Kyoto und den Biwa-See an klaren Tagen.

Entdecken

✨ Profi-Tipp

Kyotos Tempel sind während der Kirschblüte (Ende März bis Mitte April) und der Herbstlaubfärbung (Mitte November bis Anfang Dezember) am stärksten besucht. Wer zu diesen Zeiten kommt, sollte bei Öffnung oder an Wochentagen morgens da sein. Für ein weitgehend menschenleeres Tempelerlebnis das ganze Jahr über sind Daitoku-ji und Nishi Hongan-ji durchgehend ruhiger als die großen UNESCO-Sehenswürdigkeiten.

Häufige Fragen

Was kostet der Besuch von Kyotos Tempeln?

Die meisten größeren Tempel verlangen zwischen ¥400 und ¥500 Eintritt für Erwachsene. Fushimi Inari Taisha und Shimogamo Shrine sind kostenlos. Bei Komplexen wie Nanzen-ji ist das Gelände frei zugänglich, für die inneren Hallen fallen jedoch Gebühren an. Rechne mit etwa ¥2.000–¥3.000 pro Tag, wenn du mehrere kostenpflichtige Stätten besuchst.

Wann ist die beste Tageszeit, um Kyotos bekannteste Tempel zu besuchen?

Komm bei Öffnung – oder noch früher – bei Tempeln wie Kiyomizu-dera, Kinkaku-ji und Fushimi Inari. Kiyomizu-dera öffnet um 06:00 Uhr und bietet dir ein echtes Zeitfenster, bevor die Reisegruppen eintreffen. Fushimi Inari ist 24 Stunden geöffnet; der Bergpfad oberhalb des Haupttores ist vor 8 Uhr und nach 19 Uhr deutlich ruhiger.

Für welche Tempel in Kyoto braucht man eine Vorabreservierung?

Für Kokedera (Saihoji-Moosgarten) ist eine Vorabreservierung erforderlich, ebenso für die Kaiserlichen Villen (Katsura und Shugakuin) über das Kaiserliche Hofamt. Rurikō-in ist nur während begrenzter Frühlings- und Herbstöffnungszeiten zugänglich und kann sehr voll werden. Alle anderen Tempel auf dieser Liste sind ohne Reservierung zugänglich.

Kann man Kyotos Tempel kostenlos besuchen?

Ja – mehrere bedeutende Stätten sind kostenlos, darunter Fushimi Inari Taisha (Gelände rund um die Uhr geöffnet), Higashi Hongan-ji, Shimogamo Shrine und Kamigamo Shrine. Auch das äußere Gelände von Nanzen-ji und Heian Shrine ist frei; Gebühren fallen nur für bestimmte Innengärten oder Hallen an. Eine vollständige Liste kostenloser Optionen findest du in unserem Guide zu kostenlosen Aktivitäten in Kyoto.

Was sollte ich beim Besuch von Tempeln in Kyoto anziehen?

Es gibt in den meisten Kyoto-Tempeln keine strikte Kleiderordnung, aber dezente, bequeme Kleidung ist angebracht – besonders bedeckte Schultern und Knie in heiligen Innenbereichen. Schuhe sind auszuziehen, wenn man Gebäude betritt, in denen dies angezeigt ist (Hausschuhe werden in der Regel gestellt). Sehr legere Kleidung oder Strandoutfits sind an bedeutenden religiösen Stätten fehl am Platz.

Zugehöriges Reiseziel:kyoto

Du planst eine Reise? Entdecke personalisierte Aktivitäten mit der Nomado-App.