Eine Woche in Madrid: Der komplette 7-Tage-Reiseplan
Sieben Tage in Madrid reichen, um die weltklasse Museen zu erkunden, verschiedene Viertel kennenzulernen, gut zu essen und noch den ein oder anderen Ausflug einzubauen. Dieser Guide geht alles Tag für Tag durch – mit konkreten Tipps, erprobten Empfehlungen und den Details, die andere Reisepläne weglassen.

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Kurzfassung
- Sieben Tage reichen für den Prado, die Reina Sofía, den Thyssen, den Königspalast, den Retiro-Park und ausreichend Zeit in Vierteln wie La Latina, Malasaña und Salamanca.
- Plant für Tag 4 oder 5 einen Tagesausflug ein: Toledo mit dem Avant-Zug (etwa 36 Minuten einfache Fahrt) ist die beste Wahl; Segovia und El Escorial sind solide Alternativen. Alle Details findest du in unserem Tagesausflüge-von-Madrid-Guide.
- Kaufe Tickets für den Prado und den Königspalast im Voraus – beide haben Zeitfenster-Einlass und sind in der Hochsaison schnell ausgebucht. Der Prado kostet rund 15 €, der Königspalast rund 14 €.
- Plane den Prado nicht für einen Montag (geschlossen) und den Königspalast nicht an Tagen mit offiziellen Zeremonien ein – prüfe vorab den Kalender auf Patrimonio Nacional.
- Frühling (April–Mai) und Herbst (September–Oktober) sind die angenehmsten Jahreszeiten für einen Reiseplan mit viel Fußweg. Im Sommer werden regelmäßig über 35 °C erreicht. Lies vor der Buchung unseren Guide zur besten Reisezeit für Madrid.
Vor der Ankunft: Logistik, die wirklich zählt

Madrid liegt auf 667 Metern über dem Meeresspiegel im geografischen Mittelpunkt der Iberischen Halbinsel und wird vom Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas (IATA: MAD) angeflogen, der etwa 12–15 km von der Puerta del Sol entfernt liegt. Vom Flughafen aus erreicht die Metrolinie 8 zentrale Umsteigebahnhöfe wie Nuevos Ministerios in etwa 25–30 Minuten. Der Flughafenzuschlag erhöht den Ticketpreis gegenüber einem normalen Metroticket – prüfe die aktuellen Preise der Metro Madrid vor deiner Reise. Taxis verlangen eine Festgebühr von rund 30 € zwischen Flughafen und Stadtzentrum, was sich bei schwerem Gepäck oder später Ankunft lohnt.
In der Stadt selbst kommt man mit der Metro fast überall hin. Für eine Woche mit viel Laufen spart eine 10-Fahrten-Metrokarte gegenüber Einzeltickets deutlich Geld. Wer Metro, Bus und Cercanías-Züge kombinieren möchte (praktisch für Tagesausflüge ab Atocha), für den macht eine kombinierte Verkehrskarte vieles einfacher. Fahrdienste wie Uber, Cabify und Bolt sind in Madrid unter Spaniens VTC-Regelungen aktiv, allerdings schwanken Verfügbarkeit und Preise.
💡 Lokaler Tipp
Spanien verwendet Steckdosen vom Typ C und F mit 230 V/50 Hz. Bring einen europäischen Adapter mit, falls deine Geräte Flachstecker haben. Das Leitungswasser in Madrid ist trinkbar – Flaschenwasser kannst du dir sparen.
Was die Unterkunft angeht: Wo du schläfst, prägt deine ganze Woche. Das Sol-Centro-Viertel bringt dich zu Fuß zu fast allen wichtigen Sehenswürdigkeiten, ist aber laut und teurer. Malasaña und Chueca bieten besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bei guter Metroanbindung. Alle Viertel im Überblick und Hotelempfehlungen findest du in unserem Unterkunfts-Guide für Madrid.
Tage 1–2: Das Kunstdreieck und der historische Kern

Fang mit dem Prado an. Nicht weil es Pflicht ist, sondern weil alles andere in Madrid kulturell mehr Sinn ergibt, sobald du weißt, was dort drin ist – Velázquez' Las Meninas, Goyas Schwarze Gemälde, Boschs Garten der Lüste. Plane mindestens einen ganzen Vormittag ein, mindestens drei Stunden. Buche Zeitfenster-Tickets vorab online über die Website des Museo Nacional del Prado; Erwachsene zahlen 15 €. Wer in der Hochsaison (Juni–August, Osterwoche, lange Wochenenden) ohne Buchung auftaucht, riskiert lange Schlangen oder ausgebuchte Zeitfenster.
Nach dem Prado gehst du den Paseo del Prado nach Norden zum Thyssen-Bornemisza. Das ist das unterschätzteste der drei großen Museen: eine Privatsammlung von der Renaissance bis zur Kunst des 20. Jahrhunderts, mit deutlich weniger Andrang als im Prado. Eintritt rund 13 € für Erwachsene. An Tag 2 geht es zum Museo Reina Sofía für Picassos Guernica und ein umfangreiches Archiv spanischer Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Dauerausstellung ist montags und mittwochs abends kostenlos (Uhrzeiten variieren – auf der offiziellen Website nachprüfen).
Den Nachmittag von Tag 2 nutzt du am besten zum Durchatmen im historischen Kern. Die Plaza Mayor ist am frühen Morgen sehenswert, bevor die Touristenmassen eintreffen; mittags ist es überfüllt und die umliegenden Cafés sind überteuert. Geh südlich weiter in La Latina zum Mittagessen, und dann weiter zum Mercado de San Miguel – atmosphärisch, aber touristisch teuer. Besser als Bummel denn als Mahlzeit einplanen.
⚠️ Besser meiden
Der Prado hat täglich geöffnet, außer an bestimmten Feiertagen. Die Reina Sofía ist dienstags geschlossen. Plane deinen Zeitplan entsprechend – sonst steht du vor verschlossenen Türen und hast einen halben Tag verloren.
Tag 3: Königliches Madrid und der Retiro-Park

Der Königliche Palast von Madrid (Palacio Real) ist gemessen an der Grundfläche der größte Königspalast Westeuropas mit über 3.000 Räumen, von denen jedoch nur ein Teil für Besucher zugänglich ist. Tickets kosten rund 14 € für Erwachsene; buche sie über Patrimonio Nacional im Voraus, besonders von März bis Oktober. Die Kathedrale Almudena liegt direkt gegenüber und ist kostenlos zu betreten, für den Dachterrassen-Aussichtspunkt wird eine kleine Gebühr erhoben. Zusammen ergeben sie eine logische Kombination für den Vormittag.
Die Jardines de Sabatini hinter dem Palast bieten einen der schönsten kostenlosen Aussichtspunkte im Zentrum Madrids. Von dort gehst du nach Osten zum Templo de Debod – ein echter altägyptischer Tempel, der in den 1970er Jahren nach Madrid versetzt wurde, als Geschenk Ägyptens. Eintritt kostenlos, allerdings kann die Schlange für das Innere im Sommer lang werden. Der Blick bei Sonnenuntergang von hier nach Westen über die Casa de Campo ist den Umweg wert.
Den Nachmittag verbringst du im Parque del Retiro. Mit rund 140 Hektar ist er groß genug, um dem Trubel rund um den Hauptsee auszuweichen – einfach in Richtung Palacio de Cristal oder Rosengarten weiterlaufen. Auf dem Estanque Grande kann man Ruderboote mieten, typischerweise für rund 8 € pro 45 Minuten. Der Park ist kostenlos zugänglich und am Sonntagvormittag am vollsten, wenn die Einheimischen in Scharen kommen.
Tag 4: Tagesausflug nach Toledo

Toledo ist der beste Tagesausflug von Madrid, und die Logistik ist unkompliziert genug, dass es keinen wirklichen Grund gibt, ihn ausfallen zu lassen. Nimm den Avant-Hochgeschwindigkeitszug vom Bahnhof Madrid Puerta de Atocha-Almudena Grandes – die Fahrt dauert etwa 33–36 Minuten, und im Voraus gebuchte Hin- und Rückfahrtickets sind oft schon ab rund 20–30 € zu haben. Buche Renfe-Tickets ein paar Tage vorher online, besonders an Wochenenden – die Züge füllen sich schnell.
Toledo war die Hauptstadt von Kastilien und funktionierte jahrhundertelang als Stadt, in der christliche, muslimische und jüdische Gemeinschaften innerhalb einer kleinen ummauerten Hügelstadt zusammenlebten – deshalb stehen Kathedrale, Moschee-Kirche und Synagogen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt. Die Kathedrale von Toledo ist außergewöhnlich; El Grecos Das Begräbnis des Grafen Orgaz in der Iglesia de Santo Tomé ist eines der bedeutendsten Gemälde, das man in Spanien außerhalb eines Nationalmuseums sehen kann. Plane fünf bis sechs Stunden in der Stadt ein, damit es nicht gehetzt wird. Der Anstieg vom Bahnhof zur Altstadt ist steil – auf dem Rückweg einfach die in die Stadtmauer eingebauten Rolltreppen nutzen.
✨ Profi-Tipp
Falls Toledo ausgebucht ist oder du schon dort warst, ist Segovia (Hochgeschwindigkeitszug, etwa 30 Minuten einfache Fahrt ab Chamartín) die nächstbeste Option. Das römische Aquädukt und der Alcázar machen es zu einem lohnenden Halbtagesausflug. El Escorial spricht eher Architektur- und Geschichtsbegeisterte an als allgemeine Besucher.
Tage 5–6: Viertel, Essen und das echte Madrid

Madrids Viertel sind so unterschiedlich, dass sie zwei volle Tage entspannter Erkundung füllen. Fang mit Malasaña am Vormittag an – die Gegend rund um die Plaza del Dos de Mayo hat gute Cafés, unabhängige Buchläden und eine Atmosphäre, die dem Touristenzentrum völlig fehlt. Geh dann südlich durch Chueca, Madrids LGBTQ+-Viertel und einen der architektonisch stimmigsten Teile des inneren Madrids.
Beim Essen lohnt es sich, vorher einen eigenen Guide zu lesen, bevor du dich auf Restaurants festlegst. Madrids Tapas-Kultur ist ausgeprägt, aber man muss wissen, wo man hingehen soll: Die Gegend rund um die Cava Baja in La Latina ist die verlässlichste Adresse für traditionelle Tapas-Bars. Für ein richtiges Madrider Mittagessen – die Hauptmahlzeit des Tages, typischerweise zwischen 14 und 16 Uhr – schau in unseren Restaurants in Madrid Guide mit konkreten Empfehlungen. Das Sobrino de Botín, offiziell das älteste Restaurant der Welt (gegründet 1725), serviert kastilisches Spanferkel; die Buchung ist aus historischen Gründen lohnenswert, auch wenn das Essen eher traditionell als außergewöhnlich ist.
Tag 6 verbringst du am besten im Barrio de Salamanca und entlang der Calle Serrano für alle, die sich für Design, Luxus-Einzelhandel und ruhigere Straßen interessieren. Der Mercado de la Paz an der Calle Ayala ist ein echter Viertelmarkt mit einer guten Feinkostauswahl und weit weniger Touristenandrang als der Mercado de San Miguel. Sonntags ist der El Rastro Flohmarkt in La Latina eines der authentischsten lokalen Erlebnisse in Madrid – Hunderte von Ständen, meist zwischen 9 und 15 Uhr, kostenloser Eintritt.
- Die besten kulinarischen Erlebnisse für eine Woche in Madrid Churros mit Schokolade in der Chocolatería San Ginés (bis spät geöffnet, nahe der Puerta del Sol); Tapas-Tour entlang der Cava Baja in La Latina; ein Mittagsmenü (menú del día) in einem Viertelrestaurant, typischerweise 12–15 € für drei Gänge mit Wein; Vermouth (vermut) vor dem Sonntagsmittagessen – ein echter lokaler Brauch.
- Was du überspringen kannst Restaurants direkt an der Plaza Mayor verlangen Touristenpreise für durchschnittliches Essen. Der Mercado de San Miguel hat viel Atmosphäre, ist aber teuer für kleine Häppchen – lieber zum Bummeln nutzen, nicht für eine richtige Mahlzeit.
- Hinweis zum Nachtleben in Madrid Wer vor 21:30 Uhr essen geht, fällt als Tourist auf. Bars füllen sich nach Mitternacht, Clubs ab 2 Uhr. Für Nachteulen sind Malasaña und Chueca die zugänglichsten Viertel für Erstbesucher.
Tag 7: Weitere Museen, Aussichtspunkte und Abreisevorbereitung

Wer die Tage 1 und 2 im Kunstdreieck verbracht hat, nutzt den letzten Tag am besten für Madrids weniger bekannte, aber wirklich sehenswerte Nebenmuseen. Das Museo Cerralbo ist ein im 19. Jahrhundert eingeforenes aristokratisches Stadtpalais, donnerstags und sonntags zu bestimmten Zeiten kostenlos und fast immer menschenleer. Die Real Academia de Bellas Artes de San Fernando beherbergt eine bedeutende Sammlung mit Goya-Selbstporträts, die wegen der Nähe zum Prado oft übersehen wird.
Für Aussichten bietet die Dachterrasse des Círculo de Bellas Artes an der Calle Alcalá gegen eine kleine Eintrittsgebühr (rund 4 €) einen der besten 360-Grad-Ausblicke über das Zentrum Madrids. Die Aussichtsterrasse des Palacio de Cibeles ist an bestimmten Tagen kostenlos. Beide sind deutlich weniger überlaufen als die Gran-Vía-Aussichtspunkte und bieten bessere Sichtlinien.
Wenn dein Flug nachmittags oder abends geht, eignet sich das Retiro-Viertel (das Stadtviertel, nicht nur der Park) gut für einen letzten Vormittag: gute Café-Optionen, der Botanische Garten direkt neben dem Park und einfache Metro- und Cercanías-Anbindung am nahen Bahnhof Atocha für den Flughafentransfer über Linie 8 (mit Umstieg) oder Cercanías-Züge. Plane mindestens 45 Minuten vom Stadtzentrum zum Flughafen ein, mehr während der morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten.
- Prado-Museum: täglich geöffnet außer an bestimmten Feiertagen, in den letzten zwei Stunden kostenloser Eintritt zur Sammlung (Zeiten variieren – aktuellen Zeitplan prüfen)
- Königspalast: Buchung über Patrimonio Nacional; auf offizielle Zeremonien im Kalender achten
- Retiro-Park: kostenloser Eintritt, täglich geöffnet; am vollsten sonntags vormittags
- Tagesausflug Toledo: Avant-Zug ab Atocha, rund 36 Minuten, Buchung auf Renfe.com
- El Rastro Flohmarkt: Sonn- und Feiertage, La Latina, etwa 9–15 Uhr, kostenloser Eintritt
- Notrufnummer in Spanien: 112 (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst)
ℹ️ Gut zu wissen
Madrid liegt in der Mitteleuropäischen Zeitzone (UTC+1 im Winter, UTC+2 im Sommer). Spanien verwendet den Euro (EUR). Die Landesvorwahl ist +34. Servicegebühren sind in Restaurantrechnungen oft bereits enthalten; Kleingeld dalassen oder aufrunden ist üblich, Trinkgeld ist aber keine Pflicht.
- Tag 1–2: Kunstdreieck Prado (im Voraus buchen, ~15 €), Thyssen-Bornemisza (~13 €), Reina Sofía (an bestimmten Abenden kostenlos). Alle drei liegen in Gehweite entlang des Paseo del Prado.
- Tag 3: Königliches Madrid Königspalast (~12 €, Buchung über Patrimonio Nacional), Kathedrale Almudena (kostenlos), Jardines de Sabatini (kostenlos), Templo de Debod (kostenlos), Retiro-Park nachmittags (kostenlos).
- Tag 4: Tagesausflug Toledo Avant-Zug ab Atocha (~36 Min., ~11–14 € Rückfahrt). Kathedrale, El-Greco-Museum, Alcázar, Stadtmauer. Ganztagesausflug – Abfahrt bis 9 Uhr, Rückkehr bis 19 Uhr.
- Tag 5–6: Viertel und Essen Malasaña, Chueca, Tapas in La Latina an der Cava Baja, Salamanca und Mercado de la Paz, El Rastro am Sonntagvormittag.
- Tag 7: Weitere Museen und Aussichtspunkte Museo Cerralbo (sonntags kostenlos), Real Academia de Bellas Artes, Dachterrasse Círculo de Bellas Artes (~4 €), Retiro-Viertel letzter Vormittag vor der Abreise.
Häufige Fragen
Reicht eine Woche, um Madrid zu sehen?
Sieben Tage reichen, um Madrids wichtigste Museen, mehrere Viertel und ein oder zwei Tagesausflüge ohne Hetze zu erkunden. Die größte Einschränkung ist Museumsmüdigkeit – drei der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt auf drei Tage zu verteilen ist der richtige Ansatz, anstatt sie alle auf einmal durchzupowern.
Was ist der beste Tagesausflug von Madrid für eine einwöchige Reise?
Toledo ist die beste Wahl: Der Avant-Zug ab Atocha braucht etwa 36 Minuten in jede Richtung, die Stadt ist kompakt und gut zu Fuß erkunden, und die Dichte an historischen Sehenswürdigkeiten ist außergewöhnlich. Segovia ist die beste Alternative, wenn Toledo nicht reizt – vor allem wegen des römischen Aquädukts und des Alcázars.
Muss ich Tickets für Madrids Museen im Voraus buchen?
Ja, für den Prado und den Königspalast in jeder belebten Periode (Frühling, Sommer, Ostern, lange Wochenenden). Beide bieten Zeitfenster-Tickets über ihre offiziellen Websites an. Reina Sofía und Thyssen sind etwas einfacher spontan zu besuchen, aber auch dort lohnt eine Vorausbuchung, um keine Zeit zu verschwenden.
Wann ist die beste Reisezeit für eine Woche in Madrid?
April–Mai und September–Oktober bieten die angenehmsten Temperaturen zum Laufen (rund 18–25 °C) und überschaubare Besucherzahlen. Im Juli–August werden regelmäßig über 35 °C erreicht, was lange Tage im Freien wirklich erschöpfend macht und dazu zwingt, Aktivitäten auf Morgen und Abend zu verlagern. Dezember–Februar ist für nordeuropäische Verhältnisse mild, kann aber nachts kalt werden.
Was kostet eine Woche in Madrid?
Madrid ist für eine europäische Hauptstadt im mittleren Preissegment. Rechne mit rund 15 € für den Prado-Eintritt, 14 € für den Königspalast, 20–30 € für die Hin- und Rückfahrt nach Toledo bei Vorausbuchung und 12–15 € pro Person für ein dreigängiges Mittagsmenü mit Wein in einem Viertelrestaurant. Die Übernachtungspreise reichen von etwa 60–90 € pro Nacht für ein ordentliches Mittelklassehotel in zentraler Lage bis über 150 € für Vier-Sterne-Häuser in Salamanca oder der Altstadt.