Die besten Tagesausflüge von Tallinn: Natur, Inseln und verborgenes Estland

Tallinn ist der ideale Ausgangspunkt für Estlands wilde Küste, uralte Wälder und beeindruckende Landschaften. Die besten Tagesausflüge von Tallinn – von Nationalparks über Inselausflüge bis hin zu mittelalterlichen Ruinen und sowjetischen Relikten.

Ein hölzerner Aussichtsturm erhebt sich über grüne Moorlandschaften und vereinzelte Kiefern im Lahemaa-Nationalpark in Estland an einem bewölkten Tag.

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Estland ist ein kleines Land – und das kommt dir als Reisender zugute. Von Tallinn aus bist du in 90 Minuten auf einem Küstenmoor, schwimmst in einem gefluteten Steinbruch oder stehst mitten in einem unberührten Nationalpark. Für die meisten Ausflüge brauchst du kein Auto: Busse, Fähren und organisierte Touren decken die wichtigsten Routen ab. Wenn du noch planst, was du in der Stadt selbst machen willst, hilft dir unser Tallinn-Reisetipps für die Stadt weiter. Wer wenig Zeit hat, findet in unserem 2-Tage-Reiseplan für Tallinn die wichtigsten Prioritäten vor dem Aufbruch. Die folgenden Ausflüge sind nach Thema geordnet: Natur und Parks, Inseln, Wasserfälle und Geologie sowie mittelalterliche und sowjetische Sehenswürdigkeiten, die eine Fahrt lohnen.

Nationalparks & wilde Natur

Ein hölzerner Bohlenweg schlängelt sich durch ein offenes, grasbedecktes Moor mit vereinzelten kleinen Bäumen unter einem strahlend blauen Himmel in der Nähe von Tallinn.
Photo Maris Uuetoa

Estlands beeindruckendste Landschaften liegen in bequemer Reichweite von Tallinn. Der Lahemaa-Nationalpark ist die erste Wahl, aber auch die Moore, Wälder und Küstenhalbinseln des Landes haben einiges zu bieten. Wer lieber ruhige Naturerlebnisse näher an der Stadt sucht, findet im Tallinn-Naturführer Grünflächen, die du ohne Stadtgrenzen zu verlassen erreichst.

Luftaufnahme der Moorlandschaft im Lahemaa-Nationalpark mit geschwungenen Bohlenwegen und mehreren kleinen Seen, umgeben von Wald unter bewölktem Himmel.

1. Ein Tag im Lahemaa – Estlands größtem Nationalpark

Estlands größter Nationalpark liegt 70 km östlich von Tallinn und vereint Küstenhalbinseln, barocke Herrenhäuser, traditionelle Fischerdörfer und Moorwanderungen an einem einzigen Tag. Geführte Touren brechen täglich von der Stadt auf; wer ohne Auto reist, sollte vorab buchen.

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Ein Holzbohlenweg führt schnurgerade durch die offene Moorlandschaft des Pääsküla Moors in Tallinn, umgeben von kleinen Kiefern und sattem Grün unter einem klaren blauen Himmel.

2. Moorwanderung direkt im Stadtgebiet von Tallinn

Das Pääsküla-Moor ist eine echte Moorwildnis, die du mit dem Stadtbus erreichst – mit einem Holzbohlenweg durch offenes Hochmoor, Kiefernwald und kleine Seen. Die Runde dauert etwa 2 Stunden und ist ein guter Einstieg für längere Naturausflüge.

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Schwarz-Weiß-Foto der berühmten steinernen Drachenskulptur, umgeben von Wald im Glehn-Park, Tallinn.

3. Gotische Turmruine und Waldpfade im Glehn-Park

Im Stadtteil Nõmme hat ein exzentrischer Baron diesen viktorianischen Park angelegt – mit einem neugotischen Schlossturm, Steinskulpturen und verschlungenen Waldwegen. Vom Turm aus schaut man über die Kiefern, und der ganze Park lässt sich in knapp 2 Stunden erkunden.

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Inseln vor der Küste

Felsige Küste einer bewaldeten Insel mit klarem blauem Wasser, niedrigen Klippen und Bäumen unter einem klaren Himmel.
Photo Raul Ling

Der Finnische Meerbusen ist gespickt mit Dutzenden Inseln vor Tallinns Küste – zwei davon eignen sich hervorragend für einen Tagesausflug. Beide lohnen sich besonders, wenn du früh ankommst und ein Picknick mitbringst. Sommerliche Fähren füllen sich am Wochenende schnell, also Tickets rechtzeitig buchen. Für strandnahe Ausflüge direkt bei der Stadt schau in den Tallinn-Strandführer.

Sandstrand auf Naissaar mit dunklen Gewitterwolken, Wellen am Ufer und einem Leuchtturm in der Ferne am Rand des Kiefernwaldes.

4. Sowjetische Militärruinen und unberührter Wald auf der Insel Naissaar

Naissaar ist ein ehemaliger sowjetischer Militärstützpunkt, der heute Naturschutzgebiet ist – 10 km vor der Küste, mit Kiefernwäldern, Sandstränden, einer Schmalspurbahn und gespenstischen verlassenen Anlagen. Die Fähre braucht etwa 30 Minuten; für eine vollständige Erkundung der Insel solltest du den ganzen Tag einplanen.

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Blick auf die Küste der Insel Aegna mit dichtem Wald und einem kleinen Anleger, vom Wasser aus bei klarem Herbsthimmel aufgenommen.

5. Festungsanlagen aus dem Ersten Weltkrieg und Sandstrände auf Aegna

Eine kleine unbewohnte Insel, 45 Minuten per Fähre von der Stadt entfernt, bedeckt mit Kiefern- und Birkenwald. Wanderwege führen zu Bunkern aus dem Ersten Weltkrieg und stillen Sandstränden. Es gibt keine Infrastruktur – Essen und Wasser mitbringen. Am besten von Mai bis September besuchen.

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Wasserfälle, Steinbrüche & beeindruckende Geologie

Breiter Wasserfall, der über einen Kalksteinfelsen inmitten eines Waldes stürzt, mit stillem Wasser im Vordergrund und Abendlicht auf den Bäumen.
Photo Mirko Božić

Estlands Kalksteinuntergrund sorgt für überraschend dramatische Landschaften. Die Wasserfälle bei Jägala und Keila-Joa sind die spektakulärsten Naturschauspiele in der Nähe von Tallinn, während der Steinbruch Rummu zu den meistfotografierten Landschaften im gesamten Baltikum zählt. Diese Orte lohnen sich am meisten im Sommer, wenn Wasserstand und Wetter mitspielen.

Der Jägala-Wasserfall in Estland: Ein breiter, natürlicher Kalksteinvorsprung, über den Wasser in ein Becken stürzt, umgeben von Bäumen und Grünflächen unter klarem Himmel.

6. Estlands breitester Wasserfall beim Jägala

Nur 35 km östlich von Tallinn stürzt der Jägala-Fluss über eine 50 Meter breite Kalksteinschicht – der beeindruckendste Wasserfall in der Nähe der Stadt. Mit dem Auto am einfachsten zu erreichen, aber auch per Bus möglich; das Frühjahrswasser macht ihn von März bis Mai am spektakulärsten.

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Weitblick auf den Wasserfall Keila-Joa in voller Strömung, umgeben von sattem grünem Wald und klarem blauen Himmel – die malerische Flusspark-Kulisse in ganzer Pracht.

7. Wasserfall, Herrenhaus und Burgruine in einem: Keila-Joa

25 km südwestlich von Tallinn liegt der Wasserfall Keila-Joa in einem angelegten Park neben einem Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert und mittelalterlichen Burgruinen. Diese Kombination macht ihn zu einem der lohnendsten Kurzausflüge von der Stadt; Busverbindungen gibt es ab Tallinn.

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Weiter Blick auf den Steinbruch Rummu mit türkisblauem Wasser, einem teilweise versunkenen Ruinengebäude, einem Sandstrand und der umliegenden grünen Landschaft nahe Tallinn, Estland.

8. Schwimmen im türkisblauen Wasser des gefluteten Sowjet-Steinbruchs Rummu

40 km von Tallinn entfernt bietet dieser geflutete Kalksteinbruch kristallklares türkisfarbenes Wasser, unter der Oberfläche sichtbare sowjetische Gefängnisgebäude und weiße Klippen darüber. Schwimmen und Tauchen sind die Hauptattraktionen im Sommer; Parken kostet rund 3 € und der Eintritt ist günstig.

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Mittelalterliche Ruinen & Herrenhäuser

Ruinenfassade einer hohen mittelalterlichen Kirche mit gotischen Fenstern, Schnee auf den Simsen und kahlen Bäumen unter einem blauen Winterhimmel in Estland.
Photo Margo Evardson

Estlands mittelalterliche Vergangenheit geht weit über Tallinns Altstadtmauern hinaus. Zisterzienserklöster, Gutshöfe und Küstenbefestigungen sind über das Land verstreut, allesamt weniger als eine Stunde von der Stadt entfernt. Diese Ausflüge lassen sich wunderbar mit einer Fahrt durch die estnische Landschaft verbinden – besonders im Herbst, wenn die Wälder sich färben. Wer tiefer in die Geschichte der Region eintauchen möchte, findet im Leitfaden zur mittelalterlichen Geschichte Tallinns hilfreichen Hintergrund vor der Abreise.

Steinmauern und Bogenfenster der teilweise verfallenen Abtei Padise, mit verwittertem Mauerwerk und grasbewachsenen Innenhöfen an einem bewölkten Tag.

9. Durch die Ruinen eines Zisterzienserklosters aus dem 14. Jahrhundert in Padise

45 km westlich von Tallinn beeindrucken die massiven Steinruinen der Abtei Padise mit gotischen Gewölben, erhaltenen Mauern und einem kleinen Museum zur Klostergeschichte. Die ländliche Umgebung und die Ausmaße der Ruinen machen sie zu einem der stimmungsvollsten mittelalterlichen Orte der Region.

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Traditionelles Bootshaus mit Reetdach und altem Holzfischerboot auf der Wiese davor, vor blauem Himmel und der Ostsee im Freilichtmuseum Viimsi.

10. Traditionelles Fischereileben im Freilichtmuseum Viimsi entdecken

Auf der Halbinsel Viimsi östlich von Tallinn bewahrt dieses Küstenmuseum historische Gebäude estnischer Fischerdörfer, Boote und Seefahrtswerkzeuge in authentischer Umgebung. Es ist ruhiger als das Hauptmuseum in Rocca al Mare und lässt sich in etwa 2 Stunden erkunden.

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Drei traditionelle Holz- und Reetdachhäuser mit einem großen Baum und dem Meer im Hintergrund im Estnischen Freilichtmuseum in Tallinn.

11. 300 Jahre ländliches Estland im Freilichtmuseum Rocca al Mare erleben

Das Freilichtmuseum in Rocca al Mare vereint über 70 versetzte Bauerngehöfte, Windmühlen, eine Kapelle und ein Herrenhaus in einem Küstenkiefernwald am westlichen Stadtrand Tallinns. Es liegt technisch gesehen noch in der Stadt, verdient aber einen halben Tag für sich; der Eintritt kostet rund 10 € für Erwachsene.

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💡 Lokaler Tipp

Für Lahemaa und Naissaar sind organisierte Touren von Tallinn aus die praktischste Option, wenn du kein Auto hast. Geführte Lahemaa-Touren starten in der Regel um 10:00 Uhr vom Touristeninformationszentrum und kosten rund 80 € pro Person (mit der Tallinn Card etwa 70 €).

Sowjetgeschichte jenseits der Stadtgrenzen

Schwarz-Weiß-Foto einer verlassenen Industrieanlage aus der Sowjetära mit verfallenden Betonstrukturen über dem Wasser und einem düsteren Himmel.
Photo Raul Ling

Estlands sowjetische Relikte beschränken sich nicht auf Tallinn. Das Land ist durchzogen von Militäranlagen, umgenutzten Industrieruinen und Landschaften, die jahrzehntelange Besatzung geprägt hat. Wer sich für diese Zeit interessiert, findet im Leitfaden zur Sowjetgeschichte Tallinns einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten in der Stadt, bevor es weiter ins Umland geht.

Blick vom Dach des Linnahall auf seine verfallenden Betonterrassen, Graffiti und das Panorama Richtung Tallinns Altstadt und den hohen Backsteinschornstein.

12. Das verlassene sowjetische Olympiaamphitheater an Tallinns Uferpromenade

Für die Olympischen Spiele 1980 in Moskau an Tallinns Uferpromenade gebaut, ist Linnahall ein gewaltiges brutalistisches Betonamphitheater, das heute verlassen dasteht und schrittweise umgestaltet wird. Das gestaffelte Dach bietet dramatische Meeresblicke und gilt als eines der markantesten sowjetischen Bauwerke im Baltikum.

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Schloss Maarjamäe in Tallinn von vorne, mit seinem markanten neugotischen Turm, der hellgelben Fassade, schneebedecktem Gelände und klarem blauem Himmel.

13. Sowjetisches Kriegsdenkmal und Historisches Museum in Maarjamäe

Ein neugotisches Küstenherrenhaus beherbergt Estlands Sammlung zur Geschichte des 20. Jahrhunderts – von sowjetischer und nationalsozialistischer Besatzung – umgeben von einem weitläufigen sowjetischen Kriegsdenkmal. Mit der Straßenbahn nur 5 km von der Altstadt entfernt, lässt es sich gut mit einem Spaziergang entlang der Pirita-Küste verbinden.

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Praktische Kurzausflüge in der Stadtumgebung

Ein Paar spaziert entlang einer Uferpromenade mit einem fernen Blick auf die Skyline von Tallinn und ruhigem Wasser an einem klaren Abend.
Photo Margo Evardson

Ein Tagesausflug muss nicht 60 km Fahrt bedeuten. Mehrere Orte am Stadtrand von Tallinn lohnen einen halben Tag, ohne den Aufwand einer langen Reise. Sie passen gut als Nachmittagsprogramm nach einem Vormittag in der Altstadt oder als entspannter Abschluss vor einem Abendflug.

Luftaufnahme des Gewächshauskomplexes des Tallinner Botanischen Gartens, umgeben von Rasenflächen, Gartenbeeten und einem Waldgebiet in Pirita.

14. Dem Stadttrubel entfliehen im Botanischen Garten am Pirita-Tal

123 Hektar mit einheimischen estnischen Pflanzen, Ziergärten, tropischen Gewächshäusern und Waldwegen im Pirita-Tal – per Bus vom Zentrum erreichbar. Zwei bis drei Stunden einplanen; am schönsten ist der Garten Ende Mai und im Juni, wenn die Blütensammlungen auf dem Höhepunkt sind.

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Der Tallinner Fernsehturm ragt über den umliegenden grünen Wald, im Hintergrund der Horizont der Ostsee unter einem teils bewölkten Himmel.

15. Estlands höchster Aussichtspunkt: der Fernsehturm Pirita

Ein 314 Meter hoher sowjetischer Fernsehturm bei Pirita mit einer Aussichtsplattform mit Glasboden und Panoramablick über Tallinn, den Finnischen Meerbusen – und bei klarem Wetter bis nach Helsinki. Der Besuch dauert etwa 90 Minuten und lässt sich gut mit dem Pirita-Strand oder dem Botanischen Garten kombinieren.

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Eine große Menschenmenge auf einem Rasenfeld vor der beleuchteten Bogenbühne des Tallinner Sängerfestplatzes bei Sonnenuntergang mit dramatischen Wolken am Himmel.

16. Das ikonische Freiluftamphitheater des estnischen Sängerfests

Das Amphitheater an der Pirita-Küste ist Austragungsort des von der UNESCO anerkannten estnischen Sing- und Tanzfests, das alle fünf Jahre stattfindet – das Gelände ist jedoch das ganze Jahr über zugänglich. Die muschelförmige Bühne und der Meeresblick sind jeden 30-minütigen Abstecher bei einem Küstenspaziergang östlich der Altstadt wert.

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✨ Profi-Tipp

Für die meisten dieser Ausflüge brauchst du kein Auto. Busse nach Keila-Joa, Jägala und Haapsalu fahren regelmäßig und sind günstig (10–20 € Hin- und Rückfahrt). Für Naissaar und Aegna: Fährtickets an Sommerwochenenden unbedingt online im Voraus buchen, da die Plätze schnell weg sind.

Häufige Fragen

Was ist der beste Tagesausflug von Tallinn?

Der Lahemaa-Nationalpark wird durchgängig als bester Tagesausflug bewertet. Er vereint Küstenlandschaft, Herrenhäuser, Fischerdörfer und Moorwanderwege an einem Tag – rund 70 km östlich von Tallinn. Geführte Touren brechen täglich vom Stadtzentrum auf.

Kann ich Tagesausflüge von Tallinn ohne Auto unternehmen?

Ja. Busse fahren nach Keila-Joa, zum Wasserfall Jägala und nach Haapsalu; Fähren verbinden die Inseln Naissaar und Aegna; und organisierte Touren decken Lahemaa und Rummu ab. Ein Mietwagen bietet mehr Flexibilität, ist aber für die beliebtesten Ziele nicht zwingend nötig.

Wie weit ist der Lahemaa-Nationalpark von Tallinn entfernt?

Etwa 70 km östlich von Tallinn, rund 1 bis 1,5 Stunden mit dem Auto oder Reisebus. Geführte Touren starten in der Regel um 10:00 Uhr und kehren am frühen Abend zurück – ein angenehmer Ganztagesausflug.

Lohnt sich ein Besuch des Steinbruchs Rummu von Tallinn aus?

Ja, besonders im Sommer. Das türkisfarbene Wasser, die versunkenen sowjetischen Bauten und die Kalksteinklippen machen Rummu zu einem der fotogensten Orte Estlands. Er liegt rund 40 km südwestlich von Tallinn; Parken kostet etwa 5 € und der Zugang zum Schwimmbereich über ein Tagesticket ist günstig.

Wann ist die beste Zeit für Tagesausflüge von Tallinn?

Von Mai bis September ist ideal für Inselausflüge (Naissaar, Aegna), Wasserfälle und Outdoor-Ziele wie Rummu. Lahemaa und die Freilichtmuseen lohnen sich das ganze Jahr. Im Winter sind Ausflüge möglich, aber Wanderwege können vereist sein – Bohlenwege und Küstenpfade können rutschig sein.

Zugehöriges Reiseziel:tallinn

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