2 Tage in Tallinn: Das perfekte Reiseprogramm

Zwei Tage reichen, um Tallinns mittelalterliches Herz, die besten Museen und die kreativen Viertel der Stadt kennenzulernen. Dieses Programm ist tageweise aufgebaut – von den UNESCO-Straßen der Altstadt bis nach Kadriorg und Kalamaja.

Blick über die Tallinner Altstadt mit dem Schriftzug 'Tallinn' an einer Mauer im Vordergrund und dem Turm der Olaikirche, der hoch über die mittelalterliche Stadtsilhouette ragt.

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Tallinn lohnt sich für einen fokussierten Zweitagesbesuch mehr als fast jede andere europäische Hauptstadt. Die mittelalterliche Altstadt ist kompakt genug, um sie an einem einzigen Tag vollständig zu Fuß zu erkunden. Ein zweiter Tag lässt dich in die Barockparks von Kadriorg eintauchen und die umgebauten Industrieräume von Kalamaja entdecken. Das Programm unten ist so aufgebaut, dass unnötige Wege vermieden werden, Museumschließungen berücksichtigt sind (Kumu und das Flugboothafen-Museum sind montags geschlossen) und Tallinns angenehm fußläufige Größe optimal genutzt wird. Mehr zur Planung findest du in unserem Spaziergangsführer durch die Altstadt sowie in unserem Ratgeber zur Tallinn Card, die den öffentlichen Nahverkehr und die meisten großen Museen zu einem Pauschalpreis abdeckt.

✨ Profi-Tipp

Die Tallinn Card 48h (ca. 65 €) umfasst den öffentlichen Nahverkehr sowie den Eintritt in Kumu, das Kunstmuseum Kadriorg, Kiek in de Kök und weitere Attraktionen. Wenn du zwei oder mehr kostenpflichtige Museen besuchst, rechnet sie sich schnell. Online oder im Touristeninformationszentrum erhältlich.

Tag 1 Vormittag: In die Altstadt und hinauf auf den Toompea

Panoramablick auf die Tallinner Altstadt mit roten Dächern, Türmen, Stadtmauer und dem Turm der Olaikirche unter blauem Himmel.
Photo Nils Rotura

Starte am östlichen Tor und arbeite dich durch die untere Altstadt aufwärts, bevor du auf den Toompea-Hügel aufsteigst. Die Logik ist einfach: Die Aussichtspunkte oben sind am schönsten, bevor die Reisegruppen ankommen. Plane drei bis vier Stunden für diesen Vormittagsabschnitt ein. Wenn du eine strukturierte Route möchtest, liefert unser Mittelalter-Geschichtsführer nützlichen Hintergrund zu allem, was du sehen wirst.

Blick auf das Viru-Tor in Tallinn mit seinen zwei markanten mittelalterlichen Türmen, Fußgängern auf dem Kopfsteinpflaster und Blumenständen im Vordergrund.

1. Beginne deinen Altstadtspaziergang am Viru-Tor

Der bekannteste Eingang zur Altstadt – die beiden Türme aus dem 14. Jahrhundert rahmen eine Kopfsteinpflastergasse und setzen sofort den Ton. Komm vor 9 Uhr, um das Tor ohne Menschenmassen zu fotografieren. Die meisten Altstadtrouten beginnen hier ganz natürlich.

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Tallinner Rathausplatz (Raekoja plats): Das Herz der Altstadt

2. Verweil auf dem mittelalterlichen Rathausplatz

Der weite Kopfsteinpflasterplatz, gesäumt von gotischen Kaufmannshäusern, ist Tallinns gesellschaftliches Zentrum. Trink einen Kaffee in einem der Terrassencafés, blick hinauf zum gotischen Rathausturm und orientiere dich, bevor du tiefer in die Altstadt vordringst.

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Das Tallinner Rathaus auf dem Rathausplatz an einem sonnigen Tag – mit vollständiger gotischer Fassade, rotem Dach und hohem Turm mit der berühmten Wetterfahne.

3. Steig auf den Turm des einzigen gotischen Rathauses Nordeuropas

Das Rathaus aus dem 15. Jahrhundert ist das einzige erhaltene gotische Rathaus in Nordeuropa. Steig auf den Turm für den Blick über die Dächer des Platzes und schau im mittelalterlichen Ratssaal vorbei. Mit dem Aufstieg solltest du 30–45 Minuten einplanen.

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Die Außenfassade der Ratsapteek (Raeapteek) in Tallinn, Estland: cremefarben verputzt, mit vergitterten Fenstern und einem Schild mit der Aufschrift „Apteek ad. 1422".

4. Besuch eine der ältesten Apotheken Europas

Diese Apotheke am Rathausplatz ist mindestens seit 1422 in Betrieb und versorgt Kunden noch heute von einer wunderschön erhaltenen mittelalterlichen Ladenfront aus. Der kleine Museumsbereich zeigt historische Heilmittel und Apothekerwerkzeug. Dauert nur 15 Minuten.

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Innenansicht der Heilig-Geist-Kirche in Tallinn mit Holzbänken, prunkvollen Kronleuchtern, historisch bemalter Empore und gotischen Gewölbedecken.

5. Bewundere den Altar aus dem 14. Jahrhundert in der Heiliggeistkirche

Diese kompakte gotische Kirche beherbergt eines der schönsten mittelalterlichen Interieurs im Baltikum: Bernt Notkes reich geschnitzten Flügelaltar und Tallinns älteste öffentliche Uhr (1684) an der Außenwand. Der Eintritt ist günstig, das Innere braucht etwa 20 Minuten.

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Weitläufiger Blick auf die markante rosa Barockfassade und den Turm der Burg Toompea, dem estnischen Parlamentsgebäude, von oben im hellen Sommerlicht fotografiert.

6. Fotografiere Schloss Toompea und den Langen Hermann

Die rosa Barockfassade des estnischen Parlamentsgebäudes, gekrönt vom Langen Hermann mit der Nationalflagge, gehört zu Tallinns meistfotografierten Ansichten. Das Äußere ist jederzeit zugänglich; für das Parlamentsinnere ist eine Voranmeldung erforderlich.

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Die Alexander-Newski-Kathedrale in Tallinn aus der Vogelperspektive: fünf schwarze Zwiebelkuppeln und eine prächtige Fassade ragen an einem sonnigen Tag über die Dächer der Altstadt.

7. Betritt die russisch-orthodoxe Kathedrale auf dem Toompea-Hügel

Die 1900 erbaute Zwiebelturmkathedrale hat eines der reichsten Innendekorationen der Stadt. Ihre markante Lage auf dem Hügel und die byzantinischen Mosaike bilden einen eindrucksvollen Kontrast zur umgebenden lutherischen Architektur. Eintritt frei.

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Winterlicher Blick von der Aussichtsplattform Kohtuotsa mit der 'The Times we had'-Wand, einer Person, die Tallinns Altstadtdächer, Kirchturmspitzen und die moderne Skyline in der Ferne fotografiert.

8. Genieß das klassische Tallinn-Panorama auf der Kohtuotsa-Plattform

Das ist die Postkartenperspektive: gotische Türme und Terrakottadächer erstrecken sich unter dem Toompea-Hügel – am schönsten im Morgenlicht, bevor die Reisegruppen eintreffen. Die Aussichtsplattform ist kostenlos und dauert nur 10 Minuten, aber für Fotos wirst du länger bleiben wollen.

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Weites Panorama von Tallinns Altstadt von der Patkuli-Aussichtsplattform aus: mittelalterliche Türme, rote Dächer, der Turm der Olaikirche und üppige grüne Bäume unter einem klaren blauen Himmel.

9. Erlebe den Sonnenuntergang von der Patkuli-Plattform

Eine Holzterrasse am westlichen Rand des Toompea mit weitem Blick über rotgeziegelte Dächer und den Hafen. Sie zeigt nach Westen und eignet sich daher besser für Fotos am späten Nachmittag oder bei Sonnenuntergang. Fünf Gehminuten von Kohtuotsa entfernt.

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Tag 1 Nachmittag: Mittelalterliche Kirchen, Gassen und die Stadtmauer

Kopfsteinpflaster-Gasse im mittelalterlichen Tallinn Old Town mit bunten Gebäuden, kleinen Geschäften, Café-Tischen im Freien und Fußgängern, die durch die stimmungsvolle Passage schlendern.
Photo Margo Evardson

Nach dem Toompea geht es zurück in die untere Altstadt – zu den schönsten Kirchen, einer mittelalterlichen Gasse und einem Abschnitt der Stadtmauer. Dieser Teil lebt von seinen Details und belohnt dich, wenn du langsam gehst statt von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit zu hetzen.

Die Alexander-Newski-Kathedrale steht auf dem Toompea-Hügel in Tallinn, umgeben von bunten historischen Gebäuden unter einem bedeckten Winterhimmel.

10. Besuch die älteste Kirche Tallinns auf dem Toompea

Der Toomkirik (Domkirche) geht auf das 13. Jahrhundert zurück, und seine Innenwände sind mit Wappen und Epitaphien des baltisch-deutschen Adels bedeckt. Er liest sich wie ein steinernes Archiv der aristokratischen Geschichte der Region. Plane 20–30 Minuten ein.

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Außenansicht des Niguliste Museums – eine restaurierte gotische Kirche mit hohem Turm und rotem Ziegeldach in Tallinns Altstadt unter strahlend blauem Himmel.

11. Entdecke Bernt Notkes Totentanz im Niguliste-Museum

Diese entweihte gotische Kirche beherbergt eine beeindruckende Sammlung mittelalterlicher religiöser Kunst. Das Herzstück ist Notkes eindringlicher „Totentanz"-Fries – eines der bedeutendsten mittelalterlichen Kunstwerke im Baltikum. Plane 45–60 Minuten ein.

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Der Katharinengang in Tallinns Altstadt – eine schmale mittelalterliche Kopfsteinpflastergasse mit rauen Steinmauern, roten Ziegelbögen und historischen Holztüren.

12. Stöbere in den Handwerkswerkstätten der Katharinengasse

Eine schmale mittelalterliche Gasse entlang der Ruinen eines Dominikanerklosters, gesäumt von Handwerkern, die Keramik, Schmuck und Textilien herstellen. Das Ambiente ist echt mittelalterlich, und die Werkstätten sind für Besucher offen. Dauert 15–20 Minuten.

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Tallinner Stadtmauer mit mehreren gut erhaltenen runden Wehrtürmen und massiven Steinmauern unter strahlend blauem Himmel – die mittelalterlichen Befestigungsanlagen rund um die Altstadt.

13. Spaziere entlang einer der besterhaltenen mittelalterlichen Stadtmauern Europas

Fast 2 km Mauer sind erhalten, mit 26 Türmen, von denen mehrere für Mauergang-Erlebnisse geöffnet sind. Der Abschnitt zwischen dem Viru-Tor und dem Dicken Margarete ist am leichtesten zugänglich. Rechne mit einer Stunde, wenn du einen Turm betrittst; 20 Minuten für den Außenrundgang.

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Weiter Blick über Tallinns Altstadt mit der Olafskirche und ihrem hohen Turm, der über die roten Dächer aufragt – im Hintergrund das Meer.

14. Steig auf den Turm der Olaikirche für einen 360-Grad-Blick über die Stadt

Der 124 Meter hohe gotische Turm gehörte einst zu den höchsten Bauwerken der Welt. Der besteigbare Turm bietet Panoramablicke auf die Altstadtdächer und die Ostsee dahinter. Ein guter zweiter Aussichtspunkt nach Kohtuotsa – aus einem anderen Winkel.

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Tag 1 Abend: Historische Museen und die KGB-Zellen

Kleine Betonzelle mit grün gestrichenen unteren Wänden, Skizzen und Büchern in einem Regal, einem Waschbecken und unordentlichen persönlichen Gegenständen.
Photo Mark Stebnicki

Beende Tag 1 mit Tallinns zwei packendsten Geschichtsmuseen, beide in oder nahe der Altstadt. Die KGB-Gefängniszellen (Pagari 1) müssen vorab gebucht werden – die Kapazität ist begrenzt – also kümmere dich darum noch vor der Abreise. Mehr zu Tallinns Sowjetzeit findest du in unserem Sowjetgeschichte-Reiseführer.

Ausstellungsraum im Vabamu Museum mit symbolischen Torbögen, die sowjetische und nationalsozialistische Embleme tragen, im Hintergrund Vitrinen mit Exponaten.

15. Vertiefe dich in Estlands Sowjetvergangenheit im Vabamu

Eines der eindringlichsten Geschichtsmuseen im Baltikum: persönliche Zeugnisse und interaktive Ausstellungen dokumentieren die Besatzung und den Weg zur Unabhängigkeit. Plane mindestens 90 Minuten ein. Liegt direkt außerhalb des Altstadttors am Toompea.

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Der Eingang zum Museum KGB-Gefängniszellen in Tallinn, Estland – eine Steinfassade mit einem Schild, auf dem über dem Eingang 'KGB PRISON CELLS' steht.

16. Buche frühzeitig die erschütternde KGB-Gefängniszellen-Tour

Die erhaltenen Überwachungsräume und Gefängniszellen im Keller des ehemaligen KGB-Hotels gehören zu den eindringlichsten Sowjet-Geschichtsstätten Estlands. Führungen finden zu festen Zeiten mit begrenzter Teilnehmerzahl statt – Voranmeldung ist Pflicht.

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Tag 2 Vormittag: Kadriorg Park, Schloss und Kumu

Der Kadriorg-Palast und der formale Garten in Tallinn an einem hellen Tag, mit Spaziergängern und Brunnen im Vordergrund.
Photo Frederic Köberl

Die Straßenbahnlinien 1 und 3 fahren vom Stadtzentrum in etwa 12 Minuten nach Kadriorg – das macht dieses Viertel zu einem leichten und lohnenden Ziel für den zweiten Tag. Die Kombination aus Barockpark, einem Palast Peters des Großen, Estlands bedeutendstem Kunstmuseum und einer Küstenpromenade füllt einen abwechslungsreichen Vormittag. Achtung: Kumu ist montags geschlossen.

Der malerische Schwanenteich im Kadriorg-Park mit einem weißen Pavillon mit Kuppeldach, einem Springbrunnen, gestutzten Bäumen und blauem Himmel – eine üppige, historische Parklandschaft.

17. Genieß die Morgenluft in Tallinns schönstem Park

Der 70 Hektar große Barockpark rund um den Kadriorg-Palast ist die schönste Grünanlage der Stadt – mit formellen Gärten, einem Schwanenteich und baumgesäumten Promenaden. Geh auf dem Weg zu den Museen hindurch, und du verstehst, warum die Einheimischen ihn als ihr Wohnzimmer betrachten.

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Frontansicht von Schloss Kadriorg in Tallinn, Estland, mit seiner rot-weißen Barockfassade und symmetrischen Gestaltung an einem bewölkten Tag.

18. Besuch Peters des Großen Barockpalast und seine Kunstsammlung

Peter der Große ließ den Palast Anfang des 18. Jahrhunderts für Katharina I. errichten; heute beherbergt er niederländische, deutsche und russische Gemälde des Kunstmuseums Kadriorg. Die formellen Gärten und der Schwanenteich draußen sind genauso sehenswert wie das Innere. Plane 60–90 Minuten ein.

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Nahaufnahme der markanten geschwungenen Fassade des Kumu Kunstimuseums aus grünem Kupfer und Glas unter einem überwiegend bewölkten Himmel.

19. Verbringe den späten Vormittag in Estlands bestem Kunstmuseum

Kumus Dauerausstellung umfasst estnische Kunst vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, untergebracht in einem markanten Zeitgenossenbau des finnischen Architekten Pekka Vapaavuori. Eines der besten Kunstmuseen im Baltikum. Plane mindestens 90 Minuten ein.

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Das Russalka-Denkmal in Tallinn an einem sonnigen Tag – der bronzene Engel auf seiner Granitsäule, umgeben von grünen Bäumen und blühenden Flieder.

20. Halte inne am Russalka-Denkmal an der Küste von Kadriorg

Ein Bronzeengel, 1902 errichtet zum Gedenken an 177 Matrosen, die 1893 mit dem Kriegsschiff Russalka sanken. Er steht an der Küstenpromenade zwischen Kadriorg und dem Sängerfestgelände und lässt sich in nur 10 Minuten als natürliche Gehpause einbauen.

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Tag 2 Nachmittag: Flugboothafen und Kalamaja

Lebhafte Stadtstraßenszene in Kalamaja, Tallinn, mit Menschen, die am Fotografiska-Gebäude und nahe gelegenen Cafés unter blauem Himmel vorbeigehen.
Photo Marek Lumi

Der Bus 73 verbindet das Tallinner Stadtzentrum mit dem Flugboothafen (Haltestelle: Lennusadam) – das Wasserfront-Museum ist also bequem erreichbar. Kombiniere den Besuch mit dem kreativen Viertel Kalamaja und dem Balti-Jaama-Markt für einen Nachmittag, der eine ganz andere Seite der Stadt zeigt als die Altstadt. Achtung: Der Flugboothafen ist von Oktober bis April montags geschlossen.

Ein historisches graues Kriegsschiff liegt vor den Bogengewölben des Wasserflugzeughangars des Lennusadam-Museums in Tallinn unter einem bewölkten Himmel.

21. Besichtige ein U-Boot in Originalgröße im Flugboothafen

Drei riesige Jugendstil-Hangars aus dem Jahr 1916 beherbergen die Sammlung des Estnischen Meeresmuseums: ein U-Boot in Originalgröße, historische Wasserflugzeuge und einen Eisbrecher. Allein die Architektur der Hangars rechtfertigt den Besuch. Plane mindestens 90 Minuten ein.

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Der Hof der Telliskivi Creative City zeigt eine auffällige Tierskulptur aus recycelten Materialien, bunte Plakate, moderne Glasfenster und urbanes Grün in Tallinn.

22. Entdecke Tallinns Alternative Scene in der Telliskivi Creative City

Der umgebaute Sowjetfabrikkomplex in Kalamaja ist voll mit unabhängigen Läden, Streetfood, Designstudios und Wochenmärkten. Hier isst du am besten zu lokalen Preisen zu Mittag und stöberst durch estnisches Design. Am Wochenende ist am meisten los.

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Frische Produktstände, Einkäufer und bunte Marktstände im Inneren des Balti Jaam Markts, mit Sichtbacksteinwänden und natürlichem Tageslicht in Tallinn, Estland.

23. Entdecke lokalen Käse und Sowjetantiquitäten auf dem Balti-Jaama-Markt

Tallinns größter Markt neben dem Baltischen Bahnhof bietet frisches Gemüse, lokale Käsesorten, Vintage-Kleidung und Kuriositäten aus der Sowjetzeit – alles in einem weitläufigen Komplex. Er zeigt estnische Marktkultur authentischer als jedes Souvenirgeschäft.

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💡 Lokaler Tipp

Wenn du von Dienstag bis Sonntag in Tallinn bist, lohnt sich ein Abstecher zur Fotografiska Tallinn (in Kalamaja) an diesem Nachmittag. Internationale Fotoausstellungen und ein Dachrestaurant mit Altstadtblick machen sie zu einem starken Abschluss für Tag 2.

Häufige Fragen

Reichen 2 Tage für Tallinn aus?

Ja, zwei volle Tage reichen, um die Tallinner Altstadt gründlich zu erkunden und noch ein oder zwei größere Museen außerhalb zu besuchen. Die meisten Reisenden empfinden zwei Tage als vollständig statt gehetzt – besonders wenn man zentral wohnt und den öffentlichen Nahverkehr sinnvoll nutzt.

Welche Museen sind in Tallinn montags geschlossen?

Das Kumu Kunstmuseum ist jeden Montag geschlossen. Auch der Flugboothafen (Lennusadam) ist das ganze Jahr montags geschlossen. Plane dein 2-Tages-Programm entsprechend, wenn du unter der Woche reist.

Lohnt sich die Tallinn Card für einen 2-Tages-Besuch?

Wenn du Kumu, das Kunstmuseum Kadriorg und Kiek in de Kök besuchen und dazu den öffentlichen Nahverkehr nutzen willst, deckt die 48-Stunden-Tallinn Card (ca. 65 €) all das ab und rechnet sich schnell. Weniger sinnvoll ist sie, wenn du die meiste Zeit zu Fuß in der kompakten Altstadt verbringst.

Muss ich für 2 Tage in Tallinn etwas im Voraus buchen?

Die KGB-Gefängniszellen im Hotel Viru haben begrenzte Kapazität und Führungen finden zu festen Zeiten statt – eine Voranmeldung wird dringend empfohlen. Die meisten anderen Sehenswürdigkeiten können ohne Vorbuchung besucht werden.

Wie komme ich am besten von der Altstadt nach Kadriorg?

Die Straßenbahnlinien 1 und 3 fahren in etwa 10 Minuten vom Stadtzentrum nach Kadriorg. Die Bahnen fahren häufig von Haltestellen nahe der Altstadt ab und setzen dich direkt am Parkeingang ab. Das ist die schnellste und bequemste Möglichkeit.

Zugehöriges Reiseziel:tallinn

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