Die besten Aussichtspunkte in Tallinn: Dächer, Türme & Terrassen
Tallinn belohnt alle, die den Blick schweifen lassen. Ob klassisches Altstadtpanorama, weite Ostseeblicke oder der höchste Punkt Estlands – dieser Guide zeigt dir jeden Aussichtspunkt, der deine Zeit wert ist: von den kostenlosen Toompea-Terrassen bis zum Sowjetturm mit Glasboden.

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Tallinn gehört zu den fotogensten Städten Europas – und seine Aussichten haben großen Anteil daran. Die Altstadt erstreckt sich über zwei Ebenen: das obere Kalksteinplateau des Dombergs (Toompea) und die untere mittelalterliche Stadt mit gotischen Kirchtürmen und Terrakottadächern – schon ein kurzer Spaziergang bringt eine völlig andere Perspektive. Die besten Aussichtspunkte verteilen sich auf mehrere Viertel, also plane deine Sightseeing-Route entsprechend. Wer wenig Zeit hat, findet in unserem 2-Tage-Reiseplan für Tallinn eine effiziente Route zu den wichtigsten Plattformen. Den höchsten Aussichtspunkt des Landes erreichst du draußen in Pirita beim TV-Turm. Und wer Aussichten mit einem tieferen Einblick in die vielschichtige Stadtgeschichte verbinden möchte, kommt bei der Altstadtrundgang an mehreren Toompea-Plattformen hintereinander vorbei.
💡 Lokaler Tipp
Die drei Toompea-Plattformen (Kohtuotsa, Patkuli und die kleinere Piiskopi-Terrasse) sind alle kostenlos und rund um die Uhr geöffnet. Komm bei Sonnenaufgang, dann hast du sie fast für dich allein – im Sommer ist das Licht ab etwa 4 Uhr goldfarben.
Domberg (Toompea): Die klassischen Tallinn-Panoramen

Der Domberg ist der Ort, an dem die meisten Besucher ihren ersten richtigen Blick über Tallinn genießen – und er hält, was er verspricht. Drei öffentliche Terrassen liegen entlang des östlichen und nördlichen Hangs, alle kostenlos und jederzeit zugänglich. Der Mittelalter-Geschichtsführer liefert nützlichen Hintergrund dazu, warum dieser Hügel seit acht Jahrhunderten Tallinns Machtzentrum ist.
1. Das ikonische Altstadtpanorama von der Kohtuotsa-Plattform
Das meistfotografierte Motiv Estlands: ein weites Panorama gotischer Türme, orangefarbener Dächer und der Tallinner Bucht dahinter. Kostenlos, rund um die Uhr geöffnet, am schönsten bei Sonnenaufgang oder zur goldenen Stunde. Zwischen 11 und 15 Uhr ist es am vollsten – plane deinen Besuch entsprechend.
Entdecken1. Das ikonische Altstadtpanorama von der Kohtuotsa-Plattform
Das meistfotografierte Motiv Estlands: ein weites Panorama gotischer Türme, orangefarbener Dächer und der Tallinner Bucht dahinter. Kostenlos, rund um die Uhr geöffnet, am schönsten bei Sonnenaufgang oder zur goldenen Stunde. Zwischen 11 und 15 Uhr ist es am vollsten – plane deinen Besuch entsprechend.
Entdecken2. Hafen und Stadtmauer von der Patkuli-Plattform
Patkuli blickt nach Norden und Westen und zeigt dir den Hafen, die mittelalterlichen Mauertürme und an sehr klaren Tagen die finnische Küste 82 km entfernt. Eine ruhigere Alternative zu Kohtuotsa, besonders beeindruckend im Winter, wenn die Dächer mit Schnee bedeckt sind.
Entdecken2. Hafen und Stadtmauer von der Patkuli-Plattform
Patkuli blickt nach Norden und Westen und zeigt dir den Hafen, die mittelalterlichen Mauertürme und an sehr klaren Tagen die finnische Küste 82 km entfernt. Eine ruhigere Alternative zu Kohtuotsa, besonders beeindruckend im Winter, wenn die Dächer mit Schnee bedeckt sind.
Entdecken3. Der Blick von den rosa Mauern des Domberger Schlosses
Der Lange Hermann mit der estnischen Trikolore erhebt sich aus der Südwestecke des Schlosses und ist von überall in der Stadt zu sehen. Der Schlosshof und das umliegende Gelände bieten erhöhte Blickwinkel auf die Unterstadt, die den meisten Besuchern völlig entgehen.
Entdecken3. Der Blick von den rosa Mauern des Domberger Schlosses
Der Lange Hermann mit der estnischen Trikolore erhebt sich aus der Südwestecke des Schlosses und ist von überall in der Stadt zu sehen. Der Schlosshof und das umliegende Gelände bieten erhöhte Blickwinkel auf die Unterstadt, die den meisten Besuchern völlig entgehen.
Entdecken4. Ruhigere Aussicht im Garten des Dänischen Königs
Ein kleiner, grüner Park am Domberghang mit Teilblick über die Altstadt. Weniger überlaufen als die Hauptplattformen, eignet sich gut als Fotomotiv in der Dämmerung. Die drei bronzenen Mönche bieten ein ungewöhnliches Vordergrundelement für Weitwinkelaufnahmen.
Entdecken4. Ruhigere Aussicht im Garten des Dänischen Königs
Ein kleiner, grüner Park am Domberghang mit Teilblick über die Altstadt. Weniger überlaufen als die Hauptplattformen, eignet sich gut als Fotomotiv in der Dämmerung. Die drei bronzenen Mönche bieten ein ungewöhnliches Vordergrundelement für Weitwinkelaufnahmen.
EntdeckenKirchtürme: Der Aufstieg lohnt sich

Wer die Altstadt nicht von oben, sondern von innen erleben möchte, kommt in Tallinns besteigbaren Kirchtürmen auf Dachhöhe mit den Türmen selbst. Das sind die besten Optionen für Fotografen, die die Textur der Altstadt suchen – nicht nur ihre Silhouette. Mehr dazu in unserem Guide zu Tallinns schönsten Kirchen.
5. Auf die Olaikirche klettern für das beste 360-Grad-Panorama
Der 124 m hohe Turm war einst eines der höchsten Bauwerke der Welt. Die Aussichtsplattform liegt auf etwa 60 m und bietet ein 360-Grad-Nahpanorama der Altstadtdächer und des Meeres. Nur von April bis Oktober geöffnet, Tickets ca. 5 €, das Treppenhaus ist steil und schmal.
Entdecken5. Auf die Olaikirche klettern für das beste 360-Grad-Panorama
Der 124 m hohe Turm war einst eines der höchsten Bauwerke der Welt. Die Aussichtsplattform liegt auf etwa 60 m und bietet ein 360-Grad-Nahpanorama der Altstadtdächer und des Meeres. Nur von April bis Oktober geöffnet, Tickets ca. 5 €, das Treppenhaus ist steil und schmal.
Entdecken6. Mit dem Glasaufzug auf das Sky Deck der Niguliste-Kirche
Ein Glasaufzug bringt dich auf ein 50 m hohes Sky Deck im Turm der Niguliste-Kirche – ganz ohne steile Stufen. Das kombinierte Museum-und-Deck-Ticket lohnt sich: Der mittelalterliche Totentanz-Fries ist bemerkenswert, und der Dachblick über die untere Altstadt ist ausgezeichnet.
Entdecken6. Mit dem Glasaufzug auf das Sky Deck der Niguliste-Kirche
Ein Glasaufzug bringt dich auf ein 50 m hohes Sky Deck im Turm der Niguliste-Kirche – ganz ohne steile Stufen. Das kombinierte Museum-und-Deck-Ticket lohnt sich: Der mittelalterliche Totentanz-Fries ist bemerkenswert, und der Dachblick über die untere Altstadt ist ausgezeichnet.
Entdecken7. Alter Thomas, der Wetterhahn, vom Turm des Rathauses aus
Der gotische Rathausturm ist im Sommer besteigbar und bietet einen flachen Blick direkt über den Rathausplatz. Ideal, um die Anlage des Platzes zu verstehen und die schmalen Gassen zu entdecken, die nach außen strahlen. Die Öffnungszeiten sind begrenzt – vorher nachschauen.
Entdecken7. Alter Thomas, der Wetterhahn, vom Turm des Rathauses aus
Der gotische Rathausturm ist im Sommer besteigbar und bietet einen flachen Blick direkt über den Rathausplatz. Ideal, um die Anlage des Platzes zu verstehen und die schmalen Gassen zu entdecken, die nach außen strahlen. Die Öffnungszeiten sind begrenzt – vorher nachschauen.
EntdeckenModerne Aussichtspunkte & Hochhäuser

Jenseits des mittelalterlichen Kerns bietet Tallinn mehrere moderne Bauwerke, die den Panoramablick erweitern: auf die gesamte Ausdehnung der Stadt, die Küste und an klaren Tagen weit ins Umland hinein.
8. Ganz Estland im Blick: die Aussichtsplattform des Tallinner Fernsehturms
Mit 314 m ist dies der höchste Aussichtspunkt Estlands. Das Glasböden-Deck auf 170 m bietet ein volles 360-Grad-Panorama: Altstadt, Kadriorg, die Ostsee und an klaren Tagen vorgelagerte Inseln. Tickets kosten ca. 16 €; das optionale Outdoor-Erlebnis am Turmrand ist unvergesslich.
Entdecken8. Ganz Estland im Blick: die Aussichtsplattform des Tallinner Fernsehturms
Mit 314 m ist dies der höchste Aussichtspunkt Estlands. Das Glasböden-Deck auf 170 m bietet ein volles 360-Grad-Panorama: Altstadt, Kadriorg, die Ostsee und an klaren Tagen vorgelagerte Inseln. Tickets kosten ca. 16 €; das optionale Outdoor-Erlebnis am Turmrand ist unvergesslich.
Entdecken9. Fotoausstellungen und Altstadtblick auf dem Dach der Fotografiska
Das Dachrestaurant der Fotografiska in Kalamaja bietet eine direkte Sichtachse zu den Altstadttürmen über dem Bahnhofsgelände – am schönsten bei Einbruch der Dämmerung. Weltklasse-Fotoausstellungen unten, eine der atmosphärischsten Dinner-Locations der Stadt oben.
Entdecken9. Fotoausstellungen und Altstadtblick auf dem Dach der Fotografiska
Das Dachrestaurant der Fotografiska in Kalamaja bietet eine direkte Sichtachse zu den Altstadttürmen über dem Bahnhofsgelände – am schönsten bei Einbruch der Dämmerung. Weltklasse-Fotoausstellungen unten, eine der atmosphärischsten Dinner-Locations der Stadt oben.
EntdeckenAussichtspunkte an der Küste und am Meer

Tallinns Beziehung zur Ostsee prägt seinen Charakter, und mehrere Aussichtspunkte blicken nach außen statt nach innen – über den Finnischen Meerbusen in Richtung Helsinki. Der Tallinn-im-Sommer-Guide zeigt dir, wie du die Küstenbereiche optimal nutzt, wenn das Wetter mitspielt.
10. Meeresblick von den brutalistischen Terrassen des Linnahall
Die riesigen Betonstufen des verlassenen Sowjet-Amphitheaters dienen als zufällige Aussichtsplattform über die Tallinner Bucht und die Fährterminals. Die industrielle Atmosphäre ist einzigartig in der Stadt. Nachmittags taucht das Licht die Bucht und die Hafenkräne in dramatische Kontraste.
Entdecken10. Meeresblick von den brutalistischen Terrassen des Linnahall
Die riesigen Betonstufen des verlassenen Sowjet-Amphitheaters dienen als zufällige Aussichtsplattform über die Tallinner Bucht und die Fährterminals. Die industrielle Atmosphäre ist einzigartig in der Stadt. Nachmittags taucht das Licht die Bucht und die Hafenkräne in dramatische Kontraste.
Entdecken11. Blick über die Tallinner Bucht vom Sängerfestgelände
Die ikonische muschelförmige Bühne und das offene Amphitheater an der Pirita-Küste blicken direkt auf die Ostsee. Geh den Grashang hinter der Bühne hinauf für einen erhöhten Meeresblick. Das Gelände ist ganzjährig geöffnet und außerhalb von Festivalzeiten meist menschenleer.
Entdecken11. Blick über die Tallinner Bucht vom Sängerfestgelände
Die ikonische muschelförmige Bühne und das offene Amphitheater an der Pirita-Küste blicken direkt auf die Ostsee. Geh den Grashang hinter der Bühne hinauf für einen erhöhten Meeresblick. Das Gelände ist ganzjährig geöffnet und außerhalb von Festivalzeiten meist menschenleer.
Entdecken12. Meerblick von der Klippe beim Schloss Maarjamäe
Das neugotische Herrenhaus thront auf einer flachen Küstenklippe östlich des Stadtzentrums und bietet freie Sicht über den Finnischen Meerbusen. Der sowjetische Kriegsgedenkkomplex vor dem Schloss ergibt einen eindrucksvollen Vordergrund. Ein lohnender Fotostopp auf jeder Fahrt entlang der Küstenstraße nach Pirita.
Entdecken12. Meerblick von der Klippe beim Schloss Maarjamäe
Das neugotische Herrenhaus thront auf einer flachen Küstenklippe östlich des Stadtzentrums und bietet freie Sicht über den Finnischen Meerbusen. Der sowjetische Kriegsgedenkkomplex vor dem Schloss ergibt einen eindrucksvollen Vordergrund. Ein lohnender Fotostopp auf jeder Fahrt entlang der Küstenstraße nach Pirita.
Entdecken13. Blick aufs Meer am Russalka-Denkmal auf der Kadriorg-Promenade
Der bronzene Engel auf der Strandpromenade zeigt in Richtung der Stelle, wo das Kriegsschiff Russalka 1893 versank. Ein kurzer Spaziergang vom Kadriorg-Park entfernt, bietet er ungehinderte Meerblicke – besonders schön am frühen Morgen, wenn das Licht flach von Osten einfällt.
Entdecken13. Blick aufs Meer am Russalka-Denkmal auf der Kadriorg-Promenade
Der bronzene Engel auf der Strandpromenade zeigt in Richtung der Stelle, wo das Kriegsschiff Russalka 1893 versank. Ein kurzer Spaziergang vom Kadriorg-Park entfernt, bietet er ungehinderte Meerblicke – besonders schön am frühen Morgen, wenn das Licht flach von Osten einfällt.
EntdeckenAussichtspunkte jenseits der Altstadt

Einige der eindrucksvollsten Perspektiven auf Tallinn bieten sich etwas weiter außerhalb, wo man die Stadt als Ganzes sieht – nicht nur ihren mittelalterlichen Kern. Diese Orte lohnen sich auch als eigenständige Ziele und nicht nur als reine Fotostopps.
14. Auf den gotischen Turm im Glehn-Park klettern – Waldblick inklusive
Der exzentrische neugotische Turm im Glehn-Park in Nõmme bietet Blicke über den umliegenden Kiefernwald statt über die Stadt – ein völlig anderes Erlebnis als die Altstadtplattformen. Der Park selbst mit seinen Steinskulpturen und der Schlossruine ist das Erkunden vor dem Aufstieg wert.
Entdecken14. Auf den gotischen Turm im Glehn-Park klettern – Waldblick inklusive
Der exzentrische neugotische Turm im Glehn-Park in Nõmme bietet Blicke über den umliegenden Kiefernwald statt über die Stadt – ein völlig anderes Erlebnis als die Altstadtplattformen. Der Park selbst mit seinen Steinskulpturen und der Schlossruine ist das Erkunden vor dem Aufstieg wert.
Entdecken15. Surrealer Blick über den überfluteten Steinbruch bei Rummu
Vierzig Kilometer von Tallinn entfernt bieten die weißen Kalksteinklippen über dem türkisfarbenen Steinbruchsee von Rummu einen der fotogensten Aussichtspunkte Estlands. Der Blick auf versunkene Sowjetgefängnisgebäude durch das klare Wasser ist einzigartig. Am besten an einem sonnigen Wochentag besuchen.
Entdecken15. Surrealer Blick über den überfluteten Steinbruch bei Rummu
Vierzig Kilometer von Tallinn entfernt bieten die weißen Kalksteinklippen über dem türkisfarbenen Steinbruchsee von Rummu einen der fotogensten Aussichtspunkte Estlands. Der Blick auf versunkene Sowjetgefängnisgebäude durch das klare Wasser ist einzigartig. Am besten an einem sonnigen Wochentag besuchen.
Entdecken16. Blick in die Altstadt hinunter vom Turm Kiek in de Kök
Der Name dieses Artillerieturms aus dem 15. Jahrhundert bedeutet wörtlich „Guck in die Küche" – die Wachen konnten von den oberen Etagen aus in die Häuser der Stadtbewohner schauen. Heute bietet er einen Nahblick über den mittelalterlichen Stadtmauerring und die Dächer an den Hängen des Dombergs.
Entdecken16. Blick in die Altstadt hinunter vom Turm Kiek in de Kök
Der Name dieses Artillerieturms aus dem 15. Jahrhundert bedeutet wörtlich „Guck in die Küche" – die Wachen konnten von den oberen Etagen aus in die Häuser der Stadtbewohner schauen. Heute bietet er einen Nahblick über den mittelalterlichen Stadtmauerring und die Dächer an den Hängen des Dombergs.
Entdecken✨ Profi-Tipp
Für die besten Sonnenuntergangsfotos stelle dich etwa 30 Minuten vor Sonnenuntergang auf die Patkuli-Plattform. Das Licht trifft gleichzeitig die Altstadtdächer und das Meer – warme Farben quer durch das gesamte Bild in einem einzigen Frame.
Häufige Fragen
Welche Aussichtspunkte in Tallinn sind kostenlos?
Die drei Domberg-Plattformen (Kohtuotsa, Patkuli und Piiskopi) sind komplett kostenlos und rund um die Uhr geöffnet. Auch der Garten des Dänischen Königs ist frei zugänglich. Linnahall und die Russalka-Gedenkpromenade kosten ebenfalls nichts. Eintritt verlangen: der Olaikirchturm (ca. 5 €), der Fernsehturm (ca. 16 €) und das Niguliste Sky Deck (kombiniertes Museumsticket).
Ist der Turm der Olaikirche das ganze Jahr geöffnet?
Nein. Der Turm der Olaikirche ist generell nur von April bis Oktober geöffnet und schließt über den Winter. Die Öffnungszeiten sind meist etwa 10:00–18:00 Uhr, im Hochsommer manchmal länger. Prüfe den aktuellen Zeitplan vor deinem Besuch, da auch Schlechtwetter zu Schließungen führen kann.
Was ist der höchste Aussichtspunkt in Tallinn?
Der Tallinner Fernsehturm in Pirita hat eine Aussichtsplattform auf 170 Metern – das ist der höchste öffentlich zugängliche Aussichtspunkt Estlands. Er bietet ein 360-Grad-Panorama auf Stadt, Küste und Meer. Tickets kosten ca. 16 €, Online-Buchung wird empfohlen.
Wann ist die beste Tageszeit für die Toompea-Aussichtspunkte?
Sonnenaufgang (im Hochsommer ab ca. 4 Uhr) ist die ruhigste und fotogenste Zeit. Zwischen 10 und 15 Uhr füllen sich die Plattformen mit Reisegruppen. Der Sonnenuntergang ist beliebt, aber gut zu managen, wenn du 20–30 Minuten früher da bist. Da die Plattformen die ganze Nacht geöffnet sind, lohnen sich auch Abendbesuche in Tallinns langen Sommerdämmerungen.
Kann man von Tallinn aus Finnland sehen?
An sehr klaren Tagen ist die finnische Küste, etwa 82 km entfernt, von der Patkuli-Plattform und dem Fernsehturm aus sichtbar. Das ist am wahrscheinlichsten im Spätherbst und Winter, wenn die Luft klar und der atmosphärische Dunst gering ist. Im Sommer verhindert der Dunst es meist – selbst an sonnigen Tagen.














