Die besten Strände auf Santorin: Alle bewertet und erklärt

Santorins Strände sind einzigartig in Griechenland. Vulkanische Geologie sorgt für schwarze oder dunkle Kieselstrände – und einige dramatische Ausnahmen. Dieser Guide stellt jeden Strand vor, vom belebten bis zum echten Geheimtipp.

Dramatischer Blick auf den Roten Strand Santorins mit markanten roten Vulkanfelsen, schwarzem Sand und tiefblauem Wasser, eingerahmt von Felsvorsprüngen und Sonnenanbetern am Ufer.

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Santorins Strände sind das direkte Ergebnis des minoischen Ausbruchs des Thera-Vulkans. Die schwarzen, roten und weißen Ufer hier sind keine Designentscheidung – sie entstanden durch genau jene Eruption, die die Akrotiri-Küste und die Caldera selbst formte. Diese geologische Dramatik macht die Strände zu einigen der visuell beeindruckendsten in der Ägäis – bedeutet aber auch, dass die meisten aus dunklen Vulkankieseln statt weichem Sand bestehen und der Meeresboden steil abfällt. Wer die Reise rund um die Küste plant, sollte wissen: Die beste Reisezeit für Santorin für Strandurlaub ist Mai bis Juni oder September bis Anfang Oktober – das Wasser ist dann warm, aber die Strandbars noch nicht überfüllt.

💡 Lokaler Tipp

Die meisten Strände Santorins haben keinen feinen Sand, sondern Vulkankiesel oder grobes, dunkles Geröll. Wasserschuhe sind empfehlenswert, wenn du empfindliche Füße hast – besonders am Roten Strand und am Weißen Strand.

Die Schwarzsandstrände: Kamari, Perissa & Perivolos

Reihen von Sonnenliegen und Strohschirmen an einem schwarzen Sandstrand mit einem großen felsigen Vorgebirge im Hintergrund.
Photo John McArthur

Die Ost- und Südostküste Santorins ist das Zentrum der Strandinfrastruktur der Insel. Kamari und Perissa liegen auf gegenüberliegenden Seiten des Mesa-Vouno-Vorgebirges und bilden gemeinsam den wichtigsten Urlaubsstrandstreifen der Insel. Wer Sonnenliegen, Wassersport, Strandbars und Tavernen in Gehweite sucht, ist hier genau richtig. Beide Strände sind viel besucht, aber lang genug, dass man in der Regel sein eigenes Stück Küste findet.

Kamari Beach auf Santorini mit Liegestühlen, Sonnenschirmen, entspannenden Menschen und beeindruckenden Felsklippen unter einem klaren blauen Himmel.

1. Schwimmen und Entspannen an Santorins längstem Strand

Kamari erstreckt sich über mehr als 2 km schwarzen Vulkansand an der Ostküste, gesäumt von einer Promenade mit Tavernen und Wassersportangeboten. Das markante Mesa-Vouno-Vorgebirge prägt das südliche Ende. Ideal für alle, die volle Ausstattung und eine bequeme KTEL-Busanbindung von Fira schätzen.

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Reihen von Liegestühlen und Strohschirmen stehen auf dem schwarzen Vulkansand des Strandes Perissa, mit dem imposanten Mesa Vouno im Hintergrund.

2. Schwarzsandstrand mit entspanntem Flair: Perissa

Perissa zieht jüngere Reisende mit günstigen Strandbars, Wassersport und einem breiten Schwarzsandstrand an. Der Strand setzt sich südlich in die ruhigeren Abschnitte Perivolos und Agios Georgios fort. Ein guter Ausgangspunkt für einen Besuch der Antiken Thera, die sich direkt über dem Strand erhebt.

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Der Strand Perivolos auf Santorini bei Sonnenuntergang mit schwarzem Vulkansand, sanften Wellen und Fußabdrücken entlang der Küstenlinie.

3. Stylische Beach Clubs am Schwarzsand: Perivolos

Perivolos ist die südliche Fortsetzung von Perissa und einen Tick gehobener – mit Cocktailbars und Beach Clubs, die ein anspruchsvolleres Publikum anziehen. Derselbe dramatische schwarze Vulkansand zieht sich durch, aber die Atmosphäre ist ruhiger und die Lokale polierter.

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Der Strand Monolithos mit schwarzem Sandufer, einigen Sonnenbadenden, sanften Wellen, blauem Wasser, felsigen Klippen und einem großen Berg im Hintergrund.

4. Familienausflug nach Monolithos, Santorins ruhigstem Familienstrand

In der Nähe des Flughafens an der Nordostküste ist Monolithos einer der wenigen Strände Santorins mit echtem Sand statt Vulkankieseln. Das flache, ruhige Wasser macht ihn zur besten Wahl für Familien mit kleinen Kindern. Bei Einheimischen beliebt und wenig touristisch.

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Die farbigen Vulkanstrände: Roter Strand, Weißer Strand & Vlychada

Blick auf Santorinis dramatische Küstenlinie mit markanten roten Vulkanklippen, weißen Gebäuden und dem tiefblauen Meer – eine Reminiszenz an den Red Beach und White Beach.
Photo George Zografidis

Die Südwestküste bei Akrotiri beherbergt Santorins visuell spektakulärste Strände. Roter Strand, Weißer Strand und Vlychada verdanken ihr Aussehen jeweils unterschiedlichen Schichten vulkanischen Materials – und alle drei fühlen sich grundlegend anders an als die Urlaubsstrände im Osten. Wer die Geologie hinter diesen Landschaften besser verstehen möchte, findet im Guide zu Santorins Vulkan und heißen Quellen nützlichen Kontext zur Küstenlandschaft.

Red Beach auf Santorini mit aufragenden eisenreichen roten Klippen, Kieselstrand und tiefblauem Ägäischen Meer unter klarem Himmel.

5. Zum Roten Strand: Santorins dramatischste Küstenkulisse

Aufragende rote und schwarze Vulkanfelsen rahmen eine kleine Bucht mit tiefrotem Kieselstrand bei Akrotiri ein. Der 10-minütige Klippenweg vom Parkplatz ist Teil des Erlebnisses. Das Ufer ist schmal und in der Hochsaison voll – früh oder spät kommen lohnt sich.

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White Beach in Akrotiri, Santorini, mit aufragenden weißen Vulkanklippen, die sich über das tiefe Blau der Ägäis unter einem leicht bewölkten Himmel erheben.

6. Mit dem Boot zum Weißen Strand: eine abgeschiedene Vulkanbucht

Der Weiße Strand ist nur per Wassertaxi vom Roten Strand oder dem Hafen von Akrotiri erreichbar – das hält ihn spürbar ruhiger. Weiße und graue Bimssteinwände ragen über eine Kieselbucht aus hellem Vulkangestein auf. Für eine Bootstour, die beide Strände kombiniert, sollte man rund 30–50 € einplanen.

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Hohe, erodierte Bimssteinklippen erheben sich über dem dunklen Sand und der Küstenlinie des Vlychada Beach an Santorinis dramatischer Südküste unter einem bewölkten Himmel.

7. Die Mondlandschaft von Vlychada erkunden

Das Markenzeichen von Vlychada sind die außergewöhnlichen weißen Bimssteinwände, die der Wind zu Formationen erodiert hat, die tatsächlich einer Mondlandschaft ähneln. Der Strand ist lang, ruhig und liegt an einer kleinen Marina. Einer der am wenigsten überlaufenen Strände der Insel – selbst im Hochsommer.

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Versteckte und abgelegene Strände

Menschenleerer schwarzer Sandstrand mit felsiger Klippe und klarem blauem Wasser, ein einzelnes kleines Boot in der Ferne nahe dem Ufer sichtbar.
Photo Sonia Andola

Wer die Urlaubsstrände zu organisiert und den Roten Strand zu bekannt findet: Santorin hat ruhigere Alternativen. Sie erfordern mehr Aufwand – einen Marsch über einen Feldweg, ein Boot oder schlicht das Wissen, dass es sie gibt – belohnen diesen aber mit echter Einsamkeit. Der Guide zu Santorins Geheimtipps stellt einige dieser Orte ausführlicher vor.

Ein abgelegener Vulkanstrand mit dunklem Sand, felsiger Küstenlinie und steilen aschefarbenen Klippen, die zu ruhigem blauem Wasser unter klarem Himmel abfallen.

8. Zum Kap Columbo wandern: totale Einsamkeit an der Nordostküste

Kap Columbo ist der abgelegenste Strand der Insel – erreichbar nur über einen 15-minütigen Fußmarsch auf einem unbefestigten Weg an der Nordostküste, nahe einem unterseeischen Vulkankrater. Die Belohnung: vollständige Abgeschiedenheit, klares Wasser und eine raue Vulkanlandschaft, die die meisten Besucher nie zu sehen bekommen.

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Die Ammoudi Bay mit türkisfarbenem Wasser, festgemachten Booten, Fischrestaurants direkt am Wasser und dramatischen roten Vulkanfelsen dahinter unter einem teils bewölkten Himmel.

9. Vom Fels ins Meer: Schwimmen in der Ammoudi-Bucht unterhalb von Oia

Ammoudi ist weniger ein Strand als ein Schwimmspot auf Vulkanfelsen am Fuß der Caldera-Klippen von Oia – 300 Stufen unterhalb des Dorfes. Man springt direkt ins tiefe, klare Wasser. Am besten mit frischen Meeresfrüchten in einer der Tavernen am Anleger kombinieren und anschließend den Sonnenuntergang von den Klippen aus genießen.

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Strand-Erlebnisse, die gut dazu passen

Kleines Ausflugsboot, das auf ruhigem blauem Wasser kreuzt, mit den Kaldera-Klippen von Santorini und weißen Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren Himmel.
Photo George Stathis

Einige der lohnendsten Erlebnisse Santorins spielen sich am oder nahe am Wasser ab – nicht unbedingt an einem Strand. Caldera-Bootstouren, heiße Quellen und die Schwimmmöglichkeiten rund um die Insel Thirasia ergänzen ein Strand-Itinerar hervorragend. Einen vollständigen Planungsrahmen bietet der Guide zu Segeln und Bootstouren auf Santorin.

Dutzende Menschen schwimmen in den warmen, rostfarbenen Gewässern der Palea Kameni Hot Springs, umgeben von felsigem Vulkangelände.

10. Vulkanische heiße Quellen auf einer Caldera-Bootstour erkunden

Die heißen Quellen vor der Insel Palea Kameni, erreichbar per Caldera-Bootstour, bieten ein surreales Schwimmerlebnis in warmem, schwefelhaltigem, rostfarbenem Wasser von rund 35 °C. Hinweis: Die Mineralien färben helle Badebekleidung gelb – am besten etwas Dunkles anziehen.

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Karge Vulkanlandschaft der Nea Kameni mit steilen Lavahügeln im Vordergrund, tiefblauem Caldera-Wasser, Kreuzfahrtschiffen und den Klippen Santorins in der Ferne unter einem teils bewölkten Himmel.

11. Vulkanhike zum Strandtag kombinieren – per Bootstour

Die meisten Caldera-Bootstouren verbinden die Wanderung auf den Vulkan Nea Kameni mit den heißen Quellen und oft einem Stopp auf Thirasia. Die Wanderung über erkaltete Lavafelder zum dampfenden Krater dauert etwa 30 Minuten hin und zurück – passt gut zu einem Vor- oder Nachmittag an einem Caldera-Strand.

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Weiter Blick auf ein traditionelles weiß getünchtes griechisches Hangdorf auf Thirasia mit blauen Kuppeln, wildem Gras und vulkanischem Bergpanorama.

12. Mit dem Boot nach Thirasia: ruhiger, ursprünglicher Badespaß

Die Insel Thirasia auf der anderen Seite der Caldera bietet Schwimmen vom Fels unterhalb des Dorfes Manolas. Tagesausflugboote legen hier auf dem Weg zum Vulkan an. Das Wasser ist klar, die Menschenmassen überschaubar, und der Aufstieg über 300 Stufen nach Manolas belohnt mit echter Kykladenstimmung.

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Die besten Aussichtspunkte in Strandnähe

Atemberaubender Blick von der Klippe auf weiße Gebäude mit Blick auf das tiefblaue Meer und die Kaldera von Santorini an einem klaren, sonnigen Tag.
Photo jimmy teoh

Manche der eindrucksvollsten Strandmomente auf Santorin erlebt man nicht im Wasser, sondern beim Blick von den Klippen darüber. Der Guide zu Santorins Aussichtspunkten deckt die gesamte Caldera-Rundroute ab, aber die folgenden Orte sind direkt mit Strandbesuchen und Küstenlandschaften verknüpft.

Luftaufnahme des Leuchtturms Akrotiri auf den zerklüfteten Klippen an der Südwestspitze Santorinis, mit tiefblauer Ägäis, dramatischer Küstenlinie und klarem Himmel.

13. Sonnenuntergang über der Caldera vom Leuchtturm Akrotiri

Der Leuchtturm von Akrotiri aus dem 19. Jahrhundert steht auf der südlichsten Spitze der Insel mit weitem Blick über den Caldera-Eingang und die offene Ägäis. Er ist eine ruhigere Alternative zu Oia für Sonnenuntergangs-Fans und lässt sich gut mit einem Tag am Roten Strand oder in Vlychada kombinieren.

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Steinruinen des antiken Thera auf einem sonnenbeschienenen Plateau, mit Blick auf das tiefblaue Ägäische Meer am Mesa-Vouno-Kamm auf Santorini.

14. Zur Antiken Thera: Blick auf beide Schwarzsandstrände zugleich

Hoch oben auf dem Mesa-Vouno-Grat zwischen Kamari und Perissa thront die Antike Thera – mit Panoramablick auf beide Schwarzsandstädte gleichzeitig. Einen Morgen am einen Strand verbringen, am Nachmittag die hellenistischen Ruinen erkunden und dann auf der anderen Seite zum Abendessen hinuntersteigen.

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Häufige Fragen

Hat Santorin Strände mit weißem Sand?

Nein. Die meisten Strände Santorins bestehen aus schwarzen oder dunklen Vulkankieseln und grobem Vulkangeröll statt weißem oder feinem Sand. Der „Weiße Strand" bezieht sich auf die Farbe der umliegenden Felswände, nicht auf den Strand selbst. Monolithos ist einer der wenigen Strände mit feinerem, hellerem Sand.

Welcher Strand auf Santorin eignet sich am besten zum Schwimmen?

Kamari und Perissa sind die praktischsten für einen ganzen Badetag – mit ruhigem Wasser, Sonnenliegenvermietung und Einrichtungen in der Nähe. Wer klareres Wasser und weniger Trubel sucht, ist am Kap Columbo und in der Ammoudi-Bucht gut aufgehoben. Wichtig: Santorins Strände fallen steil ab, das Wasser wird schnell tief.

Wie kommt man auf Santorin zum Roten Strand?

Mit dem Auto oder Taxi zum Parkplatz bei Akrotiri fahren, dann etwa 10 Minuten auf einem Klippenweg zum Strand laufen. Eine direkte Busverbindung zum Roten Strand gibt es nicht. Erreichbar ist er auch per Bootstour oder Wassertaxi, oft kombiniert mit dem Weißen Strand.

Welcher Strand auf Santorin ist am ruhigsten?

Kap Columbo an der Nordostküste gehört zu den abgelegensten Stränden – erreichbar nur über einen unbefestigten Weg. Vlychada an der Südküste ist ebenfalls deutlich ruhiger als die großen Urlaubsstrände. Für echte Einsamkeit am besten außerhalb von Juli und August besuchen.

Sind die Strände Santorins für Familien mit kleinen Kindern geeignet?

Die meisten Strände Santorins haben grobes Kieselgeröll und fallen steil ins tiefe Wasser ab – das kann für kleine Kinder schwierig sein. Monolithos nahe dem Flughafen an der Ostküste ist die wichtigste Ausnahme: sandiges Ufer, flaches Wasser, ruhige See – einer der familienfreundlichsten Strände der Insel.

Zugehöriges Reiseziel:santorini

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