Shopping in Athen: Märkte, Straßen & was du kaufen solltest
Shopping in Athen lohnt sich, wenn man weiß, wo man sucht. Dieser Guide erklärt die besten Märkte, Einkaufsstraßen und Viertel – mit praktischen Tipps zu Öffnungszeiten, Preisen und was wirklich seinen Kauf wert ist.

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Kurzfassung
- Athen hat drei verschiedene Einkaufsebenen: touristische Märkte rund um antike Stätten, wöchentliche Lebensmittelmärkte (Laiki) in den Vierteln und echte lokale Einkaufsstraßen, die einen Besuch lohnen.
- Der Flohmarkt Monastiraki ist der bekannteste, aber auch der touristischste. Sonntagmorgens findet man hier die besten Stücke.
- Athen hat rund 195 Laiki (wöchentliche Bauernmärkte in den Stadtvierteln). Die meisten laufen dienstags bis samstags vormittags und richten sich in erster Linie an Einheimische, nicht an Touristen.
- Für gehobenes Shopping und Designerboutiquen ist Kolonaki die erste Adresse. Die Ermou-Straße ist zwar fußgängerfreundlich und belebt, wird aber von internationalen Ketten dominiert.
- Die besten Mitbringsel aus Athen: griechisches Olivenöl, Safran aus Kozani, Honig, Keramik, Ledersandalen und Naturschwämme. Massenware aus Marmor kannst du getrost stehen lassen.
Athen als Einkaufsstadt verstehen

Shopping in Athen ist kein einheitliches Erlebnis. Die Stadt vereint antike Souvenikultur, ernsthaften lokalen Einzelhandel, Lebensmittelspezialitätenmärkte und eine echte Handwerkstradition – und je nachdem, in welcher dieser Schichten man sich bewegt, erlebt man eine völlig andere Stadt. Die meisten Touristen verbringen ihre gesamte Zeit in Monastiraki und Plaka, verpassen die wirklich interessanten Ecken und fahren mit identischen Keramikeulen heim, die von identischen Händlern stammen.
Athen ist kompakt genug, um an einem einzigen Tag grundlegend verschiedene Einkaufsviertel zu Fuß zu erkunden. Das historische Zentrum rund um Monastiraki und Plaka bietet Touristenandenkern und Antiquitäten. Die Ermou-Straße und die umliegenden Blocks decken den Mainstream-Einzelhandel ab. Kolonaki an den Hängen des Lykabettos ist das Viertel, in dem Athener wirklich gute Kleidung und Wohnaccessoires kaufen. Und über alle Stadtteile verteilt versorgen die Laiki-Märkte die Bevölkerung mit frischen Lebensmitteln – so wie es die Griechen schon immer gemacht haben.
ℹ️ Gut zu wissen
Die meisten Geschäfte in Athen haben sonntags geschlossen. Der Flohmarkt in Monastiraki ist die wichtige Ausnahme – der Sonntag ist sogar der beste Tag für einen Besuch. Für den normalen Einkauf solltest du Dienstag bis Samstag einplanen.
Der Flohmarkt Monastiraki und das Antiquitätenviertel

Der Flohmarkt Monastiraki ist das ganze Jahr über geöffnet, doch der Charakter des Markts ändert sich je nach Wochentag erheblich. Sonntags ab dem späten Vormittag bis in den frühen Nachmittag füllt sich der gesamte Bereich rund um den Monastiraki-Platz und die Ifestou-Straße mit Händlern, die echte Secondhandware anbieten: alte Bücher, Schallplatten, Militärartikel, Münzen, Vintage-Schmuck und tatsächliche Antiquitäten – gemischt mit jeder Menge Gerümpel. Genau das suchen echte Flohmarktfans in Athen.
Die festen Läden entlang der Ifestou-Straße und den umliegenden Gassen sind montags bis samstags geöffnet und bieten eine sorgfältigere Auswahl an Antiquitäten, Silberwaren, Ikonen, traditionellen Textilien und Vintage-Stücken. Preise sind hier verhandelbar, besonders wenn man mehrere Dinge kauft. Die Händler erwarten durchaus ein Hin und Her, aber tiefe Rabatte auf echte alte Stücke sollte man nicht erwarten. Die Verkäufer wissen genau, was sie haben.
Eine Straße, die man kennen sollte: die Pandrossou-Straße, die parallel zur Ifestou verläuft und den Monastiraki-Platz mit dem Bereich der Römischen Agora verbindet. Sie ist touristisch, aber zwischen den Souvenirständen finden sich einige wirklich gute Lederwarenläden und traditionelle Handwerksverkäufer. Der Trick ist, langsamer zu werden statt schnell durchzugehen. Das nahegelegene Psyrri Viertel nördlich von Monastiraki hat eine wachsende Zahl unabhängiger Designläden und Studios, die sich an einem Wochnachmittag lohnen, wenn weniger los ist.
⚠️ Besser meiden
Die meisten Souvenirläden in Plaka und entlang der Zugänge zur Akropolis verkaufen identische Massenprodukte zu überhöhten Touristenpreisen. Bemalte Keramikteller, kleine Parthenon-Repliken und Böser-Blick-Schlüsselanhänger sind in Dutzenden von Läden gleich. Wenn du echte handgemachte Keramik oder authentische Ikonen möchtest, frage gezielt, ob das Stück handgefertigt und lokal produziert ist. Seriöse Händler sagen die Wahrheit.
Laiki Agora: Die Bauernmärkte der Athener Viertel

Die Laiki Agora ist eine der praktischsten und am häufigsten missverstandenen Einrichtungen Athens. Das sind keine Touristenmärkte und keine Flohmärkte. Es handelt sich um wöchentlich wechselnde Bauernmärkte, bei denen Erzeuger frisches, saisonales Gemüse und Obst direkt in die Stadt bringen und an Ständen auf bestimmten Straßen an festgelegten Wochentagen verkaufen. Athen und Piräus zusammen beherbergen rund 195 Laiki-Märkte – fast jedes Viertel hat also mindestens einen pro Woche.
Das Timing ist bei Laiki-Märkten entscheidend. Sie öffnen typischerweise gegen 7–8 Uhr und schließen gegen 14 Uhr. Die beste Auswahl gibt es früh, ab etwa 12 Uhr fangen die Händler an einzupacken und Restware zu rabattieren. Jeder Laiki findet nur an seiner festgelegten Straße und nur an seinem zugewiesenen Tag statt. Wer am falschen Tag die richtige Straße aufsucht, findet nichts. Die Stadt Athen und die Tourismuswebsite „This is Athens" veröffentlichen aktuelle Pläne, diese können sich rund um Feiertage aber verschieben.
- Montag Die Viertel Kifissia, Kolokynthou, Patisia und Gouva haben ihre wöchentlichen Märkte.
- Dienstag Kypseli, Keramikos, Pangrati und Ambelokipi gehören zu den Laiki-Standorten am Dienstag.
- Mittwoch Gkizi, Kato Petralona, zentrales Piräus und Nea Smyrni sind mittwochs dran.
- Samstag (Kallidromiou, Exarchia) Der Samstagmarkt auf der Kallidromiou-Straße in Exarchia ist der einzige Laiki, der regelmäßig auch internationale Besucher anzieht – teils wegen seiner zentralen Lage, teils wegen des besonderen Charakters des Exarchia-Viertels.
Rund 25 der Laiki-Märkte sind als Bio-Märkte zertifiziert – ein echter Wandel in den Einkaufsgewohnheiten der letzten zehn Jahre. Der bekannteste Bio-Markt findet auf der Kokkinara-Straße in Kifissia statt, einem nördlichen Vorort, der mit der U-Bahn-Linie 1 erreichbar ist. Saisonales Einkaufen ist tief in der Art verwurzelt, wie Athener diese Märkte nutzen: Im Herbst gibt es frische Pistazien, Weintrauben und Feigen; im Frühling Erdbeeren und Artischocken; im Sommer dominieren Tomaten, Wassermelonen und Steinobst. Zum Vergleich mit dem, was der Athener Zentralmarkt (Varvakios) gegenüber dem Viertel-Laiki bietet: Der Zentralmarkt an der Athinas-Straße ist montags bis samstags geöffnet und bietet eine breitere Auswahl – darunter Fleisch-, Fisch- und Käseläden in einem dauerhaft überdachten Gebäude.
💡 Lokaler Tipp
Bring Bargeld und einen Stoffbeutel zu jedem Laiki-Markt. Händler akzeptieren selten Karten, Plastiktüten kosten gesetzlich extra, und Kleingeld beschleunigt die Transaktion. Die Preise für Obst und Gemüse liegen meist unter denen im Supermarkt, und oft darf man vor dem Kauf probieren.
Einkaufsstraßen nach Vierteln

Die Ermou-Straße ist Athens wichtigste Fußgängerzone für den Einkauf und verbindet den Syntagma-Platz mit Monastiraki. Sie wird vollständig von internationalen Ketten dominiert: Zara, H&M, Mango, Uniqlo und das übliche europäische High-Street-Sortiment. Einheimische kaufen hier ein, aber die Straße hat nichts Spezifisches für Athen zu bieten. Ihr Wert liegt in der reinen Praktikabilität: Man kann viel Einzelhandel schnell zu Fuß abdecken, ohne im Verkehr zu stehen.
Kolonaki ist das Viertel, das für ernsthaftes Shopping zählt. Rund um die Straßen Tsakalof, Skoufa, Pindarou und Kanari konzentrieren sich griechische Designerboutiquen, hochwertige Lederwaren, internationale Luxusmarken und gehobene Einrichtungsläden. Die Preise sind vergleichbar mit ähnlichen Vierteln in Paris oder Mailand. Hier findet man auch bessere Buchhandlungen und galeriennahe Designläden. Das Viertel ist vom Syntagma-Platz in etwa 15 Minuten zu Fuß erreichbar oder eine Station mit der U-Bahn-Linie 3 bis Evangelismos.
Für unabhängige griechische Designer, kleinere Concept-Stores und Vintage-Kleidung lohnt sich ein Streifzug durch die Straßen rund um Psyrri und Exarchia. Keines der beiden Viertel ist primär auf Touristen ausgerichtet – was Teil ihres Reizes ist. Exarchia hat besonders viele Plattenläden, Secondhand-Buchhandlungen und kleine Werkstätten mit lokal gefertigten Waren zu nicht-touristischen Preisen.
- Ermou-Straße Fußgängerzone, praktisch, nur internationale Ketten. Gut, wenn man schnell etwas braucht, aber nichts Spezifisches aus Griechenland.
- Kolonaki (Tsakalof, Skoufa, Pindarou) Griechische und internationale Designerboutiquen, hochwertige Lederwaren, gehobene Wohnaccessoires. Das Viertel für ernsthaftes Shopping.
- Ifestou-Straße und Pandrossou (Monastiraki) Antiquitäten, Silberwaren, traditionelles Handwerk, Ledersandalen. Am besten in Ruhe an einem Wochentag erkunden.
- Adrianou-Straße (Plaka) Starker Touristenandrang, aber zwischen den Souvenirständen finden sich einige echte Keramikwerkstätten und Schmuckateliers.
- Kallidromiou-Straße (Exarchia) Samstags-Laiki-Markt plus unabhängige Läden. Fühlt sich wie ein echtes Viertel an, nicht wie ein Einkaufsbezirk.
Was man in Athen wirklich kaufen sollte

Griechenland produziert bestimmte Dinge außergewöhnlich gut, und die sind als Mitbringsel weitaus sinnvoller als die Dekostücke aus den Touristenläden. Die folgenden Kategorien bieten echten Mehrwert: Produkte, bei denen die Athener Version deutlich besser ist als das, was man zu Hause bekommt, oder Artikel mit so viel handwerklichem Hintergrund, dass sich der Kauf wirklich lohnt.
- Griechisches Olivenöl Kaltgepresstes Olivenöl extra vergine von einem einzelnen Gut aus Kalamata oder Kreta ist deutlich besser als das meiste Supermarkt-Olivenöl im Ausland. Achte auf Flaschen mit geschützter Ursprungsbezeichnung (g.U.). Spezialitätenlebensmittelläden in Kolonaki und in der Nähe des Zentralmarkts haben gute Auswahl.
- Safran aus Kozani Griechischer roter Safran (Krokos Kozanis) hat eine g.U.-Auszeichnung und gilt als einer der hochwertigsten der Welt. Er wird in Spezialitätenlebensmittelläden und manchen Apotheken verkauft. Eine kleine Dose ist ein wirklich nützliches Mitbringsel, das sich gut transportieren lässt.
- Honig Thymian-Honig von den griechischen Inseln und Kiefernhonig aus Bergregionen sind ganz besondere Produkte. Die Sorten variieren je nach Region und Jahreszeit. Der Zentralmarkt und Spezialitätenläden bieten eine große Auswahl.
- Ledersandalen Handgenähte Ledersandalen werden in Athen seit Jahrhunderten gefertigt. Mehrere Werkstätten in Monastiraki und Plaka fertigen sie noch auf Bestellung. Für ein Paar nach Maß sollte man 30–60 Minuten einplanen. Einfache Modelle beginnen bei etwa 30–50 €.
- Natürliche Meeresschwämme Aus griechischen Gewässern geerntet, besonders rund um Kalymnos, werden Naturschwämme in Apotheken und Spezialläden verkauft. Die Qualität variiert erheblich; am besten fragen, ob der Schwamm aus griechischen Gewässern stammt.
- Keramik und Töpferwaren Suche nach handbemalten Stücken aus bestimmten regionalen Traditionen (Sifnos, Rhodos, Skyros) statt nach generischer Touristenkeramik. Einige Werkstätten in Plaka produzieren echte handgefertigte Keramik. Preis und Gewicht machen den Transport schwieriger, aber sie sind fabrikgefertigten Alternativen eindeutig überlegen.
- Kräuter und Bergtee Griechischer Bergtee (Sideritis, auch Schäfertee genannt) sowie getrockneter Oregano, Salbei und Kamille sind auf Laiki-Märkten und im Zentralmarkt zu sehr günstigen Preisen erhältlich.
Praktische Tipps: Öffnungszeiten, Preise und Touristenfallen meiden
Die Öffnungszeiten der Athener Geschäfte folgen einem Muster, das etwas Eingewöhnung erfordert. Die meisten Läden öffnen gegen 9–10 Uhr. Montags, mittwochs und samstags schließen viele gegen 15 Uhr. Dienstags, donnerstags und freitags bleiben sie bis 20–21 Uhr geöffnet. Sonntägliche Schließungen sind fast allgemein üblich, außer in Touristenzonen und rund um Monastiraki. Große Einkaufszentren wie The Mall Athens in Maroussi halten durchgehende Öffnungszeiten von 10–21 Uhr an allen Wochentagen.
Feilschen ist auf Flohmärkten und an Antiquitätenständen akzeptabel, am Sonntagsmarkt in Monastiraki sogar erwartet, und in normalen Geschäften und Boutiquen völlig unangebracht. Auf den Laiki-Märkten sind die Preise in der Regel fest, aber Händler machen manchmal Rabatte bei größeren Mengen. In Touristensouveniläden sind die Preise oft bewusst überhöht, weil Feilschen dort erwartet wird. Bei Antiquitäten und Flohmarktfunden 30–40 % unter dem Ausgangspreis anzufangen ist durchaus üblich.
Im Athener Sommer (Juni bis August) herrscht in den Haupteinkaufsbereichen rund um Monastiraki und Plaka Hochbetrieb. Das ist die Zeit, in der die Souvenirläden am teuersten sind und Geduld besonders gefragt ist. Frühling (April bis Mai) und Herbst (September bis Oktober) bieten bessere Bedingungen für entspanntes Stöbern. Einen umfassenderen Überblick darüber, wie sich die Jahreszeiten auf die gesamte Stadt auswirken, bietet der Ratgeber über die beste Reisezeit für Athen mit allen Details.
Mehrwertsteuererstattungen (Tax-Free Shopping) stehen Nicht-EU-Besuchern bei Einkäufen über 50 € in teilnehmenden Geschäften zu. Achte auf das Tax-Free-Logo im Schaufenster. Für die Erstattung muss man das Formular im Geschäft ausfüllen und die Einkäufe vor dem Check-in am Zollschalter des Flughafens Athen Eleftherios Venizelos (IATA: ATH) vorlegen. Der Flughafen liegt etwa 30–35 km östlich des Stadtzentrums in Spata und ist mit der U-Bahn-Linie 3 von Monastiraki und Syntagma in etwa 40 Minuten erreichbar.
✨ Profi-Tipp
Die beste Kombination für Lebensmitteleinkäufe in Athen: Besuche den Athener Zentralmarkt (Varvakios) an der Athinas-Straße an einem Wochentag morgens für Käse, Wurstwaren, Gewürze und Trockenwaren aus den festen Ständen – und geh dann am zugewiesenen Tag zum Laiki in deinem Viertel für frisches saisonales Obst und Gemüse. Zusammen decken sie alles ab, was man braucht, und bieten ein echtes lokales Erlebnis, das die meisten Athen-Besucher nie finden.
Häufige Fragen
Was ist der beste Markt in Athen?
Das kommt darauf an, was du suchst. Für Antiquitäten und Secondhandwaren ist der Flohmarkt Monastiraki am Sonntagmorgen die richtige Adresse. Für Lebensmittel läuft der Athener Zentralmarkt (Varvakios) an der Athinas-Straße montags bis samstags mit einem breiten Angebot an Fleisch, Fisch, Käse und Gewürzen. Für das authentischste lokale Einkaufserlebnis such den Laiki (wöchentlichen Bauernmarkt) in deinem Übernachtungsviertel und geh an seinem festgelegten Morgen hin.
Was sollte ich in Athen als Souvenir kaufen?
Die praktischsten und wirklich wertvollen Mitbringsel sind Lebensmittel: griechisches Olivenöl (achte auf g.U.-zertifizierte Flaschen von einem einzelnen Gut), Safran aus Kozani, Thymian- oder Kiefernhonig und getrocknete Bergkräuter. Bei Nicht-Lebensmitteln sind handgenähte Ledersandalen auf Maß aus Monastiraki-Werkstätten, Naturschwämme aus griechischen Gewässern und handgemachte Keramik aus bestimmten regionalen Traditionen (Sifnos, Skyros) ihr Geld wert. Massenware aus Marmor und generische Böser-Blick-Artikel vor Touristenattraktionen kannst du getrost auslassen.
Haben Geschäfte in Athen sonntags geöffnet?
Die meisten normalen Geschäfte haben sonntags geschlossen. Die wichtigste Ausnahme ist die Touristenzone rund um Monastiraki und Plaka, wo viele Souvenir- und Antiquitätenläden geöffnet bleiben – besonders sonntags, wenn der Flohmarkt am aktivsten ist. Einige Einkaufszentren haben sonntags geöffnet, aber meist mit kürzeren Öffnungszeiten. Die Laiki-Märkte finden sonntags nicht statt.
Was ist ein Laiki-Markt in Athen?
Eine Laiki Agora ist ein wöchentlicher Bauernmarkt, bei dem Erzeuger frisches saisonales Obst und Gemüse direkt an die Bevölkerung auf festgelegten Straßen in jedem Viertel, einmal pro Woche, verkaufen. Athen und Piräus zusammen haben rund 195 Laiki-Märkte. Es sind in erster Linie Lebensmittelmärkte für Einheimische, keine Touristenmärkte. Die meisten laufen von etwa 7–8 Uhr bis 14 Uhr. Rund 25 davon sind als Bio-Märkte zertifiziert. Der Samstagmarkt auf der Kallidromiou-Straße in Exarchia ist der, der am häufigsten internationale Besucher anzieht.
Wo kaufen Einheimische in Athen ein?
Athener nutzen ihren Viertel-Laiki für frisches Obst und Gemüse, den Zentralmarkt (Varvakios) für Spezialitätenlebensmittel und Kolonaki für hochwertige Kleidung und Wohnaccessoires. Die Ermou-Straße wird von Einheimischen aus demselben Grund genutzt wie jede andere Haupteinkaufsstraße: Sie ist praktisch für internationale Marken. Für unabhängige griechische Designer und Vintage-Stücke findet man in den Straßen rund um Psyrri und Exarchia eher lokale Käufer als Touristen.